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LsV die II.

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: LsV die II.

Beitragvon DWEWT » Fr Mär 06, 2020 10:16

Qtreiber hat geschrieben:Wenn das so war (was ich nicht in Abrede stelle; ist ja auch nur 1,40€/m²),


Ja, hier waren die Bodenpreise sehr moderat. Daraus resultiert natürlich ein relativ gutes Verhältnis von Bodenpreis zu Bodennutzwert. Außerdem erlaubten es die Bodenpreise hier, zu ansehnlichen, z.T. sogar arrondierten Eigentumsflächen zu kommen. :mrgreen:
Wenn man dann das inhaltsmonotone Gerede von "marius" zugrunde legt, dürfte das seiner Meinung nach unmittelbar bevorstehende Platzen der Immobilienblase, von den hohen Bodenwerten der westlichen Flächen evtl. nur noch einen Bruchteil übrig lassen. Es muss doch auch unbefriedigend sein, wenn ein 100 Tsd.€/ha-Acker nur ein Bruttoumsatz von 1,5 Tsd.€ bringt. Wohlgemerkt: Bruttoumsatz. Bei einer solchen Investition bekommen wir hier ja schon gut 1 Tsd.€ an Fördergeld. :mrgreen:
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Re: LsV die II.

Beitragvon marius » Fr Mär 06, 2020 12:30

Kartoffelbluete hat geschrieben:Dann würden aber Viele unangenehme Entscheidungen treffen müssen!! Dann würde zwei Drittel der Landwirtschaft
besser heute, als morgen aufgegeben werden müssen. Zum Glück ist das Herz oft stärker, als der Kopf! ;-) ,
gilt für alle Lebenslagen!!


Naja, ich hab auch das hier schonmal irgenwo geschrieben.
ist keine schöne Sache aber Fakt ist nunmal das sich der deutsche Landwirt mit den Weltmarktpreisen messen muss.
Und das schaffen nur industriealisierte Großbetriebe. Das werden in Deutschland ganz wenige sein.
Mindestgröße 1000 Kühe + Nachzucht mit dieser Gülle wird die hofeigene Biogas betrieben. Subventionen kann er sich über den festgesetzten Strompreis holen, dann Abwärmeverkauf, und seine Milch verkauft er für 30 Cent.
Mehr braucht der nicht.
Diese modernen Betriebe haben heute >13000 kg Durschnittsleistung pro Kuh und bestehen am Weltmarkt auch ohne Dauersubvention vom Steuerzahler.
Wobei 1000 Kühe schon die Untergrenze ist. Der muss über kurz oder lang auch wieder vergrößern, wegen laufend steigender Kosten.
Die heutigen Nutztiere sind sicher eine reine Qualzucht, was Tierschützer zurecht anprangern, aber das ist nunmal so und wird keiner ändern. Viele schwenken deshalb auf vegan um.
Zudem werden bald die spottbilligen Importe aus den Handelsabkommen auf den heimischen Markt drücken.
Weiterer Preisdruck.
Das Thema Subventionen was Familienbetriebe derzeit noch über Wasser hält, wird auch sehr bald ein großes Thema werden bei maroden Staatskassen.
Frühere Steuerzahler sind beim Abschwung in Kürze Zahlungsempfänger. Und das in großen Massen. Dazu Unternehmen die deutlich weniger Steuern zahlen und weitere Einwanderung.

Das wird richtig teuer :!: Da wird dann sehr bald der Ruf nach Subventionsstreichungen von der breiten Masse laut.

Das Problem ist, das der subventionierte 100 oder 150 Kuh Familienbetrieb ( der in Zukunft überhaupt keine Überlebenschance hat ) die wenigen Zukunftsbetriebe im Wachstum blockiert weil dessen Fläche nicht freiwird.
Das alte Modell Familienbetrieb mit seinen kostenlosen AK ist eh nicht zukunftsfähig aber wird über allerlei Subventionen wie EU Flächenprämien und weitere Subventionen wie Investitionszuschüsse, allerlei Verbilligungen, Sonderrechte bei Mwst, usw..., wie ein Zombieunternehmen noch über Wasser gehalten.

Naja, und sollten militante Tierschützer, sowie Bürger über weitere Volksbegehren auch diese wenigen, überlebensfähigen Agrarfabriken schliessen, haben wir in D. halt gar keine Landwirtschaft mehr. Nur noch Hobbylandwirte.
Das ist durchaus zu befürchten wenn man die Situation derzeit realistisch betrachtet.
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Re: LsV die II.

