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Mutterkühe töten Wanderin

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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97 Beiträge • Seite 3 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Qtreiber » Do Jul 31, 2014 19:05

Harald hat geschrieben:Hier ist ein Mensch durch Gewalteinwirkung ums Leben gekommen.
Wer sich darüber moniert, dass sich in einem solchen Falle die Staatsanwaltschaft einschaltet, sollte mal überlegen, ob er das Grundprinzip unseres Rechtssystems verstanden hat.

Sollte das gegen mich gemünzt sein (wovon ich ausgehe):
Ich bin eben mit meinem Menschenverstand an die Sache 'rangegangen und davon ausgegangen, dass die Sach- und damit Rechtslage klar ist.
Nach dem alten Sprichwort: "Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um."
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Welfenprinz » Do Jul 31, 2014 21:01

Klärt mich auf: in diesen Alpen(und manchen Mitteelgebirgsregiinen) gibts zusätzlich zu den normalen Beihilfen nochmal extra Unterstützung dafür,dass die Beweidung eine halboffene Landschaft touristisch wertvoller macht?


ich meine ausser,dass man das Geld ganz gerne nimmt könnte da doch evtl noch sowas wie eine Verpflichtung oder Verantwortung zur Zusammenarbeit mit diesem Tourismus entstehen aus dem dies Geld schliesslich stammt?
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Fadinger » Do Jul 31, 2014 21:17

Hallo!
Welfenprinz hat geschrieben:... gibts zusätzlich zu den normalen Beihilfen nochmal extra Unterstützung dafür,dass die Beweidung eine halboffene Landschaft touristisch wertvoller macht?

ich meine ausser,dass man das Geld ganz gerne nimmt könnte da doch evtl noch sowas wie eine Verpflichtung oder Verantwortung zur Zusammenarbeit mit diesem Tourismus entstehen aus dem dies Geld schliesslich stammt?

Eine Verpflichtung, Rinder auf die Alm aufzutreiben?
Oder wie meinen?

Gruß F
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Welfenprinz » Do Jul 31, 2014 21:29

Die innere Einstellung.
Klar,wer sich in gefahr begibt kommt darin um.

Aber der umgekommene Touri bringt kein geld wieder
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Qtreiber » Do Jul 31, 2014 21:39

Welfenprinz hat geschrieben:ich meine ausser,dass man das Geld ganz gerne nimmt könnte da doch evtl noch sowas wie eine Verpflichtung oder Verantwortung zur Zusammenarbeit mit diesem Tourismus entstehen aus dem dies Geld schliesslich stammt?


Mach 'nen Lösungsvorschlag, wie z.B. die Wege auszäunen. Aber ob das den Touris gefällt ?
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon anderson » Do Jul 31, 2014 23:01

Hallo,
zum Einen hab ich mich kundig gemacht (machen müssen). Also die Landwirtschaftskammer sagt, dass man Warntafeln aufstellen muss und eventuell gefährliche/ auffällige Tiere separieren soll. Damit ist der Sorgfaltspflicht genüge getan.
Die Förderungen für eine Almbewirtschaftung haben rein gar nix mit dem Tourismus zu tun. Vereinfacht: Rinder, Schafe und Pferde fressen Gras, dadurch wird die Durchwurzelung gefördert und der Dreck unter dem Grtas bleibt auf dem Berg. Macht man das nicht, kommt der Dreck als Mure ins Tal.
Wanderwege werden von Torismusverbänden angelegt, die damit den Tourismus im Tal fördern wollen.
mfg
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon speeder » Fr Aug 01, 2014 19:43

... wisst ihr, was ich witzig finde? Da geben die Bauern Millionen über die BV-Beiträge für ihr Image, für Verbrauchernähe und sonstwas aus, und dann reißen Sie es selber mit dem Arsch Alles wieder ein....

Mann, merkt ihrs noch? Da ist eine Wanderin umgekommen, mag sein durch Ungeschicklichkeit oder wie auch immer.... Und euch fällt nur "natürliche Auslese" ein? Manchmal verstehe ich, warum Städter den Begriff "Bauer" gern negativ verwenden...
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon PhatFinder » Fr Aug 01, 2014 21:13

speeder hat geschrieben:... wisst ihr, was ich witzig finde? Da geben die Bauern Millionen über die BV-Beiträge für ihr Image, für Verbrauchernähe und sonstwas aus, und dann reißen Sie es selber mit dem Arsch Alles wieder ein....

Mann, merkt ihrs noch? Da ist eine Wanderin umgekommen, mag sein durch Ungeschicklichkeit oder wie auch immer.... Und euch fällt nur "natürliche Auslese" ein? Manchmal verstehe ich, warum Städter den Begriff "Bauer" gern negativ verwenden...

