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Aktuelle Zeit: Mi Jan 14, 2026 1:47

Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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122 Beiträge • Seite 3 von 9 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 9
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Carsten » Sa Dez 13, 2025 21:18

fedorow hat geschrieben:Meine Meinung hab ich geschrieben. Aber wer weiss, wir driften in den Sozialismus ab oder fast schon Kommunismus. Also DDR Politik.
Wenn diese Politik die großen LEH mit Sondersteuern und allen möglichen Gesetzen schikaniert, kann es vielleicht sein das sich " klein und teuer " wieder durchsetzt.
Ich glaub nicht dran. Wir werden sehen.
Und das mit dem Zusammenschluß der Landwirte hat doch noch nie funktioniert. Siehe BDM damals. Da wurde sogar Milch fast im ganzen Land tagelang oder wochenlang in die Güllegrube gemolken um den LEH unter Druck zu setzen. Gute Idee und viele haben mitgemacht aber gebracht hats ausser Schaden für den Landwirt überhaupt nichts.
Ebenso hat der BV bei den Preisen keinerlei Einfluss.

Das regelt alles der Markt und ist eigentlich gut so. Ob Milch mal 25 oder sogar 60 Cent kostet wie die letzten Jahre beim Landwirt, hat schon seine Gründe.
Der LEH hat damals ja nicht zum Spaß 60 Cent/Liter bezahlt. Aber wie man sieht sind diese Preise möglich

Gegenargumentation zu deiner Position

1. Fehlannahme „Markt regelt alles effizient“
Der LEH ist kein funktionierender Wettbewerbsmarkt, sondern ein hochkonzentriertes Oligopol. Vier Gruppen kontrollieren über 80 Prozent des Absatzes. In solchen Strukturen entstehen keine markträumenden Preise, sondern Nachfragemacht. Dass Milch zeitweise 25 Cent kostete, ist kein neutrales Marktsignal, sondern Ausdruck dieser Machtasymmetrie. Ein Markt mit struktureller Verzerrung produziert systematisch falsche Preise.

2. 60 Cent als Gegenbeweis
Die 60 Cent pro Liter sprechen nicht für den Markt, sondern gegen ihn. Sie zeigen, dass höhere Preise möglich sind, wenn externer Druck entsteht – Knappheit, öffentliche Aufmerksamkeit oder politische Eingriffe. Der Markt selbst hat diese Preise nicht stabil hervorgebracht, sondern sie nur unter Zwang akzeptiert. Ein funktionierender Markt würde Kosten, Risiko und Kapitalverzinsung dauerhaft abbilden, nicht nur kurzfristig in Ausnahmesituationen.

3. Zusammenschlüsse scheitern nicht grundsätzlich
Das Scheitern des BDM ist kein Beweis gegen Kooperation an sich, sondern gegen unverbindliche, kapitallose und nicht liefergebundene Zusammenschlüsse. Erfolgreiche Modelle gibt es dort, wo Andienungspflichten, Kapitalbindung und Exklusivität bestehen, ergänzt durch eigene Verarbeitung oder Marken. Der BDM hatte Protestmacht, aber keine echte Preissetzungsmacht.

4. Der LEH zahlt nicht, was der Markt hergibt
Der LEH zahlt, was er zahlen muss. Historisch lässt sich zeigen, dass Preise erst dann steigen, wenn politischer, logistischer oder reputativer Druck entsteht. Dauerhaft werden landwirtschaftliche Vollkosten oft unterschritten. Preissenkungen werden an die Erzeuger weitergegeben, Preiserhöhungen beim Verbraucher bleiben dagegen häufig als Marge im Handel. Das ist kein Marktgleichgewicht, sondern Abschöpfung von Wertschöpfung.

5. Staatliche Eingriffe sind kein Sozialismus
Kartellrecht, Missbrauchsaufsicht und Lieferkettengesetze sind klassische marktwirtschaftliche Instrumente zur Sicherung von Wettbewerb. Sie dienen der Begrenzung von Marktmacht, nicht der Abschaffung des Marktes. Ein Markt ohne Machtkontrolle ist nicht liberal, sondern führt zu Konzentration und Abhängigkeit.