Beitragvon T5060 » Fr Mär 06, 2020 14:08

Marius, erkläre mir bitte mal wie du 1.000 Kühe versorgen willst, bei FremdAK-Kosten von 25.000 - 40.000 € ?
Bei einem Umsatz von 3.000 € / Kuh hast du FremdAK Kosten von 500 - 800 € / Kuh.

Die 1.000 Kuh Experimente in Bayern sind ALLE gescheitert mit Wegbleiben der Polen und Einführung des Mindestlohns
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: LsV die II.

Beitragvon marius » Fr Mär 06, 2020 14:25

T5060 hat geschrieben:Marius, erkläre mir bitte mal wie du 1.000 Kühe versorgen willst, bei FremdAK-Kosten von 25.000 - 40.000 € ?
Bei einem Umsatz von 3.000 € / Kuh hast du FremdAK Kosten von 500 - 800 € / Kuh.

Die 1.000 Kuh Experimente in Bayern sind ALLE gescheitert mit Wegbleiben der Polen und Einführung des Mindestlohns


Ich weiss aus sicherer Quelle das ein mir gut bekannter 1000 Kuhberieb 2,5 Cent pro Liter Staffezuschlag erhält.
Der liefert über 10 Millionen kg ab.
So, und dann haben wir schonmal nur über 250 000 Euro pro Jahr nur als Bonuszahlung.
Und umgekehrt beim Einkauf dasselbe. Deutliche Preisnachlässe.

Man kann es drehen und wenden wie man will. Stückkostendegression wird sich auch hier durchsetzen.
Bzw hat sich das schon längst durchgesetzt. Die genannten Familien.- und Kleinbetriebe gibts doch nur noch regional hier in Deutschland.

Das Problem für diese Großbetriebe ist in Deutschland nicht der Wegfall von Subventionen, sondern militante Tierschützer. Und wird ein Großbetrieb wochenlang heimlich videoüberwacht findet sich immer was womit man den Chef und Angestellte vor Gericht schleppen kann. Und dann ist eine Bewährungsstrafe, bzw Knast, nicht mehr weit.
Sowie natürlich weitere Volksbegehren können diesen Betrieben ( bzw allen Betrieben ) das Genick brechen.
Zuletzt geändert von marius am Fr Mär 06, 2020 14:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: LsV die II.

Beitragvon 240236 » Fr Mär 06, 2020 14:29

marius hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Marius, erkläre mir bitte mal wie du 1.000 Kühe versorgen willst, bei FremdAK-Kosten von 25.000 - 40.000 € ?
Bei einem Umsatz von 3.000 € / Kuh hast du FremdAK Kosten von 500 - 800 € / Kuh.

Die 1.000 Kuh Experimente in Bayern sind ALLE gescheitert mit Wegbleiben der Polen und Einführung des Mindestlohns


Ich weiss aus sicherer Quelle das ein mir gut bekannter 1000 Kuhberieb 2,5 Cent pro Liter Staffezuschlag erhält.
Der liefert über 10 Millionen kg ab.
So, und dann haben wir schonmal nur über 250 000 Euro pro Jahr nur als Bonuszahlung.
Und umgekehrt beim Einkauf dasselbe. Deutliche Preisnachlässe.

Man kann es drehen und wenden wie man will. Stückkostendegression wird sich auch hier durchsetzen.
Bzw hat sich das schon längst durchgesetzt. Die genannten Familien.- und Kleinbetriebe gibts doch nur noch regional hier in Deutschland.

Das einzige Problem für diese Betriebe sind in Deutschland nicht der Wegfall von Subventionen, sondern militante Tierschützer. Und wird ein Großbetrieb wochenlang Videoüberwacht findet sich genug womit man den Chef und Angestellte vor Gericht schleppen kann. Und dann ist eine Bewährungsstrafe, bzw Knast, nicht mehr weit.
Wenn diese Großbetriebe so lukrativ sind, warum hören, dann auch diese Großbetriebe in der ehemaligen DDR wegen fehlender Rentabilität auf?
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Re: LsV die II.

