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LsV die II.

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: LsV die II.

Beitragvon Neuland79 » Sa Sep 19, 2020 16:58

T5060 hat geschrieben:Hier wird wieder mal öffentl. rechtl. Scheisse gequirlt, ab Min 30 wird es richtig lustig. Die Taube Nuss aus Kiel hat auch seinen Durchfall dazu gegeben.

https://www.youtube.com/watch?v=dNv0SI_Hsgo

Ineteressant, Minute 32 sagt exakt das, was mein bekannter Landwirt sagt. Er unterdüngt massiv und dürfte das, was er erntet, gar nicht ernten, wenn es nach den festgelegten Bedarfsangaben der Pflanzen geht... Brotweizen muss ich ihn mal fragen. Früher hat er an eine Bio Bäckerei geliefert, aber jetzt nicht mehr, weil er mehr Grünland hat und den Weizen, den er noch anbaut, selber braucht.
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Re: LsV die II.

Beitragvon LUV4.0 » Sa Sep 19, 2020 17:22

Das funktioniert über einen gewissen Zeitraum. Danach sind die Böden tot..nachfolgende Generationen haben viel Arbeit und wenig Verdienst vor sich.

Aber was weiß ich schon.. n8.
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Re: LsV die II.

Beitragvon langholzbauer » Sa Sep 19, 2020 18:20

Neuland79 hat geschrieben:Ineteressant, Minute 32 sagt exakt das, was mein bekannter Landwirt sagt. Er unterdüngt massiv und dürfte das, was er erntet, gar nicht ernten, wenn es nach den festgelegten Bedarfsangaben der Pflanzen geht... Brotweizen muss ich ihn mal fragen. Früher hat er an eine Bio Bäckerei geliefert, aber jetzt nicht mehr, weil er mehr Grünland hat und den Weizen, den er noch anbaut, selber braucht.

Auf die Antwort bin ich mal gespannt....
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Re: LsV die II.

Beitragvon DWEWT » Sa Sep 19, 2020 18:29

LUV4.0 hat geschrieben:Das funktioniert über einen gewissen Zeitraum. Danach sind die Böden tot..nachfolgende Generationen haben viel Arbeit und wenig Verdienst vor sich.

Aber was weiß ich schon.. n8.


Was heißt tot? Die Böden bringen keinen oder nur einen geringen Ertrag. Das hat überhaupt nichts mit ihrem ökologischen Zustand zu tun! Wie sollten diese heute sehr ertragsfähigen Böden über 100-Tausende von Jahren gekommen sein, ohne Düngung?
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Re: LsV die II.

Beitragvon LUV4.0 » Sa Sep 19, 2020 18:33

Wurde denn auf diesen Böden schon immer so eine ertragreiche Landwirtschaft betrieben? Oder kam das erst mit der Zeit? Ich habe noch nicht gelebt, aber ich hörte, dass es im Mittelalter die ein oder andere Hungersnot gab.


Aber wenn du unbedingt Erbsen zählen möchtest: Natürlich sind die Böden dann nicht tot im Sinne von unfruchtbar. Aber wenn ich nicht nach Bedarf dünge, werde ich langfristig gesehen weniger erfolgreich sein.
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Re: LsV die II.

Beitragvon DWEWT » Sa Sep 19, 2020 18:34

T5060 hat geschrieben: Die Taube Nuss aus Kiel hat auch seinen Durchfall dazu gegeben.



Wenn du die Kompetenz besitzt, die Aussage fachlich und sachlich fundiert zu kritisieren, dann mach es. Da hier im Forum bisher aber noch keiner etwas Fundiertes gegen die Aussage zum N-Saldo gebracht hat, wäre es sinnvoll, den Ball ganz ganz flach zu halten. Was hier bisher gebracht wurde, sind Phrasen und die verbalisierten "Erfahrungseindrücke"; diese natürlich unreflektiert. :mrgreen:
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Re: LsV die II.

Beitragvon DWEWT » Sa Sep 19, 2020 18:39

LUV4.0 hat geschrieben:Wurde denn auf diesen Böden schon immer so eine ertragreiche Landwirtschaft betrieben? Oder kam das erst mit der Zeit? Ich habe noch nicht gelebt, aber ich hörte, dass es im Mittelalter die ein oder andere Hungersnot gab.


Aber wenn du unbedingt Erbsen zählen möchtest: Natürlich sind die Böden dann nicht tot im Sinne von unfruchtbar. Aber wenn ich nicht nach Bedarf dünge, werde ich langfristig gesehen weniger erfolgreich sein.


Ist eine Landwirtschaft wirklich ertragreich, wenn sie Düngemittel ineffizient einsetzt? Der verlorene Stickstoff hat das Energiepotenzial von 80L Diesel/ha/Jahr! Der N-Saldo belegt, dass eben nicht nach Bedarf, sondern darüber hinaus gedüngt wird. Nichts anderes sagt Prof. Dr. Taube.
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Re: LsV die II.

Beitragvon LUV4.0 » Sa Sep 19, 2020 18:59

Was genau ist an einer Bedarfsgerechten Düngung ineffizient?
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Re: LsV die II.

