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Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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132 Beiträge • Seite 9 von 9 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Cowboy74 » Sa Jan 13, 2018 21:13

T5060 hat geschrieben:Naja die mit 60.000 € Jahresbrutto das sind schon leitende Meister, Dipl.Ing. oder Kaufleute mit was zu sagen.
Die sind auch zu Hause noch 20 Std. zusätzlich mit dem Kopf in der Firma. Die Wirklichkeit sieht anders aus, ich häng die mal dran.
lkuizu.JPG


Blödsinn. Ich zeig jetzt nicht meine Gehaltsabrechnung. Aber ich habe weder Personalführung noch bin ich als Meister angestellt. Ich arbeite selbstständig und bin zu 90 % allein im Aussendienst (Kundendienstmonteur) tätig. Ich habe ca 26 Kollegen die auf 2 Meisterbereiche aufgeteilt sind. Wir sind alle in der gleichen Tarifgruppe angestellt. Überstunden müssen abgefeiert werden und die Zuschläge gehen auf ein Langzeitkonto. Nur Zuschläge für Nachtarbeit und Sonntag bzw Feiertagsarbeit werden ausbezahlt. Außendienstzulage und ggf Bereitschaftsgeld kommen noch dazu.
Frag nicht was die Kollegen, die Regelmäßig Nachtschicht gegangen sind, verdient haben.
Deutz statt Fendt - das ist der Trend. ;-)
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon T5060 » Sa Jan 13, 2018 21:31

Ja Facharbeiter mit Ausbildung in einer Firma mit Tarifbindung. Das sind weniger als ein Drittel der Arbeitsplätze die Tarifbindung haben. Der Rest krebst bei Mindestlohn bis 15 € rum.
Der Schnitt liegt zwischen 1.800 - 1.900 € netto lt. Stat. Bundesamt
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Cowboy74 » Sa Jan 13, 2018 21:47

Man muß ja auch sehen wie hoch die Lebenshaltungskosten in der Region sind. Hier in Hamburg wird es mittlerweile schwer vernünftige Wohnungen unter 9 Euro pro m2 Kaltmiete zu bekommen. Da kann einem schon schwindelig werden, wenn man eine Familie ernähren will. Aber die Jungs bei den Autoherstellern, Aurubis, Dow, Beiersdorfer, HHLA, EON, RWE, Airbus, Desy, Lufthansa, Still etc haben ein ähnliches Gehaltsniveau.
Meine Frau hat als Chemielaborantin auch mehr wie 20 € Stundenlohn.
Das macht es der Landwirtschaft hier auch schwer, gute Leute für im Vergleich geringes Geld zu bekommen.
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon T5060 » Sa Jan 13, 2018 21:58

Aber die Leute in Krankenhäusern, Heimen, bei Dienstleistern, im Handwerk, Berufsanfänger im öffentl Dienst haben es nicht so fett.
Dafür lebt jeder zweite Deutsche in einer eigenen Bude.

So 50 - 60 Milchkühe einschl. Hektar und Jungvieh mehr schafft ein Mitarbeiter im großbetrieb auch nicht.
Also ist das gar kein so schlechtes Geschäftsmodell. Kann man zwar nicht die Show mit machen, aber vernünftig von Leben.
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Fendt 308ci » Sa Jan 13, 2018 22:25

Und wenn die Löhne in der Industrie bei 40 Euro in der Stunde wären oder noch höher, wäre das - auch damals bei meiner Berufswahl - keine Alternative zu meinem jetzigen Beruf, nämlich Landwirt im Vollerwerb, gewesen.
Könnte mir nicht vorstellen, dass mir morgens jemand die Arbeit einteilt :?
Und auch die leitenden Angestellten und Ingenieure haben einen Vorgesetzten, vor dem sie sich rechtfertigen müssen, das wäre nicht mein Fall.

Ich habe nach meiner Ausbildung den Hof übernommen und anschl. die Meisterprüfung gemacht und seither meinen Lebensunterhalt und der meiner Familie als selbständiger Unternehmer bestritten :D
Waren zwar anfangs harte Jahre, aber ich würde es jederzeit wieder so machen.
Die Jammerer sind immer die selben, ihnen fehlen die Ideen, um die ausgetrampelten Wege zu verlassen oder meinen durch grenzenloses Wachstum zukunftsfähig zu werden, das ist aber der falsche Weg.