6. „Klein und teuer“ ist kein Naturgesetz
Isoliert funktioniert dieses Modell kaum, das stimmt. In Kombination mit Bündelung, klarer Markenlogik, regionaler Verankerung und verlässlicher Abnahme kann jedoch eine preissetzende Nische entstehen. Genau diese Mechanismen nutzt der LEH selbst über Eigenmarken – allerdings zu seinen Gunsten und nicht zu denen der Erzeuger.

7. Der zentrale Denkfehler
Die Argumentation setzt voraus, dass Preise neutrale Informationssignale sind, dass alle Marktteilnehmer gleich stark sind und dass Landwirtschaft kurzfristig reagieren kann. Keine dieser Annahmen trifft zu. Landwirtschaft ist kapitalintensiv, träge und existenziell gebunden. In solchen Systemen führt ein unregulierter Markt nicht zu Effizienz, sondern zu weiterer Konzentration.

Kurzfazit
Nicht der Markt schützt die Landwirte, sondern eine Balance der Marktmacht. Ohne strukturierte, kapitalisierte und verbindliche Gegenmacht wird der LEH weiterhin Preise diktieren, selbst wenn höhere Preise nachweislich möglich wären.
Gruß
Carsten
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Carsten » Sa Dez 13, 2025 21:28

Ihr könnt es drehen und wenden, wie ihr wollt: Eine echte Alternative zum bestehenden System gibt es aktuell nicht – und genau das ist das Problem. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem LEH wird es nicht geben. Die Marktmacht des LEH nimmt weiter zu, nicht ab. Vier Handelsgruppen (Edeka, Rewe, Schwarz-Gruppe, Aldi) kontrollieren in Deutschland rund 85 Prozent des Lebensmittelumsatzes. Diese Konzentration steigt seit Jahren. Das ist keine Meinung, das sind Marktanteilsdaten.

Dass Verkaufsautomaten boomen, ist ein klares Signal. Allein zwischen 2019 und 2024 hat sich die Zahl der Direktvermarktungsautomaten mehr als verdoppelt. Sie funktionieren, weil sie Personalkosten sparen, 24/7 verfügbar sind und regionale Nachfrage bedienen. Aber sie sind keine Lösung für Fläche, Volumen und Grundversorgung. Automaten sind Ergänzung, kein Ersatz für einen Lebensmittelmarkt.

Die logische Konsequenz ist eine Kombination: Verkaufsautomaten plus Lebensmittelmarkt. Schlank organisiert, hochautomatisiert, moderne Warenwirtschaft, minimale Personalkosten, klar fokussiertes Sortiment. Kein Dorfladen alter Prägung, sondern ein skalierbares Handelsmodell. Genau das fehlt bislang.

Entscheidend ist die Skalierung. Ein einzelner Laden ist irrelevant. Eine Modellregion mit 10, 20 oder 30 Standorten ist es nicht. Ab dieser Größenordnung entstehen Einkaufsmacht, Logistikeffekte und Markenwahrnehmung. Erst dann kippt die Verhandlungsmacht – nicht vorher. Das ist im LEH nicht anders gelaufen. Auch Aldi, Lidl oder Edeka waren einmal regionale Pilotmodelle.

Dass Nachahmer dann von selbst kommen, ist historisch belegt. Erfolgreiche Handelsformate werden kopiert, nicht diskutiert. Niemand hat Edeka oder Aldi überzeugt – sie haben funktioniert.

Das Argument „Genossenschaft funktioniert nicht“ ist faktisch falsch. Edeka ist die größte Genossenschaft Europas mit über 3.200 selbstständigen Kaufleuten und rund 11.000 Märkten. Der Jahresumsatz liegt bei über 70 Milliarden Euro. Die Struktur funktioniert – nur eben zugunsten der Händler, nicht der Produzenten. Daraus folgt nicht, dass das Modell untauglich ist, sondern dass die Machtverteilung entscheidend ist.

Warum sollte ein genossenschaftliches Modell mit Produzenten nicht funktionieren, wenn:
– Andienungspflichten bestehen
– Kapitalbindung vorhanden ist
– Abnahme und Preise langfristig geregelt sind
– Verarbeitung, Logistik und Marke integriert sind

Genau diese Punkte fehlten bei früheren Versuchen. Das Scheitern lag nicht an der Idee, sondern an der Umsetzung.