Beitragvon marius » Fr Mär 06, 2020 14:33

Großbetriebe werden mehr, die werden laufend gebaut.
Egal ob hunderttausende Masthähnchen, große Milchviehanlagen oder bei Legehennen gehts auch in die zigtausende, ja fast schon hunderttausende. Bei Schweinen dasselbe. Schaut euch mal an in welchen Dimensionen da heute gebaut wird.
Man muss eigentlich nur die Augen öffnen.
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Re: LsV die II.

Beitragvon Qtreiber » Fr Mär 06, 2020 14:36

DWEWT hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:Wenn das so war (was ich nicht in Abrede stelle; ist ja auch nur 1,40€/m²),


Ja, hier waren die Bodenpreise sehr moderat. Daraus resultiert natürlich ein relativ gutes Verhältnis von Bodenpreis zu Bodennutzwert. Außerdem erlaubten es die Bodenpreise hier, zu ansehnlichen, z.T. sogar arrondierten Eigentumsflächen zu kommen. :mrgreen:
Wenn man dann das inhaltsmonotone Gerede von "marius" zugrunde legt, dürfte das seiner Meinung nach unmittelbar bevorstehende Platzen der Immobilienblase, von den hohen Bodenwerten der westlichen Flächen evtl. nur noch einen Bruchteil übrig lassen. Es muss doch auch unbefriedigend sein, wenn ein 100 Tsd.€/ha-Acker nur ein Bruttoumsatz von 1,5 Tsd.€ bringt. Wohlgemerkt: Bruttoumsatz. Bei einer solchen Investition bekommen wir hier ja schon gut 1 Tsd.€ an Fördergeld. :mrgreen:

Eigentlich war mir der zweite Teil des Satzes wichtiger.
Wenn der (den Regelungen zuwiderlaufende) Umbruch von Grünland (im besagten Fall) eine Wertsteigerung von 14 000,-- €/ha bringt, frage ich mich, WIE hoch denn dieser verbotene Umbruch sanktioniert werden müsste, damit er sich wirtschaftlich NICHT rechnet. Die Wertsteigerung komplett abschöpfen ?
Qtreiber
 
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Re: LsV die II.

Beitragvon DWEWT » Fr Mär 06, 2020 15:02

Qtreiber hat geschrieben:Wenn der (den Regelungen zuwiderlaufende) Umbruch von Grünland (im besagten Fall) eine Wertsteigerung von 14 000,-- €/ha bringt, frage ich mich, WIE hoch denn dieser verbotene Umbruch sanktioniert werden müsste, damit er sich wirtschaftlich NICHT rechnet. Die Wertsteigerung komplett abschöpfen ?


Mein Grünlandumbruch musste natürlich von mir erklärt werden. Meiner Aussage habe ich die juristische Expertise beigefügt. Das vom Land SA in 2006 angedachte Gl-Umbruchverbot für Öko-Betriebe, fußte auf sehr wackeligen Füßen. Für konv. Betriebe war der Grünlandumbruch zu der Zeit überhaupt kein Problem. In meinem Fall ging es mit einem blauen Auge durch, weil die Fläche vor dem Umbruch aus der Bewirtschaftung meines Betriebes ausgeschieden war. Weitere Details bin ich nicht bereit hier mitzuteilen.
Wenn man den Gl-Umbruch drastisch verbieten will, besteht eine Sanktionierung aus dem Bußgeld und dem Abschöpfen des geldwerten Vorteiles, der dem Bewirtschafter und/oder Eigentümer zuteil wird. D.h., Wertsteigerung plus der Differenz des Gewinns aus Al bzw. Gl-Bewirtschaftung. Die Gewinnabführung müsste bis zur Rückumwandlung laufen. Ob das gegen den Grundsatz des Verbotes der Doppelbestrafung verstößt, weiß ich nicht. Soweit die Theorie.
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Re: LsV die II.

Beitragvon Qtreiber » Fr Mär 06, 2020 15:10

DWEWT hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:Wenn der (den Regelungen zuwiderlaufende) Umbruch von Grünland (im besagten Fall) eine Wertsteigerung von 14 000,-- €/ha bringt, frage ich mich, WIE hoch denn dieser verbotene Umbruch sanktioniert werden müsste, damit er sich wirtschaftlich NICHT rechnet. Die Wertsteigerung komplett abschöpfen ?


