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Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Carsten » Di Dez 16, 2025 12:41

wastl90 hat geschrieben:Wie soll das dann ein Problem lösen? Das bleibt doch. Angenommen der neue Bauern-Supermarkt verkauft im Jahr 10.000to Kartoffeln, 15.000to werden angebaut - was macht man mit den restlichen 5.000? Wer darf Liefern? Zu welchen Preisen?


Das geht nur über Lieferverträge. Es kann nur das geliefert werden was auch verkauft wird.

Nochmal: Es wird nicht funktionieren das ein Bauern-LEH für seine Produkte xx Betrag mehr bekommt. Man muss erstmal Marktanteile bekommen um überhaupt mitzureden.

Ich merke aber jetzt schon das meine Motivation stark nachlässt gegen solche Grundeinstellungen von euch zu Argumentieren (Sowieso alles Scheisse, funktioniert eh nicht usw.). Macht einfach weiter so wie immer.
Gruß
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Höffti » Di Dez 16, 2025 13:30

Auskömmliche Preise gibt es, wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt. Das ist ein Marktgesetz, welches schon immer galt und da können auch vier große LEH nix daran ändern.
Wir sahen es doch beim Schwein: als die knapp waren, konnten auch 2,50€ bezahlt werden oder aktuell beim Rind 7€(?). Alles kein Problem scheinbar. Nur dann wird halt auch das Angebot ausgebaut, weil ja gutes Geld verdient wird. Und dann kann es auch mal sein, dass plötzlich von einem Produkt zu viel Angebot da ist und die Nachfrage das nicht mehr wegbringt.

Wie sagt es Fleischi immer so schön: Dem LEH ist es egal, ob er 2€ oder 5€ für ein Kilo Schwein zahlen muss. Er will nur nicht MEHR zahlen als ein anderer.

Früher hätte man vielleicht gesagt, das regelt sich mit der Zeit. Wenn genug Bauern aufgeben, hat der Rest ein gutes Auskommen.

Mittlerweile leben wir in einer globalen Welt. Wir Bauern sind keine relevante Wählergruppe mehr. Für keine Partei. Deshalb öffnet man gerne die hiesigen Märkte für billige Lebensmittelimporte, um im Gegenzug unsere Industrieprodukte noch irgendwo auf der Welt absetzen zu können.
Wenn ich sehe, dass es ein Problem ist, wenn wir unser Schweinefleisch nicht mehr nach China geschippert und verkauft kriegen. Da sollte man langsam aufwachen.

Ich gehe davon aus, dass das Siechtum der Landwirtschaft weiter voran geht. Der Umbruch dauert in unserer Branche allerdings extrem lange, da hier extrem viel Eigenkapital vorhanden ist, das lange braucht, um verbrannt zu werden.
Das ist nicht schön, aber ich denke, das ist realistisch.

Ob uns da eine Genossenschaft davor retten kann, vor dieser Entwicklung, weiß ich nicht.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon T5060 » Di Dez 16, 2025 13:35

Wir hatten mal mit der LFZ (Gesellschafter: viele Viehgenossenschaften) einen fast bundesweiten Fleischgroßhändler für Metzger und Großverbraucher, das Ding ging mit Lug und Trug, in Lug und Trug unter.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Manfred » Di Dez 16, 2025 13:52

T5060 hat geschrieben:Bei Bäckerfilialisten teilt sich der Umsatz wie folgt auf:

25% Material (Mehl, Sahne, Backpulver usw.)
25% Miete, Unterhaltung Läden (die sind oft im Eigentum der bäckereieigenen Grundstücks-GmbH)
25% Löhne
25% Energie, Werbung, Verpackung, Diverses, Gewinn

Unterschätzt bitte nicht die Kosten für Löhne, Schwund und die Gebäude

Bei Baufirmen sieht das so aus: Materialeinkauf x 3 = Baupreis



Unserer hat gestern als Weihnachtsgeschenk für Personal und Gläubiger Insolvenz in Eigenregie angemeldet.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Manfred » Di Dez 16, 2025 14:01

Carsten hat geschrieben:Ich merke aber jetzt schon das meine Motivation stark nachlässt gegen solche Grundeinstellungen von euch zu Argumentieren (Sowieso alles Scheisse, funktioniert eh nicht usw.). Macht einfach weiter so wie immer.


Falls du sowas durchziehen willst, musst du dir einen harten Kern suchen, der streng kaufmännisch denkt und handelt und es so organisieren, dass dieser harte Kern bestimmt und weitere Lieferanten und Verarbeiter sich evtl. als stille Teilhaber beteiligen können aber nicht wirklich etwas zu melden haben.
Alles andere endet in endlosen basisdemokratischen Jammerdiskussionen bis keiner mehr Bock hat und die Spitzenämter in Händen landen, denen die Genossen und die Genossenschaft egal sind und die die Posten für ihr eigenes Vorankommen missbrauchen.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Sturmwind42 » Di Dez 16, 2025 16:12

T5060 hat geschrieben:Bei Bäckerfilialisten teilt sich der Umsatz wie folgt auf:

25% Material (Mehl, Sahne, Backpulver usw.)
25% Miete, Unterhaltung Läden (die sind oft im Eigentum der bäckereieigenen Grundstücks-GmbH)
25% Löhne
25% Energie, Werbung, Verpackung, Diverses, Gewinn

Unterschätzt bitte nicht die Kosten für Löhne, Schwund und die Gebäude

Bei Baufirmen sieht das so aus: Materialeinkauf x 3 = Baupreis

25 % Material ? Da hast wohl das Komma verrückt ! Im lLeben nicht !
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon wastl90 » Di Dez 16, 2025 16:19

Carsten hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben:Wie soll das dann ein Problem lösen? Das bleibt doch. Angenommen der neue Bauern-Supermarkt verkauft im Jahr 10.000to Kartoffeln, 15.000to werden angebaut - was macht man mit den restlichen 5.000? Wer darf Liefern? Zu welchen Preisen?


Das geht nur über Lieferverträge. Es kann nur das geliefert werden was auch verkauft wird.

Nochmal: Es wird nicht funktionieren das ein Bauern-LEH für seine Produkte xx Betrag mehr bekommt. Man muss erstmal Marktanteile bekommen um überhaupt mitzureden.

Ich merke aber jetzt schon das meine Motivation stark nachlässt gegen solche Grundeinstellungen von euch zu Argumentieren (Sowieso alles Scheisse, funktioniert eh nicht usw.). Macht einfach weiter so wie immer.

Wie gesagt, ich vermarkte selbst. Ich war früher auch in viel im LEH, das hab ich aber stark reduziert. Aus Gründen!
Natürlich kannst du einen Vertrag machen, das kannst du doch aber auch heute schon. Bei Kartoffeln ist das Standard, bei Getreide und Eiern doch ähnlich. Damit bist du abgesichert und hast eine Gewissheit beim Preis. Übermengen werden eben zum Spottmarktpreis ausbezahlt. Anders wird das auch nicht funktionieren. Warum es das bei Fleisch und Milch so nicht gibt? Keine Ahnung.
Grundsätzlich wäre eine eigene Vermarktung der Landwirte natürlich erstrebenswert. Aber das ist eben ein Brocken, den es erst einmal zu organisieren gilt. Wer soll das leisten? Woher kommt das Kapital?
Glaub mir, ich mache das jetzt auch schon eine ganze Weile und so einach wie du dir das vorstellst ist das eben nicht
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Manfred » Di Dez 16, 2025 16:39

Sturmwind42 hat geschrieben:25 % Material ? Da hast wohl das Komma verrückt ! Im lLeben nicht !


Doch. Das kommt gut hin. Bein kleineren Handwerksbäckern evtl. eher Richtung 15%.
Bei größeren Bäckereien mit mit Materialumsatz pro Personal dürften 20% bis 25% realistisch sein.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Sturmwind42 » Di Dez 16, 2025 16:53

@Carsten , deine Idee finde ich grundsätzlich gut , wobei ich glaub nicht alles verstanden habe . Weil du kannst ja nicht in den stillgelegten ehem Läden über 20 000 Produkte anbieten , wie es ein Supermarkt auf 3000 qm tut ?
Also gehe ich mal von den wesentlichen (Ur) Produkten aus , zusätzlich verarbeite Stufe , aber eben keine bunte Fertigtüten/schachteln . Natürlich wird man dort auch Dinge des täglichen Bedarfs vorhalten müssen : Klopapier, Küchenrolle, Spülmittel , usw .
Um das ( also eher Masse ) zu starten , müsste man wegen derzeitiger Stimmung im Lande auf jeden Fall billiger sein als der LEH ! Geh mal durch die Läden und schau derzeit in die Fächer , immer das Billigeste einer Warengruppe ist nahezu vergriffen , während sich z B Bioware oder andere teurere Ware in den Fächern türmt ! Da sieht man des Öftern bereits lichtgrüne Kartoffeln liegen . Bei Eier ( mir völlig unverständlich ) ist es ähnlich, bei Fleisch u Wurst schaue ich nicht betrifft mich nicht und würde ich niemals dort kaufen .
Natürlich gibt es noch Kunden die auf Qualität und Herkunft Wert legen , aber das werden weniger und weniger , je mehr Hiobsbotschaften in den Medien laufen .. Und lass es heute gescheit scheppern , wer fragt da noch nach BIO oder ähnlich ? Da wird man nehmen müssen was es eben gerade gibt .
Vor 23 Jahren suchte ich auch mal ein paar Gleichgesinnte um einen Gemeinschaftsladen aufmachen, aber dazu musst du erstmal die Leute finden , eher weniger hier im Forum, ich fand auch nur welche denen das "Feuer" fehlte . Der durchschnittliche Bauer , man liest es ja auch hier , der möchte Züge- LKW - weise , wahrscheinlich noch lieber Waggonweise verkaufen ! .. und nicht da noch irgendwo seinen Weizen zu Mehl veredeln lassen und am End auch noch abpacken müssen .
Ich denke was dir vorschwebt , das muss wachsen , erstmal einen Laden zum laufen bringen und daran lernen, dann erweitern .
Ich finde eine (kleine?) Not in Sachen Lebensmittel könnte dazu beitragen den Verbraucher wieder etwas "einzunorden " .
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon 240236 » Di Dez 16, 2025 17:00

Manfred hat geschrieben:
Sturmwind42 hat geschrieben:25 % Material ? Da hast wohl das Komma verrückt ! Im lLeben nicht !


