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Milchpreisvergleich

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Heinrich » Mi Jun 10, 2015 14:44

julius hat geschrieben:
Heinrich hat geschrieben:
Was soll der scheiss den jetzt. Abgelegener Hof und die Strasse ist um 5 noch nicht frei?
Wann soll der den aufstehen.Selbst Bürgersteige müssen erst um 7 Uhr frei sein.
Ausserdem sind die Sammelwagenfahrer so früh die letzten die sich darüber aufregen.
Heinrich


Das gehört zwar nicht zum Thema Milchpreisvergleich aber :

Wenn man Ahnung hat, sollte man die Klappe halten.
Gerade der Sammelwagenfahrer hat gelärmt wie sonstwas als er eben auf dieser Strecke um 5 Uhr früh nicht zum ersten mal im Graben landete und sich festgefahren hat nachdem diese schmale Nebenstrasse wieder mal vom Schnee zugeweht war.

Ich bleib dabei, deshalb sollte er nicht den höchsten sondern den geringsten Milchpreis pro Liter erhalten. Wenn schon einen Staffelpreis dann gerecht nach tatsächlichen Aufwand, sonst kann mans gleich bleiben lassen.


Erfahrne Sammelwagenfahrer wissen was sie können.
Und die fahren sich auch nicht fest.Wenn es nicht geht rufen sie an und kommenj eben später.
Kein Sammelwagenfahrer verlangt das die Wege um 5 Uhr frei sind.
Heinrich
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon julius » Mi Jun 10, 2015 15:05

Heinrich hat geschrieben:Kein Sammelwagenfahrer verlangt das die Wege um 5 Uhr frei sind.
Heinrich


Das um 5 Uhr geräumt wird verlangt doch keiner.
Aber wie schon gesagt sollte der Staffelpreis nach dem tatsächlichen Aufwand bezahlt werden, wenn er denn von einer Molkerei schon eingeführt wird.
Und wenn ein schmaler Weg im Winter mehrmals zugeschneit oder zugeweht wird und der Sammelwagenfahrer sich dadurch festfährt oder später am Tag aus 20 km Entfernung nochmal extra anfahren muss, verursacht das deutlich mehr Kosten.
Wir liegen übrigens auf über 600 Meter Höhe. Das sei noch am Rande erwähnt.

Dasselbe gilt bei der Molkereinähe. Umso näher der Betrieb an der Molkerei liegt, umso höher muss der Milchpreis sein aufgrund kürzerer Fahrstrecken. Wenn das den Molkereien zuviel Arbeit bei der Berechnung macht, sollen sie den Staffelpreis abschaffen, anstatt willkürliche Phantasiepreise zu bezahlen die sich nicht an den tatsächlichen Kosten orientieren.
julius
 
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon LUV » Mi Jun 10, 2015 15:40

Unsinn! Die Menge machts......5 x 2000 Liter in 10km Entfernung von der Molkerei sind immer noch schlechter als 1x 10000Liter in 20km Entfernung...aber ist eh müßig, wer den Staffelpreis nicht akzeptieren möchte, hat die Möglichkeit zu wechseln.
Außerdem ist der Wegezustand unabhängig von der Liefermenge, können ja auch genauso gut 3 Kleine an dem Weg liegen und die Probleme sind dann die gleichen....einfach Unsinn.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon julius » Mi Jun 10, 2015 16:38

LUV hat geschrieben:Unsinn! Die Menge machts......5 x 2000 Liter in 10km Entfernung von der Molkerei sind immer noch schlechter als 1x 10000Liter in 20km Entfernung...aber ist eh müßig, wer den Staffelpreis nicht akzeptieren möchte, hat die Möglichkeit zu wechseln.
Außerdem ist der Wegezustand unabhängig von der Liefermenge, können ja auch genauso gut 3 Kleine an dem Weg liegen und die Probleme sind dann die gleichen....einfach Unsinn.


