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Mindestpreis für Fleisch

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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99 Beiträge • Seite 7 von 7 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Mindestpreis für Fleisch

Beitragvon borger » Sa Jun 18, 2016 11:41

LUV hat geschrieben:
Ich stelle mal in Frage, ob der Verbaucher sich abheben will, oder ob ihm suggeriert wird, dass er sich abheben muss...Werbung funktioniert durch Suggerierung, von z.B. gesünder, jünger und vitaler. Würden diese Suggerierungen nicht medial dauerbefeuert, würde man doch ganz anders vermarkten.


Wenn der Verbraucher etwas absolut nicht will, dann nutzt auch das schönste Suggerieren nichts. Siehe den mageren Bioanteil, an zu wenig Schleichwerbung und Diffamierung moderner Landwirtschaft liegt das ganz sicher nicht, das läuft in Endlosschleife rund um die Uhr.
Dabei darf man nicht vergessen, Bio gab es auch schon vorher, Demeter ist bald 100 Jahre alt und Reformhäuser verkaufen ähnlichen Senf und das schon sehr lange ohne diese ständige Bio-Propaganda. Das ging nur, weil es da eindeutig ein vorhandenes Bedürfnis war und das ist auch immer noch da.
Nur bei dem von den Grünen künstlich aufgesetzten Bio-Hype stimmt ganz eindeutig das Angebot nicht. Denn was da mit diesem enormen Werbeaufwand zusätzlich generiert wird, ist ein Witz. Eigentlich auch kein Wunder, die grünen Khmer geben sich zwar gern als Menschenfreunde sind aber eigentlich mehr das Gegenteil. Sie beanspruchen für sich die absolute Deutungshoheit und die Bedürfnisse der Verbraucher sollen sich dem gefälligst unterzuordnen. Tun sie aber nicht.
Viele Angebote der Discounter werden von Markenherstellern unter anderen Handelsnamen geliefert, aber dieses System ist nicht gerade transparent. Da dürfte kaum ein Kunde tatsächlich wissen, wer Hersteller der gerade gekauften Ware ist.
Es geht auch voll transparent innerhalb eines Konzerns. Seat gehört zum VW-Konzern und der Seat Inca wurde auch in D vertrieben. Trotzdem verkaufte VW den gleichen Wagen, auch in Spanien bei Seat gebaut, zusätzlich noch als VW Caddy.
Wie gesagt, alles öffentlich bekannt und trotzdem wird es sich für VW schon gelohnt haben, bei einem Teil der Produktion gegen Aufpreis VW-Zeichen montieren zu lassen. Die Käufer werden kaum ernsthaft geglaubt haben, ein besseres Auto zu bekommen. Sie wollten dieses Auto aber sie wollten es als VW und waren bereit, dafür extra zu zahlen. Mit Werbung bekommt man so etwas nicht hin, mit dem Erkennen von vorhandenen Bedürfnissen schon.
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Re: Mindestpreis für Fleisch

Beitragvon Ferengi » Sa Jun 18, 2016 11:57

borger hat geschrieben:
Die irische Butter wird tiefgefroren nach D verschifft und hier wieder aufgetaut und abgepackt. Dieses aufwendige Verfahren der Geschmacksoptimierung hat natürlich seinen Preis und ganz besondere Feinschmecker zahlen den auch gerne. Aber für mich ist da die billigere deutsche Butter die Bessere.



Bitte was?

Diese betonharten, nach NICHTS schmeckenden Fettklumpen?
Die taugen doch bestensfalls als Wurfgeschoss auf ner Demo.

Die einzige deutsche Butter, die man so halbwegs essen kann,
ist meiner Meinung nach die von Weihenstephan.
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Re: Mindestpreis für Fleisch

Beitragvon borger » Sa Jun 18, 2016 12:30

tyr hat geschrieben:
Ist ganz einfach, eien Markenklamotte, oder ein teure angesagte Automarke, oder, oder, oder, also alles was im Alltag öffentlich sichtbar ist,
das kann in anderen gesellschaften ganz anders sein, in D. ist es eben so.


Ja natürlich was im Alltag öffentlich sichtbar ist, denn letztlich besteht das Bedürfnis doch darin, sich aus der Masse abzuheben und das funktioniert nur, wenn es auch sichtbar ist.
Ich stelle mir vor, dass es in der DDR-Gesellschaft viel schwieriger war, aber trotzdem Lösungen gefunden wurden, sich in irgendeiner Form von der DDR-Masse abzuheben. Also nicht nur mit irgendwie beschafften West-Klamotten sondern auch durch eigene Kreativität.

tyr hat geschrieben:Heute spielt die reale Nachfrage kaum mehr eine Rolle, geschäftsprinzip der Lebensmittelhändler, und nicht nur der, ist es, möglichts billig produzierte standardisierte Massenwaren zu verkaufen.

Das hört sich so verächtlich an dabei ist es doch die Grundlage unseres Wohlstandes und ohne den wären wir z.B. jetzt nicht im Internet. Ob dieser Wohlstand immer gut für die Menschen ist, das ist eine ganz andere Frage. Denn Wohlstand ist auch die Triebfeder der Dekadenz.
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Re: Mindestpreis für Fleisch

Beitragvon borger » Sa Jun 18, 2016 12:48

LUV hat geschrieben:Das sehe ich aus der Perspektive des Kritikers anders....Google nutzt das Wesen des Menschen und bringt es auf den Punkt. Wer die Urinstinkte des Menschen am besten anspricht, gewinnt. Das heißt nicht automatisch, dass es besser ist, es ist lediglich wirtschaftlch erfolgreicher. Ob der wirtschaftliche Erfolg der Maßstab von allem ist, das gerade stelle ich mal in Frage, zumal ja das "Glück" hier schon so oft als Maßstab des Lebens angeführt wurde. :wink: .

Naja, Wesen, Urinstinkte, darum geht es erst mal nicht sondern nur um ein Bedürfnis Internetsuche.
Den alten Suchmaschinen waren die Bedürfnisse der Nutzer vollkommen gleichgültig. Sie präsentierten Ergebnisse ausschließlich nach eigenen Bedürfnissen, ihre zahlenden Kunden wurden angezeigt. Google hatte das System durch vorrangige Berücksichtigung der Nutzerinteressen revolutioniert. Dadurch war Google die erste Suchmaschine, die diesen Namen auch wirklich verdient und natürlich muss sich das Ganze auch ökonomisch rechnen. Auch da ging Google völlig neue Wege. Nicht mehr diese mit Werbung vollgeballerten Seiten mit unzähligen Pop-ups und Pop-unders sondern weniger und dezentere Werbung, dafür aber möglichst maßgeschneidert auf den jeweiligen Nutzer. Ich finde das gut so, aber ich halte niemanden davon ab, eine alternative Suchmaschine zu kreieren, die wie in der „guten alten Zeit“ funktioniert. Ich fürchte nur, nicht einmal die Google-Kritiker wollen die wirklich benutzen.
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Re: Mindestpreis für Fleisch

Beitragvon Welfenprinz » Sa Jun 18, 2016 14:54

Falls ich bezüglich der Suchmaschine einen Tip geben darf

https://duckduckgo.com/

benutze ich schon lange, google ist tot auf meinem pc
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Mindestpreis für Fleisch

Beitragvon Qtreiber » Sa Jun 18, 2016 20:20

tyr hat geschrieben:das Internet wurde von Staaten entwickelt, nicht privat. Das ist aber nicht Grundlage des "Wohlstandes".

hat er auch nicht behauptet.
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