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Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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132 Beiträge • Seite 8 von 9 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon jo2008 » Mo Jan 08, 2018 21:07

Irgendwie schon komisch das ganze :?

Wurde da früher etwa nicht kontrolliert? :roll:

MfG
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Todde » Mo Jan 08, 2018 21:55

Was ist daran komisch?
Wenn eine Kontamination statt findet, dann ist die da, das hat mit früher nichts zu tun.

GVO frei, dafür Salmonellen hat doch was. Das eine ist unbedenklich, das andere seit langer Zeit als bedenklich eingestuft.
Es wird nicht wenige Ökogläubige geben, die lieber natürliche Salmonellen futtern als GVO.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Trecker-fahrer » Mo Jan 08, 2018 22:29

Gestern sehe ich auf meiner Käseverpackung zum ersten Mal den Hinweis: „Ohne Gentechnik“.
Das ist mein Stammkäse von der EDEKA Eigenmarke „gut & günstig“
Bis vor einiger Zeit war da noch kein Hinweis drauf.
Es wird also aktiv darauf hingewiesen.
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Nick » Mo Jan 08, 2018 23:53

T5060 hat geschrieben:
Die Überwachungsbehörden in den anderen Bundesländern sind informiert. Eine Informationsmeldung über das europäische Schnellwarn- und Informationssystem RASSF ist dem Vernehmen nach in Vorbereitung.



Und genau das ist der Witz. Wenn es ein Schnellwarnsystem gibt und es nur dem Vernehmen nach in Vorbereitung ist das eine Info geplant ist.


mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Stoapfälzer » Di Jan 09, 2018 21:29

Trecker-fahrer hat geschrieben:Gestern sehe ich auf meiner Käseverpackung zum ersten Mal den Hinweis: „Ohne Gentechnik“.
Das ist mein Stammkäse von der EDEKA Eigenmarke „gut & günstig“
Bis vor einiger Zeit war da noch kein Hinweis drauf.
Es wird also aktiv darauf hingewiesen.


Wenn die Molkerei die den Käse produziert oG macht ist das natürlich mit drauf wären ja blöd es nicht zu bewerben. Edeka ist sowieso der größte Treiber bei Gentechnik frei, haben ja mittlerweile Vertrags := := := := Mäster Programme gentechnikfrei.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon marius » Sa Jan 13, 2018 9:52

Ich muss ja als viehloser Hobbylandwirt zugeben das es schon langsam übertrieben ist was der Handel von den Nutztierhaltern, besonders von den Milchviehhalter fordert, bzw die Milch aus Anbindehaltung trotz gleicher Qualität nun schon getrennt abholt und schlechter bezahlt wie bei der Molkerei Goldsteig, wie kürzlich in der Presse stand.
Dieses Top Nahrungsmittel wird behandelt wie Abfall und das obwohl täglich tausende Menschen verhungern.
Völig verrückt.
Aber diesem Beispiel werden nun andere Molkereien in Kürze folgen mit dem Vermerk der LEH fordert das.

Und die Auflagenflut beginnt ja erst. In Kürze wird Glyphosat bei Milchviehaltern über die Molkerei flächendeckend verboten trotz neuer EU Zulassung.
Mit Gropper und Goldsteig haben das Verbot laut Presse schon 2 Molkereien flächendeckend durchgeboxt und weiterer Molkereien stehen kurz vor dem Verbot wie man hier im Forum lesen kann. Die anderen Molkereien werden dem Druck vom LEH folgen müssen. Wem es nicht passt dessen Milch bleibt stehen.
Und die nächste freiwilige Verordnung übers gesetzliche hinaus steht dann schon vor der Tür.
Das wird natürlich den Strukturwandel nochmal richtig beschleunigen was nochmal deutlich mehr Milch bringt vom ha als bisher.

Wer weiss ob der LEH und die Politik da hinter verschlossenen Türen nicht gemeinsame Sache machen ?

