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Nabu lässt Heckrinder verhungern....

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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257 Beiträge • Seite 2 von 18 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 18
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Beitragvon Nick » So Mai 04, 2008 1:26

Hallo Feldjäger,
wenn in einem Rinderstall so ein Fall bekannt wird, wird sofort wegen Tierquälerei ermittelt. Dabei handelt es sich sehr oft um die Auswirkungn von menschlichen Tragödien. Das ändert zwar am Leid der Tieren nichts, aber die Ursachen sind andere.

Wenn ein selbsternannter Naturschützer (oder eine Gruppe) sich profilieren will und sich eine Herde Rinder anschafft und diese dann verhungern läßt, wird nur geschrieben das sie das Projekt mittlerweile eingestellt haben.


mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Beitragvon Jody85 » So Mai 04, 2008 10:38

es is ja nich so das die da frei wild rum liefen, die waren ja sogar eingezäunt das dumme im zaun hat sich ein rind verfangen und ist dort auch vereendet. es geht hier nich nur um vernachlässigung der Fütterung!!! der jenige der das immer beaufstichtigt hat ist krank geworden aber irgendwie hat sich niemand darum gekümmert für ersatz zu sorgen!! ich denke das war der auslösende faktor ... man kann Tiere schon so halten aber sie müssen ausweich möglickeiten in trockene gebiete haben und flächen die Futter bieten. das alles war nich durch dacht es wurde gemacht. aber so ist das mit solchen organisationen die meinen sie haben ahnung aber wissen tun se es auch net genau.. und bevor was getan wird müssen erst minimum 15 tiere sterben weil man sich dann erst denk moment hier stimmt was nicht.
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Beitragvon SHierling » So Mai 04, 2008 11:26

Ich denke, sowas ist dann eben nicht die "Ursache", das ist schon die Wirkung.

Die Ursache der ganzen Misere ist die FALSCHE Annahme, man könne für Hausrinder hierzulande eine "natürliche Lebensgrundlage" schaffen, und die ist halt falsch, das klappt nur mit Zäh-Äsern wie Ziegen, Wisenten, Rotwild etc etc. Oder eben umgekehrt ausgedrückt: man können mit Haustieren die Natur "nachbauen".

Der Fehler in diesen ganzen Konzepten ist doch, daß da "Natur" geschaffen werden soll, die es so gar nicht mehr geben kann, weil einige wesentliche Faktoren der Ökosysteme gar nicht mehr vorhanden sind und auch nicht mehr geschaffen werden können. Dazu gehören die Ure, dazu gehören aber auch die Bären und Luchse, die deren Kälber frühzeitig gerissen hätten um eine zu schnelle Vermehrung zu verhindern, und dazu gehört eben auch die Vorstellung der heutigen Menschen vom Tierschutz, die es nicht zuläßt, daß Tiere in mehr oder weniger menschlicher Obhut einfach verhungern, an Parasiten verenden oder erfrieren, dazu gehört dann in Folge z.B. auch, das von solchen Beständen immer wieder Seuchen (Tollwut, Schweinepest ...) ausgehen (weil "natürlich" nicht geimpft wird) etc etc etc.

In seinem Grundsatzpapier zur Jagd z.B. spricht sich der NABU ja gerade GEGEN die Zufütterung aus - und an anderer Stelle stellt er sich dann genau so gegen die Ergebnisse: langsam und "unansehnlich" verreckende Tiere. Sowas ist widersinnig, das ist Bambi-Syndrom und nicht Ökologie.
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Beitragvon estrell » So Mai 04, 2008 11:37

Jody
esistjamalnichtso, dasda15tiereimzaungehangenhaben, sonderndiesindechtundwirklichverhungert *phu ist das schwer so falschzuschreiben, wie machste das? Gibts dafür Kurse?*

Nein, die Leuts sind nicht "zu blöd" sondern die machen das mit Absicht - wenn Tiere qualvoll verenden, sind das in Landwirtsställen wirklich Folgen menschlicher Tragödien: Scheidung, Krankheit, Tod mithelfender Familienangehöriger - und die Scham, darüber zu reden und sich "hilfe" zu fragen. Auch oft mangelndes Geld für Futter, Tierarzt...
Es ist viel menschliches Leid, das in diesen Elendställen steckt.

Die "Naturschützer" wollen hingegen "die Natur herrausfordern" und es ist gewollt, das die Natur da "natürlich ausliest". ZB werden Kühe, die kalben, nicht beaufsichtigt und wenn danach Kuh - Kalb oder beide tod sind - ja dann ist das einfach "Natur" - Schade, das man die dann irgendwie von den Flächen auch noch runterholen muss, denn sonst könnte die Natur ja dafür sorgen, und Wölfe und Bären hätten was zu essen - oder Insekten, Geier, Füchse.....