Du hast meinen Beitrag nicht verstanden.
Ich bleib dabei :
Aber wie schon gesagt sollte der Staffelpreis nach dem tatsächlichen Aufwand bezahlt werden, wenn er denn von einer Molkerei schon eingeführt wird.
Und wenn ein schmaler Weg im Winter mehrmals zugeschneit oder zugeweht wird und der Sammelwagenfahrer sich dadurch festfährt oder später am Tag aus 20 km Entfernung nochmal extra anfahren muss, verursacht das deutlich mehr Kosten.
Wir liegen übrigens auf über 600 Meter Höhe. Das sei noch am Rande erwähnt.

Dasselbe gilt bei der Molkereinähe. Umso näher der Betrieb an der Molkerei liegt, umso höher muss der Milchpreis sein aufgrund kürzerer Fahrstrecken. Wenn das den Molkereien zuviel Arbeit bei der Berechnung macht, sollen sie den Staffelpreis abschaffen, anstatt willkürliche Phantasiepreise zu bezahlen die sich nicht an den tatsächlichen Kosten orientieren.


Ich klinke mich aus bevor sich die ersten zurecht beschweren, da es hier eigentlich NUR um den Milchpreisvergleich der Molkereien gehen sollte und nicht um das drumherum. :klug:
julius
 
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Mi Jun 10, 2015 16:51

Staffelpreise müssen nur Molkereien bezahlen, die unfähig sind einen ordentlichen Milchpreis zu erwirtschaften.
Ansonsten habt ihr die Intention der Milchviehhaltung nicht verstanden.
Eine Überführung der Milchviehhaltung in reine Lohnarbeitsbetriebe ist weder politisch durchsetzbar, noch kann dadurch die Versorgung gesichert werden.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon marius » Mi Jun 10, 2015 18:56

T5060 hat geschrieben:Staffelpreise müssen nur Molkereien bezahlen, die unfähig sind einen ordentlichen Milchpreis zu erwirtschaften.
Ansonsten habt ihr die Intention der Milchviehhaltung nicht verstanden.


100 % Zustimmung zu deiner Aussage. :D

Falls er doch irgendwo eingeführt werden sollte oder bereits wurde. 100 % Zustimmung an julius Aussage.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Mi Jun 10, 2015 19:13

Staffelpreise sind eigentlich nur ne Methode große Lieferanten, an eine Molkerei zu binden, die nicht in der Lage einen adäquaten Milchpreis zu erwirtschaften.
Staffelpreise haben rein gar nichts mit Kosten gemein, die der Molkerei bei der Anlieferung entstehen.
Gerade als großer Lieferant sollte man sich dies vor Augen halten.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon cerebro » Mi Jun 10, 2015 19:33

Nur mal so als Einwurf....ich kenne 3 Spediteure welche hier im Süden für diverse Molkereien die Milch sammeln. Alle samt werde nach der Sammelmenge bezahlt, weder nach km noch nach Arbeitszeit noch nach Stopp oder sonst irgendwas. In aller Regel sind die LKW´s beim Abladen so organisiert das sie mindestens zu 90 % Voll sind. Da die meisten Molkereien den Fuhrpark "outgesourct" haben und Spediteure seltsamerweise genug da sind tun sich die Molkereien leicht diese Abrechnungsweise durchzusetzten .....ist ja auch einfach zu kalkulieren so.

Edit: ich muss noch was hinzufügen: o .g. gilt nur für Standartmilch. Bei Bio / Demeter Bio / Ziegen / Schaf/ Heu / BioHeu ,- Milch siehts wieder anderst aus.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon kappes1986 » Mi Jun 10, 2015 19:41

Mir halt mal jemand gesagt:" warum soll ich das nicht so machen? Jeden tag stehen irgendwo ****** auf"
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Hoschscheck » Mi Jun 10, 2015 19:58

Eine Standort Diskussion ist überflüssig.
Der Standort einer Molkerei ist eine politische Entscheidung innerhalb der Gremien einer Molkerei.
Wenn nach der Entfernung "Molkerei - Hof" bezahlt werden sollte, hätten wir nie -und bekommen wir nie effiziente Standorte zur Milchverarbeitung. Jeder Milchviehhalter würde die kleinste Außenstelle seiner alten Molkerei am werkeln halten, um nicht in den Nachteil einer zu großen Entfernungspauschale bei Standortschließungen zu gelangen. Das würde alle Genossen mehr kosten als das jetzige Prozedere.