Diese neuen Verordnungen bringen natürlich nochmal deutlich mehr Kontrollen und Verwaltung auf den Hof weil diese zusätzlichen freiwilligen Verbote wiederum nur vom Handel und der Molkerei ( z.b. über MPR ) überwacht und geprüft wird und neue Zertifikate ausgestellt werden müssen nachdem der Betrieb von zusätzlichen Kontrollen nochmal gefilzt wurde. Die gesetzlichen Kontrollen der weissen und grünen Linie werden sich auch sammeln auf die noch wenigen Betriebe weil es jährlich immer weniger Landwirte sind die kontrolliert werden müssen.
Ein Debakel für den Landwirt von morgen. Das Ganze wird nicht wenige nervlich ruinieren.
Landwirten wurde trotz Lehre und Studium oder Meister die Fachkentnis längst vollständig abgesprochen.
Ein Armutszeugnis für diesen einst stolzen Berufsstand.
Und das war ja erst der kleine Anfang, die dicken Brocken an freiwilligen Verordnungen der Molkereien kommen erst noch. :shock:

Die Schere zum Arbeiter geht da immer weiter auseinander.
Ich glaub ich hab mich verhört als gestern nachmittag mein Junior von der Arbeit ( Industrie ) nachhause kam umd sagte das der Betrieb nun von der IG Metall bestreikt wird. :shock:
Ich kenne dort neben meinem Junior noch mehrere Angestellte persönlich und weiss das dort derzeit ein normaler Arbeiter mit 25 Gesellenjahren 30 Euro brutto in der Stunde verdient + 6 Wochen bezahlter Urlaub + bezahlter gelber KK Schein + bezahlte Feiertage + weitere freiwilige Zuschläge bei Überstunden, Samstagsarbeit. + weitere deutliche höhere Zulagen bei Nacht oder Sonntagsarbeit.
Die normale Arbeitszeit beträgt dort derzeit Mo - Fr von 7 Uhr - 14.50 Uhr in Vollzeit, nicht Halbtags

Nun wird diese Firma bestreikt mit der öffiziellen Forderung weitere 6 % mehr Lohn fürs kommende Jahr und für menschenfreundlichere Arbeitszeiten.
Ich dachte ich hör nicht recht. Wollen sie denn in 5 Jahren 50 Euro Stundenlohn und täglich um 12 Uhr Feierabend ?
Völlig verrückte Welt kann man da nur noch sagen. :shock:
Ich hab mir gestern meinen Junior zur Brust genommen mit dem Hinweis das sie mit ihrer IG Metall schon noch vom hohen Ross fallen werden wenn sie es weiter so übertreiben.

So, jetzt muss ich aber sofort los zum Stammtisch, heute ist wieder Schafkopf angesagt.
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Jörken » Sa Jan 13, 2018 12:51

marius hat geschrieben:Ich muss ja als viehloser Hobbylandwirt zugeben das es schon langsam übertrieben ist was der Handel von den Nutztierhaltern, besonders von den Milchviehhalter fordert, bzw die Milch aus Anbindehaltung trotz gleicher Qualität nun schon getrennt abholt und schlechter bezahlt wie bei der Molkerei Goldsteig, wie kürzlich in der Presse stand.
Dieses Top Nahrungsmittel wird behandelt wie Abfall und das obwohl täglich tausende Menschen verhungern.
Völig verrückt.
Aber diesem Beispiel werden nun andere Molkereien in Kürze folgen mit dem Vermerk der LEH fordert das.

Und die Auflagenflut beginnt ja erst. In Kürze wird Glyphosat bei Milchviehaltern über die Molkerei flächendeckend verboten trotz neuer EU Zulassung.
Mit Gropper und Goldsteig haben das Verbot laut Presse schon 2 Molkereien flächendeckend durchgeboxt und weiterer Molkereien stehen kurz vor dem Verbot wie man hier im Forum lesen kann. Die anderen Molkereien werden dem Druck vom LEH folgen müssen. Wem es nicht passt dessen Milch bleibt stehen.
Und die nächste freiwilige Verordnung übers gesetzliche hinaus steht dann schon vor der Tür.
Das wird natürlich den Strukturwandel nochmal richtig beschleunigen was nochmal deutlich mehr Milch bringt vom ha als bisher.

Wer weiss ob der LEH und die Politik da hinter verschlossenen Türen nicht gemeinsame Sache machen ?

