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Mindestpreis für Fleisch

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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99 Beiträge • Seite 6 von 7 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Mindestpreis für Fleisch

Beitragvon KarlGustav » Fr Jun 17, 2016 19:41

Komm Tyr, bleib kuschelig.

Du weisst genau was Du geschrieben hast und ich sag Dir nur was ich dazu denke. Alles gut.
Karl
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Re: Mindestpreis für Fleisch

Beitragvon Ferengi » Fr Jun 17, 2016 20:03

KarlGustav hat geschrieben:
Auf welche Weise brechen sich Deine Viecher die Knochen?


Gar nicht.
Theoretisch ist es aber durchaus möglich das sich Weiderinder mal was brechen.
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Re: Mindestpreis für Fleisch

Beitragvon borger » Sa Jun 18, 2016 7:31

Welfenprinz hat geschrieben:Ne türkische Hausfrau weiss noch wie man auch aus altem Hammel was ordentliches macht.


Ja die Türken sind schon wahre Könner, einige machen selbst aus K-3 Material noch super leckere Döner. Aber einen alten Hammel für Lamm lassen sie sich nicht unterjubeln und darum ging es hier.


tyr hat geschrieben:ich kenn mich auf dem Suppenhuhnmarkt nun gerade nicht aus, aber offensichtlich hat das teurere Suppenhuhn irgendeinen Vorteil gegenüber dem Billigen, das den höheren Preis, in den Augen der Käufer, rechtfertigt.
Es gibt ja auch Leute, die kaufen nicht die 70cent Standardbutter, sondern die teurere irische. dann hat die Irische eben für diese Käufer einen Vorteil, der den Mehrpreis, in ihren Augen rechtfertiftm und als akzeptabel erscheinen läßt.


Die irische Butter wird tiefgefroren nach D verschifft und hier wieder aufgetaut und abgepackt. Dieses aufwendige Verfahren der Geschmacksoptimierung hat natürlich seinen Preis und ganz besondere Feinschmecker zahlen den auch gerne. Aber für mich ist da die billigere deutsche Butter die Bessere.

Suppenhuhn ist abgelegte Legehenne und Brathähnchen ist wie DDR Broiler zum Braten gemästetes Masthuhn. Bratfertig in der Kühltruhe sehen sie sich schon sehr ähnlich jedoch der Verbraucher kennt den Unterschied, deshalb braucht er keine Schuhsohlen kauen.

Das zeigt doch eindeutig, wer mehr Geld vom Verbraucher will, kann es bekommen, er muss nur das passende Angebot bereithalten.
Wenn es nicht so läuft wie angedacht ist nicht der Verbraucher zu blöde sondern das Angebot.
Wenn 99,4% vom Schweinefleisch nicht aus Biohaltung kommen, dann muss man die Bioverweigerer selbst in den Reihen der Grünen nicht lange suchen, sie sollten zuerst einmal ihren eigenen Saustall aufräumen bevor sie andere Menschen mit ihrem Verbotswahn terrorisieren.
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Re: Mindestpreis für Fleisch

Beitragvon LUV » Sa Jun 18, 2016 7:39

tyr hat geschrieben:
borger hat geschrieben:Und ich bin der Letzte der den "verbraucher" für Blöde erklärt, aber Ökonomie hat nunmal gesetzmäßigkeiten. Niemand bezahlt freiwillig mehr als er muss, wenn er das Selbe Produkt auch billiger kriegt.


Hier ist schön der Widerspruch deiner Aussagen erkennbar. Zum einen sagst du, dass dem Kunden ein Mehrwert suggeriert wird und er dewegen für ein Produkt evtl. mehr bezahlt. Dann aber machst du die Ökonomie mit seinen Gesetzmäßigkeiten dafür verantwortlich.
Es bezahlen Millionen Menschen mehr für ein Produkt, als sie ökonomisch sinnvoll zahlen müssten. Täglich.
Werbung hat den Auftrag Mehrwerte zu suggerieren und Produkte anderen Produkten vorzuziehen. Die Unterschiede sind für die Kunden ohne Werbung nicht erkennbar. Dazu kommen oft noch öffentlich mediale Dauerbefeuerungen durch falsche Nachrichten oder NGO- Miteillungen. Und so entsteht langsam aber sicher ein "blöder" Verbraucher.
Ein Verbraucher, der für 0,5L Mineralwasser mehr bezahlt, als für 1000L sauberes Trinkwasser.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Mindestpreis für Fleisch

Beitragvon Qtreiber » Sa Jun 18, 2016 7:49

borger hat geschrieben:Niemand bezahlt freiwillig mehr als er muss, wenn er das Selbe Produkt auch billiger kriegt.

