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Mutterkühe töten Wanderin

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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97 Beiträge • Seite 4 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon flower-bauer » So Aug 03, 2014 20:23

...
Zuletzt geändert von flower-bauer am Mi Mai 16, 2018 10:07, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Pinzgauer56 » So Aug 03, 2014 20:38

Servus, ist ein nicht ganz einfaches Thema hier, schrecklich was passiert ist.
Nahezu alle Almen bzw. Alpen die ich kenne sind in Bergwandergebieten u. damit durch ausgezeichnete Wanderwege zu erreichen.
Auch mind. 95% der Almen u. Alpen die ich kenne sind bewirtschaftet, d.h. man kann dort Jausen, vespern, Brotzeit machen, auch Getränke sind dort käuflich zu erwerben.
Jetzt ist es nun tatsächlich so, dass in den letzten Jahren vermehrt Mutterkuhherden, auch mit Bullen, die Sommerzeit dort oben verbringen.
Probleme sind vorprogrammiert, Mutterkühe mit Kalb bei Fuß u. erst Recht Zuchtbullen sind nicht leicht einzuschätzen.
Bei den meisten Almbegehungen die ich nun schon erleben durfte hatten die Besitzer u, Betreiber immer Stöcke dabei was ja wohl seine Gründe hatte.
Ich denke, dass die Warnschilder an den Eingängen zu den Weiden nicht groß genug sein können, auch ist intensive Aufklärungsarbeit im Tale sehr angebracht.
Solche Unfälle komplett zu vermeiden wird wohl kaum möglich sein....., l.G.
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Fassi » So Aug 03, 2014 23:38

Der Unfall hat sich weder irgendwo im Güllegürtel noch in irgendeiner Mittelgebirgsecke im Herzen Deutschlands ereignet. Das ist in den Alpen passiert, und dort müssen die Landwirt selbstredend auf die Touris und deren Blödheit Rücksicht nehmen. Denn das ist nunmal ihre Haupteinnahmequelle (sei es durch durch bewirtschaftete Almhütten, Zimmervermietung usw). Ohne Almen und Bergwanderwege keine Touris, ohne Touris keine Kohle und somit auch keine Quersubventionierung der dortigen Landwirtschaft. Oder glaubt wirklich jemand, dass man von ner handvoll Kühe oder Schafe leben kann, nur weil man in den Alpen ist?

Und logisch sind Alpen nicht eingezäunt, bzw. wenn nur recht weitläufig. Und diese Wanderweg laufen da seit der Erfindung des Tourismus durch, also weder was Neues noch was Überraschendes für die bewirtschaftenden Landwirte. Das sind uU sogar öffentliche Wege (die anderswo idR ausgezäunt werden). War ja mit dem Milch- und Jungvieh auch kein Thema. Nur jetzt mit Mutterkühen muss da halt umgedacht werden, sprich die wege eben ausgezäunt, wenn man nicht garantieren kann, dass die Kühe keine Touris angehen. Und wie gesagt, in der Ecke haben die Touris nun mal Vorrang, obs nun den Flachlandtirolern gefällt oder nicht.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Ferengi » Mo Aug 04, 2014 15:04

Und diese Wanderweg laufen da seit der Erfindung des Tourismus durch, also weder was Neues noch was Überraschendes für die bewirtschaftenden Landwirte. Das sind uU sogar öffentliche Wege (die anderswo idR ausgezäunt werden).


Wenn dem so ist...
Dann stellt sich halt doch die Frage ob der Landwirt nicht zumindest eine Teilschuld hat.
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Pinzgauer56 » Mo Aug 04, 2014 20:58

Bitte, bitte Thema zu machen bitte,
Schade um die Diskussion------leider .... :wink:
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Manfred » Mi Aug 06, 2014 7:54

http://www.berchtesgadener-anzeiger.de/region+lokal/landkreis-berchtesgaden_artikel,-Steinbock-attackiert-Mann-am-Watzmann-_arid,153034.html

Und jetzt?
Steinbockverbot in den Bergen?
Muss der NABU die Steinböcke besser einzäunen?
Wer haftet für den Schaden?
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon kaltblutreiter » Di Aug 12, 2014 10:04

Nächster Vorfall, diesmal ein klein wenig glimpflicher:

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/kuhangriff-auf-wanderer-mann-erneut-von-kuehen-angegriffen-a-985198.html#ref=plista

Auch wieder mit 2 (!) Hunden unterwegs.
A man's home is his castle until the queen arrives.
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Falke » Di Aug 12, 2014 12:53

Eine Alm ist kein Streichelzoo!

Unfälle mit Weidevieh auf Almen - Haftung des Tierhalters?

