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Milchpreisvergleich

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Hessen-Sibirier » So Mär 17, 2019 21:33

SCHWÄLBCHEN bleibt bei 34 ct Basis +GVO-frei + S, Staffel gibt´s ja nicht mehr.
Macht brutto bei mir 40,08.
War schon schlechter. :prost:

Nachtrag am 19.03.:
Kaum lobt man sie mal ein bißchen.... :twisted:
Heute Rundschreiben: Alles wie immer, in den Wintermonaten läuft der Frischprodukte-Absatz nicht so pralle.
Milchmenge der Molkerei über der Vorjahreslinie.
Versandmarkt gibt nicht mehr her, also 2ct runter auf 32. Hmpfff.... :gewitter:
I´m thankful for my country home, it gives me peace of mind.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Grimli » Mi Mär 20, 2019 11:03

Die kleine Start Up Molkerei Synlait in Neuseeland (600 Mitarbeiter +150 Bauarbeiter) bringt bald mehr Investitionen auf den Weg als Friesland/Campina mit 12.000 Milchviehbetrieben und 22.000 Mitarbeitern n8
Vor 2 Jahren hat Friesland Campina dann auch noch einen 9% Anteil an Synlait verkauft zugunsten der Rettung der China Investition in ein 2tes Babynahrungswerk und einer Pakistan Fehlinvestition
Synlait hat sich seitdem fast im Preis verdreifacht (aktuell -13% nach den Halbjahreszahlen unter Vorjahr aber der 8ten Erhöhung der Global Dairy Trade Börse) https://www.finanzen.net/aktien/Synlait_Milk-Aktie
Hätte F/C mit dem Verkauf bis zu diesem Jahr gewartet wäre die Nachzahlung nicht nur 0,5 Cent gewesen :regen:

Getrieben wird das Geschäft durch den Verkauf von 35.000 Tonnen verpackter Babynahrung (Plan 41-45.000 Tonnen für 2019) das ist im Vergleich zu den großen europäischen Herstellern wie Danone, Nestle, Humana und Friesland Campina oder den Amerikanern wie Mead Johnsonn verhältnismäßig wenig!

Interresannt ist die Marge auf den Milchinhaltstoff Lactoferrin die liegt bei 285.000 NZ $ pro Tonne (GJ 2018) ! Da ist Synlait nach Friesland Campina einer der größten Hersteller und verdoppelt gerade die Produktion von 12 auf 27 Tonnen (jeder Liter Milch enthält auch nur 0,1 Gramm Lactoferrin Eiweiss dafür aber viel Casein (für die Käseherstellung)) Also 10.000 Liter Milch = 1 kg Lactoferrin = 170 €/1000 Liter Milch oder 1,7 € Cent/Liter
edit: H1 2019 397.000 NZ $ pro Tonne =230 €/1000 Liter Milch

https://www.stuff.co.nz/business/farmin ... s-on-track


Chinesen kaufen zweit größte Neuseeländische Molkerei Westland

De Nieuw-Zeelandse zuivelcoöperatie Westland heeft onlangs een overnamebod van $588 miljoen geaccepteerd. Dit bod is gedaan door Yili Group uit China.

https://www.boerenbusiness.nl/melk/arti ... co-peratie
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon fedorow » Di Apr 23, 2019 19:29

Hatte doch einer im Forum geschrieben das die US Farmer einen höheren Milchpreis bekommen als wir ?

Das sieht nicht mehr danach aus, da sieht es gar ganz düster aus trotz Trumps Zölle :

https://www.agrarheute.com/land-leben/u ... och-553167
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Do Apr 25, 2019 1:13

Soviel zu Weltmarktpreisen

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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Lonar » Do Apr 25, 2019 8:05

T5060 hat geschrieben:Soviel zu Weltmarktpreisen

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Passt doch ganz gut. Mal hier etwas weniger mal da etwas mehr. Es kostet halt auch ne Stange Geld Milch um den Globus zu schicken. Weniger gute Milch mit hohem DB ist für die Bauern besser als der letzte produzierte Liter.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Peter North » Do Apr 25, 2019 17:08

Habt ihr selber keine Kühe? Bei dieser Frühjahrstrockenheit und den geringen Futtervorräten würde manche Betriebe lieber für 25 Cent den Liter melken als sich Gedanken um die baldige Betriebsstillegung wegen fehlenden Futters zu machen!
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Hosenträger » Do Apr 25, 2019 17:23

Peter North hat geschrieben:Habt ihr selber keine Kühe? Bei dieser Frühjahrstrockenheit und den geringen Futtervorräten würde manche Betriebe lieber für 25 Cent den Liter melken als sich Gedanken um die baldige Betriebsstillegung wegen fehlenden Futters zu machen!

Ich habe selber Kühe! Mir ist die Trockenheit beim Arsch lieber als lächerliche 25 Cent im Gesicht. Jeder Betriebsleiter muß schon für Sicherheiten selbst sorgen. :klug: Jetzt zeigt sich, wer Betriebsleiter ist, und wer nur auf kurzfristige Spekulationen aus ist! :P
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Do Apr 25, 2019 17:40

Die extremen Mengensteigerungen in PL und IRL werden jede deutsche Einzelstrategie ins Jenseits führen.
Am Ende kann es nur die Qualität der Molkerei richten, weil es eben nicht den "Milchmarkt" gibt,
sondern es gibt Märkte für einzelne Molkereiprodukte oder wie erklärt ihr dann Unterschiede in den Auszahlungspreisen von 5 - 10 Cent.
Die Lage bekommt man nur in den Griff, wenn die Schlechtauszahler verschwinden und da sind mit DMK, Hochwald und ARLA drei große ganz vorne.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Hosenträger » Do Apr 25, 2019 20:12

T5060 hat geschrieben:Die extremen Mengensteigerungen in PL und IRL werden jede deutsche Einzelstrategie ins Jenseits führen.
Am Ende kann es nur die Qualität der Molkerei richten, weil es eben nicht den "Milchmarkt" gibt,
sondern es gibt Märkte für einzelne Molkereiprodukte oder wie erklärt ihr dann Unterschiede in den Auszahlungspreisen von 5 - 10 Cent.
Die Lage bekommt man nur in den Griff, wenn die Schlechtauszahler verschwinden und da sind mit DMK, Hochwald und ARLA drei große ganz vorne.

