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LsV die II.

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: LsV die II.

Beitragvon LUV4.0 » So Sep 20, 2020 14:44

DWEWT hat geschrieben:
LUV4.0 hat geschrieben:

Für welche Flächen denn?


Ich hatte darum gebeten, dass du den "Bedarf" definierst, nicht dass du ihn berechnest! Die Definition ist für alle Böden, für alle Kulturen und für alle Standorte zunächst mal gleich. Was gehört also zum "Bedarf"?
Estomil hat schon einige Faktoren genannt. Ob diese Verlustfaktoren wirklich unvermeidbar sind, müsste noch beleuchtet werden.


Verarscht du mich jetzt oder weißt du einfach nicht mehr was du geschrieben hast? Es stand im Raum, dass ein super toller Biolandwirt seinen Pflanzen weniger gibt als sie brauchen. Du hast behauptet, dass die Konvibauern sowieso mehr düngen als nötig. Und ich wollte von dir wissen, wie viel ich zu viel auf meine Flächen bringe.


Die Art des Düngers ist dabei völlig irrelevant! Ich dünge bedarfsgerecht. Würde ich zu wenig düngen wäre das genau so kontraproduktiv als wenn ich Zuviel düngen würde!
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Re: LsV die II.

Beitragvon Neuland79 » So Sep 20, 2020 15:22

LUV4.0 hat geschrieben:Es stand im Raum, dass ein super toller Biolandwirt seinen Pflanzen weniger gibt als sie brauchen.

es ging um weniger als sie laut offiziellen Angaben brauchen... siehe Video
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: LsV die II.

Beitragvon DWEWT » So Sep 20, 2020 16:01

LUV4.0 hat geschrieben:
Verarscht du mich jetzt oder weißt du einfach nicht mehr was du geschrieben hast? Es stand im Raum, dass ein super toller Biolandwirt seinen Pflanzen weniger gibt als sie brauchen. Du hast behauptet, dass die Konvibauern sowieso mehr düngen als nötig. Und ich wollte von dir wissen, wie viel ich zu viel auf meine Flächen bringe.


Die Art des Düngers ist dabei völlig irrelevant! Ich dünge bedarfsgerecht. Würde ich zu wenig düngen wäre das genau so kontraproduktiv als wenn ich Zuviel düngen würde!


Vielleicht habe ich es kompliziert beschrieben. Wenn es um die Definition des Bedarfs geht, dann müssen da die Faktoren genannt werden, die letztendlich zum Gesamtbedarf führen. Das sind in der Summe die ertragsbestimmenden Faktoren und die Verlustfaktoren. D.h., der Düngeaufwand der in direkten Ertrag umgemünzt wird und die Verluste z.B. Lachgas u.a. m.. Hier in der Diskussion kommt es vor allem auf die Verluste an. Wenn du da ganz besonders geringe hast, ist das sehr vorteilhaft. Im Schnitt liegen diese Verluste, sie entsprechen dem N-Saldo, bei ca. 80kg/ha. Das Märchen von der Humusbildung durch N, kannst du dir allerdings sparen!
Die Phrase "ich dünge bedarfsgerecht", ist erst dann keine Phrase mehr, wenn genaue Daten auf den Tisch kommen. Genau das, hat hier bisher keiner gemacht!
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Re: LsV die II.

Beitragvon DWEWT » So Sep 20, 2020 16:20

Ich habe mir einige Passagen des Beitrages gerade noch einmal in der Mediathek angeschaut, weil ich mit youtube nicht kooperiere. Das ist schon zum Schenkelschlagen, wenn dieser Berufskollege den Bedarf anhand des Haustierbeispiels erklärt. Solange solche Kollegen das Bild von "gut ausgebildeten Landwirten" in der Öffentlichkeit prägt, ist allerdings Fremdschämen angesagt. Der Bedarf einer Kultur, als Gesamtheit der auf einer definierten Fläche befindlichen Pflanzen definiert, ergibt sich aus der Ertragserwartung! Eine Kultur hat keinen naturgegebenen Bedarf, im Gegensatz zur Katze. Somit kann ich eine Kultur auch nicht unterdüngen! Es fehlt mir dann nachher einfach ein Teil des erwarteten Ertrages, wenn ich nicht ertragsgerecht dünge! So einfach ist das. Scheint für so manchen Kollegen doch zu schwierig zu sein!
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Re: LsV die II.

Beitragvon LUV4.0 » So Sep 20, 2020 17:49

Eben. Wenn ich die angebaute Kultur zu wenig dünge, kann ich auch nicht den möglichen Ertrag den ich bei einer Ernte einfahre nutzen. Zwar ist es genau so kontraproduktiv wenn ich nach der "viel hilft viel" Methode verfahre, aber eine Ineffizienz kann ich bei richtiger Düngung nicht erkennen. Sehr wohl aber wenn ich absichtlich weniger dünge.

Ich höre ja auch nicht auf meine Flächen bei Bedarf zu beregnen, nur weil es (je nach eingesetzter Technologie) nicht 100% effizient ist.

Ich bin im BIO Bereich nicht ausreichend bewandert. Aber bei dem hier genannten Beispiel geht es vermutlich rein um ideologische Gründe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass im BIO Bereich nicht alle sinnvollen Maßnahmen ausgeschöpft werden, um einen möglichst hohen Ertrag zu ernten.


Den Film muss ich mir wohl doch mal anschauen.
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Re: LsV die II.