Diese neuen Verordnungen bringen natürlich nochmal deutlich mehr Kontrollen und Verwaltung auf den Hof weil diese zusätzlichen freiwilligen Verbote wiederum nur vom Handel und der Molkerei ( z.b. über MPR ) überwacht und geprüft wird und neue Zertifikate ausgestellt werden müssen nachdem der Betrieb von zusätzlichen Kontrollen nochmal gefilzt wurde. Die gesetzlichen Kontrollen der weissen und grünen Linie werden sich auch sammeln auf die noch wenigen Betriebe weil es jährlich immer weniger Landwirte sind die kontrolliert werden müssen.
Ein Debakel für den Landwirt von morgen. Das Ganze wird nicht wenige nervlich ruinieren.
Landwirten wurde trotz Lehre und Studium oder Meister die Fachkentnis längst vollständig abgesprochen.
Ein Armutszeugnis für diesen einst stolzen Berufsstand.
Und das war ja erst der kleine Anfang, die dicken Brocken an freiwilligen Verordnungen der Molkereien kommen erst noch. :shock:

Die Schere zum Arbeiter geht da immer weiter auseinander.
Ich glaub ich hab mich verhört als gestern nachmittag mein Junior von der Arbeit ( Industrie ) nachhause kam umd sagte das der Betrieb nun von der IG Metall bestreikt wird. :shock:
Ich kenne dort neben meinem Junior noch mehrere Angestellte persönlich und weiss das dort derzeit ein normaler Arbeiter mit 25 Gesellenjahren 30 Euro brutto in der Stunde verdient + 6 Wochen bezahlter Urlaub + bezahlter gelber KK Schein + bezahlte Feiertage + weitere freiwilige Zuschläge bei Überstunden, Samstagsarbeit. + weitere deutliche höhere Zulagen bei Nacht oder Sonntagsarbeit.
Die normale Arbeitszeit beträgt dort derzeit Mo - Fr von 7 Uhr - 14.50 Uhr in Vollzeit, nicht Halbtags

Nun wird diese Firma bestreikt mit der öffiziellen Forderung weitere 6 % mehr Lohn fürs kommende Jahr und für menschenfreundlichere Arbeitszeiten.
Ich dachte ich hör nicht recht. Wollen sie denn in 5 Jahren 50 Euro Stundenlohn und täglich um 12 Uhr Feierabend ?
Völlig verrückte Welt kann man da nur noch sagen. :shock:
Ich hab mir gestern meinen Junior zur Brust genommen mit dem Hinweis das sie mit ihrer IG Metall schon noch vom hohen Ross fallen werden wenn sie es weiter so übertreiben.

So, jetzt muss ich aber sofort los zum Stammtisch, heute ist wieder Schafkopf angesagt.

ließt das wer?
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Cowboy74 » Sa Jan 13, 2018 13:44

Ja.
Laß Marius sein wie er ist.
Aber mit dem Stundenlohn kommt das in der Industrie schon hin.
Bei uns kommt ein Facharbeiter auch schnell an die 60.000 Euro Jahresbrutto ran. Dazu wird noch bei den Altverträgen vom Arbeitgeber in eine betriebliche Altersvorsorge eingezahlt.
Da wird es schon schwer, sich die Landwirtschaft schön zu rechnen. Zumal das Geld nur mit der eigenen Arbeitskraft verdient wird. Keine Bürokratie nach der Arbeit. 6 Wochen bezahlten Urlaub. Und auch bei Krankheit kommt das Geld weiter. Ohne meinen Job könnte ich den Blödsinn, den ich hier in der Landwirtschaft mache, nicht mit ruhigen Gewissen finanzieren.
Ich plane immer nur noch in 5 Jahresabschnitten. Wenn es zu doll wird, Wechsel ich auf die Verpächterseite.
Deutz statt Fendt - das ist der Trend. ;-)
Pressen kauft man am besten aus Irland.
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon T5060 » Sa Jan 13, 2018 13:55

Naja die mit 60.000 € Jahresbrutto das sind schon leitende Meister, Dipl.Ing. oder Kaufleute mit was zu sagen.
Die sind auch zu Hause noch 20 Std. zusätzlich mit dem Kopf in der Firma. Die Wirklichkeit sieht anders aus, ich häng die mal dran.
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Mr.T. » Sa Jan 13, 2018 13:59

Ich finde Marius seinen Beitrag gut gelungen muss ich sagen. Das kommt schon so hin.
Da hab ich von ihm noch andere Beiträge in Erinnerung. :D

Unsere Molkerei hält sich noch halbwegs zurück mit diesen Forderungen. Auch was das Thema Gentechnik betrifft.
Allerdings mit dem Hinweis wenns der Handel fordert wirds eingeführt.