Mein Grünlandumbruch musste natürlich von mir erklärt werden. Meiner Aussage habe ich die juristische Expertise beigefügt. Das vom Land SA in 2006 angedachte Gl-Umbruchverbot für Öko-Betriebe, fußte auf sehr wackeligen Füßen. Für konv. Betriebe war der Grünlandumbruch zu der Zeit überhaupt kein Problem. In meinem Fall ging es mit einem blauen Auge durch, weil die Fläche vor dem Umbruch aus der Bewirtschaftung meines Betriebes ausgeschieden war.[b] Weitere Details bin ich nicht bereit hier mitzuteilen.[/b]
Wenn man den Gl-Umbruch drastisch verbieten will, besteht eine Sanktionierung aus dem Bußgeld und dem Abschöpfen des geldwerten Vorteiles, der dem Bewirtschafter und/oder Eigentümer zuteil wird. D.h., Wertsteigerung plus der Differenz des Gewinns aus Al bzw. Gl-Bewirtschaftung. Die Gewinnabführung müsste bis zur Rückumwandlung laufen. Ob das gegen den Grundsatz des Verbotes der Doppelbestrafung verstößt, weiß ich nicht. Soweit die Theorie.

Details (insbesondere über deinen Betrieb) will ich gar nicht wissen. Der zweite Abschnitt ist aufschlussreicher. Aber im Grunde hätte mich nur interessiert, wie die "extreme Sanktionierung" ab 2009 ausgesehen hat bzw. ausgesehen haben könnte.
Qtreiber
 
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Re: LsV die II.

Beitragvon T5060 » Fr Mär 06, 2020 15:21

marius hat geschrieben:Großbetriebe werden mehr, die werden laufend gebaut.
Egal ob hunderttausende Masthähnchen, große Milchviehanlagen oder bei Legehennen gehts auch in die zigtausende, ja fast schon hunderttausende. Bei Schweinen dasselbe. Schaut euch mal an in welchen Dimensionen da heute gebaut wird.
Man muss eigentlich nur die Augen öffnen.


Das ist die Rhetorik eines Jeden, der seinen Laden eingestellt hat und dann Größen als Ziel definiert, die allgemein gesellschaftlich nicht akzeptiert werden um am Ende doch noch als guter dazustehen.

Seit doch einfach ehrlich und sagt : Ich war zu blöd, zu faul oder ich wollte dieses nicht oder es ging deshalb nicht.
Mir hat man auch schon 10 Betriebe als Vorbild vorgehalten, die gibt es heute schon alle nicht mehr.

Egal wo oder was : Wenn du mehr sein oder haben willst, musst du dich immer härter reinknien wie der andere und hast auch ein höheres Risiko
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Re: LsV die II.

Beitragvon germane » Fr Mär 06, 2020 15:22

marius hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Marius, erkläre mir bitte mal wie du 1.000 Kühe versorgen willst, bei FremdAK-Kosten von 25.000 - 40.000 € ?
Bei einem Umsatz von 3.000 € / Kuh hast du FremdAK Kosten von 500 - 800 € / Kuh.

Die 1.000 Kuh Experimente in Bayern sind ALLE gescheitert mit Wegbleiben der Polen und Einführung des Mindestlohns


Ich weiss aus sicherer Quelle das ein mir gut bekannter 1000 Kuhberieb 2,5 Cent pro Liter Staffezuschlag erhält.
Der liefert über 10 Millionen kg ab.
So, und dann haben wir schonmal nur über 250 000 Euro pro Jahr nur als Bonuszahlung.
Und umgekehrt beim Einkauf dasselbe. Deutliche Preisnachlässe.

Man kann es drehen und wenden wie man will. Stückkostendegression wird sich auch hier durchsetzen.
Bzw hat sich das schon längst durchgesetzt. Die genannten Familien.- und Kleinbetriebe gibts doch nur noch regional hier in Deutschland.

Das Problem für diese Großbetriebe ist in Deutschland nicht der Wegfall von Subventionen, sondern militante Tierschützer. Und wird ein Großbetrieb wochenlang heimlich videoüberwacht findet sich immer was womit man den Chef und Angestellte vor Gericht schleppen kann. Und dann ist eine Bewährungsstrafe, bzw Knast, nicht mehr weit.
Sowie natürlich weitere Volksbegehren können diesen Betrieben ( bzw allen Betrieben ) das Genick brechen.


