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Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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64 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon Forstjunior » Sa Jul 13, 2019 15:04

Also um die ganze Sache hier mal auf den richtigen Weg zu bringen. Der 312er wurde wahrscheinlich angehalten und angezeigt, weil er die Bedingungen für das Führen von Lof-Fahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr missachtet hat. Sprich er ist schneller als 25 km/h gefahren, was den Anhänger zulassungspflichtig macht. Die reine Geschwindigkeits-
Übertretung in dem Fall (wenn sonst alles passt - 25 km/h Schild gem. § 58 StVZO im Lof-betrieb und Lof-Zweck -siehe § 3 Nr. 2 a FZV) führt nach herrschender Rechtsmeinung nicht zur Versicherungspflicht. Der Anhänger bleibt weiter über die Zugmaschine versichert. Auf dem Bußgeldbescheid müsste folgendes dann stehen: § 3 Abs. 1, § 48 FZV; § 24 StVG; 175 BKat. Macht 70,- Euro plus Gebühren und Auslagen und 1 Pkt in Flensburg.

p.s Für die Inhaber der Fahrerlaubnisklasse L wären in diesem Fall dann auch nocht die Bedingungen der Klasse L zu beachten!


Und was den Nachweis angeht. Es wurde eindeutig festgestellt, dass der der Zug mit mehr als 25 km/h geführt wurde. Solange der Toleranzabzug bei ungeeichtem Tacho beachtet wude, kann ich mir nicht vorstellen, dass es ein Richter anders sieht. Weiter sollte man sich immer überlegen, was im Schadensfall die Versicherung dazu sagt. (Leistungsbedingung: Beachtung der geltenden Rechtsvorschriften?)

Man sollte also mal bei dem entstandenen Ärger über den Tellerrand hinausblicken und überlegen ob die Polizeibeamten einem nicht evtl. vor einem noch größeren Problem in der Zukunft bewahrt haben - falls es zu einer Verhaltensänderung führen sollte und nicht aus Gründen der "Beförderung"!

Weiter sollte man sich überlegen, ob man bei einem modernen Lof-Betrieb seine Anhänger nicht gegen Zulassungsfähige (40 km/h) tauscht. Oder man hält sich einfach an die Vorgaben der Zulassungsfreiheit, wenn man die Annehmlichkeiten daraus weiter nutzen möchte. Aber hierzu sollte man auch beachten, dass selbst ein zulassungsfreier Hänger immer den Anforderungen an den Straßenverkehr genüge tun muss, auch wenn dieser nicht durch einen technischen Überwachungsverein geprüft wird.
Forstjunior
 
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon berlin3321 » So Jul 14, 2019 7:36

anhilde hat geschrieben:Berlin, hast Du dich nicht neulich noch in irgend einem Thread als großer ehemaliger Schwarzfahrer vor dem Herrn geoutet? Falls ich das richtig in Erinnerung hab, einfach mal an die eigene Nase fassen und die Gosch halten.


Richtig.

Steht da was von auf der Str schwarz gefahren? Schon mal auf die Idee gekommen das das nur auf dem Acker passiert ist?

Wir hatten um 1970 auf dem Acker ´nen alten Käfer. Da die Räder umgebaut (breitere Spur) und dazu die Kotflügel abgeschnitten.

Macht aber Spaß, dem anderen an´s Bein zu pi**en? Weil man sich hier selbst der dauernden Mißachtung der 25 km/ h Regelung dar gestellt hat und mit den bescheuersten Ausreden versucht, das klein und "Gesetzeskonform" zu reden?

Und selbst wenn diese Schwarzfahrten auf der Str statt gefunden hätten, dass ganze ist mehr als 40 Jahre her. Schon mal auf die Idee gekommen das man in der Jugend Mist gemacht hat (wie wohl so ziemlich jeder Jugendliche) und das man das heute anders sehen könnte?

Ohne Dir jetzt an´s Bein pi**en zu wollen, bei Dir scheint diese wichtige Einsicht zu fehlen, denn auch Du gehörst zu dem Klientel das vorsätzlich die 25 km/ h Regelung für Dich und Deine Interessen "außer Kraft setzt".

Berlin
berlin3321
 
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon anhilde » Mo Jul 15, 2019 7:13

Ach Berlinchen, Du pinkelst doch ständig an Beine und spielst Herr Oberlehrer. Das deine Schwarzfahrerei nur auf dem Acker statt gefunden hat finde ich jetzt lustig, dann war es ja gar kein Schwarz fahren, sondern du wolltest dich nur wichtig machen, oder eben es stimmt nicht. Na mir ist es egal was Du treibst.

Ich bin der Meinung das wir alle als Bürger in der Pflicht sind über Gesetze nachzudenken, und wenn es da fragwürdige aus der Zeit gefallene gibt, findet man einfach seinen Weg damit und hängt es nicht an die große Glocke, oder man tut was dagegen. Aber Du wirst vermutlich nicht im Ansatz verstehen was ich meine, also lassen wir es dabei.
anhilde
 
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Mo Jul 22, 2019 17:33

Würde mich freuen, wenn ich auf ein Thema zum illegalen Grenzübertritt auch mal soviel Zuspruch bekommen würde wie zu Berlins Thema Nr. 1 :mrgreen: n8
Aluhut Akbar !
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon Barbicane » Mo Jul 22, 2019 17:37

Schreib halt nächstes mal von "illegalem Grenzübertritt mit über 25km/h".
Dann geht's ab! :-)
Erfahrung ist das, was man bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Mo Jul 22, 2019 17:48

:lol: :lol: :lol: Made my day :prost:
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon auswanderer » Mi Jul 24, 2019 15:32

Westi hat geschrieben:
Und das die Punkte für eine Beförderung sammeln müssen, ist absoluter Schwachsinn.


