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Lebensmittelverschwendung

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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92 Beiträge • Seite 1 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 7
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Re: Lebensmittelverschwenung

Beitragvon SHierling » Di Mär 20, 2012 12:08

Hier hast Du ein "d". Kostenlos. Bitte nicht verschwenen.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Lebensmittelverschwenung

Beitragvon Cairon » Di Mär 20, 2012 12:58

Ich weiß ja nich was in den Städten abgeht oder wie das ganze gerechnet wurde, aber 82 kg (wenn ich mich recht entsinne) pro Person heißt bei einem 4-Personenhaushalt 328 kg pro Jahr. Das bedeutet das jeden Tag 0,9 kg weggeschmissen werden. Davon 2/3 im Haushalt, das heißt das meine Familie und ich jeden Tag 0,6 kg Lebensmittel wegschmeißen müssten um dahin zu kommen. mag sein, dass man als Landwirt da ein anderes Verhältnis zum Lebensmittel hat, aber wir kommen da lange nicht hin. Es wird auch mal was weggeschmissen, z.B. das Brot, dass der Kleine zerbröckelt hat oder wenn mal ein Jogurt schon vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum Schimmel ansetzt. Aber auf 4,2 kg kommen wir auf keinen Fall, höchstens wenn man die Kartoffeln mitrechnet die wir aussortieren oder die auf dem Acker nicht vom Roder erfasst werden. Wenn die Zahlen Stimmen muss es Menschen geben die mehr als das doppelte wegwerfen.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Re: Lebensmittelverschwenung

Beitragvon SHierling » Di Mär 20, 2012 13:10

Ich frag mich auch, wie die zu solchen Zahlen kommen, aber es scheint ja irgendjemanden zu geben, der irgendwas irgendwie dahingehend ausgewertet hat. Ich komm nicht mal mit Mühe darauf, was ich überhaupt an "Lebensmitteln" wegwerfe - eigentlich landet alles irgendwo, wo es weiterverwertet wird, und wesentlich öfter kommt es vor, daß irgendwas verschwindet, was ich ganz sicher noch gar nicht "entsorgen" wollte Bild

Wobei das aber auch am Geld liegt, muß ich zugeben. Wer kiloweise Bananen kauft, Apfelsinen, Mandarinen, Kiwi und so Zeug, der hat auch schnell mal 500g Schalen zusammen - wer weiß, ob sie die nicht auch mitgewogen haben?
Zuletzt geändert von SHierling am Di Mär 20, 2012 13:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lebensmittelverschwenung

Beitragvon cerebro » Di Mär 20, 2012 13:11

Cairon hat geschrieben:82 kg (wenn ich mich recht entsinne) pro Person heißt bei einem 4-Personenhaushalt 328 kg pro Jahr. Das bedeutet das jeden Tag 0,9 kg weggeschmissen werden.



Ich denke mal bei den 82 kg wurden unter anderem auch die nicht verkaufbare Ware des Einzelhandels oder Ausschussproduktionen der LM Verarbeitenden Betriebe mit auf den pro Kopf Verbrauch Hochgerechnet. Dann erhöht sich natürlich die Zahl dem entsprechend.

Edit: ob damit dann die 82 kg erreicht werden ist immer noch fraglich..... :roll:
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Re: Lebensmittelverschwenung

Beitragvon Cairon » Di Mär 20, 2012 13:19

@Cerebo

Es hieß doch 2/3 dieser 82 kg würden in den Aushalten weggeworfen, also effektiv ohne Ausschuss und Ladenentsogung 54,7 kg pro Person und Jahr.
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Re: Lebensmittelverschwenung

Beitragvon cerebro » Di Mär 20, 2012 13:29

Cairon hat geschrieben:Es hieß doch 2/3 dieser 82 kg würden in den Aushalten weggeworfen, also effektiv ohne Ausschuss und Ladenentsogung 54,7 kg pro Person und Jahr.


Oh, tut mir leid... hab den Artikel nur überflogen, wusste nicht das davon bereits die Rede war.

hier mal der Link:
http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 92547.html
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Re: Lebensmittelverschwendung

Beitragvon H.B. » Di Mär 20, 2012 13:53

Das meiste landet ja nicht im Restmüll. Ich zweifle die Zahlen auch an, aber wenn dem so wäre: Wir Bauern können ja froh sein, daß soviel weggeworfen wird, sonst würden die Preise....

