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LsV die II.

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: LsV die II.

Beitragvon langholzbauer » Do Mär 05, 2020 17:52

Beratung kommt von Rat geben lassen!
Ob mann da den ersten gleich an nimmt, lass ich mal dahin gestellt.
Aber ein guter Berater merkt auch in den ersten 5 Min. wen er vor sich hat und ob es lohnt da wirklich ausführlich weiter zu machen...

Um mal zurück zum Thema zu kommen:
Auch unsere Regierungen und Fachbehörden haben in den letzten Jahren mehr Geld, als je zuvor, für externe Beratungen ausgegeben.
Was es bringt sieht jeder... :lol:
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Re: LsV die II.

Beitragvon Isarland » Do Mär 05, 2020 18:15

langholzbauer hat geschrieben:Beratung kommt von Rat geben lassen!
Ob mann da den ersten gleich an nimmt, lass ich mal dahin gestellt.
Aber ein guter Berater merkt auch in den ersten 5 Min. wen er vor sich hat und ob es lohnt da wirklich ausführlich weiter zu machen...



Gratuliere, wenn du im Wissen über juristische und steuerliche Fallstricke bei Betriebsübergabe und Abfindung weichender Erben so fit bist, dass du auf externe Beratung verzichten kannst. :lol: :lol: :lol:
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: LsV die II.

Beitragvon T5060 » Do Mär 05, 2020 19:00

Beratung hat man in speziellen Fällen, wo genau spezielle Fragen und Aufgabenstellungen zu klären sind
oder man ist der externe Sparringspartner des Betriebsleiters und diskutiert den IST-Zustand und Zielsetzungen.
Zudem nutzt man dann auch das Netzwerk des Beraters, oft ist man aber auch einfach nur die Kommunikationschnittstelle zwischen den Beteiligten,
damit der Architekt auch versteht was der Bauer will und der Bauer auch weis was es heute für Anforderungen braucht.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: LsV die II.

Beitragvon 240236 » Do Mär 05, 2020 20:29

Isarland hat geschrieben:Wir waren zu einem Info-Gespräch wegen der bevorstehenden Hofübergabe beim BV.
Zuerst fragte der "Berater" nach der Struktur des Betriebes. Wir hatten noch nicht einmal angefangen zu reden, meinte er,"warum hört ihr nicht auf"? Ich habe ihm dann auf einem Blatt Papier die Kündigung überreicht, und wir sind gegangen.
Übrigens, beim Notar hatten wir eine super Beratung.
Mit diesem Verein habe ich fertig.
So kenne ich das auch. Denn BV kann man in dieser Sache ganz vergessen. Ich war damals auch noch Mitglied. Das erste war die Honorarhöhe und an 2. Stelle, ohne Zahlen zu kennen, verpachten wäre für mich das einfachste. Da habe ich auch gekündigt. Dann bin ich zu meinem Steuerberater gegangen, der hat das sogar noch kostenlos gemacht, und der hat mich wirklich gut beraten. Haben dann noch einen Termin für ein Vorgespräch beim Notar gemacht und alles besprochen und der letzte Termin beim Notar hat 10min. gedauert und war auch sachlich und fachlich.

Beim BV sind einfach schon zu viele Sesselpfurzer angestellt und mitlerweile mit überall verstrickt, was ihm ob kurz oder Lang das Genick bricht.
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Re: LsV die II.

Beitragvon 240236 » Do Mär 05, 2020 20:33

langholzbauer hat geschrieben:Jetzt mal unabhängig vom BV:
Wer immer auf seine Berater hört, ohne sich selbst seine eigene Meinung zu bilden, braucht wohl eher einen Betreuer.
:wink:
Der Berater sollte aber dann trotzdem sachlch sein. Wer sich zu einer Hofübergabe nicht Beraten läßt, der braucht schneller einen Betreuer, als der der sich beraten hat lassen. In Sachen Altenteil kann das für den Übernehmer schnell böse enden.
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Re: LsV die II.

