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Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Carsten » So Dez 14, 2025 10:05

Höffti hat geschrieben:
Interessante Zahlen. Sind diese ansatzweise realistisch? 300 Märkte inkl. Lager und Logistik für 1,5 Mrd. halte ich für ambitioniert.

Und wie wird sich ein "Neuer" am Markt etablieren können bei der Größe? Wenn Lidl den Butter für 90 Cent einkaufen kann und für 99 verkauft, dann kriegt der Neue mit viel kleinerer Menge den vermutlich für 1,40€ angeboten. Wie stellst Du Dir das vor, wie man da wettbewerbsfähig sein soll?


Das sind im Schnitt 5 Mio. € pro Markt inklusive Lager- und Logistikanteil. Das ist für einen modernen Fachmarkt weder unrealistisch noch ambitioniert.

Der eigentliche Denkfehler liegt aber woanders: Die Verarbeiter werden komplett ausgeblendet. Genau die müssen mit ins Boot. Molkereien, Schlachtbetriebe, Veredler stehen heute unter dem gleichen Preisdruck wie die Landwirte. Sie werden vom LEH über kurzfristige Ausschreibungen, Konditionen und Margendruck geschröpft.

Warum sollten diese Betriebe ein System torpedieren, das ihnen langfristige Abnahme, planbare Mengen und stabile Margen bietet?

Der Butter-Vergleich mit Lidl greift ebenfalls zu kurz. Natürlich kann ein neuer Markt am Anfang nicht zu Lidl-Konditionen einkaufen. Das ist auch nicht das Ziel. Lidl erreicht diese Preise über extreme Marktmacht und kurzfristigen Preisdruck. Ein alternatives System setzt auf langfristige Kontrakte, gemeinsame Planung und Skalierung mit den Verarbeitern – nicht auf Tagespreise.

Wettbewerbsfähigkeit entsteht hier nicht über den billigsten Einkaufspreis, sondern dadurch, dass Handel, Verarbeitung und Erzeugung gemeinsam organisiert sind und ein Teil der Margenkaskade entfällt. Mit wachsendem Volumen wird der Abstand automatisch kleiner.
Gruß
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Marian » So Dez 14, 2025 10:08

fedorow hat geschrieben:Exakt. Das passt, zu diesem Thema hab ich eh alles gesagt und müßte mich nur nochmal wiederholen. Wird dann langweilig. Somit erledigt und wir machen einen Haken dran



Halt dich doch einfach mal an deine Worte.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon fedorow » So Dez 14, 2025 10:09

Carsten hat geschrieben:
Höffti hat geschrieben:
Wettbewerbsfähigkeit entsteht hier nicht über den billigsten Einkaufspreis, sondern dadurch, dass Handel, Verarbeitung und Erzeugung gemeinsam organisiert sind und ein Teil der Margenkaskade entfällt. Mit wachsendem Volumen wird der Abstand automatisch kleiner.

Nicht böse sein, aber ihr habt nicht verstanden und keine Ahnung wie ein Markt funktioniert und was am Ende für ein Verkaufspreis an der Verkaufstheke rauskommt.
Klar kann man alle Subventionen für Landwirte kürzen und Butter kostet dann das doppelte. Aber das nützt auch keinem was.
Zuletzt geändert von fedorow am So Dez 14, 2025 10:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Höffti » So Dez 14, 2025 10:11

Carsten hat geschrieben:
Höffti hat geschrieben:
Interessante Zahlen. Sind diese ansatzweise realistisch? 300 Märkte inkl. Lager und Logistik für 1,5 Mrd. halte ich für ambitioniert.

Und wie wird sich ein "Neuer" am Markt etablieren können bei der Größe? Wenn Lidl den Butter für 90 Cent einkaufen kann und für 99 verkauft, dann kriegt der Neue mit viel kleinerer Menge den vermutlich für 1,40€ angeboten. Wie stellst Du Dir das vor, wie man da wettbewerbsfähig sein soll?


Das sind im Schnitt 5 Mio. € pro Markt inklusive Lager- und Logistikanteil. Das ist für einen modernen Fachmarkt weder unrealistisch noch ambitioniert.

