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Milchpreisvergleich

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Cowrider » Mo Mär 04, 2019 20:52

Luzerneheu für den Preis ist heuer sehr Unwahrscheinlich. „Normales“ Heu kostet ja im Verkauf schon 18-2x € pro dt (und da verdient der Händler ja auch noch was dran) wie soll das zusammenpassen?
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Mo Mär 04, 2019 21:39

Hohe Preise zieht Ware an und Ostblockware + Ostblock-LKW als Rücktour dann passt das.
Für deutsche Ware mit den unverschämten Forderungen ist Schlachten oder Körnermais mit Stroh billiger.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Nordhesse » Mo Mär 04, 2019 22:12

Also die kollegen, die hier im letzten August Ackergras ausgedrillt haben, die haben was richtig gemacht. Ich denke in 4 Wochen können die schon was ernten
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Mo Mär 04, 2019 23:20

Nordhesse hat geschrieben:Also die kollegen, die hier im letzten August Ackergras ausgedrillt haben, die haben was richtig gemacht. Ich denke in 4 Wochen können die schon was ernten


ja und gekitztel haben wir schon das Gras und den Roggen :mrgreen: :mrgreen:
Mir haben pro Kuh genau 100 € Mehraufwand durch die Dürre in 2018, in 2019 wird es noch mal 50 €
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon marius » Do Mär 07, 2019 22:19

Ob Dürre oder nicht. Ihr seit nicht viel mehr als eine billige Inflationsbremse damit sich die breite Bevölkerung billig einfuttern kann. Auch wenn die Auflagen drastisch steigen werden sie euch nicht mehr bezahlen da eure Abnehmer auf die Weltmarktpreise verweisen.

Schaut euch dochmal die Rohstoffpreise über Jahrzehnte an, und vergleicht das mit euren Agrarrohstoffpreisen.
Da kann ich nur sagen, ihr macht euch lächerlich.
Wobei ich eurer Berufsvertretung keinen Vorwurf mache, denn was sollen sie auch groß machen ?
Sie vertreten nur eine kleine Minderheit, die nicht besonders gut angesehen ist in der Öffentlichkeit.

Naja, im Prinzip sitzt ihr auf der Titanic, und steuert auf den Eisberg zu.
Wer da noch groß Geld investiert, und seinem Junior somit die Hofnachfolge aufdrückt, sollte sich schon hinterfragen....
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Hosenträger » Do Mär 07, 2019 23:38

marius hat geschrieben:Ob Dürre oder nicht. Ihr seit nicht viel mehr als eine billige Inflationsbremse damit sich die breite Bevölkerung billig einfuttern kann. Auch wenn die Auflagen drastisch steigen werden sie euch nicht mehr bezahlen da eure Abnehmer auf die Weltmarktpreise verweisen.

Schaut euch dochmal die Rohstoffpreise über Jahrzehnte an, und vergleicht das mit euren Agrarrohstoffpreisen.
Da kann ich nur sagen, ihr macht euch lächerlich.
Wobei ich eurer Berufsvertretung keinen Vorwurf mache, denn was sollen sie auch groß machen ?
Sie vertreten nur eine kleine Minderheit, die nicht besonders gut angesehen ist in der Öffentlichkeit.

Naja, im Prinzip sitzt ihr auf der Titanic, und steuert auf den Eisberg zu.
Wer da noch groß Geld investiert, und seinem Junior somit die Hofnachfolge aufdrückt, sollte sich schon hinterfragen....

Na marius, den Eisberg machen wir mit links platt! :lol:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Nordhesse » Do Mär 07, 2019 23:52

Eine differenzierte Betrachtung hilft manchmal- Es gibt gut geführte Milchviehbetriebe, die ein vernünftiges Einkommen generieren. Und dabei haben die dort arbeitenden auch noch Spaß an dem, was sie tun
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Fr Mär 08, 2019 1:39

Nordhesse hat geschrieben:Eine differenzierte Betrachtung hilft manchmal- Es gibt gut geführte Milchviehbetriebe, die ein vernünftiges Einkommen generieren. Und dabei haben die dort arbeitenden auch noch Spaß an dem, was sie tun


Wenn die guten Gewinne immer nur der Wachstums - und Auflagenfinanzierung dienen, bleibt nichts mehr, Cash bleibt nur wenn du die Investitionen bremst.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Lonar » Fr Mär 08, 2019 9:16

T5060 hat geschrieben:
Nordhesse hat geschrieben:Eine differenzierte Betrachtung hilft manchmal- Es gibt gut geführte Milchviehbetriebe, die ein vernünftiges Einkommen generieren. Und dabei haben die dort arbeitenden auch noch Spaß an dem, was sie tun


Wenn die guten Gewinne immer nur der Wachstums - und Auflagenfinanzierung dienen, bleibt nichts mehr, Cash bleibt nur wenn du die Investitionen bremst.