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Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Mi Jun 10, 2015 20:44

Ich kann auch nicht die ganzen Vollposten hier verstehen, die bedingungslos die Einheit aller Bauern im BV einfordern,
sich aber dann freuen, wenn kleinere oder andere Kollegen weggemobbt werden
oder sie eben einen höheren Staffelpreis bekommen
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Waldecker 90 » Mi Jun 10, 2015 21:16

Hallo Leute,
nochmal zurück zu meiner Frage an euch ob es Molkereien unter Druck setzt wenn Bauern kündigen weil andere Molkereien "vermeintlich" besser zahlen:
- es scheint anscheinend doch Wirkung zu zeigen,dass viele Betriebe von DMK zu Hochwald wollen... :)
Hab von nem Kollegen ausm Ort erfahren, dass die DMK zu einer Versammlung laden will, weil viele Betriebe wohl gekündigt haben :klug:
Gruß Waldecker ;)
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Bonifaz » Mi Jun 10, 2015 22:10

Zum Themna zurück.......Käserei Champignon Heising 29,46 ct eintägig, keine Staffel*!!!

* die Einführung einer Mengestaffel wurde vor Jahren von der Molkerei anhand eines Modells vorgeschlagen und seitens der Erzeugerorganisationen abgelehnt. Trotzdem oder evt. auch deswegen hat unsere MEG in den letzten Jahren einen stetigen Mitgliederzuwachs
Bonifaz
 
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon steel. » Do Jun 11, 2015 8:35

Waldecker 90 hat geschrieben:Hallo Leute,
nochmal zurück zu meiner Frage an euch ob es Molkereien unter Druck setzt wenn Bauern kündigen weil andere Molkereien "vermeintlich" besser zahlen:
- es scheint anscheinend doch Wirkung zu zeigen,dass viele Betriebe von DMK zu Hochwald wollen... :)
Hab von nem Kollegen ausm Ort erfahren, dass die DMK zu einer Versammlung laden will, weil viele Betriebe wohl gekündigt haben :klug:


Das ist doch hier wieder der völig falsche Ansatzpunkt. :roll:
Jetzt investierst zu Zeit und vergleichst die Preise der Molkereien und verhandelst hin und her wegen 1 Cent. Was nützt dir 1 Cent bei stetig steigenden Kosten ?
Hätten wir heute noch die Milchquote, und damit meine ich die Richtmenge von damals nicht diese verwässerten Erhöhungen, hättest du heute statt deinen 29 Cent Grundpreis : 50 Cent Grundpreis.
Dann wäre Milch knapp wie sonstwas und du hättest wirklich eine Vehandlungsbasis ( Knappheit ) für noch höhere Preise da Milch händeringend gesucht wird.
Willst du heute ohne Quote einen höheren Preis verhandeln wirst du von der Molkerei vom Hof gejagt.
Ich kann mich nur wiederholen : Landwirte haben das produzieren gelernt aber markttechnisch bekommen sie eine glatte 6 ins Zeugnis.
steel.
 
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon steel. » Do Jun 11, 2015 8:44

T5060 hat geschrieben:Staffelpreise sind eigentlich nur ne Methode große Lieferanten, an eine Molkerei zu binden, die nicht in der Lage einen adäquaten Milchpreis zu erwirtschaften.
Staffelpreise haben rein gar nichts mit Kosten gemein, die der Molkerei bei der Anlieferung entstehen.


Das stimmt Holdi, mit den Kosten hat das nicht das geringste zu tun.
Die Molkereien wollen Lieferanten mit mehreren Millionen Liter Liefermenge anlocken die dann auch kommen. Finanziert wird dieser höhere Milchpreis der profitierenden Großbetriebe von 95 % der restlichen Lieferanten, denen wird dieses Milchgeld abgezogen und den 5 % Großbetrieben zugeschoben.
Auch das haben diese 95 % der bezahlenden Milchfritzen noch nicht kapiert und klatschen stattdessen ihrer Molkerei zum Staffelpreis Beifall.
Dummheit hoch 3. :roll:
steel.
 
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