Wenn PL und IRL am Weltmarkt verkaufen, bekommen sie aktuell mehr Geld! Warum sollen die so dumm sein, und unter Preis auf den deutschen Markt drängen? Und die Chinesen sollen ja gerade entdeckt haben, wie lecker Käse schmeckt. :P Brot Butter Käse mit Salz und Pfeffer, und :prost: ,zum Schluß wollen sie noch die Blasmusik auch importieren :lol: !
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Grimli » Do Apr 25, 2019 21:17

weil der größte Teil vom Welt Milch Markt USA heisst und die Iren da ihre eigenen Käsefabriken längst mit in Amerika produzierter Milch betreiben und niemals mehr dorthin exportieren werden als ihren eigenen Fabriken gut tun würde ! Ausgenommen davon, Produkte die man als Spezialität verkaufen kann aber das macht keine Massenexpansionen aus zumal die USA auch noch Einfuhrzölle erhebt die nur über Mexiko umschifft werden können was einiges an Umdeklarierung erfordert...
Bei Folienkäse und Co müssen die auch mit deutschen, dänischen und holländischen Wettbewerbern konkurrieren die pro kg Käse noch weniger Milch brauchen. Und nur Butter machen geht nun mal auch nicht !
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Hosenträger » Fr Apr 26, 2019 5:59

Bei den Amerikanern ist die Anlieferungssteigerung aktuell negativ. :cry: Was nichts anderes bedeute, dass genau da gerade Platz gemacht wird. :) Insbesonders China bevorzugt Ware aus den USA nicht. :oops: Die erdölexportierenden Länder sind auch Liquid. 8) Also kein Platz für faule Ausreden. :|
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Lonar » Fr Apr 26, 2019 12:31

Peter North hat geschrieben:Habt ihr selber keine Kühe? Bei dieser Frühjahrstrockenheit und den geringen Futtervorräten würde manche Betriebe lieber für 25 Cent den Liter melken als sich Gedanken um die baldige Betriebsstillegung wegen fehlenden Futters zu machen!

Ich hab im Verlauf des Themas schon mal geschrieben das die Grundfutterkosten enorm gestiegen sind, aber anscheinend haben viele Betriebe Tatsachen geschaffen und sich was organisiert. Sonst wäre die Milchmenge deutlich gesunken.
Aber vielleicht hat man sich auch in falscher Sicherheit gewogen, weil der trockene Mais zwar nen großen Haufen gemacht hat aber da ist dann nicht so viel drin wie gedacht. Eigentlich kein Wunder den konnte man ja auch schlecht walzen. Also ich bin der Meinung das da noch einiges an Getreide in den Fahrsilo geht, denn es sind noch normalerweise mindestens 5 Monate zu füttern.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Hosenträger » Fr Apr 26, 2019 14:48

Lonar hat geschrieben:
Peter North hat geschrieben:Habt ihr selber keine Kühe? Bei dieser Frühjahrstrockenheit und den geringen Futtervorräten würde manche Betriebe lieber für 25 Cent den Liter melken als sich Gedanken um die baldige Betriebsstillegung wegen fehlenden Futters zu machen!

Ich hab im Verlauf des Themas schon mal geschrieben das die Grundfutterkosten enorm gestiegen sind, aber anscheinend haben viele Betriebe Tatsachen geschaffen und sich was organisiert. Sonst wäre die Milchmenge deutlich gesunken.
Aber vielleicht hat man sich auch in falscher Sicherheit gewogen, weil der trockene Mais zwar nen großen Haufen gemacht hat aber da ist dann nicht so viel drin wie gedacht. Eigentlich kein Wunder den konnte man ja auch schlecht walzen. Also ich bin der Meinung das da noch einiges an Getreide in den Fahrsilo geht, denn es sind noch normalerweise mindestens 5 Monate zu füttern.

Die Mehrheit dachte 2018 die Trockenheit währe einmalig. So versuchten viele sich bis Frühjahr 2019 irgendwie durch zu mogeln. Jetzt hat der Ostwind die Erträge weggeblasen, und solche die auf Risiko gingen, haben einen Griff ins Klo gemacht. :regen:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon kaltblutreiter » Do Mai 09, 2019 8:10

Sachsenmilch Grundpreis für Mai 30,75 ct :cry:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon ReinerStoff » Do Mai 09, 2019 22:38

Sind hier eig. auch Lieferanten von Hochland bzw. speziell für das Werk Schongau? Wie war denn das bei euch, mit der Umstellung auf Verzicht von Totalherbiziden und der Einstimmigkeit dazu, oder war das eher Pistole auf die Brust und wer nicht mitmacht kann gehen?

Beim Zeitungsbericht dazu bzw. zu Hochland als Ganzes Ende April/Anfang Mai und der Aussage, das diese Milcherzeuger für den Aufwand entsprechend entlohnt werden (1 ct Aufschlag für den nächsten Nagel im Sarg der Gängelung) und derzeit dann 36 ct bekommen, musste ich schon etwas den Kopf schütteln.
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