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Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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64 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon Fendt-312 » Mo Okt 07, 2019 19:54

Soderla!
Ich habe wegen der Kontrolle Post vom Staatsanwalt bekommen, in dem Anschreiben wird der Verstoß genannt, fahren ohne Versicherunsschutz, da die Anhänger nur bis 25 Km/h versichert sind.
Das Verfahren wird eingestellt, wenn ich bereit bin einen Betrag von 500€ an eine Gemeinnützige Einrichtung (wird Vorgegeben) zu zahlen.

Ich habe den Betrag überwiesen, für mich ist das Thema durch.
Mir ist meine Lebenszeit zu wichtig um mich darum zu Streiten .

Grüße
Fendt-312
 
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon auswanderer » Mo Okt 07, 2019 20:07

Und wieso haste das jetzt nicht nen Anwalt machen lassen?Wenn Du 500E so locker ueber hast kannst mir auch welche ueberweisen...
Das haengt doch alles an der,soweit ich mich erinnern kann,nicht zu beweisenden Geschwindigkeitsuebertretung.
Die Kunst der Besteuerung liegt darin die Gans so zu rupfen,daß man möglichst viele Federn bei möglichst wenig Geschrei erhält.
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon Barbicane » Mo Okt 07, 2019 21:32

Damit werfen sie dir eine Straftat vor.
Und das ohne geeichte Messung.
Ganz schön frech!

Eine Ordnungswidrigkeit wäre nach 3 Monaten verjährt gewesen.

Ich kann verstehen dass man lieber die 500 Euro bezahlt als zu klagen.
Wenn man sich überlegt wieviel Stunden für einen Gerichtstermin draufgehen und was ein Anwalt kostet...
Und wenn's blöd läuft bezahlt man am Ende eh bloß den Anwalt damit der einem rät das Angebot anzunehmen.
Das kost dann 2x 500Euro bei gleichem Ergebnis.
Ei drüber!
Erfahrung ist das, was man bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon togra » Mo Okt 07, 2019 21:48

Allerdings wurde somit das "Vergehen" zugegeben.
Offiziell wird das zwar nicht aktenkundig, inoffiziell aber schon.

Ich bin vor fast 20 Jahren (als 15 Jähriger) auf den Feldwegen Auto gefahren, obwohl ich es natürlicherweise nicht gedurft hätte. Und wurde erwischt. Wurde vor Gericht verhandelt und (ein Segen ohne Führerscheinsperre) "zu den Akten gelegt".
Musste damals 40 Sozialstunden ableisten und 250€ Strafe zahlen. Bin ich nicht stolz drauf, ist aber nun mal so gewesen.
Das war (neben 2 lächerlichen Geschwindigkeitsübertretungen und 2 mal "falsche" Ladungssicherung) meine gesamte "Historie" in Flensburg bisher.
Obwohl in jedem der letzten 4 Bescheide stand, dass diese in Flensburg gar nicht eingetragen werden.

Vor 4 Wochen bei einer abermaligen Ladungssicherungskontrolle entgegnete der Beamte mir: "Jaaaa, Sie haben ja schon so Einiges auf dem Kerbholz, da wollen wir doch mal etwas genauer hinsehen" :shock:
Ich fragte: "Ja, echt; was denn z.B.??"
Und er las mir ohne Zeitverzug aus dem Smartphone alle meine bisherigen "Vergehen" bis ins kleinste Detail vor.
Ja; auch das von vor fast 20 Jahren unter korrekter Benennung des Richters!

Es wird also doch alles gespeichert.
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon auswanderer » Di Okt 08, 2019 6:45

togra hat geschrieben:
Vor 4 Wochen bei einer abermaligen Ladungssicherungskontrolle entgegnete der Beamte mir: "Jaaaa, Sie haben ja schon so Einiges auf dem Kerbholz, da wollen wir doch mal etwas genauer hinsehen" :shock:
Ich fragte: "Ja, echt; was denn z.B.??"
Und er las mir ohne Zeitverzug aus dem Smartphone alle meine bisherigen "Vergehen" bis ins kleinste Detail vor.
Ja; auch das von vor fast 20 Jahren unter korrekter Benennung des Richters!

Es wird also doch alles gespeichert.