LUV hat geschrieben:Es bezahlen Millionen Menschen mehr für ein Produkt, als sie ökonomisch sinnvoll zahlen müssten. Täglich.

Ihr redet doch aneinander vorbei......
Es bezahlen Millionen Menschen mehr für ein Produkt, weil sie denken (ihnen eingeredet wurde), dass es eben NICHT das selbe Produkt ist, das einen Handgriff weiter für den halben Preis zu bekommen ist. Ob es letztendlich tatsächlich besser IST, steht doch auf einem ganz anderen Blatt.
Der Verbraucher ist also nicht so blöde, für ein und das selbe Produkt mehr zu bezahlen als unbedingt nötig, aber eben so blöde, nicht erkennen zu können, wenn es sich um ein und das selbe Produkt handelt.
Die Kunst detr Werbung ist ja nicht, dem Verbraucher ein gleichwertiges Produkt für einen höheren Preis zu verkaufen, sondern ihm einzutrichtern, dass das beworbene Produkt BESSER ist.
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Re: Mindestpreis für Fleisch

Beitragvon LUV » Sa Jun 18, 2016 8:37

Würde es nur eine Milch geben, wie es nur einen Trabbi gab, dann gäbe es ja weder ein Suggerierungsproblem, noch ein Überflussproblem oder?
Es soll kein Vorwurf sein, aber ich möchte damit provozieren und fragen, ob wir nicht Marktmechanismen in diesem Lande vor dem Hintergrund des Überflusses betrachten müssen? In Mangelzeiten benötigt man keine Werbung, und in Überflusszeiten ist die Werbung das Zünglein an der Waage.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Mindestpreis für Fleisch

Beitragvon Lüpi » Sa Jun 18, 2016 8:46

Ferengi hat geschrieben:
KarlGustav hat geschrieben:
Auf welche Weise brechen sich Deine Viecher die Knochen?


Gar nicht.
Theoretisch ist es aber durchaus möglich das sich Weiderinder mal was brechen.




Du faszinierst mich immer wieder..



Ferengi hat geschrieben:

Rind gibts bei mir nur, wenn ein Tier wegen Knochenbrüchen notgeschlachtet werden muss.
Was zum Glück seeeehr selten ist.

Lüpi
 
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Re: Mindestpreis für Fleisch

Beitragvon borger » Sa Jun 18, 2016 8:49

Qtreiber hat geschrieben:Ihr redet doch aneinander vorbei......
Es bezahlen Millionen Menschen mehr für ein Produkt, weil sie denken (ihnen eingeredet wurde), dass es eben NICHT das selbe Produkt ist, das einen Handgriff weiter für den halben Preis zu bekommen ist. Ob es letztendlich tatsächlich besser IST, steht doch auf einem ganz anderen Blatt.
Der Verbraucher ist also nicht so blöde, für ein und das selbe Produkt mehr zu bezahlen als unbedingt nötig, aber eben so blöde, nicht erkennen zu können, wenn es sich um ein und das selbe Produkt handelt.


Ich sehe das einfach von einer anderen Seite. Am Anfang steht nicht die Werbung mit falschen Versprechungen sondern das Bedürfnis einiger Verbraucher, sich über etwas andere Produkte von der Masse abzuheben und dieses Bedürfnis wird gegen Aufpreis z.B. über Markenartikel geleistet.
Also Menschen, die Unmengen für Markenklamotten ausgeben, die wären totunglücklich, wenn sie in Kaufhausware rumlaufen müssten. Die sind nicht voll blöde auf Werbung reingefallen sondern zahlen ganz bewusst mehr. Gäbe es keine Marken und keine Werbung, sie würden nach anderen Wegen der Abgrenzung zur Masse suchen.
Diese Bedürfnisse der Menschen sind nun mal höchst unterschiedlich ausgeprägt, natürlich versucht der Handel ua. da lenkend zum eigenen Wohle einzugreifen, aber der Erfolg ist eher arg begrenzt, wenn kein wirkliches Bedürfnis geweckt werden kann. Siehe Bio-Fleisch. Das könnte über Nacht vom Markt verschwinden und kaum einer würde es merken. Der Fehler liegt nicht auf der Verbraucher- sondern auf der Anbieterseite.
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Re: Mindestpreis für Fleisch

Beitragvon borger » Sa Jun 18, 2016 9:04

LUV hat geschrieben:Würde es nur eine Milch geben, wie es nur einen Trabbi gab, dann gäbe es ja weder ein Suggerierungsproblem, noch ein Überflussproblem oder?


