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Milchpreisvergleich

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Nordhesse » Fr Mai 10, 2019 7:18

Zur Futtersituation. Die hier bisher den ersten Schnitt eingebracht haben berichten von überdurchschnittlichen Erträgen bei super Qualität
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon fedorow » Fr Mai 10, 2019 9:32

ReinerStoff hat geschrieben:Sind hier eig. auch Lieferanten von Hochland bzw. speziell für das Werk Schongau? Wie war denn das bei euch, mit der Umstellung auf Verzicht von Totalherbiziden und der Einstimmigkeit dazu, oder war das eher Pistole auf die Brust und wer nicht mitmacht kann gehen?

Beim Zeitungsbericht dazu bzw. zu Hochland als Ganzes Ende April/Anfang Mai und der Aussage, das diese Milcherzeuger für den Aufwand entsprechend entlohnt werden (1 ct Aufschlag für den nächsten Nagel im Sarg der Gängelung) und derzeit dann 36 ct bekommen, musste ich schon etwas den Kopf schütteln.


Der 1 Cent Zuschlag den sie bei einem Verzicht einführen wird doch etwas später wieder gestrichen.
Die Molkerei Gropper hat den 1 Cent Zuschlag für gentechnikfrei schon wieder gekänzelt.
Die werden sagen wenn alle Molkereien gentechnikfrei sind warum sollen die Molkereien dann noch ein Zuschlag bezahlen ?
So wird das auch beim kommenden glyphosatverbot laufen und bei den weiteren Gängelungen die noch kommen.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Rohana » Fr Mai 10, 2019 9:56

Neinein... der 1 ct für gentechnikfrei ist jetzt im Grundpreis enthalten und wird nicht mehr gesondert aufgeführt - "streichen" hört sich viel zu böse an! :prost:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon kaltblutreiter » Fr Mai 10, 2019 12:54

Na, bei uns wird er immerhin noch extra aufgeführt und auf den GP aufgeschlagen. Macht aber das Kraut auch nicht fett... :?
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Fr Mai 10, 2019 13:53

Da der überwiegende Teil der Milch heute als GVO frei gehandelt wird, ist der GVO-Bonus wie die S-Klasse auch eigentlich nicht mehr als Zuschlag,
sondern als Abschlag zusehen. Die Molkerei kalkuliert ihren Preis incl. dieser Zuschläge als Basispreis.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon fedorow » Sa Mai 11, 2019 15:54

Derzeit soll die Milchmenge Kurve steil nach oben gehen. Dann dürfte der Preis eher sinken.
Die derzeit 33,41 bei 4,00 und 3,40 + 1 Cent gentechnikfrei sind zum leben zuwenig aber der Preis reicht noch für den Grabstein. Soviel Anstand haben die Molkereien und Einzelhandel noch.

Wegen Blauzunge mit Impfkosten fehlen mir im Jahr mit dem PCR und biligen Kälber schon mind. 4000 Euro. Eher mehr.
Nächste Woche ist der letzte Termin zum Kälberverkauf aus der Zone raus. Da werden Kälber den Markt überschwemmen und den Preis kann man sich ausmalen und ab übernächster Woche bleiben die Kälber in der Blauzungenzone und das bei vielen Milchviehhaltern ( Angebot ) und wenig Mäster ( Nachfrage ) in der Sperrzone dann gehts richtig in den Keller.

Man sollte diese Ämter andlich ausmisten. Bei der letzten Blauzungeninvasion vor 10 Jahren war Deutschland im Handumdrehen wieder frei und das ohne Schikanen damals.
Damals konnte man alle Kälber ohne einen einzigen Bluttest verkaufen. Und ab jetzt dann Bluttest Kalb und Mutterimpfung zusätzlich. Warscheinlich sind wir in der Europa die einzigen die das machen müssen mit knapp 70 Euro brutto pro Kalb. Mit der Mutterschutzimpfung gegen Durchfall Rota Corona komm ich dann schon auf nahe 80 Euro Kosten fürs Kalb ohne Aufzuchtkosten. :o

Solche Ideen kommen doch nur von den überbelegten Ämtern damit die wachsende Beamtenschar arbeit zum kontrollieren hat auf Kosten der arbeitenden Bauernschaft.
Der Bauer hat in der Lehre das arbeiten gelernt und muss heute fast täglich vor dem PC immer mehr Formulare und Erklärungen ausfüllen und Düngebilanzen erstellen. Zum Glück schafft das mein uralter PC jetzt. Anfangs hat das mit dem Excel und Düngebedarfsermittlung nicht funktioniert und ich musste das aufwendig mit der Hand berechnen. :(

Die kommendne Jahre werden viele Familienbetriebe umkippen mit den steigenden Papierauflagen schätze ich,
die vorher schon mit AK knapp bemessen waren. In 2020 folgt eine neue Fassung der Düngeverordnung nochmal strenger als jetzt. Das zieht wieder mehr Büroarbeit und Auflagen nach sich. Ebenso unser Volksbegehren.
Wenn ich ab 2020 im Sommer beim strengen Bienen Walzverbot wegen Wildschweine die Wiese walzen muss darf ich sicher einen Antrag stellen der wiederum genehmigt werden muss bevor ich losfahre.
Einstellen und bezahlen läßt sich beim Familienbetrieb keine AK und irgendwann ist es vorbei mit dem immer mehr arbeiten und sinnlosen Bürokram. Da spielen auch die Frauen und Kinder nicht mehr mit die mithelfen müssen.
Zuletzt geändert von fedorow am Sa Mai 11, 2019 16:21, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Sa Mai 11, 2019 16:20

Federow scheibt ja wie der Marius.