Beitragvon langholzbauer » Do Mär 05, 2020 20:40

langholzbauer hat geschrieben:Jetzt mal unabhängig vom BV:
Wer immer auf seine Berater hört, ohne sich selbst seine eigene Meinung zu bilden, braucht wohl eher einen Betreuer.
:wink:

Wo steht da, daß ich keine Beratung brauche oder annehmen würde?
Aber vergesst bitte nicht, daß Ihr für Eure Entscheidungen selber gerade stehen müsst!
In den seltensten Fällen kann ein Schadenersatz für falsche Beratung wirklich erfolgreich ein geklagt werden.
Deshalb wollte ich in obigen Beitrag und folgenden davor warnen, auf externe Berater zu hören, ohne sich damit kritisch auseinander zu setzen.
Und dabei ist es völlig egal, von welchem Verein die vermittelt oder angestellt werden.
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Re: LsV die II.

Beitragvon DWEWT » Do Mär 05, 2020 21:00

langholzbauer hat geschrieben:Und dabei ist es völlig egal, von welchem Verein die vermittelt oder angestellt werden.


Nein, das ist es wohl nicht.
In 2008, nach meiner ersten 5-jährigen Verpflichtungszeit, wollte ich einen Teil meines Grünlandes umbrechen. Ich war mir sicher, dass es ein überschaubares finanzielles Risiko sein würde. Ein Gespräch mit einem Kollegen verunsicherte mich jedoch. Er hatte, ohne dass ich davon gewusst hatte, genau das gleiche vor. Sein Berater hatte ihm dringensd davon abgeraten. Ich habe dann eine juristische Expertise in Auftrag gegeben. Sie kostete mich ca. 1500€ und der Jurist kam zu dem Schluss, dass ich eine Sanktionierung in der Größenordnung von 150 bis 250€ je ha einkalkulieren müsse. Ich habe dann die 40ha umbrechen lassen. im nächsten Förderantrag erschien das ehemalige Grünland als Ackerland. Die Mitarbeiterin des Amtes für Landwirtschaft nahm mich zur Seite und bat um ein Gespräch unter Hinzuziehung ihres Vorgesetzten. Man eröffnete mir, dass ab 2009 ein Umbruch extrem sanktioniert werden würde. Da der Umbruch aber in 2008 erfolgte, bekam ich 125€/ha aufgebrummt. Ich habe, noch am Tag des Erhaltes des Bescheides, den Betrag angewiesen, damit der Bescheid sofort gültig wird. Es hat nie wieder ein Hahn danach gekräht. Meinen Kollegen habe ich, nachdem alles gelaufen war, über die Datails informiert. Er hat sofort seinen Berater gewechselt. Seine Frau sagte, dass Gespräch mit dem zukünftigen Ex-Berater habe man im ganzen Dorf gehört. "Mein Jurist", hat bis zu seinem Lebensende jährlich einen Bock frei.
Ein kleines Beispiel dafür, dass es eben erhebliche Unterschiede bei den Beratern und bei deren Arbeitgebern gibt.
btw: Die Wertsteigerung Gl zu AL lag damals bei 14 Tsd.€/ha
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Re: LsV die II.

Beitragvon Qtreiber » Do Mär 05, 2020 21:33

DWEWT hat geschrieben:btw: Die Wertsteigerung Gl zu AL lag damals bei 14 Tsd.€/ha

Wenn das so war (was ich nicht in Abrede stelle; ist ja auch nur 1,40€/m²), frage ich mich allerdings, WIE hoch eine "extreme" Sanktionierung sein muss, um einen Landwirt am Umbruch seiner ackerfähigen Grünlandflächen zu hindern. :?
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Re: LsV die II.

Beitragvon langholzbauer » Do Mär 05, 2020 21:39

Wo ist da bitte der Widerspruch?
Deine Expertise ist ja schon etwas mehr als eine Beratung.
Und der Kollege hat ja dann wohl viel verdient, wenn er nicht auf seinen damaligen Berater hörte... n8
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Re: LsV die II.