In meiner Internet-Anfangszeit gab es zig Suchmaschinen, die bekannteste war Alta Vista. Heute sind sie (fast) alle verschwunden und Google hat ein Quasi-Monopol. Da sind auch längst nicht alle mit zufrieden. Eine Möglichkeit wäre, eine bessere Suchmaschine zu schaffen. Aber das ist nicht einfach und die „Kritiker“ glänzen, wie in anderen Bereichen auch, nicht gerade durch eigene Leistungsfähigkeit. Also von diesen „Kritikern“ wird niemals auch nur etwas Gleichwertiges als Alternative kommen. Wenn kein Konkurrenzprodukt zur Verfügung steht, wird nichts besser. Man nutzt dann zur Abgrenzung einfach die „Kritik“ und einige können sogar die erfolgreich zum eigenen Vorteil vermarkten.
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Re: Mindestpreis für Fleisch

Beitragvon LUV » Sa Jun 18, 2016 10:37

borger hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Würde es nur eine Milch geben, wie es nur einen Trabbi gab, dann gäbe es ja weder ein Suggerierungsproblem, noch ein Überflussproblem oder?


In meiner Internet-Anfangszeit gab es zig Suchmaschinen, die bekannteste war Alta Vista. Heute sind sie (fast) alle verschwunden und Google hat ein Quasi-Monopol. Da sind auch längst nicht alle mit zufrieden. Eine Möglichkeit wäre, eine bessere Suchmaschine zu schaffen. Aber das ist nicht einfach und die „Kritiker“ glänzen, wie in anderen Bereichen auch, nicht gerade durch eigene Leistungsfähigkeit. Also von diesen „Kritikern“ wird niemals auch nur etwas Gleichwertiges als Alternative kommen. Wenn kein Konkurrenzprodukt zur Verfügung steht, wird nichts besser. Man nutzt dann zur Abgrenzung einfach die „Kritik“ und einige können sogar die erfolgreich zum eigenen Vorteil vermarkten.


Das sehe ich aus der Perspektive des Kritikers anders....Google nutzt das Wesen des Menschen und bringt es auf den Punkt. Wer die Urinstinkte des Menschen am besten anspricht, gewinnt. Das heißt nicht automatisch, dass es besser ist, es ist lediglich wirtschaftlch erfolgreicher. Ob der wirtschaftliche Erfolg der Maßstab von allem ist, das gerade stelle ich mal in Frage, zumal ja das "Glück" hier schon so oft als Maßstab des Lebens angeführt wurde. :wink:
In puncto Milchprodukte sehe ich lediglich eine marktwirtschaftliche Situation, die durch Embargo und Exporteinbruch so zum Einbruch gekommen ist, dass nun eine grundsätzliche Diskussion an ihr aufgezogen wird, die die Grundsätze der Ökonomie angeht. Wenn das gewünscht wird, dann können wir gleich die Zukunft des homo sapiens daran anknüpfen.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Mindestpreis für Fleisch

Beitragvon LUV » Sa Jun 18, 2016 10:42

borger hat geschrieben:
Ich sehe das einfach von einer anderen Seite. Am Anfang steht nicht die Werbung mit falschen Versprechungen sondern das Bedürfnis einiger Verbraucher, sich über etwas andere Produkte von der Masse abzuheben und dieses Bedürfnis wird gegen Aufpreis z.B. über Markenartikel geleistet.
Also Menschen, die Unmengen für Markenklamotten ausgeben, die wären totunglücklich, wenn sie in Kaufhausware rumlaufen müssten. Die sind nicht voll blöde auf Werbung reingefallen sondern zahlen ganz bewusst mehr. Gäbe es keine Marken und keine Werbung, sie würden nach anderen Wegen der Abgrenzung zur Masse suchen.
Diese Bedürfnisse der Menschen sind nun mal höchst unterschiedlich ausgeprägt, natürlich versucht der Handel ua. da lenkend zum eigenen Wohle einzugreifen, aber der Erfolg ist eher arg begrenzt, wenn kein wirkliches Bedürfnis geweckt werden kann. Siehe Bio-Fleisch. Das könnte über Nacht vom Markt verschwinden und kaum einer würde es merken. Der Fehler liegt nicht auf der Verbraucher- sondern auf der Anbieterseite.


Ich stelle mal in Frage, ob der Verbaucher sich abheben will, oder ob ihm suggeriert wird, dass er sich abheben muss...Werbung funktioniert durch Suggerierung, von z.B. gesünder, jünger und vitaler. Würden diese Suggerierungen nicht medial dauerbefeuert, würde man doch ganz anders vermarkten.
Das Menschenbild wird durch Werbung geschaffen und aufrechterhalten, unterstützt und gepusht.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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