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Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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122 Beiträge • Seite 2 von 9 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 9
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon langer711 » Sa Dez 13, 2025 15:49

Fedorow, es können nicht alle nur an der Börse verdienen.
Irgendwer im Land muss auch das Geld erarbeiten, was an der Börse ausgezahlt wird.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon fedorow » Sa Dez 13, 2025 15:51

langer711 hat geschrieben:Fedorow, es können nicht alle nur an der Börse verdienen.
Irgendwer im Land muss auch das Geld erarbeiten, was an der Börse ausgezahlt wird.

Du hast meinen Beitrag nicht verstanden. Nochmal durchlesen. Aber ich erklärs nochmal :
Es ging um die 5000 Euro, die mein Nachbar in den Dorfladen mit regionalen Produkten als Teilhaber investiert hat. Darum geht es hier. Also selber ne eigene Vermarktung aufziehen gegen den LEH, was natürlich Geld kostet.

Fazit : Das funktioniert nicht. Warum das nicht funktioniert hatte ich erklärt.
Wer als Gegenpol zum LEH Geld investieren will um was aufzuziehen sollte das sehr gut überlegen ob er da investiert. Das wird nicht billig und Ich würds nicht.
Zuletzt geändert von fedorow am Sa Dez 13, 2025 16:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon T5060 » Sa Dez 13, 2025 16:05

1948 hatte die ALDI´s weniger Vermögen und Eigenkapital als 90% der deutschen Bauern hatten. Karstadt war riesengroß.
Bei Vieh+Fleisch hier haben wir einen sehr guten Schlachthofverkauf an Groß - und Endkunden, Qualität ist top und die Preise passen.
Genauso der Werksverkauf bei unserer Molkerei. Ich z.B. verschenke gerne Käsekörbchen unserer Molkerei,
das ist dann auch ein wenig Werbung für unsere Produkte.

Kritisch ist heute, das kleine Lebensmittelverarbeiter nicht mehr gegründet werden können bzw. aus dem Geschäft fliegen
und das der LEH immer mehr Produkte (erfolgreich) selbst herstellt, dazu kommen noch die anonymen Handelsmarken.

Hier sind zwei mittelgroße Mineralwasserhersteller an die Franzosen verschwunden, ein Bäckerfilialist ging an die Norweger.
Aus einem Großmetzger wurde eine Hundefutterfabrik.

Die Summe die heute in Deutschland an Ladenmieten gezahlt wird, ist größer als was die Bauern an Umsatz machen.

Schaut man sich die Entwicklung unserer Genossenschaften seit 1990 an, dann war das Totalversagen und ein Geldverbrennen sonders gleichen
und da saßen immer die besten Bauern ihrer Zeit vorne am Ruder.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon fedorow » Sa Dez 13, 2025 16:08

T5060 hat geschrieben:1948 hatte die ALDI´s weniger Vermögen und Eigenkapital als 90% der deutschen Bauern hatten. .

Genau das ist doch der Grund warum Aldi, Lidl heute riesengroße Player und mehrfache Milliardäre sind, und die Dorfläden mit den höheren Preisen sind alle verschwunden, weil es sich bei denen nicht gerechnet hat.
Da kannst zwar regional oder " von hier " auf alle Produkte draufschreiben aber das nützt nichts wenn sie teurer sind.
Die breite Masse kauft beim LEH und die Armutswelle in der breiten Bevölkerung kommt erst die nächsten Jahre noch, also wird der Lauf zum billigen LEH noch intensiver.
Und der LEH hat seine Kosten und Ausgaben im Griff und alles perfektioniert. Stückkostendegression.
Zuletzt geändert von fedorow am Sa Dez 13, 2025 16:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon langer711 » Sa Dez 13, 2025 16:14

Das kommt auf die Größenordnung an.
Hier gehts um eine Genossenschaft.
Es gibt etwa 260.000 landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland.
Wenn 1% davon mitmachen und jeder 1000€ in den Pott wirft sind das schon 2,6 Mio Euro Startkapital.
Daraus dann Aktien gestrickt für Leute, wie Dich.
Schon hätte man 100Mio zur Verfügung als Invest.