Beitragvon Englberger » Sa Sep 19, 2020 18:59

[quote="DWEWT"]Ist eine Landwirtschaft wirklich ertragreich, wenn sie Düngemittel ineffizient einsetzt? Der verlorene Stickstoff hat das Energiepotenzial von 80L Diesel/ha/Jahr! Der N-Saldo belegt, dass eben nicht nach Bedarf, sondern darüber hinaus gedüngt wird. Nichts anderes sagt Prof. Dr. Taube.
Hallo,
Ich seh da auch viele Wiedersprüche. Im Forstbereich sagen viele dass 6-8to Zuwachs pro Jahr Durchschnitt sind, ich hab Ergebnisse in Bayern bis 12 to/Jahr gefunden.
Und hier auf Grünland brauchen wir aber 80kg N um 6to Trockensubstanz zu holen.
Und ich hab hier den Bioversuch gemacht; nach 7Jahren wuchs fast nichts mehr,trotz Kompostkauf und Eigenmist von 130Rindern.
Um 50kg mehr N reinzuholen muss ja nur ein grosser Rundballen Heu mehr vom ha kommen.Das ist oft gefühlt der Fall;bzw 2,5dt Getreide.
Wo hier aber hohe Stickstoffdosen am meisten bringen , ist die Vorverlagerung des Wachstums im Frühjahr. das macht dann über 2Wochen Unterschied aus und das sind im Frühjahr Welten.
Gruss Christian
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Re: LsV die II.

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Sep 19, 2020 19:13

DWEWT hat geschrieben:
LUV4.0 hat geschrieben:Wurde denn auf diesen Böden schon immer so eine ertragreiche Landwirtschaft betrieben? Oder kam das erst mit der Zeit? Ich habe noch nicht gelebt, aber ich hörte, dass es im Mittelalter die ein oder andere Hungersnot gab.


Aber wenn du unbedingt Erbsen zählen möchtest: Natürlich sind die Böden dann nicht tot im Sinne von unfruchtbar. Aber wenn ich nicht nach Bedarf dünge, werde ich langfristig gesehen weniger erfolgreich sein.


Ist eine Landwirtschaft wirklich ertragreich, wenn sie Düngemittel ineffizient einsetzt? Der verlorene Stickstoff hat das Energiepotenzial von 80L Diesel/ha/Jahr! Der N-Saldo belegt, dass eben nicht nach Bedarf, sondern darüber hinaus gedüngt wird. Nichts anderes sagt Prof. Dr. Taube.


Wenn man bedenkt, dass Bio z Zt. etwa die Hälfte an Ertrag bringt ist der errechnete Dieseläquivalent gut angelegt.
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Re: LsV die II.

Beitragvon Ferengi » Sa Sep 19, 2020 19:15

Das bischen Diesel geht im Bio aber locker fürs Striegeln drauf.
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Re: LsV die II.

Beitragvon Isarland » Sa Sep 19, 2020 19:36

Ferengi hat geschrieben:Das bischen Diesel geht im Bio aber locker fürs Striegeln drauf.


Pro ha striegeln 80ltr. Diesel.? Jetzt wirds lächerlich.....
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: LsV die II.

Beitragvon langholzbauer » Sa Sep 19, 2020 19:42

Striegeln geht mit 5l DK/Durchgang/ ha und weniger.
Aber die gesamte Energiebilanz über teilweise mehrmaliges Pflügen/Jahr
über den Aufwand und die Sickerverluste bei Kopostherstellung bis hin zu Erzeugung und Transport von Zukauffutter, weil in Extremjahren kein Griff in den Düngersack möglich ist, wird nur äuserst selten offengelegt.
Da gibt es Bio-Marktfruchtbetriebe, die 2 Jahre Kleegas anbauen, silieren und dann damit düngen, nur um ihren Weizen ordentlich versorgen zu können...
Das kann sicher nicht der Weisheit letzter Schluss sein!

Ich habe nichts gegen Bio.
Aber alle sollten ehrlich und mit realen Zahlen argumentieren.
Dieser oben erwähnte Beitrag stellt es so dar, als ob in ganz D. ständig überdüngt worden wäre. Und das ist einfach nur unsachliche Hetze gegen den Bauernstand, der durch hochwertige bllige Lebensmittel einen erheblichen Anteil zum aktuellen Wohlstand der ganzen Nation beigetragen hat und das täglich tut!
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Re: LsV die II.

Beitragvon LUV4.0 » Sa Sep 19, 2020 19:50

Genau so sieht es aus. Wir sind hier auch in einem willkürlich festgelegten "roten Gebiet". Die Messstellen hier sind ein Witz..eine mitten im Wald....weit und breit in jede Richtung kein Ackerbau..Kläranlagen sind ja auch so ein Klassiker. Aber die Landwirtschaft zu schikanieren ist eben günstiger als marode Abwassersysteme zu restaurieren.


Wenn ich daran denke wie wir in den 60igern/70igerm Jahre Gülle ausgebracht haben..das war aus heutiger Sicht schon fragwürdig :mrgreen:, aber heute ist es einfach lächerlich.
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Re: LsV die II.

Beitragvon Ferengi » Sa Sep 19, 2020 20:01

In Niedersachen sind 96,5% der Messtellen fehlerhaft!

Interessant: Der Landkreis Vechta, das ist der mit Europas größter Nutztierdichte, erneuert/erweitert sein Trinkwasserwerk.
Es wird KEINE Anlage zur Entfernung von Nitrat gebaut.
Ganz einfach weil sie nicht nötig ist.
Trotzdem ist der Landkreis tiefrotes Gebiet!
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