Der eigentliche Denkfehler liegt aber woanders: Die Verarbeiter werden komplett ausgeblendet. Genau die müssen mit ins Boot. Molkereien, Schlachtbetriebe, Veredler stehen heute unter dem gleichen Preisdruck wie die Landwirte. Sie werden vom LEH über kurzfristige Ausschreibungen, Konditionen und Margendruck geschröpft.

Warum sollten diese Betriebe ein System torpedieren, das ihnen langfristige Abnahme, planbare Mengen und stabile Margen bietet?

Der Butter-Vergleich mit Lidl greift ebenfalls zu kurz. Natürlich kann ein neuer Markt am Anfang nicht zu Lidl-Konditionen einkaufen. Das ist auch nicht das Ziel. Lidl erreicht diese Preise über extreme Marktmacht und kurzfristigen Preisdruck. Ein alternatives System setzt auf langfristige Kontrakte, gemeinsame Planung und Skalierung mit den Verarbeitern – nicht auf Tagespreise.

Wettbewerbsfähigkeit entsteht hier nicht über den billigsten Einkaufspreis, sondern dadurch, dass Handel, Verarbeitung und Erzeugung gemeinsam organisiert sind und ein Teil der Margenkaskade entfällt. Mit wachsendem Volumen wird der Abstand automatisch kleiner.


Und genau hier liegt vermutlich der Denkfehler.

Wenn man preislich nicht ansatzweise konkurrenzfähig ist, dann skaliert sich auch nix.

Was hilft ein langfristiger Kontrakt, wenn dann im Falle von sinkenden Preisen der Kunde das Angebot bei Aldi abgreift. Dann wäre zwar der Preis gut, aber die Menge fehlt.
Ich gebe zu Bedenken, dass Lebensmittel mehr denn je als Inflationsbremse benötigt werden. Die Zeiten werden in Zukunft eher schlechter als besser.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon fedorow » So Dez 14, 2025 10:13

Marian hat geschrieben:
fedorow hat geschrieben:Exakt. Das passt, zu diesem Thema hab ich eh alles gesagt und müßte mich nur nochmal wiederholen. Wird dann langweilig. Somit erledigt und wir machen einen Haken dran



Halt dich doch einfach mal an deine Worte.

Kein Problem aber ich muss schon Missverständnisse klarstellen und kann ich so nicht stehen lassen. Dazu sind Foren da und wer keine Diskussion oder andere Meinungen aktzeptiert sollte sein Foren am besten schliessen.
Und wer keine andere Meinungen akzeptiert ist in einem Forum auch fehl am Platz.
Und bei nur JA Sager und Abnicker braucht man auch keine Moderatoren. Darüber einfach mal nachdenken.....dann könnt ich doch gleich zum GEZ Mainstreamfunk wechseln. Wo ihr eigentlich hingehört.
Zuletzt geändert von fedorow am So Dez 14, 2025 10:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Marian » So Dez 14, 2025 10:22

Bin ich der einzige der sich fragt, welche Bauern aus Deutschland sich hier dann genossenschaftlich solidarisch mit Eigenkapital Einbringung zusammenschließen sollen?!
Sollen das die sein, die ihr Saatgut und Dünger etc nicht bei der eigenen Genossenschaft vor Ort gekauft haben, weil zu teuer und spätere ihre Anteile verkauft haben und nach Schließung meckern, dass sie ihr Getreide jetzt so weit fahren müssen?
Oder sollen das sogar die anderen sein, die sich gegenseitig das Land unter dem Arsch weg pachten und die machen dann den Vertrieb gemeinsam auf Augenhöhe?!
Und wenn die langfristigen Kontrakte des "Bauern LEH" niedriger sind weil Kartoffeln unerwartet teuer werden. Dann halten sich die Bauern an die Verträge, die dem Landhändler etwas von Missernte erzählen wenn ein anderes Lagerhaus mehr Tagespreis als ihr Kontrakt bietet?!