Alter berliner Spruch:"Wer schreibt,der bleibt."
Und das ist so.Von meinem besten Schulfreund die Schwester ging doch wirklich zu diesem damals gruen gekleideten Verein und berichtete im vertrauten Kreis genau dieses,naemlich dass man angekackt wird wenn man zu wenig Strafzettel zur Wache bringt.Und wer zu oft angekackt wird und daher beim Dienstgruppenleiter verk...hat,der wird dann halt mal fuer die ein oder andere Befoerderung "vergessen".
Die Kunst der Besteuerung liegt darin die Gans so zu rupfen,daß man möglichst viele Federn bei möglichst wenig Geschrei erhält.
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon Hauptmann » Mi Jul 24, 2019 17:19

Westi hat geschrieben:Wenn hinter mir die Schlange zu lang wird, fahre ich rechts ran und lasse alle vorbei.

Und das die Punkte für eine Beförderung sammeln müssen, ist absoluter Schwachsinn.


Ich konnte jetzt den Daumen hoch Smiley nicht finden. :-)

Bei uns in der Gegend fahren nur totale Voll... von wegen rechts ranfahren, denen ist egal wenn es Tote bei Überholmanövern gibt. :-(((
Deutschland ist durchgeknallt.
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon Südheidjer » Mi Jul 24, 2019 17:33

Wie im richtigen Leben gibt's auch bei der Polizei solche und solche.
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon Kormoran2 » Mi Jul 24, 2019 22:16

Ich bin mit meinem MF selten auf öffentlichen Straßen unterwegs. Aber wenn, dann regt mich schon eine Schlange von 5-8 Fahrzeugen hinter mir auf und ich parke kurz in der nächsten Bushaltestelle. Denn viel öfter als selbst Hindernis zu sein, "genieße" ich es, hinter Kollegen kilometerlang hinterherzufahren in einer ebenso kilometerlangen Schlange. Da kocht man vor Wut, weil nun endgültig der Flieger von dannen rauscht, und dann kommen die lebensgefährlichen Überholvorgänge. Anschließend steht dann in der Zeitung, der Autofahrer hätte wie verrückt 10 Autos überholt, ehe es zum Unfall kam.


Zweitens möchte ich zum Umgang mit Schupos folgendes empfehlen: Die Blauen Männchen genießen in ihrer Ausbildung auch eine psychologische Schulung, wie man mit ärgerlichen Menschen umgeht. Erster Grundsatz: Aufplustern und laut reden. Zweiter Grundsatz: Dem Gegenüber das Wort abschneiden: "Jetzt halten Sie mal endlich die Klappe hier!" Dritter Grundsatz: Nach weiteren belastenden Fakten suchen (TÜV kontrollieren, Warndreieck vorzeigen lassen, Profiltiefe nachgucken etc. ).

Daraus folgt: Es ist immer besser, im Gespräch mit dem Schupo einen vernünftigen Ton anzuschlagen.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon CarpeDiem » Do Jul 25, 2019 10:07

Kormoran2 hat geschrieben:Daraus folgt: Es ist immer besser, im Gespräch mit dem Schupo einen vernünftigen Ton anzuschlagen.

Da hast du einmal grundsätzlich Recht, aber ich bin da mittlerweile nicht mehr der Meinung, dass diese Leute nur die Einhaltung des Gesetzes im Auge haben, sondern da auch eine durchaus eigene Suppe kochen. Es wäre ja auch mehr als verwunderlich, wenn diese Entwicklung die in anderen Ländern gang und gäbe ist, nicht auch bei uns stattfinden würde.
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon CarpeDiem » Do Jul 25, 2019 18:41

landwirt 100 hat geschrieben:immer her mit den Fakten.

Lies mal die Umfragen zum Vertrauen der Bürger zur Arbeit der Polizei. Oder aber beobachte einmal die Ermittlungstätigkeit bei Verdacht auf Straftaten/Ordnungswidrigkeiten gegen andere Staatsorgane.
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon Kormoran2 » Do Jul 25, 2019 20:16

Ich bin vor zwei Wochen auf meinem Roller gelasert worden. 65 anstatt 50 gefahren. Arnsberg, altes Feld. Eine Strecke durch Wiesen und Auen. Aber egal, ich kenne das Tempolimit nur zu gut.
Der Schupo war schon mal sehr erleichtert, dass ich mein Vergehen sofort zugab. Dann lobte ich die Polizei und verlangte noch mehr Kontrollen auf unseren deutschlandweit bekannten Bike-Rennstrecken Ochsenkopf und Hellefelder Höhe. Ständig Tote, immer mehr Fahrverbote und alle vernünftigen Biker müssen darunter leiden. Es war ein sehr freundliches Gespräch, kostete mich zwar 25 Euro - aber der Schupo kam überhaupt nicht mehr dazu, meine Reifenprofile zu checken. :D :D :D Das ersparte mir Diskussionen. Der HR war nämlich blank, Termin in der Werkstatt am Folgetag war schon verabredet. Fast hätten wir uns per Handschlag verabschiedet. :lol:
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