Also ich kann nicht klagen. Von den 50 000 Euro Milchgeld im Monat gehen rund 5000 Euro fürs Kraftfutter weg, 1500 für den Tierarzt, das bisserl Dünger und Saatgut kann ich mir auch noch kaufen. So what? Die Gebäude stehen halt schon 20 bis 40 Jahre da und werden auch noch die nächsten 30 Jahre ihren Dienst tun. Ich sehe das nicht so pessimistisch.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon fedorow » Sa Mai 11, 2019 16:24

Du schreibst wie jemand aus dem Forum und gräbst dieses Profil dann wieder heraus.
Bist du der Nachbar von Marius weil ihr euch so gut kennt und liegt ihr beide in der Blauzungenzone ?
Du schreibst fast in jedem deiner Beiträge über Marius das fällt langsam auf. :mrgreen:

Von den 50 000 Euro Milchgeld im Monat gehen rund 5000 Euro fürs Kraftfutter weg, 1500 für den Tierarzt, das bisserl Dünger und Saatgut kann ich mir auch noch kaufen.


Das sind seltsame Methoden um den Gewinn von einem Unternehmen zu berechnen. Wie zu Opas Zeiten. 8)

Dann frag ich mich warum wir den Strukturwandel haben der nun richtig Fahrt aufnimmt.
Seltsam was du schreibst denn die Zahlen sagen was anderes.
Du lebst von der Substanz und merkst es nicht. Das sind Kosten auch wenn man sie auf den ersten Blick nicht sehen kann.
Da würde ein Unternehmensberater helfen.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Optimist1985 » Sa Mai 11, 2019 18:50

Zur Futtersituation. Die hier bisher den ersten Schnitt eingebracht haben berichten von überdurchschnittlichen Erträgen bei super Qualität


In meiner Gegend haben die wenigen die den 1 Schnitt schon im Silo haben von sehr schlechten Mengenerträgen berichtet.
Wo jetzt das Futter noch steht und noch etwas Regen ansteht wird die Menge passen, aber die Quallität lässt halt zu wünschen übrig.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon kaltblutreiter » Sa Mai 11, 2019 19:00

Leute, es geht hier um den Milchpreisvergleich! Futter-, Stallbaukosten- und sonstige Themen sind woanders! :klug:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon 4911 » Sa Mai 11, 2019 20:38

hallo,

weicht zwar auch leicht vom Thema ab, aber dennoch interessant - Radio CZ/Prag Schlagzeile: Südböhmischer Milchproduzent schliesst sich
Molkerei in Cham an


mfg
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Sa Mai 11, 2019 21:06

Oberfranken rutscht von 35,2 auf 34,5 grrrrrrr
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon meyenburg1975 » So Mai 12, 2019 7:24

Flecki_aus_Bayern hat geschrieben:Federow scheibt ja wie der Marius.

Das war doch von Anfang an zu erkennen :lol:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » So Mai 12, 2019 10:21

Hat den dieser Federow überhaupt keine Freude an der Landwirtschaft??? Dann würde ich noch heute alles hinschmeißen! Ich mach halt den ganzen Behördenkram so wie es gewünscht wird mit und fertig. Was will man da rumjammern.

Ich freue mich über meinen vollen Milchtank und an den rund 43 Cent die ich Brutto für eine 4,8 % Fett und 3,8 % Eiweiß Milch bekomme. Ich kann mir sogar einen Polen als Arbeitskraft leisten. Stellt euch das mal vor....ungeheuerlich.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » So Mai 12, 2019 11:17

Flecki_aus_Bayern hat geschrieben:Hat den dieser Federow überhaupt keine Freude an der Landwirtschaft??? Dann würde ich noch heute alles hinschmeißen! Ich mach halt den ganzen Behördenkram so wie es gewünscht wird mit und fertig. Was will man da rumjammern.

Ich freue mich über meinen vollen Milchtank und an den rund 43 Cent die ich Brutto für eine 4,8 % Fett und 3,8 % Eiweiß Milch bekomme. Ich kann mir sogar einen Polen als Arbeitskraft leisten. Stellt euch das mal vor....ungeheuerlich.


Naja mit unseren 4,7 Fett und 3,6 Eiweiss komme ich nur 42,8 Cent, aber trotz Futtermangel ist nur wenig schädliche Luft im Milchtank.
Luft im Milchtank ist absolut böse, genauso böse wie die 87.000 Zellen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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