Beitragvon DWEWT » Do Mär 05, 2020 21:49

langholzbauer hat geschrieben:Wo ist da bitte der Widerspruch?
Deine Expertise ist ja schon etwas mehr als eine Beratung.


Eine Expertise ist ein Expertengutachten und häufig Bestandteil einer Beratungsleistung .
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Re: LsV die II.

Beitragvon langholzbauer » Do Mär 05, 2020 22:15

Ach Leute!
Wir belatschen uns hier den halben Tag, weil ich mich erdreistet habe, am heiligen Tron der Berater zu wackeln. :roll:
Es kann jeder hören auf wen er will. Aber heult dann hinter her nicht rum, wenn es anders kommt, als die Beratung voraussagte!
Vor allem, wenn Euer Bauchgefühl schon damals andere Meinung war...
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Re: LsV die II.

Beitragvon T5060 » Do Mär 05, 2020 22:26

In erster Linie muss die Betriebsentwicklung bei einer Hofübergabe im Vordergrund stehen,
dann kommen steuerl. Bedingungen, Altenteilsgeschichten, weichende Erben und andere persönliche Animositäten.
Ist das alles klar, kann das jeder Depp von Notar in einen sauberen Vertrag fassen.

Um die Betriebsentwicklung einschätzen zu können, muss man sich den Laden erst mal angeschaut haben.
Betriebsentwicklung ist auch die Vermögenssicherung und der bloße Erhalt des Familienbesitzes.

Oftmals ist es dann so, dass der Stb. seine Pappenheimer und die Finanzen am besten und längsten kennt.
So die gestandenen Herrn ab 50, bekommen dass immer ganz gut hin.
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Re: LsV die II.

Beitragvon T5060 » Do Mär 05, 2020 22:33

langholzbauer hat geschrieben:Ach Leute!
Wir belatschen uns hier den halben Tag, weil ich mich erdreistet habe, am heiligen Tron der Berater zu wackeln. :roll:
Es kann jeder hören auf wen er will. Aber heult dann hinter her nicht rum, wenn es anders kommt, als die Beratung voraussagte!
Vor allem, wenn Euer Bauchgefühl schon damals andere Meinung war...


Was verstehst du denn unter "Beratung" ? Das dir jemand in endlosen Zahlenkolonnen dir deine betriebl. Entwicklung nach Vornahme einer Investition prognostiziert ?
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Re: LsV die II.

Beitragvon DWEWT » Fr Mär 06, 2020 7:22

langholzbauer hat geschrieben:Ach Leute!
Wir belatschen uns hier den halben Tag, weil ich mich erdreistet habe, am heiligen Tron der Berater zu wackeln. :roll:
Es kann jeder hören auf wen er will. Aber heult dann hinter her nicht rum, wenn es anders kommt, als die Beratung voraussagte!
Vor allem, wenn Euer Bauchgefühl schon damals andere Meinung war...


Die deutsche Landwirtschaft hat eine (zu) lange Tradition der Bauch- und Herzentscheidungen. Genau da liegt auch eine Ursache für die heutige Situation in der Landwirtschaft. Es ist häufig gar nicht nötig, Berater in Entscheidungen einzubeziehen. Das setzt aber voraus, dass sich der Entscheider schon im Vorfeld rational und objektiv mit den Argumenten auseinandersetzt. Rational und objektiv ist allerdings das Gegenteil von Herz und Bauch. Mehr Kopf und weniger Bauch, stünde der deutschen Landwirtschaft gut!
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Re: LsV die II.

Beitragvon Kartoffelbluete » Fr Mär 06, 2020 9:45

Dann würden aber Viele unangenehme Entscheidungen treffen müssen!! Dann würde zwei Drittel der Landwirtschaft
besser heute, als morgen aufgegeben werden müssen. Zum Glück ist das Herz oft stärker, als der Kopf! ;-) ,
gilt für alle Lebenslagen!!
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