Cowboy74 hat geschrieben: Bei uns kommt ein Facharbeiter auch schnell an die 60.000 Euro Jahresbrutto ran.

In der Industrie werden schon Spitzenlöhne bezahlt. Dazu Urlaubsgeld oder das 13 Monatsgehalt.
Da frag ich mich dann schon warum muss dann noch gestreikt werden ?
Müssen die Arbeitsplätze und Unternehmen ins Ausland abwandern ?
Da dürften viele Landwirte nur 5 - 10 % von diesem Stundenlohn haben und das als risikoreicher Unternehmer.
Man darf nicht vergessen das bei 60 000 Euro brutto einem Arbeiter in der Industrie im Schnitt nur 28-30 Stunden / Woche reale Arbeitszeit gegenüberstehen wenn Feiertage und Urlaub abgezogen wird.
Dazu gibts noch 2 Monate bezahlte Elternzeit auch für Väter.
Krank sowieso was vom Chef bezahlt wird.
Ich geh auch mal mit Grippe oder Erkältung in den Stall weil es anders nicht geht. :roll:
Und die Maschinenringe haben eh kaum Personal zur Vertretung.
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Cowboy74 » Sa Jan 13, 2018 14:22

Die 2 Monate Elternzeit kannst du auch als Landwirt nehmen. Das Geld kommt vom Staat und nicht vom Arbeitgeber. 65 Prozent vom durchschnittlichen Nettoverdienst. Mußt nur belegen, wer in dieser Zeit deine Arbeit macht. Man kann da viel Spaß mit der Elterngeldstelle haben. Ich spreche aus Erfahrung. Würde es aber wohl kein 2. mal machen. Viel Bürokratie.
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon T5060 » Sa Jan 13, 2018 14:39

Wer heute mit 40 in die Wirtschaft wechselt als Landwirt kann von einem Stundenlohn festangestellt von 13 - 20 € kalkulieren, als freischaffender Baggerfahrer gibts auch schon mal 30 € / Std.
Mutti je nachdem was sie gelernt hat, i.d.R. was weniger

Wenn es gut läuft kommen so nach Aufgabe der Landwirtschaft, so 30 - 40.000 € ausserlandwirtschaftliches Einkommen rein zzgl. der eingesparten Kosten für LKK und Alterskasse.

Bei vielen ist das aber weniger und oft ist der Arbeitsplatz nicht vor der haustür.
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon T5060 » Sa Jan 13, 2018 14:56

Fakt ist aber auch dass man es heute als Meister oder techniker in einer Firma leichter hat, wie als preisgekrönter Dipl. Ing. agr. bei bauernverband oder Kammer.
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Welfenprinz » Sa Jan 13, 2018 17:13

Wenn jemand Gewerkschaften mit Berufsverband gleichsetzt und auch sonst Äpfel und Birnen und so ,dann kann man ruhigen Gewissens aufhören zu lesen .
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Mr.T. » Sa Jan 13, 2018 17:25

Cowboy74 hat geschrieben:Die 2 Monate Elternzeit kannst du auch als Landwirt nehmen. Das Geld kommt vom Staat und nicht vom Arbeitgeber. 65 Prozent vom durchschnittlichen Nettoverdienst. Mußt nur belegen, wer in dieser Zeit deine Arbeit macht. Man kann da viel Spaß mit der Elterngeldstelle haben. Ich spreche aus Erfahrung. Würde es aber wohl kein 2. mal machen. Viel Bürokratie.

Schon klar.
Ich hab schon in der Wirtschaft gearbeitet.
Mir ging es darum das heute relativ wenige Arbeitsstunden nötig sind wenn die bezahlten Fehltage berücksichtigt werden.
Da kommen keine 30 Stunden Arbeit mehr zusammen pro Woche.
Es sei denn jemand macht freiwillig Überstunden.
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