Die verquere Betrachtungsweise von Hundehaltern ihrem "Liebling" gegenüber (im höchstwahrscheinlichen Gegensatz zu dem von z.B Kühen)
erlebe ich immer wieder in der Verwandschaft.

Unvergesslich bleibt mir eine Wanderung: während ich von den Hundehaltern als "Baummörder" geschimpft wurde, weil ich einige dünne Äste,
die in den Wanderweg hingen abgebrochen hatte, wurde der "brave" Hund, der natürlich freilaufend durch die Umgebung hetzte geradezu
gelobt, als er auch mal ein totgebissenes Kleinwild apportierte! Verkehrte Welt ... :roll: :x :cry: :|

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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Qtreiber » Di Aug 12, 2014 13:49

kaltblutreiter hat geschrieben:Auch wieder mit 2 (!) Hunden unterwegs.

Zu dem Unfall vor einigen Wochen habe ich eine Stellungnahme gehört, die aussagte, dass bei nahezu ALLEN ernsthaften Zusammenstößen zwischen Mensch und Rind auf Almmen Hunde dabei waren.
Hunde haben auf Almen NICHTS verloren.
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Helgab » Di Aug 12, 2014 14:10

Wenn es öffentliche Wege sind.... warum zäunt der Bauer seine Viecher nicht ein ? Wenn mein Hund einen Einbrecher beißt, muss meine Versicherung zahlen. Wer ist jetzt schuld am Tode der Wanderin und am verletzt werden, der Bauer ?
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Falke » Di Aug 12, 2014 14:23

Aus meinem zweiten Link oben:
lko.at hat geschrieben: Die erforderliche Verwahrung und Beaufsichtigung der Tiere muss dem Tierhalter auch zumutbar sein. Da eine Abzäunung des Weges auf einer Almweide weder üblich noch zumutbar ist, besteht für den Tierhalter an sich keine Verpflichtung, einen Weg, der durch eine Kuhweide führt, von vornherein durch Zäune von Weidegebiet abzugrenzen.


A.
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Helgab » Di Aug 12, 2014 14:49

Das sagt nichts aus :D ausserdem Öschi

Haftet der Bauer nicht ?

Wenn ich im Gegensatz zu früher, Mutterkühe und Bullen frei laufen lasse, sollte ich nach meinem Verständnis :P die Tiere einzäunen. Ich finde nicht, das die Bauern verlangen können, das nur noch Urlauber ohne Hund wandern gehen können.
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Frankenbauer » Di Aug 12, 2014 21:34

Helgab hat geschrieben:Das sagt nichts aus :D ausserdem Öschi

Haftet der Bauer nicht ?

Wenn ich im Gegensatz zu früher, Mutterkühe und Bullen frei laufen lasse, sollte ich nach meinem Verständnis :P die Tiere einzäunen. Ich finde nicht, das die Bauern verlangen können, das nur noch Urlauber ohne Hund wandern gehen können.


Die Störung geht vom Hund aus, nicht von der Kuh.
Almen gab es schon lange vor dem Tourismus, also muss sich der Tourismus den Gegebenheiten anpassen nicht umgekehrt. Klingt hart, ist aber so.

Gruß

Werner
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon Weinbauer » Di Aug 12, 2014 22:18

Frankenbauer hat geschrieben:Die Störung geht vom Hund aus, nicht von der Kuh.
Almen gab es schon lange vor dem Tourismus, also muss sich der Tourismus den Gegebenheiten anpassen nicht umgekehrt. Klingt hart, ist aber so.

Gruß

Werner


naja, wenn der offizielle wanderweg über die weide führt ist die alleinschuld selten nur beim wanderer. da kann der tierhalter oder der betreiber des wanderwegs mithaften.
in österreich wird jetzt auch mit warnhinweisen aufgerüstet.

auch ist deine aussage mit dem tourismus etwas unüberlegt. auch die (berg)bauern haben vorteile vom tourismus. oft ist er sogar lebensnotwenig.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Re: Mutterkühe töten Wanderin

Beitragvon oberländer » Mi Aug 13, 2014 7:38

Warum ist es nicht möglich diese Weiden für Ko*****e ( Hunde ) zu sperren ?
Warum ist soviel Verstand nicht möglich .
Ein Hund wird von Rindern oft als Aggressor oder Feind angesehen , also ist es nur im Interesse aller vernünftigen Personen wenn die Köter weg bleiben.

ich habe nix gegen Hunde, das Übel ist am anderen Ende der Leine
Verwaltung und Beamtentum sind Kropf und Blinddarm einer Volkswirtschaft
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