Habe zwar mit Milch nichts am Hut sondern mit Weinbau und anderen Sonderkulturen, aber die Vorgaben seitens des Handels betrifft auch diese Bereiche.
Wer aber Initiative und Ideen hat bringt es in allen Bereichen zu etwas :prost:

In diesem Sinne ..... wer nichts wagt der nichts gewinnt!
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon marius » Sa Jan 13, 2018 23:03

Dann eben nochmal zum mitschreiben. Wiederholungen bin ich hier ja mittlerweile gewohnt. :lol:
Meine genannten Probanden wohnen auch auf dem platten Dorf und fahren in die nahe Fabrik einige km weit in die Stadt.
Hier kostet die Kaltmiete maximal 5-6 Euro /m² auf dem Dorf. Ist also nicht die Welt
Verdient wird wie in dem genanten Betrieb wie schon beschrieben.
Ein Geselle mit 25 Berufsjahren als Geselle ohne weitere Qualifikation verdient dort 30 Euro brutto + jede Menge Zuschläge, z.b. 1 - 8 Überstunde gibts 25 % Zuschlag, ab der 8 Überstunden 50 % Zuschlag. Samstag ab 6 Stunden Arbeitszeit zusätzlich 50 Euro als Antrittsgeld vom Unternehmen. Usw, usw.
Ist einer ein Meister oder hat andere zusätzliche Qualifikationen verdient er mit 25 Gesellenjahren deutlich mehr als 30 Euro brutto die Stunde.

Ich hab diese Lohngruppen selber gesehen weil mein Junior in dieser Firma arbeitet.

Da kann sich T5060 seine Statistiken an sein Güllefaß kleben denn die interessieren dort keinen. ist doch dasselbe wie mit diesen Pachtpreisstatistiken.
Nach aktueller Statistik dürfte hier das ha maximal 300 - 400 Euro kosten. Der wahre Preis liegt mehr als doppelt so hoch und auch das weiss ich zu 100 % sicher.

Aber wie ich schon sagte. Das bei diesen Löhnen die IG Metall solche Firmen nun mit Warnstreiks auch noch bestreikt für 6 % pro Jahr mehr Lohn und für freundlichere Arbeitszeiten bei derzeit 14.50 Uhr Feierabend ist schon fast grotesk.
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon T5060 » Sa Jan 13, 2018 23:47

Hast Du dich schonmal gefragt was dir von 5.000 € brutto (160 Stunden Monat x 30 € Std.), netto bleibt ?

Grad mal 2.300 - 2.800 €
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Todde » So Jan 14, 2018 0:15

Cowboy74 hat geschrieben:Hier in Hamburg ...
Das macht es der Landwirtschaft hier auch schwer, gute Leute für im Vergleich geringes Geld zu bekommen.


Halte ich für ein Gerücht, um Hamburg gibt es die größten Gemüseproduzenten in der EU, die sehr gute Arbeitskräfte aus Europa anziehen und Lohnunternehmen, die europaweit agieren.
Arbeitskräfte für die Landwirtschaft in gut situierten Betrieben sind um Hamburg zu bekommen, es kommt eben auf den Betrieb und den Betriebsleiter an.
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon marius » So Jan 14, 2018 14:30

T5060 hat geschrieben:Hast Du dich schonmal gefragt was dir von 5.000 € brutto (160 Stunden Monat x 30 € Std.), netto bleibt ?

Grad mal 2.300 - 2.800 €


Ich bezahl mehr als genug Steuern auf meine Steuerbescheide bzw. hab ich schon bezahlt.
Das ist allerdings der Grund warum ich bei meinen Anlagegeschäften öfters legale Steuersparmodelle bevorzuge auch wenns manchmal etwas komplizierter ist.
Heftig wirds wenn die günstige Abgeltungssteuer in Kürze fällt und der persönliche Steuersatz incl Soli und Kirche mit knapp 50 % greift. Dann sind Steuersparmodelle noch wichtiger als bisher.
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon T5060 » So Jan 14, 2018 15:01

Du bezahlst genug Steuern, aber garantiert weniger wie ich :(
Ich musste in 2017 vollständig leiden, das war mehr als 90 % der landw. Betriebe an Umsatz machen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Paule1 » So Jan 14, 2018 15:09

Dann wird Dein Landwirtschaft mein lieber T5060 wohl bald als "Liebhaberei" eingestuft werden. :wink:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Mr.T. » So Jan 14, 2018 17:56

Paule1 hat geschrieben:Dann wird Dein Landwirtschaft mein lieber T5060 wohl bald als "Liebhaberei" eingestuft werden. :wink:

Das kann zum Risiko werden. Bei 2 oder 3 Jahren Verlust oder ohne Gewinn passiert noch nichts. Sollte jedoch mehrere Jahre kein Gewinn rausspringen unterstellt das Finanzamt schon mal Liebhaberei und die Verluste die anfallen werden gestrichen.
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