Fazit:
Der LEH wird nicht freiwillig Macht abgeben. Automaten allein reichen nicht. Einzelne Hofläden scheitern zwangsläufig. Aber ein professionell aufgesetztes, genossenschaftlich organisiertes, skalierbares Handelsmodell mit Produzenten als Eigentümer ist kein romantischer Gegenentwurf – sondern die einzige realistische strukturelle Alternative.
Gruß
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon langholzbauer » Sa Dez 13, 2025 21:44

Fazit:
Das BGB hat zwar noch einige Paragraphen, welche die Landwirtschaft schützen könnten.
praktisch wird unsere Branche auf dem Tempel vermeintlich marktwirtschaftlicher Entwicklungen geopftert.

Zum Vergleich:
Das Bundeskartellamt hat sich einer Klage angenommen, wo ein überseeisches Klagesammelunternehmen gegen 16 Bundesländer wegen angeblich zu hoher Marktmacht als bündelnden Anbieter für Waldbesitzer verklagt werden, obwohl an den Preisen damals 2007 nur 1 Unternehmen von den jetzt vertretenen rund 20 pleite ging, dass den Rachen nicht voll genug bekam.

Im Gegensatz bilden 4 LEH- Konzerne eine Marktmacht, gegen die selbst der größte rote Riese keine Alternative Verwertung aufbieten könnte.

An
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Qtreiber » Sa Dez 13, 2025 23:03

Schöne Träume werden hier geträumt.
Carsten hat geschrieben:Mich interessiert:
-Haltet ihr das für realistisch?

GANZ kurze Antwort: Nein
Längere Antwort:
1. Laut Meldungen haben 90% der (finanziell auch noch geförderten) Dorfläden, die ja zumindest ein ÄHNLICHES Konzept verfolgen, wieder geschlossen.
Der Verbraucher beurteilt das in Umfragen positiv, in der Masse kauft er jedoch anders ein.
2. Wenn das klein und lokal aufgezogen werden soll: WER soll die angebotenen Endprodukte herstellen? Das Handwerk vor Ort? Sofern es das noch gibt, ist es arbeitsmäßig ausgelastet.
3. Wenn es groß und bundesweit aufgezogen werden soll (mal ganz theoretisch angenommen, mit einem "großen Knall"), gilt die gleiche Frage. Die Hersteller, die z.Zt. den LEH beliefern? Die werden sich hüten.
4. Die Produkte werden auf jeden Fall nicht nur ETWAS teurer als die Produkte im LEH, sondern WESENTLICH. Schließlich sollen ja alle "fair" für ihre Arbeit entlohnt werden. Wer ist bereit das zu bezahlen? Nicht umsonst haben wir kaum noch kleine selbstständige LEH.
5. Das Komplettsortiment, das ja schon angesprochen wurde, ist ein großes Plus für den LEH. Wie soll so etwas gewährleistet werden? Im Nachbarort hat eine Top-Bäckerei zu gemacht, als einige 100 m entfernt ein Discounter aufgemacht hat. Wie üblich mit einer Filiale eines großen Handwerksbäckers im Eingangsbereich. Meine Mutter: ´"Der Mario war gar nicht teurer als der Filialbäcker." Nee, war er nicht, aber die Kundschaft ist eben bequem. Wenn man sowieso schon beim Discounter ist, nimmt man Brot, Brötchen und Süßgebäck eben im Vorbeigehen mit, ohne den Aufwand auf sich zu nehmen, 200m weiter noch mal einen Parkplatz zu suchen etc.

Träumen ist schön und erlaubt. Trotzdem sind und bleiben es Träume. Ich bin da voll bei Fedorow.
Qtreiber
 
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Carsten » Sa Dez 13, 2025 23:15

Kurze Antwort: Doch.

Längere Antwort:

Die Zahl „90 % Dorfläden gescheitert“ ist real – aber sie widerlegt nicht das Konzept, sondern zeigt das falsche Design.
Geförderte Dorfläden waren sozialpolitische Projekte ohne Skalierung, ohne Preis- und Sortimentsdisziplin, mit hohen Personalkosten und Mini-Umsätzen. Der LEH rechnet mit >6.000–8.000 € Umsatz pro m² und Jahr. Dorfläden lagen oft unter 2.000 €. Das ist kein Marktversuch, sondern strukturelles Unterkapitalisieren. Scheitern war zwangsläufig.