Beitragvon meyenburg1975 » So Sep 20, 2020 18:05

Abgesehen von den hinzugekommenen Biigashochburgen waren die durch unser marodes Messnetz nachgewiesenen Verluste ins Grundwasser lange rückläufig.
Wenn die 80 kg denn stimmen sollten, wo läge also das Problem?
Eine verlustfreie Düngung ist ebenso ausgeschlossen, wie eine verlustfreie Fütterung.
Logischerweise steigen diese an, je mehr man über das Grundbedürfniss von Pflanze/Tier hinausgeht. Sich an einer Zahl aufzuhängen macht keinen Sinn. Höchstens an den Auswirkungen.
Und zu den Auswirkungen sinkender Verluste durch reduzierte Düngung gehören nunmal sinkende Erträge und daraus steigender Flächenbedarf.
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Re: LsV die II.

Beitragvon LUV4.0 » So Sep 20, 2020 18:17

Und Ackerflächen werden ja täglich mehr.. :mrgreen: n8.
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Re: LsV die II.

Beitragvon Todde » So Sep 20, 2020 20:22

DWEWT hat geschrieben:Die Definition ist für alle Böden, für alle Kulturen und für alle Standorte zunächst mal gleich. Was gehört also zum "Bedarf"?


Und wieder Unsinn.
Und sowas schimpft sich "Berater".
Peinlich
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: LsV die II.

Beitragvon DWEWT » So Sep 20, 2020 22:08

LUV4.0 hat geschrieben:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass im BIO Bereich nicht alle sinnvollen Maßnahmen ausgeschöpft werden, um einen möglichst hohen Ertrag zu ernten.


Angestrebt werden sollte der optimale, nicht ein möglichst hoher Ertrag!
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Re: LsV die II.

Beitragvon DWEWT » So Sep 20, 2020 22:11

meyenburg1975 hat geschrieben:Und zu den Auswirkungen sinkender Verluste durch reduzierte Düngung gehören nunmal sinkende Erträge und daraus steigender Flächenbedarf.


Das würde nur stimmen, wenn wir nicht über Bedarf produzieren würden. Wir produzieren zuviel und nutzen dafür endliche Ressourcen. Das ist unsinnig!
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Re: LsV die II.

Beitragvon DWEWT » So Sep 20, 2020 22:15

Todde hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Die Definition ist für alle Böden, für alle Kulturen und für alle Standorte zunächst mal gleich. Was gehört also zum "Bedarf"?


Und wieder Unsinn.
Und sowas schimpft sich "Berater".
Peinlich


Kannst du auch erklären, was daran Unsinn ist?
Wahrscheinlich kannst du das nicht. Bisher bist du konkrete Aussagen ständig schuldig geblieben. :wink:
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Re: LsV die II.

Beitragvon Ferengi » So Sep 20, 2020 22:18

Er schrieb "alle sinnvollen Maßnahmen" , nicht maximaler Ertrag.

Das würde nur stimmen, wenn wir nicht über Bedarf produzieren würden. Wir produzieren zuviel und nutzen dafür endliche Ressourcen. Das ist unsinnig!


Der Selbstversorgungsgrad BRD ist dir bekannt??? :roll: :roll:
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Re: LsV die II.

Beitragvon T5060 » So Sep 20, 2020 23:13

Gemessen an der weltweiten Verteilung haben wir hier meist gute Niederschläge, beste Böden und ein geringes Ausfallrisiko.
Das hat der Hergott für uns vorgesehen.

Bezogen auf die produzierte Einheit können wir kostengünstig, umweltschonend und lebensmittelsicher prooduzieren. Da sind wir Weltspitze.

Es ist Sünde und Frevel, wenn wir hier die Produktion zurücknehmen und anderen Orts mit Bewässerungslandwirtschaft oder Regenwaldzerstörung versuchen eine Art von Landwirtschaft aufzubauen.

Wenn es auch niemand hören mag, aber wir müssen den Kontinent Afrika wirtschaftlich und damit auch politisch stabilisieren. Dies wird nicht mit der krampfhaften Errichtung einer mittelalterlichen Landbewirtschaftung gelingen. Wir brauchen dort Bildung und Industrialisierung und keine grüne Spielwiesen von blöden Gutmenschen und NGO´s.

Es muss auch was passieren, weil es zum Chaos führt, wenn wir hier glauben, dass wir hier jede/n aufnehmen können, dem Afrika zu billig ist.

Warum soll ein Deutscher mit 3.500 € Netto für Milch oder Salat weniger zahlen als ein Afrikaner mit 50 - 100 € Einkommen ?
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: LsV die II.

Beitragvon LUV4.0 » Mo Sep 21, 2020 4:18

DWEWT hat geschrieben:
Angestrebt werden sollte der optimale, nicht ein möglichst hoher Ertrag!



Was ist denn der optimale Ertrag? Wie viel sollte ich denn ernten um im optimalen Bereich zu liegen?

Oder gibt es da vielleicht einfach keine pauschale Antwort?
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Re: LsV die II.

Beitragvon LUV4.0 » Mo Sep 21, 2020 4:22

T5060 hat geschrieben:Warum soll ein Deutscher mit 3.500 € Netto für Milch oder Salat weniger zahlen als ein Afrikaner mit 50 - 100 € Einkommen ?



Weil der Afrikaner nicht annähernd die Lebenserhaltungskosten hat wie der Deutsche. 3500 € Netto dürfte wohl auch eher weniger dem klassischen Arbeitnehmer in Deutschland entsprechen.

Außerdem zahlt man hier ja indirekt einen höheren Preis für Lebensmittel. Oder produzierst du aus reiner Nächstenliebe ohne das übliche Taschengeld aus dem großen Topf?
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