Wie viel muss man denn wachsen? 500Kühe mit Ostblockhiwis und entsprechener Arbeiserledigung, teuerem Pachtland und viel Fremdkapital werde ich mir sicher nicht antun. Dann verbringe ich lieber wie Marius die Zeit im Pool 8-)
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Nordhesse » Fr Mär 08, 2019 9:36

Vor 15 Jahren hat ein Berater vom Niederrhein die im Nachhinein aus meiner Sicht sehr kluge Aussage getroffen: In der Milchviehhaltung gibt es 2 Trends. 120 Kühe mit 2 Robotern in der Familie oder 500 mit Karussell. Ich denke das war sehr weitsichtig. Und warum kann man denn nicht mal 20 Jahre den Betrieb mit den 120 Kühen so laufen lassen? Eigenkapital bilden usw. ?
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Grimli » Fr Mär 08, 2019 10:02

Das Problem ist das die Installationen eben nicht mehr einfach 25-30 Jahre lang halten und dann kommt dazu das wenn nach 20 Jahren eine Ersatzinvestiton ansteht und man wartet 30 Jahre diese mal eben jedes Jahr 4-6% teurer wird und ja trotzdem die bestehende Investition mehr Reparaturen verursacht als eine vergleichbare Neuanschaffung.
Geld bei der Bank gibt es aber für deutlich unter diesem Geld. Sparen bis genug Eigenkapital da ist lohnt sich daher fast in den seltensten Fällen.
Kommen jetzt noch 20% Düngerkürzung dazu bekommt vor allem Jung Vieh in abgeschriebenen Ställen richtig einen vor den Bug.


Arla hat dies Jahr als einziges Markenanteile gewonnen.
Die Bilanz von Friesland Campina ist so kurz und das Eigenkapital stagniert das 3te Jahr in Folge :regen: .... 0,5 Cent Nachzahlung
Das einzige was kontinuierlich steigt sind die Anzahl Mitarbeiter pro Milcherzeugerbetrieb.
Aussagen zur Pensionskasse wie in den Berichten der Vorjahre üblich fehlen vollständig.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Hosenträger » Fr Mär 08, 2019 11:32

Von ansparen und dann investieren habe ich noch keinen Betrieb gesehen, der Pleite gegangen ist. Von Investitionen auf Basis von Fremdkapital schon. :klug:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Fr Mär 08, 2019 12:07

Hosenträger hat geschrieben:Von ansparen und dann investieren habe ich noch keinen Betrieb gesehen, der Pleite gegangen ist. Von Investitionen auf Basis von Fremdkapital schon. :klug:


Ideal sind 40 % Eigenkapital. Bei großen Investistionen weniger, bei kleinen mehr bzw. bei sicheren weniger bei unsicheren dann halt auch mehr.

Geht die Sache schief, kann das Objekt abgegeben werden und vom Verwertungserlös kann man die Bank abfüttern.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Lonar » Fr Mär 08, 2019 17:50

Grimli hat geschrieben:Das Problem ist das die Installationen eben nicht mehr einfach 25-30 Jahre lang halten und dann kommt dazu das wenn nach 20 Jahren eine Ersatzinvestiton ansteht und man wartet 30 Jahre diese mal eben jedes Jahr 4-6% teurer wird und ja trotzdem die bestehende Investition mehr Reparaturen verursacht als eine vergleichbare Neuanschaffung.
Geld bei der Bank gibt es aber für deutlich unter diesem Geld. Sparen bis genug Eigenkapital da ist lohnt sich daher fast in den seltensten Fällen.
Kommen jetzt noch 20% Düngerkürzung dazu bekommt vor allem Jung Vieh in abgeschriebenen Ställen richtig einen vor den Bug.


Arla hat dies Jahr als einziges Markenanteile gewonnen.
Die Bilanz von Friesland Campina ist so kurz und das Eigenkapital stagniert das 3te Jahr in Folge :regen: .... 0,5 Cent Nachzahlung
Das einzige was kontinuierlich steigt sind die Anzahl Mitarbeiter pro Milcherzeugerbetrieb.
Aussagen zur Pensionskasse wie in den Berichten der Vorjahre üblich fehlen vollständig.

Ja gut Investionen ansparen und Jahrelang auf den positiven Cash Flow verzichten ist das eine, aber wachsen um minimal mehr Gewinn zu erzielen das andere. Es hat schon seine Gründe das die Kühe im Osten so langsam aussterben obwohl man da die Superbestandsgrößen hat mit großen relativ Preiswerten Flächen.
Man merkt es hier auch. Super Betrieb 500Sauen im geschlossenen System + Biogas, aber keiner der Kinder will das weitermachen. Auf den halb so großen Höfen kloppen sich die Jungs ums Gülle fahren oder haben unerklärliches Maisfieber, weshalb sie leider nicht zur Schule können.:mrgreen:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Hosenträger » Fr Mär 08, 2019 18:17

Auch bei den Milchkuhbetrieben sind die mit 500 und mehr Kühen letztes Jahr erstmals weniger geworden. Ob die Bauern begreifen, daß es nicht an der Betriebsgröße liegt ob man Gewinn macht oder auch nicht, sondern am Preis. :roll:
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