Verbraucher handeln nicht widersprüchlich, sondern rational.
In Umfragen „finden sie regional gut“, im Alltag kaufen sie dort, wo Preis, Verfügbarkeit und Bequemlichkeit stimmen. Genau deshalb funktionieren Discounter – und genau deshalb funktionieren Automaten. Das Problem war nie die Zahlungsbereitschaft an sich, sondern fehlende Effizienz. Regional plus teuer plus unbequem ist tot. Regional plus effizient plus einfach funktioniert.

Die Frage „Wer soll produzieren?“ ist falsch gestellt.
Es geht nicht darum, neue Handwerksbetriebe zu erfinden, sondern bestehende Kapazitäten gezielt einzubinden. In Deutschland gibt es tausende mittelständische Verarbeiter (Molkereien, Schlachthöfe, Bäckereien, Konservenbetriebe), die heute als verlängerte Werkbank des LEH arbeiten – mit Margendruck, Eigenmarken und Austauschbarkeit. Private Label außerhalb des LEH ist nichts Neues, nur bisher nicht in Produzentenhand.

Bundesweit heißt nicht „auf einen Schlag“.
Kein Handelsmodell ist bundesweit gestartet. Aldi, Lidl, Edeka, Rewe – alle begannen regional. Skalierung folgt auf funktionierende Pilotregionen. Wer direkt „groß“ denkt, scheitert. Wer regional skaliert, baut Macht auf.

„Die Hersteller machen nicht mit“ stimmt nur bei falscher Machtverteilung.
Hersteller meiden Alternativen nicht aus Loyalität zum LEH, sondern aus Angst vor Volumenverlust. Ein Modell mit verlässlicher Abnahme, kalkulierbarer Marge und Beteiligung dreht dieses Verhältnis. Der LEH bindet Hersteller über Volumen – nichts anderes ist nötig.

Produkte müssen nicht wesentlich teurer sein – nur anders kalkuliert.
Heute finanziert der Verbraucher:
– Handelsmargen
– Aktionslogik
– Marketing
– Retouren
– Listungsgebühren
– Preiskriege

Ein schlankes Modell spart genau dort. „Fair bezahlt“ heißt nicht automatisch „Luxuspreis“. Automaten zeigen das bereits: regional, oft nur 5–15 % teurer – und trotzdem akzeptiert.

Dass es kaum noch selbstständige LEH gibt, bestätigt das Argument – es widerlegt es nicht.
Sie sind nicht verschwunden, weil der Markt „gerecht“ ist, sondern weil Marktmacht sie erdrückt hat. Genau deshalb braucht es ein strukturelles Gegengewicht – nicht noch einen idealistischen Dorfladen.

Kernpunkt:
Dorfläden sind gescheitert. Nicht Regionalität.
Ein effizientes, automatisiertes, skalierbares Produzenten-Handelsmodell wurde nie ernsthaft umgesetzt. Solange man das verwechselt, kommt man immer wieder zum falschen „Nein“.
Gruß
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Qtreiber » So Dez 14, 2025 0:01

Natürlich bleibe ich bei meiner Einschätzung. :wink:
Aber da hier mal eine der seltenen Möglichkeiten besteht, Carsten zu erreichen, bitte ich ihn ganz ernsthaft darum, zu zeigen, dass der Landtreff NICHT das "Hotel California" ist, in dem man nicht auschecken kann. Kurzum: Demütig bitte ich darum, mein Profil hier zu löschen.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Manfred » So Dez 14, 2025 0:20

Weil du anderer Meinung als Carsten bis oder weil ich wieder über Merz geschimpft habe?

