Wenn man einen einigermaßen lukrativen, angesehenen und "normalstressigen" Beruf außerhalb der Landwirtschaft kriegen kann, dann ist das sicher für die meisten das schönere Leben als sich als Bauer ein Leben lang für die (unterm Strich) paar Piepen den Buckel krumm zu machen.
Allerdings hat die Landwirtschaft neben dem ganzen idealistischen Zeug (Arbeit in der Natur, mit Tieren, etc....) auch einige Vorteile gegenüber der übrigen Privatwirtschaft. Keine nervenden und hinterfotzigen Kollegen (allenfalls die Altenteiler), keine bösen Chefs und man arbeitet für sich und nicht für irgendjemand anderen, der vielleicht nicht halb so viel drauf hat wie man selbst. Zudem hat man so gut wie keinen Arbeitsweg. Man muss halt auch die positiven Seiten sehen...
P.S.: Ich hab mal Zimmerer gelernt. Das ist körperlich ungefähr 10mal belastender und auch gefährlicher als der durchschnittliche Arbeitsalltag eines deutschen Landwirts. Ich kann das beurteilen, weil ich aus der LW stamme und wir auch immer noch aktiv LW betreiben.