Verboten sind in den Naturschutzprojekten: Entwurmung - auch auf feuchten Flächen mit Lungenwurm und Leberegelbefall! Salzleckstellen, Minealfutter, Zufüttern.
Ich habe extra für die Behandlung von Tieren Ausweichflächen - darauf müssen meine Tiere die doppelte Wartezeit auf das gegebene Mittel verbleiben, bevor sie in ein Schutzgebiet zurück dürfen. Ich lach mir dann einen Ast - da rundum keiner der anderen Landwirte sich drann hällt, oberhalb der Flächen in der Regel sogar Mais wächst... das dann darunter vom Regen eh alles landet - herrjeh.

Und es ist leider inzwischen so, das die Beweidungspläne nicht mehr von den "Club"mitgliedern selber gemacht werden sondern von Orts- und materiefremden Ingeneuren.

Wie gesagt - ich bin für die Tiere heilfroh, das sich da mal eine Kommune das "grüne Ungeziefer" aus dem Pelz schüttelt und hoffe sehr das das Schule macht!
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Beitragvon Jody85 » So Mai 04, 2008 12:05

ja wir sind hier auch bei der Pisa studie sorry das ich net schreiben kann is aber nich dein problem!!

aber die sache hätte funktionieren können wenns durch dacht gewesen wäre... in Dülmen klappt es ja auch komischer weise
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Beitragvon euro » So Mai 04, 2008 12:17

Bei den "Problembetrieben" frag ich mich echt wie die das machen um nicht bei CC-, QM- und QS-Kontrollen aufzufallen.
Nebenbei gefragt, gibt es in D nicht die obligatorischen Kontrollen vom "Betriebsveterinär" ?
Dachte das sei EU-Recht ...
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Beitragvon Limo » So Mai 04, 2008 12:37

Bei den "Problembetrieben" frag ich mich echt wie die das machen um nicht bei CC-, QM- und QS-Kontrollen aufzufallen.
Nebenbei gefragt, gibt es in D nicht die obligatorischen Kontrollen vom "Betriebsveterinär"


Wir hatten hier auch Jahrelang einen Problembetrieb im Ort. Wenn mal einer beim Amt wegen dem Betrieb vorstellig wurde hieß es nur nun lassen sie mal die arme Frau in Ruhe... Sprich die Behörden haben lange Jahre weggeschaut. Mittlerweile haben die Behörden aber endlich gehandelt und Tierhaltungsverbot ausgesprochen....Aber die Misstände waren sicherlich über 20 Jahre den Behöreden bekannt. :oops:
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Beitragvon SHierling » So Mai 04, 2008 12:54

Die NABU_ Projekte sind nicht notwendig auch immer gleich landwirtschaftliiche Betriebe, die laufen zum Teil unter "Richtlinien zur Haltung von Wild in Gehegen" oder "Vertragsnaturschutz" oder solchen Regelungen, deswegen kein CC , kein QS und keine Nutztierhaltungs-VO, keine Schweinehaltungy-Hygiene-VO - all das fällt oft einfach weg. Und wenn dann das Umweltamt statt der zuständigen Landwirtschaft-Stelle zuständig ist, fehlt auch da oft diie Fachkunde - da sponsorn dann Leute wie der VOGELSCHUTZBUND etc...und die haben halt ganz andere Prioritäten als das Wohl der Rinder.

Aber auf die Idee, das man überzählige Tiere auch selber essen könnte wenn gerade keine Geier da sind, sind sie immerhin schon gekommen ;)
http://www.nabu.de/nh/202/wulfen202.htm
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Beitragvon estrell » So Mai 04, 2008 16:23

Jody
in Dülmen das klapp eben nicht!
Hast du mal eins der letzten Hengstfohlen gesehen? Die krepieren meist nach der ersten Wurmkur beim neuen Besitzer, weswegen sie inzwischen auch oft "verlost" werden, da die meisten keiner kauft.
Ausserdem ist das in Dülmen wenigstens noch so, das man die Hengste jährlich rausfängt - das ist in den Naturschutzprojekten anders.