Die dem Anschein nach oder tatsächlich nicht gescheiterten Konzepte muss man sich ansehen.
Die Schwäbisch-Haller fahren mehrgleisig, beliefern Handel und Handwerk und betreiben eigene Länden und Gastronomie.
In den Läden gibt es ein Grundsortiment von Edeka, dass die eigenen Angebote ergänzt und den Kunden so einen kompletten Einkauf an einem Standort ermöglich.
Und die Zusammenarbeit mit Handel und Handwerk schafft die nötige Auslastung für den Schlachthof und die Wurstfabrikation.
An die Mengendegression der großen Player kommt da natürlich trotzdem nicht annähernd hin.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Qtreiber » So Dez 14, 2025 0:23

Manfred hat geschrieben:Weil du anderer Meinung als Carsten bis oder weil ich wieder über Merz geschimpft habe?
Weil ich hier schon seit langem gelöscht werden möchte.
Über Merz schimpfe ich gerne mit.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Manfred » So Dez 14, 2025 0:34

Ich fände es jedenfalls schade, falls du deinen Account tatsächlich löschen lässt.

Auf der anderen Seite kann ich einiges an Für und Wider verstehen und habe mich selbst schon aus Foren löschen lassen, die mir am Herzen lagen. Solange der Account noch besteht, lässt man sich früher oder später doch wieder triggern und loggt sich ein. :(
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon T5060 » So Dez 14, 2025 0:39

Angenommen die Bauern kaufen der Migros TEGUT ab, das wären so 250 - 500 Mill. € die man auf den Tisch legen müsste, dann müsste man jährlich 100 neue Märkte und ein Zentrallager eröffnen und das in den nächsten 10 Jahren, das wären dann auch noch mal so 150 Mill. € jährlich an Invest. Zusammen so rd. 2 Mrd. € für 10 % Marktanteil. Bei 100.000 aktiv produzierenden Betrieben wären das 20.000 € Invest pro Betrieb im Schnitt, eher aber 40.000 € und das Ganze freiwillig, mit der Hoffnung irgendwann mal höhere Preise zu erzielen.

Der Rest-LEH wird darauf reagieren um das Projekt zu torpedieren. Möglich wären da Preisunterbietungen, Boni an die Bauern, die sich nicht an der Aktion beteiligen oder strategische Absprachen mit Zulieferern.

Andere Alternative: Die Bauern beteiligen sich an den Genossenschaften EDEKA und REWE. Das sind Genossenschaften, mit den Bauerngenossenschaften organisiert im Deutschen Genossenschaftsverband.
Die Schaltstelle ist hier verbandintern der Deutsche Raiffeisenverband DRV. Der DRV ist die bäuerliche Schnittstelle zwischen dem Handel auf zwei Stufen, den genossenschaftlichen Verarbeitern und der Bundesregierung samt EU.

Der DRV wurde jahrzehntelang von einem Manfred Nüssel geleitet, der als Aufsichtsratsvorsitzender der Baywa noch so blöd war und für 300.000 € Baywa Aktien gekauft hat, obwohl die da schon fast Pleite war.
Als um das Jahr 2000 Rewe und EDEKA gegenüber LIDL und ALDI im Hintertreffen war, wurden (wahrscheinlich DRV-gesteuert) EDEKA und REWE bessere Einkaufskonditionen eingeräumt. Damals wollte auch Wal-Mart in Deutschland einsteigen. Wal-Mart wurde aber wieder andersrum ausgetrocknet, so das die wieder verschwunden sind. Problemstelle ist der DRV und dieser LIDL und Özdemir-hörige Rukwied.
Nebenbei möchte ich auch daran erinnern, dass die NORDZUCKER bei dem Experiment "vegane Erbsenpampe" 13 Mill. € verbrannt hat.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon wastl90 » So Dez 14, 2025 1:50

Sorry, aber da muss ich ehrlich gesagt fast schmunzeln.
Du willst ernsthaft irgendwelche seit zehn Jahren leerstehenden Kühlungen und Läden wieder reaktivieren? Viel Erfolg dabei – das klingt in der Theorie nett, hat mit der Realität der Vermarktung aber wenig zu tun.

Ich betreibe selbst einen Hofladen, beliefere Gastronomie, Hotels und Einzelhändler und habe zusätzlich noch einen Onlineshop. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: So einfach, wie du dir das vorstellst, ist das Ganze nicht.