Auch wenn ich mich selbst noch als "Bauer " bezeichne hast Du irgendwie auch Recht .
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon speeder » Fr Aug 01, 2014 21:32

PhatFinder hat geschrieben:
speeder hat geschrieben:... wisst ihr, was ich witzig finde? Da geben die Bauern Millionen über die BV-Beiträge für ihr Image, für Verbrauchernähe und sonstwas aus, und dann reißen Sie es selber mit dem Arsch Alles wieder ein....

Mann, merkt ihrs noch? Da ist eine Wanderin umgekommen, mag sein durch Ungeschicklichkeit oder wie auch immer.... Und euch fällt nur "natürliche Auslese" ein? Manchmal verstehe ich, warum Städter den Begriff "Bauer" gern negativ verwenden...

Auch wenn ich mich selbst noch als "Bauer " bezeichne hast Du irgendwie auch Recht .


... ich selber bin mit Leib und Seele Bauer, nicht Landwirt. Robuster Humor in allen Ehren, aber irgendwo ist auch mal gut....
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon µelektron » So Aug 03, 2014 10:45

Also ... wenn ein Mensch auf nicht natürliche Weise umkommt, dann muss der Staatsanwalt ermitteln, ist logisch. Es könnte ja eine größere Gefährdungslage oder Vorsatz dahinter stecken. Wenns eben auf "shit happens" hinausläuft, dann wird der auch das feststellen.

Wenn Warnschlilder standen und / oder die Umzäumung intakt war etc. etc. dann wird auch das festgestellt und gut ist. Eine Staatsanwaltschaft kann auch eine Ermittlung wieder einstellen wenn sich abzeichnet, dass es eben ein Unfall war.

Die Bergbauern, so leid es mir tut das sagen zu müssen profitieren nicht unerheblich vom Tourismus, der in die Regionen eben Geld und damit Infrastruktur und Nebeneinnahmen bis zum Skilehrer bringen und sollte sich für die Aufklärung einsetzen.
... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon hornspee » So Aug 03, 2014 13:03

Mir ist mal so ne tolle Familie trotz Zaun und Warnschilder mitten durch die Pferdekoppel mit Hund,Kinderwagen und Großmutter.Auf die Aufforderung meiner Tochter,die Koppel zu verlassen kamen diese Deppen erst nach ,als sich unser Hengst mit Karacho näherte :mrgreen: Passiert ist nichts,gemotzt haben diese Trottel ohne ende und griffen meine Tochter berbal an.Zum Glück war der liebe Hornspee in der Nähe :gewitter: Wenn jemand eine Weide betritt(fremdes Eigentum),eindezäunt und beschildert und kommt zu Schaden,geschied es Ihm recht,wenn was passiert.Die sollten noch die Kosten für Arzt und Krankenhaus selber zahlen müssen und ne kräftige Strafe obendrauf :evil:
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Qtreiber » So Aug 03, 2014 19:23

Noch einer, der nicht kapiert hat, WARUM die Wanderin auf der Kuhweide war. :roll:
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Falke » So Aug 03, 2014 20:06

Hmm, WARUM?

A.
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Damhirsch » So Aug 03, 2014 20:17

Ist doch so, entweder es ist eingezäunt, der Weg endet am Zaun, hat keiner was jenseits des Zaunes zu suchen. Tut ers dennoch, verletzt er fremde Rechte, ist für Folgen selbst verantwortlich.
Geht Weg durch eingezäuntes Gelände und ist so gekennzeichnet, mit Hinweis auf mögliche Gefahren durch zB Weidetiere und Betretung auf eigenes Risiko, und es passiert was, shit happens. Und Scheiß auf Tourismus und Rücksichtnahme der Landbevölkerung gegenüber Touris. Auch die haben sich an die Regeln zu halten.
Und ja, ich stelle zu meinen Schafen auf der sicher mit Knotengitter von 120 cm Höhe eingezäunten Weide, wohlgemerkt ohne Wanderweg, extra einen kampferprobten gehörmten Schafbock.
Polizei und Staatsanwaltschaft sind glücklich denn es gibt seit Jahren keine Vieh- und Obstdiebstähle mehr und damit keine überflüssige Arbeit für sie.
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Ferengi » So Aug 03, 2014 20:20

Qtreiber hat geschrieben:Noch einer, der nicht kapiert hat, WARUM die Wanderin auf der Kuhweide war. :roll:


Es ist doch ganz einfach.

Entweder hat der Bauer seine Mutterkühe so einzuzäuen, das sie für Wanderer keine Gefahr da stellen,
oder die Wanderer haben dort nichts zu suchen, weil die Tiere so eingezäunt waren.

Mutterkühe mit kleinen Kälbern sind immer gefährlich.
Also hat jemand, der die Tiere nicht gut kennt, in deren Nähe NICHTS zu suchen!
Und auch wenn man die Muttertiere gut kennt muss man in den ersten Wochen nach dem kalben extrem aufpassen.
Zuletzt geändert von Ferengi am So Aug 03, 2014 20:23, insgesamt 1-mal geändert.
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