Darauf muss die (kleinere) LW mit einer neuen Milchqualität antworten, weil die ganze Milch, erzeugt mit Ganzjahressilage auf Mais-Basis, is nicht das gelbe vom Ei.
Rohmilch soll ja wirklich gesünder sein. Da war erst vor einigen Wochen ein Vortrag bei Alpha-Campus.
Ein Schwabe macht was in A2-Milch. Theoretisch ist auch Vorzugsmilch möglich.

Dann brauchen wir also Weidemilch in A2-Qualität und dann als Vorzugsmilch in größeren Mengen in die Städte liefern.

Nach Marius-Denke verkommt das Land zum billigen Rohstofflieferanten.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: LsV die II.

Beitragvon 240236 » Fr Mär 06, 2020 19:18

T5060 hat geschrieben:
marius hat geschrieben:Großbetriebe werden mehr, die werden laufend gebaut.
Egal ob hunderttausende Masthähnchen, große Milchviehanlagen oder bei Legehennen gehts auch in die zigtausende, ja fast schon hunderttausende. Bei Schweinen dasselbe. Schaut euch mal an in welchen Dimensionen da heute gebaut wird.
Man muss eigentlich nur die Augen öffnen.


Das ist die Rhetorik eines Jeden, der seinen Laden eingestellt hat und dann Größen als Ziel definiert, die allgemein gesellschaftlich nicht akzeptiert werden um am Ende doch noch als guter dazustehen.

Seit doch einfach ehrlich und sagt : Ich war zu blöd, zu faul oder ich wollte dieses nicht oder es ging deshalb nicht.
Mir hat man auch schon 10 Betriebe als Vorbild vorgehalten, die gibt es heute schon alle nicht mehr.

Egal wo oder was : Wenn du mehr sein oder haben willst, musst du dich immer härter reinknien wie der andere und hast auch ein höheres Risiko
genau so sehe ich das auch. Solche Leute mit solchem Denken finden dann meist noch eine Anstellung bei LKV, BV, Amt oder dergleichen. Zu mir ist (als ich noch beim LKV Mitglied war) einer gekommen, der auch Zuchtsauen hatte und der hatte die besten Leistungen und alles war super. Daraufhin habe ich ihn gefragt:
Wenn alles so super war, warst du dann dem Geld Feind oder warst du zu faul oder bist du verarmt. Seine Aussage: Die Frau wurde wollte nicht mehr soviel Arbeiten und ich wollte es schöner haben. Aber danach zu den Landwirten rumfahren und von denen Geld verdienen wollen und ihnen einreden was sie machen sollen.

Marius schätze ich auch so ein.
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Re: LsV die II.

Beitragvon T5060 » Fr Mär 06, 2020 21:40

240236 hat geschrieben:Marius schätze ich auch so ein.


Ne Marius stand Jahrzehntelang unter der Fuchtel vom Papa und die waren bestimmt auch mal größter und dickster Bauer,
hat immer gemacht was Papa gesagt hat und hat nie gelernt zu kämpfen oder aus der zweiten Reihe zu agieren.
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Re: LsV die II.

Beitragvon marius » Fr Mär 06, 2020 21:43

Also die LsV Demos sind bisher weitgehend wirkungslos.

Wie zu hören ist sollen Stück für Stück praktisch alle Kontrollen ohne vorherige Anmeldung stattfinden.
Ab 2020 neu nun auch sämtliche Pflanzenschutzkontrollen per Gesetz beschlossen.
Und wer bei unangekündigten Kontrollen keine Zeit hat, und die Kontrolle wegschickt, wird sanktioniert.
Vermutlich doppelt bestraft, EU und nach nationalem Recht.
Das wird lustig.
Eure Zwangsjacke wird immer, immer enger. :mrgreen:
Da helfen, wie man sieht, auch die Schlepperdemos wenig.
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Re: LsV die II.

Beitragvon T5060 » Fr Mär 06, 2020 22:09

T5060 hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:Marius schätze ich auch so ein.


Ne Marius stand Jahrzehntelang unter der Fuchtel vom Papa und die waren bestimmt auch mal größter und dickster Bauer,
hat immer gemacht was Papa gesagt hat und hat nie gelernt zu kämpfen oder aus der zweiten Reihe zu agieren.


Danke das du es mit vorhergehendem Post bestätigt hast. :mrgreen:
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