Und bevor das falsch verstanden wird: Ich will überhaupt keine Dumpingpreise.
Allein dadurch bin ich zwangsläufig schon teurer als der klassische LEH oder der Discounter – ganz egal, wie gut oder effizient man arbeitet. Wer fair produzieren, fair einkaufen und sauber wirtschaften will, kann preislich nicht mithalten.

Ja, einen Teil des Sortiments kann man regional oder zumindest aus Deutschland abdecken. Aber was ist mit dem Rest? Die Konditionen der großen Anbieter bekommst du weder einfach so – noch kannst du sie ausgleichen. Und der Kunde entscheidet eben nicht nur nach Qualität, sondern auch nach Preis.

Wenn du dann Zucker, Milch oder Butter zum doppelten Preis im eigenen Laden stehen hast und ernsthaft erwartest, dass der Kunde das dauerhaft mitmacht, wird das nicht funktionieren. Das geht nach hinten los – und da hilft auch keine moralische Argumentation oder „Tränendrüse“.

Wir haben die Hoheit über die Vermarktung vor Jahren aus der Hand gegeben. Man sieht es doch selbst hier im Forum: Über technische Spielereien am Schlepper wird mehr diskutiert als über funktionierende Vermarktungskonzepte. Den Preis akzeptiert man stillschweigend – und im Winter geht man dann auf die Demo.

Aber Vermarktung funktioniert nicht einmal im Jahr auf einer Demonstration.
Sie ist tägliche Arbeit – oder sie funktioniert gar nicht.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon T5060 » So Dez 14, 2025 2:30

Und was auch noch ein Problem mit dem LEH ist, ist der gesamte Nonfood-Bereich, wo die örtliche Einzelhändler kannibalisieren
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon fedorow » So Dez 14, 2025 2:54

Carsten hat geschrieben:
fedorow hat geschrieben:.........

Gegenargumentation zu deiner Position

1. Fehlannahme „Markt regelt alles effizient“
Der LEH ist kein funktionierender Wettbewerbsmarkt, sondern ein hochkonzentriertes Oligopol. Vier Gruppen kontrollieren über 80 Prozent des Absatzes. In solchen Strukturen entstehen keine markträumenden Preise, sondern Nachfragemacht. Dass Milch zeitweise 25 Cent kostete, ist kein neutrales Marktsignal, sondern Ausdruck dieser Machtasymmetrie. Ein Markt mit struktureller Verzerrung produziert systematisch falsche Preise.

2. 60 Cent als Gegenbeweis
Die 60 Cent pro Liter sprechen nicht für den Markt, sondern gegen ihn. Sie zeigen, dass höhere Preise möglich sind, wenn externer Druck entsteht – Knappheit, öffentliche Aufmerksamkeit oder politische Eingriffe. Der Markt selbst hat diese Preise nicht stabil hervorgebracht, sondern sie nur unter Zwang akzeptiert. Ein funktionierender Markt würde Kosten, Risiko und Kapitalverzinsung dauerhaft abbilden, nicht nur kurzfristig in Ausnahmesituationen.

3. Zusammenschlüsse scheitern nicht grundsätzlich
Das Scheitern des BDM ist kein Beweis gegen Kooperation an sich, sondern gegen unverbindliche, kapitallose und nicht liefergebundene Zusammenschlüsse. Erfolgreiche Modelle gibt es dort, wo Andienungspflichten, Kapitalbindung und Exklusivität bestehen, ergänzt durch eigene Verarbeitung oder Marken. Der BDM hatte Protestmacht, aber keine echte Preissetzungsmacht.

4. Der LEH zahlt nicht, was der Markt hergibt
Der LEH zahlt, was er zahlen muss. Historisch lässt sich zeigen, dass Preise erst dann steigen, wenn politischer, logistischer oder reputativer Druck entsteht. Dauerhaft werden landwirtschaftliche Vollkosten oft unterschritten. Preissenkungen werden an die Erzeuger weitergegeben, Preiserhöhungen beim Verbraucher bleiben dagegen häufig als Marge im Handel. Das ist kein Marktgleichgewicht, sondern Abschöpfung von Wertschöpfung.