Nein, es scheitert nicht am Plan.
Es scheitert an den Beteiligten.
Der LEH ist nur so groß, weil Bauern sich gegenseitig bekämpfen.
Einigkeit bekommst du da nicht rein. Es will immer einer auf Kosten des anderen größer werden.

Achso. Nachtrag.
Und weil ich nur Probleme aufzähle anstelle Lösungen, war das auch meine einzige Wortmeldung.
Vielleicht bin ich kein Visionär.
Ich bin aber lang genug drin um ohne rosarote Brille der Wahrheit ins Gesicht zu sehen.
Damit sich etwas ändert, müssten sich nahezu alle Bauern ändern. Das passierte aber erst, wenn die letzten Betriebe im Kreis der Gedanke beschleicht, dass sie kein Zukunftsbetrieb mehr sind.
Das funktioniert nicht im Zusammenschluss.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Manfred » So Dez 14, 2025 10:25

Dass HelloFresh seinen Lieferanten höhere Preise bezahlt, wäre mir neu.
Der Laden besetzt eine hochpreisige Nische und wächst im Umsatz.
Woraus bei dieser Bilanz höhere Einkaufspreise finanziert werden sollen, entzieht sich aber meinem Verständnis:

https://www.finanzen.net/bilanz_guv/hellofresh

Als Bauern mag man daran gewöhnt sein, dass der Faktor Kapital nach Abzug der Arbeitszeitentlohnung nicht entlohnt wird.
Davon, dass man zusätzliches Kapital in ein weiteres unprofitables Unternehmen investiert, wird das aber nicht besser.

Wenn ein Handelsunternehmen oder eine Kette inkl. Verarbeitung und Handel in bäuerlicher Hand entstehen und wachsen soll, dann muss dieses Unternehmen mindestens so profitabel sein wie die Handelskonkurrenz. Wenn dieses Unternehmen trotz Nachteilen bei der Mengendegression freiwillig höhere Einkaufspreise bezahlt, wird das nicht gelingen.
Daher habe ich einige Beiträge vorher geschrieben: Der Gewinn der beteiligten Bauern kann nicht in höheren Einkaufspreisen bestehen, sondern muss im Wertzuwachs des Handelsunternehmens bestehen.
Es muss darum gehen, am Gewinn von Handel und Verarbeitung beteiligt zu sein, und nicht darum, ein neue Methode zu erfinden, unwirtschaftliche Urproduktion zu subventionieren.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Carsten » So Dez 14, 2025 10:30

Höffti hat geschrieben:Und genau hier liegt vermutlich der Denkfehler.

Wenn man preislich nicht ansatzweise konkurrenzfähig ist, dann skaliert sich auch nix.

Was hilft ein langfristiger Kontrakt, wenn dann im Falle von sinkenden Preisen der Kunde das Angebot bei Aldi abgreift. Dann wäre zwar der Preis gut, aber die Menge fehlt.
Ich gebe zu Bedenken, dass Lebensmittel mehr denn je als Inflationsbremse benötigt werden. Die Zeiten werden in Zukunft eher schlechter als besser.


Die Nettomargen im LEH liegen bei rund 2 %, teilweise sogar darunter. Aber genau da wird es interessant. Wer bei der Aktion „Ein Herz für Kinder“ nicht hellhörig geworden ist, hat etwas nicht verstanden: Lidl spendet 5 Mio. Euro – Geld, das zuvor entlang der Kette bei Produzenten und Verarbeitern herausgepresst wurde. Das dann öffentlich als Wohltat zu verkaufen, ist schlicht zynisch.

Selbst wenn man nur von 1 % Gewinnanteil ausgeht, ist das ein erheblicher Hebel. In der Anfangsphase muss dieser Überschuss konsequent reinvestiert werden – in Logistik, Strukturen, Effizienz. Genau so baut man ein System auf.

Der entscheidende Unterschied: Diese Gewinne verschwinden nicht bei wenigen Eigentümern oder Aktionären. Langfristig kommen sie den Mitgliedern zugute – über bessere Preise, Rückvergütungen oder Beteiligungen. Ziel ist nicht, einzelne Personen reich zu machen, sondern Wertschöpfung dort zu belassen, wo sie entsteht.
Gruß
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Carsten » So Dez 14, 2025 10:36

Manfred hat geschrieben:Dass HelloFresh seinen Lieferanten höhere Preise bezahlt, wäre mir neu.