Mercedes und Co. ists ja auch wurscht, wenn funktionierende Autos in der Schrottpresse landen.
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Re: Lebensmittelverschwendung

Beitragvon fendt59 » Di Mär 20, 2012 13:54

Die 5 % für den Einzelhandel glaube ich nicht.Ich beliefere seid über 10 Jahren den Einzelhandel mit den
Produkten ( Wurst ) unserer Firma.Bei uns im Saarland gab es mal ein Handelskette namens Accord,diese
wurde vor ca 4 Jahren von Rewe übernommen.Seidher ist den Ladenmetzger eine komplette Verwertung
ihrer Waren verboten.Sprich Eigenherstellung von Fleischkäsesorten,Produkte für die warme Theke etc.Das
Sortiment wurde dem deutschen Einheitsmarkt angepasst.Das bedeutet,daß Produkte geführt werden müssen,obwohl kein oder nur wenig Bedarf vorhanden ist.SB-Ware,welche noch in der warmen Theke zu
verwenden wäre muß weggeworfen werden.In der Bedientheke müssen Produkte angeboten werden,welche ebenfalls nur wenig Absatz finden.Das ganze System gilt für alle Artikel im Markt.1 Tag vor Ablauf der MHD
muß das Produkt entsorgt werden.Es ist erstaunlich was dort so alles entsorgt wird.
Power to the Bauer,mit Fendt
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Re: Lebensmittelverschwendung

Beitragvon frank1973 » Di Mär 20, 2012 14:41

Was oder wem soll man jetzt glauben?Lebensmittelverschwendung? Oder zuviel Flächenverbrauch zum Erzeugen von Bioenergie? Widerspricht sich doch irgendwie oder nicht? PS.Diejenigen die der überzeugung sind daß wir Deutschen oder die EU mit unseren Subventionen zur billigen Lebensmittelerzeugung die Landwirtschaft in der dritten Welt kaputtmachen weil die dortigen Bauern nicht mit unseren Erzeugerpreisen mithalten können und somit die Armut dort weiter vorantreiben sollten sich über jedes Gramm Lebensmittel das bei uns in den Müll wandert freuen.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Lebensmittelverschwendung

Beitragvon H.B. » Di Mär 20, 2012 21:05

So siehts aus, und deswegen müsste sich dort niemand wegen einer wegbrechenden Nachfrage beklagen, Hungernde gibts auch dann noch genug
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Re: Lebensmittelverschwendung

Beitragvon Propolis33 » Di Mär 20, 2012 21:11

Hat des Ilse wieder mal in die Steckdose gepackt und die Finger zu lange drin gelassen ?
http://www.agrartax.de In Deutschland kann es keine Revolution geben, weil man dazu den Rasen betreten muesste. Joseph Stalin
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Re: Lebensmittelverschwendung

Beitragvon Lemberger » Di Mär 20, 2012 23:31

Wer die Zusammenfassung der Studie des iswa genau durchliest sieht, daß das dort dargestellte Ergebnis falsch widergegeben wurde. In der Studie geht es nämlich nicht nur um weggeworfene Lebensmittel, sondern um Lebensmittelabfälle.
Lebensmittelabfall wird auf Seite 4 definiert. Er setzt sich aus vermeidbaren, teilweise vermeidbaren und nicht vermeidbaren Lebensmittelabfällen zusammen. Zu den vemeidbaren Lebensmittelabfällen gehören Lebensmittel, die weggeworfen werden, obwohl sie noch genießbar sind. Teilweise vermeidbare Lebensmittelabfälle sind genießbare Lebensmittel, die z.B. aufgrund von Verzehrgewohnheiten weggeworfen werden. Nicht vermeidbare Lebensmittelabfälle sind i.d.R. keine eßbaren Lebensmittel, sondern z.B. der Abfall der bei der Verarbeitung der Rohstoffe oder der Nahrungszubereitung (Knochen, Bananenschalen, Schälabfälle, Eierschalen).