5. Staatliche Eingriffe sind kein Sozialismus
Kartellrecht, Missbrauchsaufsicht und Lieferkettengesetze sind klassische marktwirtschaftliche Instrumente zur Sicherung von Wettbewerb. Sie dienen der Begrenzung von Marktmacht, nicht der Abschaffung des Marktes. Ein Markt ohne Machtkontrolle ist nicht liberal, sondern führt zu Konzentration und Abhängigkeit.

6. „Klein und teuer“ ist kein Naturgesetz
Isoliert funktioniert dieses Modell kaum, das stimmt. In Kombination mit Bündelung, klarer Markenlogik, regionaler Verankerung und verlässlicher Abnahme kann jedoch eine preissetzende Nische entstehen. Genau diese Mechanismen nutzt der LEH selbst über Eigenmarken – allerdings zu seinen Gunsten und nicht zu denen der Erzeuger.

7. Der zentrale Denkfehler
Die Argumentation setzt voraus, dass Preise neutrale Informationssignale sind, dass alle Marktteilnehmer gleich stark sind und dass Landwirtschaft kurzfristig reagieren kann. Keine dieser Annahmen trifft zu. Landwirtschaft ist kapitalintensiv, träge und existenziell gebunden. In solchen Systemen führt ein unregulierter Markt nicht zu Effizienz, sondern zu weiterer Konzentration.

Kurzfazit
Nicht der Markt schützt die Landwirte, sondern eine Balance der Marktmacht. Ohne strukturierte, kapitalisierte und verbindliche Gegenmacht wird der LEH weiterhin Preise diktieren, selbst wenn höhere Preise nachweislich möglich wären.

Man kann das auch kurz auf den Punkt bringen : Man muss mitspielen so wie es derzeit läuft und aktzeptieren, oder aussteigen. Ich bin ausgestiegen und möchte sicher nicht mehr zurück, aber muss jeder selber entscheiden.
Hier im Thread gehts um Lösungen. Es geht darum ob Landwirte wenn sie sich zusammenschliessen dieses System vom LEH ändern können oder nicht. Oder dem LEH Paroli und ne echte Alternative bieten können : Können sie nicht und werden sie nicht.
Nächste und letzte Lösung die Politik : Man muss sich fragen ob man ausgerechnet von dieser Politik Lösungen erwartet ? Die haben doch viele Probleme erst ausgelöst und sind die wahre Ursache vieler Probleme.
Große Player haben eben ihre Marktmacht. Und es muss immer eine Molkerei oder Schlachterei geben die zu diesen Preisen den LEH auch beliefern. Sonst bleiben die Regale leer.

Und man muss das Ganze auch mal von der anderen Seite ohne Brille sehen : Landwirte gründen Einkaufsgemeinschaften und holen mit großen Mengen ihre Preisangebote ein und nur der billigste Anbieter kommt zum Zug. Die anderen Anbieter gehen eben leer aus. Da hab ich sicher keine Mitleid aber das ist doch dasselbe System was der LEH anwendet, und von denselben Landwirten kritisiert wird.
Was macht ein Landwirt wenn ihm ein Vario zum halben Preis im Sonderangebot angeboten wird ? Glaubt ihr das er aus moralischen Gründen ablehnt weil er zu billig verkauft wird ? Der kauft sofort und klopft beim nächsten Stammtisch große Sprüche was er für ein guter Geschäftsmann wäre. Das ist doch die Realität.

Fazit : Dieses System und Preissetzungsmacht wie es jetzt läuft werden die paar Landwirte wenn sie sich zusammenschliessen sicher nicht ändern. Die Politik sowieso nicht weil die kein Interesse haben. Und selbst wenn die Politik sich einmischen würde, verschlimmern sie die Lage für Landwirte. Was die anfassen endet im Desaster und zusätzlich in einem teuren Bürokratiemonster.

Und was politische Eingriffe im Markt anrichten sieht man doch am besten beim deutschen Mietmarkt. Mietendeckel oder Heizungsgesetz und hohe Auflagen mit immer mehr Mieterschutz führen dazu, das keiner mehr in eine Mietwohnung investiert obwohl 1 Million Wohnungen fehlen. Das Geld dazu, Billionen von Euros wären vorhanden aber die werden von Investoren eben woanders investiert. Das passiert wenn die Politik sich einmischt und versucht die Marktgesetze auszuhebeln bzw die Preise zu beeinflussen. Dann gerät ein Markt völlig in Schieflage. Wie sowas letztlich endet kann man an der DDR ablesen.