Das habe ich nicht gesagt. Es ging darum ein Beispiel zu nennen das es möglich ist in dem Segment ein Unternehmen aufzubauen. Das Beispiel Hellofresh zeigt lediglich:

- Konsumenten deutlich höhere Preise akzeptieren,
- wenn Konzept, Bequemlichkeit und Vertrauen stimmen,
- selbst bei extrem ineffizienter Logistik im Vergleich zum LEH.

Wenn so ein Modell trotz Paketversand zeitweise zweistellige EBIT-Margen erreicht hat, dann ist ein stationäres, genossenschaftlich organisiertes Handelsmodell mit 1–2 % Zielmarge betriebswirtschaftlich absolut realistisch.

@Marian
Du hast grundsätzlich recht. Es geht aber nicht darum Bauer A und B aus Musterhausen unter einen Hut zu bringen. Es werden nicht alle mitmachen, das siehst du doch schon hier an den Reaktionen. Es reicht ja wenn der Anteil mitmacht, der eine solche Vision teilt.
Gruß
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Manfred » So Dez 14, 2025 10:51

Ich hatte schon vor längerer Zeit hier im Forum dieses Interview mit Ulrich Wolters verlinkt, über den Aufstieg von Aldi, zu dem er wesentlich beigetragen hat.

Ich kann es in Bezug auf das Thema dieses Threads nur wärmstens empfehlen.

Er geht darin auch auf diese ominösen 1% bis 2% ein, die anhaltend herumgeistern.
Aldi sei immer eines der Lebensmittel-Einzelhandelsunternehmen mit der höchsten Gewinnmarge gewesen, mit ca. 5% vom Umsatz als echtem Gewinn.
Der Schnelldreher-Warenbestand wurde alle 14 Tage einmal umgesetzt, davon ca. 1 Woche in den Lagern und 1 Woche in den Länden.

Zuletzt geändert von Manfred am So Dez 14, 2025 11:55, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon langer711 » So Dez 14, 2025 11:34

Man könnte auch Ratenzahlung anbieten.
Einkauf 60€
12 Raten je 5€

Viele Leute würden für 240€ einkaufen, kostet ja nur 20€

Bei Autos klappt das ja auch ganz hervorragend.
:D
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Manfred » So Dez 14, 2025 12:51

Manfred hat geschrieben:Er geht darin auch auf diese ominösen 1% bis 2% ein, die anhaltend herumgeistern.
Aldi sei immer eines der Lebensmittel-Einzelhandelsunternehmen mit der höchsten Gewinnmarge gewesen, mit ca. 5% vom Umsatz als echtem Gewinn.
Der Schnelldreher-Warenbestand wurde alle 14 Tage einmal umgesetzt, davon ca. 1 Woche in den Lagern und 1 Woche in den Länden.


Da kann man sich dann auch ausrechnen, wieviel höhere Einkaufspreise so ein Unternehmen bezahlen könnte, bei 1%, 2% oder 5% Gewinn vom Umsatz.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon tyr » So Dez 14, 2025 12:59

Der LEH Edeka, Rewe sind aus Genossenschaften entstanden... eigendlich würde nur die Zerschlagung und Aufspaltung helfen
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon MikeW » So Dez 14, 2025 13:11

ein Regionalmarkt Beispiel ca. 50 km von uns weg im Raum Altenburg
wie gut das funktioniert, weiß ich noch nicht ... da müßte ich den Christian mal fragen

https://immer-kauf.com/

Generell sind die Gedanken zu so einem Konzept schon gut. Aber eher so wie im verlinkten Fall, nicht mit Automaten oder Containern.
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon tyr » So Dez 14, 2025 14:14

Und wo kaufen die ein? Das problem liegt ja nicht nur in der Oligopolisierung des LEH, sondern viel schlimmer ist die des großhandels.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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