Übrigens, wer nicht richtig schreiben kann den mag man nur schwer lesen - willst du nicht verstanden werden?
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Beitragvon estrell » So Mai 04, 2008 16:25

Wir hatten hier auch Jahrelang einen Problembetrieb im Ort. Wenn mal einer beim Amt wegen dem Betrieb vorstellig wurde hieß es nur nun lassen sie mal die arme Frau in Ruhe... Sprich die Behörden haben lange Jahre weggeschaut. Mittlerweile haben die Behörden aber endlich gehandelt und Tierhaltungsverbot ausgesprochen....Aber die Misstände waren sicherlich über 20 Jahre den Behöreden bekannt. :oops:


Das Ämter die letzten sind, die "zuschlagen" kann ich inzwischen gut verstehen - denn wenn die Leute sich nicht mehr selber finanzieren, weil man ihnen den Betrieb zugemacht hat, fallen sie dem "Amt" zur Last.
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Beitragvon Jody85 » So Mai 04, 2008 17:56

estrell hat geschrieben:Jody
in Dülmen das klapp eben nicht!
Hast du mal eins der letzten Hengstfohlen gesehen? Die krepieren meist nach der ersten Wurmkur beim neuen Besitzer, weswegen sie inzwischen auch oft "verlost" werden, da die meisten keiner kauft.
Ausserdem ist das in Dülmen wenigstens noch so, das man die Hengste jährlich rausfängt - das ist in den Naturschutzprojekten anders.

Übrigens, wer nicht richtig schreiben kann den mag man nur schwer lesen - willst du nicht verstanden werden?


naja aber die sterben ja nich in massen halt "normale" auslese sonst hätten die das alles schon an nagel gehängt! naja egal is nich mein ding!!

ich war noch nie gut in satzbau und mit klein und groß schreibung hab ichs auch deshalb schreib ich immer klein!
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Beitragvon estrell » So Mai 04, 2008 21:28

Das nennt man nicht "normale Auslese" das nennt man unvernünftiges Herdenmanagement, völlige Verwurmung durch zu hohe Besatzdichte bei Standweide, zuletzt nennt man sowas eine verwahrloste Haltung.

Wilde Verhälltnisse gibts nicht und man kann sie nicht zurückholen. So sehr man mit romantischer Brille sich sowas auch wünscht - es geht nicht. Wer es trotzdem durchzieht, macht es einfach auf Kosten der Mitgeschöpfe.
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Beitragvon Jody85 » Mo Mai 05, 2008 13:25

oh man manche tiere werden auch nie entwurmt und überleben komischer weise ... wenn es gesund is kann ein Wurmbefall niemanden schaden nich ma den menschen!!!
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Beitragvon SHierling » Mo Mai 05, 2008 14:55

Ähm - ein Tier mit Wurmbefall ist mitnichten "gesund"! Die Aufgabe von Parrasiten im Ökosystem ist es ganz klar, auch gesunde Tiere zu befallen und dann auszumerzen - und zwar je nach Populationsgröße, je mehr Tiere auf einer Fläche stehen, desto größer ist der Befallsdruck, und desto mehr Tiere erkranken.

Und die Projekte des NABU machen da keine Ausnahme: Flächen, wie sie solche großen Wiederkäuer in der Natur zur Verfügung stünden, (nämlich solche, auf denen WANDERUNgen möglich sind!!) gibt es nicht.

Also muß man entweder Wechselausläufe anlegen, und die Tiere in angemessenen Abständen relelmässig umtreiben, um ein Ansteigen des Parasitenbefalls zu verhindern, oder eben entwurmen, alles andere ist Tierquälerei. Mit "natürlicher Selektion" hat das ganze sowieso nichts zu tun, denn zB Heckrinder sind nun mal keine "natürlichen Tiere", und sie stehen in keiner "natürlichen Umgebung", Man kann nicht einfach am einen Ende in die Natuir eingreifen, und Haustiere in Gehege stellen, und dann andererseits erwarten "die Natur" würde das schon machen.

Davon abgesehen ist es - meiner Meinung nach - auch Tierquälerei irgendwelche Haustiere "einfach so, weil der Mensch das gerne hätte" auf irgendwelchen Flächen verhungern oder an Parasiten verrecken zu lassen. Würde sich sowas jemand mit Katzen einfallen lassen, (da es ja Vögel, Ratten und Mäuse genug gibt - die brauchte man also auch nicht zu füttern), der landete doch umgehend im Knast.
ZU RECHT!
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Beitragvon estrell » Mo Mai 05, 2008 16:54

Jody,
hattest du schon mal selber Würmer?
Man merkts an schrecklichen Bauchschmerzen und Juckreiz am Po bis zum Blutigkratzen schon bei ganz "ungefährlichen" Spulwürmern, Bandwürmer bringen den stärksten Menschen binnen kurzem ins Grab.

Ich glaub du weist da gar nicht wovon du redest!
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