Nächster Punkt. Die Politk hat überhaupt kein Interesse an höheren Nahrungsmittelpreisen. Ganz im Gegenteil. Die sehen das ihr regierter Karren die nächsten Jahre voll gegen die Wand fährt. Das nächste was die kommenden Jahre in D explodieren wird sind aus mehreren Gründen die Energiepreise : Teure Wohnung, teure Strom und Heizkosten.
Und dazu noch höhere Nahrungsmittelpreise ?
Sozialleistungen dürften auch demnächst gekürzt werden dazu kommen neben Bürgergeld nochmal Millionen Bürger als Arbeitslose + immer mehr Rentner. Das gibt ein Pulverfass : Dann rebellieren und randalieren wirklich mal Millionen Bürger auf den Strassen gegen die Regierung.
Genau das will diese Politik vermeiden also werden die sich nicht für höhere Nahrungsmittelpreise einsetzen. Im Gegenteil die werden landw. Importe nach D sogar fördern über Handelsabkommen um die Preise unten zu halten.
Also das Gegenteil von dem was Landwirte fordern.

Carsten hat geschrieben:Dorfläden sind gescheitert. Nicht Regionalität.

Gibt auch im LEH regionale Produkte und Bio. Aldi hat sogar die höchsten Haltungsstufen falls ein Kunde auf Tierwohl setzt. Keine Milch mehr aus Haltungsform 1 oder 2 im Regal, nur noch Stufe 3 oder 4.
Also keine Milch mehr aus Anbindehaltung was viele Kunden fordern und das zum spottbilligen Preis ihrer Aldi-Hausmarke.
https://www.aldi-sued.de/de/newsroom/al ... en-um.html
Mit Regionalität oder Tierwohl zum höheren Preis kannst dem LEH also keine Kunden mehr abwerben die extra in deinen Laden fahren. Auf den Zug ist der LEH längst aufgesprungen, denn das sind wirklich top Manager in deren Reihen. Die können um 3 Ecken in die Zukunft sehen und das lesen. Ich bin lange an der Börse und kann das beurteilen. Aldi ist nicht VW mit einer grünen Kultusministerin im Aufsichtsrat.
Die Kunden gehen in den Aldi und erledigen dort ihren gesamten Wocheneinkauf mit nur einem Einkauf, was neben Geld auch Zeit spart incl Tierwohl. Mehr wollen die nicht. Und mit steigender Armut in D was ich garantieren kann, wird sich dieser Trend zum LEH sogar noch deutlich verstärken. Dann haben sie nochmehr Marktmacht.
fedorow
 
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Fendt 308 ci » So Dez 14, 2025 7:18

Es würde schon reichen, wenn sich die Angebotsseite mal etwas zusammenschließen würde.
Ich kann jetzt nur bei Obst und Wein mitreden, aber dort ist seit Jahrzehnten genau das Gegenteil der Fall.
Große Genossenschaften die bündeln könnten fallen weg oder unterbieten sich gegenseitig.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon fedorow » So Dez 14, 2025 7:54

Fendt 308 ci hat geschrieben:Es würde schon reichen, wenn sich die Angebotsseite mal etwas zusammenschließen würde.

Es würde schon reichen wenn der Wähler endlich seine Gehirnzellen zusammenschliessen würde. Was ganz besonder für Fendt 308 ci gilt.
Nächste Frage : warum ? Antwort schau mal im Archiv nach....

Nächster Punkt : Wir brauchen normale Verhältnisse und eine Politik wie in den 70er oder 80er Jahren. Das waren unsere Boomzeiten. Alles andere wird dann ein Selbstläufer. Und reden wir mal Klartext : Die Politik der 70er oder 80er Jahren ist heute die AfD. Da müssen wir doch nicht groß rumreden oder uns was vorlügen. Auch wenn euch Maischberger und ihre bezahlte GEZ Truppe was anderes erzählt.

Aber wir driften vom Thema ab.
Zuletzt geändert von fedorow am So Dez 14, 2025 8:04, insgesamt 1-mal geändert.
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