Was fehlt ist das Konzept.
Wenn das einmal steht, kann es skaliert werden, was die Kosten drückt.
Dazu braucht es einen willigen Kopf, der die Arme hochkrempelt und das auch durchzieht.

Völlig chancenlos ist das mMn nicht.

Ein bekannter Fachhändler hatte einst einen Laden mit Thekenverkauf.
Der hat frühzeitig auf Versandverkauf umgestellt.
Grund:
Kein Verkaufsraum-Deko-Ballast.
Große Lagerhallen sind billiger.
Personal kann effektiver arbeiten.
Und ganz wichtig:
Bevor ein Mitarbeiter ein Produkt von der Palette nimmt, hat der Kunde schon bezahlt.

Fragt mal euren LaMa, wieviel Geld noch in der Luft hängt, weil Rechnungen nicht pünktlich bezahlt werden
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon fedorow » Sa Dez 13, 2025 16:18

Meine Meinung hab ich geschrieben. Aber wer weiss, wir driften in den Sozialismus ab oder fast schon Kommunismus. Also DDR Politik.
Wenn diese Politik die großen LEH mit Sondersteuern und allen möglichen Gesetzen schikaniert, kann es vielleicht sein das sich " klein und teuer " wieder durchsetzt.
Ich glaub nicht dran. Wir werden sehen.
Und das mit dem Zusammenschluß der Landwirte hat doch noch nie funktioniert. Siehe BDM damals. Da wurde sogar Milch fast im ganzen Land tagelang oder wochenlang in die Güllegrube gemolken um den LEH unter Druck zu setzen. Gute Idee und viele haben mitgemacht aber gebracht hats ausser Schaden für den Landwirt überhaupt nichts.
Ebenso hat der BV bei den Preisen keinerlei Einfluss.

Das regelt alles der Markt und ist eigentlich gut so. Ob Milch mal 25 oder sogar 60 Cent kostet wie die letzten Jahre beim Landwirt, hat schon seine Gründe.
Der LEH hat damals ja nicht zum Spaß 60 Cent/Liter bezahlt. Aber wie man sieht sind diese Preise möglich
Zuletzt geändert von fedorow am Sa Dez 13, 2025 16:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon T5060 » Sa Dez 13, 2025 16:24

Federow lass einfach die Finger von der Tastatur weg.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon fedorow » Sa Dez 13, 2025 16:27

Stimmt du bist ja ein BV Funktionär. Hatte ich vergessen.
Nun weiss man auch warum der BV eigentlich nichts Zustande gebracht hat. :mrgreen:
Muss er auch nicht, wie beschrieben regeln das Angebot und Nachfrage.
fedorow
 
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Lenkfix » Sa Dez 13, 2025 17:08

fedorow hat geschrieben:Nun weiss man auch warum der BV eigentlich nichts Zustande gebracht hat.

Doch doch hat er, zumindest für Rukwied hat der BV ein ordentliches Einkommen zustande gebracht ebenso wie auch die BayWa nur halt für die Funkionäre und Aktionäre war es halt nicht so Ertragreich.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Rohana » Sa Dez 13, 2025 19:41

fedorow hat geschrieben:
Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Goldene Regel : Angebot und Nachfrage. Trotz verkauf an den LEH bekamen Landwirte vor 2-3 Jahren 60 Cent Milchpreis heute glaub immer noch 50 Cent brutto incl Zulagen. Ne Schlachtkuh bringt heute immer noch 2000 Euro und wer ein Fleckvieh Bullenkalb verkauft bekommt 700 Euro.
Da wurde und wird gutes Geld verdient trotz Abgabe und Verkauf an die Großhändler. Das muss man auch sehen.

Funktioniert auch bei Weizen wenn das Angebot passt : Siehe die Preise 2022. Kontrakt Mai 2022 warens 40 Euro / dt. vom Großhändler

Warum erwähnst du nicht die Jahre mit 30 bis 40 Cent? Oder die Einkaufspreise für Dünger und Diesel zu Zeiten von 60 ct Milchpreis? Was bekommst du heute für Weizen? Es ist nicht mehr 2022.