Also doch 1984 und noch viel schlimmer :shock:
Warscheinlich werden demnaechst Richter a la Judge Dred eingefuehrt.
Die Kunst der Besteuerung liegt darin die Gans so zu rupfen,daß man möglichst viele Federn bei möglichst wenig Geschrei erhält.
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon Forstjunior » Di Okt 08, 2019 7:37

@togra
schreib bitte hier mal die ganze Wahrheit. Informier dich vorher nochmals bei dem Polizisten und schreib dann, warum und wie lange deshalb Daten von dir vorhanden sind und wie lange noch. Der Name des Richters bestimmt nicht, außer der Fall war dem Beamten noch persönlich bekannt!!
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon Westi » Di Okt 08, 2019 8:19

@togra:
Die Story kann ich nicht glauben.
Ich bin beruflich viel unterwegs und habe schon das ein oder andere Pünktchen bekommen.
Wegen einer Sache war ich vor Gericht und der Richter hatte nur die Vergehen vorliegen, die auch ich von Flensburg bekommen habe.
Mein 4-wöchiges Fahrverbot von vor 5 Jahren war nicht mehr aktenkundig und lag uns beiden nicht mehr vor.
Die Daten werden 6 Monate nach Ablauf des Vergehens in Flensburg gelöscht.
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon Nick » Di Okt 08, 2019 9:13

Ich denke man kann davon ausgehen das es nicht nur Akten in Flensburg gibt...
Mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Di Okt 08, 2019 11:01

Jugendsachen müssen doch eigentlich gelöscht werden, oder hat sich das auch geändert? Wenn er damals wirklich erst 15 war...
Aluhut Akbar !
Die Bundestagsabgeordneten sind nicht die Elite des deutschen Volkes, sondern dessen Vertreter. - Michael Glos
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon T5060 » Di Okt 08, 2019 11:24

Komisch das funktioniert ja doch. Die Hinz kannte ihre Wurstgeschichten nicht.
Bei der korrekt lebenden und arbeitenden Bevölkerung wissen die alles gleich.
Aber da wo man den Staat wegen irgendwas belangen könnte, verschwinden Akten und stürzen ganze Rechenzentren ab.
Der Staat weis wo jedes vierb. Rindvieh steht, aber nicht wo die Bananenfresser aus dem Busch sind.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon Kormoran2 » Di Okt 08, 2019 12:24

Ich glaube, die Daten werden nur gelöscht, wenn nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraumes neue Vergehen dazukommen.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon togra » Di Okt 08, 2019 12:27

Forstjunior hat geschrieben:schreib bitte hier mal die ganze Wahrheit

Habe ich.
Westi hat geschrieben:Die Story kann ich nicht glauben.

Musst Du auch nicht. Zwingt Dich keiner zu.
Es reicht mir, dass ich weiß, dass die "Story" stimmt....
Nick hat geschrieben:Ich denke man kann davon ausgehen das es nicht nur Akten in Flensburg gibt...

Denke ich auch.
Bzw. ich bin davon persönlich überzeugt worden.
Es gibt allerdings Menschen, deren Weltbild etwas, sagen wir, "enger gefasst" ist.
Diese bezeichnen dann einen Anderen als flunkernden Schwerverbrecher weil er etwas kundtut, was ja gar nicht sein darf. Denn was nicht sein darf, kann ja auch nicht sein....

So werde ich dass jetzt einfach mal stehen lassen.


Und nein, ich werde jetzt auch nicht den Polizisten verklagen, weil er da evtl. irgendeine omminöse Datenbank angezapft hat.
Ich werde auch nicht nachsehen, ob das eine Geldstrafe oder eine Auflage war und auch nicht, ob ich in € oder DM bezahlt habe....
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon Nick » Di Okt 08, 2019 12:33

Bei uns im Bekanntenkreis gab es einen 14 jährigen der mit Kumpels in ein leerstehendes Gebäude eingestiegen war und dort randaliert wurde. War mit ein paar Sozialstunden erledigt und ist angeblich auch nie aktenkundig geworden. Als er dann mit 17 ein Praktikum in einem Handwerksbetrieb machte und dieser in der US Kaserne was zu erledigen hatte, durfte er nicht mit hinein. Also irgendwo ist alles immer noch gespeichert.

mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Meine Polizeikonrolle, eine unglaubliche Geschichte!

Beitragvon togra » Di Okt 08, 2019 12:47

Nick hat geschrieben:...und dieser in der US Kaserne was zu erledigen hatte, durfte er nicht mit hinein

Ich musste vor X Jahren, damals noch angestellt (aber schon mit legal in Deutschland erworbener Fahrerlaubnis :mrgreen: ), in der Polizeischule Bäume pflanzen.
Durfte rein :prost:
Scheinbar waren die noch nicht so gut vernetzt.
Oder lag's an der Beamtin an der Pforte....Die war jeden Tag so komisch überbordend freundlich zu mir.... := :mrgreen:
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