Doch. Das kommt gut hin. Bein kleineren Handwerksbäckern evtl. eher Richtung 15%.
Bei größeren Bäckereien mit mit Materialumsatz pro Personal dürften 20% bis 25% realistisch sein.
Ich weiß vom Bruder, daß bei einer Großbackerei die Rohstoffkosten bei ca. 25-29% liegen.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon T5060 » Di Dez 16, 2025 17:03

Ich sags mal so: Ein Remake der LFZ wäre sogar vom Markt gewünscht, weil die Branche in den Klauen vom Tönnies hängt.

PS: Screenshot von Fleischi an Clemens per Whatsapp :lol:
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Sturmwind42 » Mi Dez 17, 2025 12:07

Also die KI hat mich zweimal voll belogen, trotzdem glaube ich das ich ihr dieser glaubt :

Typischer Rohstoffanteil in %
Backwaren allgemein
ca. 5–15 % des Verkaufspreises
Der Rest sind:
Arbeitskosten
Energie (Gas, Strom)
Miete / Abschreibung
Personal
Verpackung
Steuern
Gewinn
Beispiele
Semmel / Brötchen
Verkaufspreis: ca. 0,45–0,60 €
Rohstoffe (Mehl, Hefe, Salz, Wasser):
ca. 0,03–0,05 €
Rohstoffanteil: ~6–10 %
Brot (1 kg)
Verkaufspreis: ca. 3,50–5,00 €
Rohstoffe:
ca. 0,30–0,60 €
Rohstoffanteil: ~8–12 %
Feine Backwaren / Kuchen
Verkaufspreis: höher
Rohstoffe (Butter, Eier, Zucker):
relativ teuer
Rohstoffanteil: ~10–20 %
Warum ist der Rohstoffanteil so gering?
Mehl ist sehr billig (für Bäcker ca. 0,45–0,50 €/kg)
Arbeitszeit ist der größte Kostenblock
Energiepreise stark gestiegen
Ladenbetrieb kostet (Personal, Miete)
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon T5060 » Mi Dez 17, 2025 14:38

Andere Alternative:

Wir gründen die NordicAgrarMakler AG in Zug/CH. Alle Bauern beauftragen die NAM AG mit der Vermarktung der Produkte.
Deutsches und europäisches Kartellrecht greift hier nicht. So ähnlich werden auch die europäischen N-Dünger und Gas gehandelt.
Dort sitzen auch die ganzen anderen Rohstoffhändler dieser Welt, einschl. Nordstream.

Die deutsche Tochter der NAM AG zertifiziert die Produkte und organisiert den Transport ggf. auch die Aufbereitung.

Gewinne daraus werden an NAM Alterskasse N.V. nach Holland transferiert und steuerfrei als Rente ausbezahlt

So würde das aussehen, wenn man EY, Deloitte, Berger oder KPMG mit einer Gestaltung beauftragen würde.

PS: Aus den gleichen Gründen läuft der Einkauf von ALDI Nord - + Süd auch über eine gemeinsame Einkaufsgesellschaft in Salzburg. REWE und EDEKA haben ähnliche Konstrukte
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon Manfred » Mi Dez 17, 2025 15:12

So wäre es vorstellbar. Und auch eine gute Weltmarkt-Alternative zur wegbröselnden BayWa.
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Re: Mit Genossenschaft Gegenpol zum LEH schaffen?

Beitragvon T5060 » Mi Dez 17, 2025 22:14

Wir brauchen uns solange keine Gedanken über überegionale Zusammenarbeit, solange es im gesamten Agrarbereich keine eindeutigen und klaren Complianceregelungen gibt.
Wie sollte es sonst möglich gewesen sein, dass bei der Baywa 11 Mrd. € Bauern und Genossenschaftsgelder verbraten wurden unter Aufsicht des deutschen Oberbauern Rukwied,
wo man sich nicht mal zu Schade war, den 60. Geburtstag von Aufsichtsratsmitglied Hohlmeier zu bezahlen ohne das hierzu das im Geschäftsbericht Erwähnung fand.
Lug und Trug geht dort los, wo Genossenschaften die Vertreterversammlung statt der Mitgliederversammlung als Entscheidungsgremium bestimmen.
Ich denke da noch an den eigentümerlosen Milliardenkonzern ADAC, der als Verein geführt wurde und wo es mal zu großen Ungereimtheiten kam.
.
Ich will da jetzt nicht weiter Einzelfälle beschreiben, aber ich erlebe wöchentlich Fälle dieser Spezlwirtschaft im Agrarbereich, sowohl im konventionellen Sektor und noch schlimmer bei den Bio´s.
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