Fakt ist, dass man ohne den LEH starke Schwierigkeiten hat die Produkte an den Mann zu bringen und mit LEH ein Sklave seines Abnehmers ist. Fakt ist leider auch, dass der Supermarkt nicht nur Lebensmittel bietet, sondern auch sonstige hochverarbeitete (Snack)Produkte, Drogerie- und Elektroartikel, Getränke, Post und Lotto... es ist alles unter einem Dach und die Kunden sind bequemer geworden.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon langer711 » Sa Dez 13, 2025 20:09

Darum ja Idee getreu dem Motto „Wenn schon, denn schon!“

Im Kleinen brauchst nicht drüber nachdenken.
Je größer gedacht, desto höher die Erfolgschancen.

Aber eins ist auch klar:
Einfach wirds nicht!

Und ja, die Kunden werden immer bequemer.
Sie wollen Samstags abends bzw. Sonntags morgens nach der Disco um 4:00 nachts frische Baguettes essen, und dabei achten sie nicht auf Preise.
Magen leer, Futter her!
Angebot und Nachfrage, ganz genau.
Ein 24/7 Automaten-Laden hat auf
8 Supermärkte, 10 Restaurants, 4 Cafés und 6 Bäcker haben geschlossen.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Rohana » Sa Dez 13, 2025 20:57

Auch ein Automaten-Laden bietet nachts um 4 keine frischen Baguettes. Hilft nix. Wenn keine Disco in der Nähe ist, schon gleich zweimal nicht.

Nicht dass ich nicht denke so ein Konzept könnte funktionieren, es könnte sogar richtig gut funktionieren, aber braucht den richtigen Standort und die richtige Angebotsspanne und Preisstruktur für die Zielkundschaft. Das ist sicherlich kein Konzept für immer und überall.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Nick » Sa Dez 13, 2025 21:06

Wir sind da immer beim Bäcker in die Backstube. Da der auch für Hotels und Wirtschaften gebacken hat war da eigentlich nachts immer offen. Gab dann auch verschiedenste Leberkässorten dazu. War eine geile Zeit... früher ... als ich noch jung war... da ging das noch mit 3 Leberkäsbrötchen im Bauch einschlafen :oops:

mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Südheidjer » Sa Dez 13, 2025 21:13

Nick hat geschrieben:War eine geile Zeit... früher ... als ich noch jung war... da ging das noch mit 3 Leberkäsbrötchen im Bauch einschlafen :oops:

Ich bin gestern nach drei Leberkäs ohne Brötchen aber mit Kartoffelsalat und süßem Senf schön eingenickert. :lol:
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon langholzbauer » Sa Dez 13, 2025 21:16

In Prinzip greifen Carsten und Manfred den Raiffeisengedanken neu auf.
In der Praxis sieht es leider so aus, dass die vorhandenen Milch- oder Fleischgenossenschaften nicht mal mehr am Produktionsstandort einen Werksverkauf aufrecht erhalten wollten.
Rücklieferung über Milchsammelwagen???

Die Agrargenossenschaften im Osten hatten in den ' 90er Jahren richtig gute Landmetzgereien aufgebaut.
In meiner damaligen aktiven Zeit im LBV bekam ich mit, wie massiv die " rote Maffia" dagegen angestänkert hat.
Was zur EU- Zertifizierungspflicht für damals den 1. Schnitt am Viertel und heute für jedes Stück " abgegebenes" Fleisch führte.

Dann gab es ja nochmal im Biodiesel sehr gute Aktivitäten.
Als dann die bäuerlichen ( gsD. GmbH) RME- Anlagen konkurrenzfähig für Konzerne wurden, kam plötzlich eine Besteuerung. :oops:
Und diese Beispiele stammen aus Zeiten, als die Kanzler( in) ihre Wähler nicht so offensichtlich rotzfrech belogen haben, wie heute.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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