Die 82kg Lebensmittelabfälle je Einwohner sind nur die Abfälle der privaten Haushalte, die zum Teil geschätzt sind, da die Abfälle auch eigenkompostiert, an Haustiere verfüttert oder über die Kanalisation entsorgt werden. Die Haushalte produzieren ca. 2/3 aller Lebensmittelabfälle in Deutschland. Das andere Drittel kommt aus der Verarbeitung, dem Handel, sowie aus der Gastronomie und Großküchen.

Von den 82kg Lebensmittelabfällen sind wiederum ca. 2/3 vermeidbare oder teilweise vermeidbare Lebensmittelabfälle, also etwa 55kg je Jahr.

Diese Zahl scheint aber immer noch relativ hoch zu sein. Aus meiner Erfahrung halte ich die Größenordnung jedoch für realistisch, da es mehr oder weniger viele Menschen gibt, die den richtigen Umgang mit Lebensmitteln nie gelernt haben oder keinen Bezug zum Wert von Lebensmitteln haben. Wobei in Deutschland Lebensmittel auch nur einen geringen Wert haben, da sie relativ preisgünstig sind.
Ich habe schon Leute kennengelernt, die den Rest der Mahlzeit in die Tonne werfen, da sie entweder keine Ahnung davon haben, wie so ein Rest nochmals für eine Mahlzeit dienen könnte, bzw. denen es überhaupt nicht in den Sinn kommt, daß er nochmals für eine Mahlzeit dienen könnte.
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Re: Lebensmittelverschwendung

Beitragvon Nordhesse » Mi Mär 21, 2012 0:05

Gib doch mal einem durchschnittlichen 25jährigen 1 kg Rindfleisch, 1 kg kartoffeln und einen Kopf Rotkohl und sag ihm oder ihr es solle daraus ein Essen zubereitet werden. Da sieht man dann das Verhältnis zu Lebensmitteln.
Das sind dann die Leute, die Bratkartofflen aus der Tiefkühltruhe kaufen und sich beschweren Lebensmittel wären so teuer geworden
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Re: Lebensmittelverschwendung

Beitragvon meyer wie mueller » Mi Mär 21, 2012 8:10

Hallo

ich frage mich nur, was man mit der Veröffentlichung dieser Zahlen erreichen will.

Angeblich differieren die Schätzungen bezüglich der weggeworfenen Lebensmittel (ja, es sind nur Schätzungen aus Stichprobenerhebungen) erheblich. Es könnten durchaus doppelt so viele Lebensmittel sein, die weggeworfen werden, aber auch nur die Hälfte.

- Will man damit sagen, dass es den Leuten in Deutschland einfach zu gut geht, so dass sie sich das leisten können?

- Ist es das Ziel, dass die Regelung zum MHD (wer die DIN10968:2003-12 gelesen hat, weiß, dass das MHD nur eine Vermarktungshilfe ist) verändert wird? Das MHD wird in der Regel so ermittelt, dass der Hersteller schätzt, in welcher Zeit das produkt vermarktet sein sollte. Daraufhin werden in einem Labor Lagerungsversuche unternommen und zu dem vorgegebenem Datum sensorisch geprüft, ob das Produkt noch in Ordnung ist. Es gibt dafür keine mikrobiologischen Kriterien, keine amtlichen Grenzwerte (z.B. aerobe mesophile Gesamtkeimzahl unter einem bestimmten Richtwert). Genau so wird das Haltbarkeitsdatum von Salz ermittelt, das vorher schon Millionen von Jahren in der Erde lag (Richtig: auch auf einer Speisesalzpackung steht ein MHD und es wird kurz vor Erreichen des MHD vernichtet)

- geht es um die Rechtfertigung des Anbaus von Energiepflanzen?

Was ist die Zielrichtung der Kampagne? Cui bono? Wer hat den Nutzen? Wen kommt das zugute?

Ich bin bislang noch nicht schlau daraus geworden.

Gruß
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Re: Lebensmittelverschwendung

Beitragvon forenkobold » Mi Mär 21, 2012 8:16

Vllt stecken auch nur Eifersüchteleien dahinter. Nachdem der Kollege Remmel aufgrund seiner Antibiotikamilchmädchenrechnung Anwärter auf den inoffiellen Titel "Unstatistiker des Jahres" wurde, mußte Ilse ordentlich gegenhalten...
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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