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Nabu lässt Heckrinder verhungern....

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Nabu lässt Heckrinder verhungern....

Beitragvon Limo » Mo Apr 28, 2008 22:00

Da fehlen mir ehrlich gesagt die Worte:


[url]http://www.oz-online.de/index.php?id=145&tx_ttnews[tt_news]=2429&cHash=3184f1eced[/url]
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so sind sie, die Naturschützer

Beitragvon SHierling » Mo Apr 28, 2008 22:57

Ich erleb sowas öfter, bei Hühnern ist es am schlimmsten (irgendwie "gilt" das wohl nicht, die sind zu klein), aber auch bei Wollschweinen, Gallos, Highlands ...all die Tiere, die "robust" aussehen.

Die Leute GLAUBEN FEST daran, daß man sowas einfach "rausjagen" kann, und dann machen die das schon. Es gibt keinerlei Vorstellung von Sorgfaltspflicht, es wird grundsätzliich nicht entwurmt, das macht "alles die Natur". Es ist selbst mit den allerbesten Büchern und Dissertationen "als Beleg" den Leuten NICHT beizubringen, daß es hierzulande "die Natur" gar nicht gibt, oder das bei Rückzüchtungen nun mal keine Gene "entstehen", die das Ursprungstier mal hatte.

Ähnliche Diskussion hatten wir hier schon mal
http://www.landtreff.de/viewtopic.php?t=9179

Wobei der NABU da nicht allein steht - hier nebenan auf der Ökoburg (BUND) wird an Kinder, Besucher und jeden der es wissen will in Seminaren (!) vermittelt, daß Jäger überflüssig sind. Würde man die Wildtiere sich selbst überlassen, würde sich deren Bestand auch von selber regulieren.... das glaubst auch Du nicht, wenn Du es hörst!
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Beitragvon Brock » Mo Apr 28, 2008 23:02

Ich weiß gar nicht....waren die Rinder so versteckt, oder die Menschen in der Umgebung wirklich so dumm.....sowas sieht normal jeder Leihe wenn ein Tier kurz vorm abkratzen ist! Jeder scheiß wird angezeigt, aba eine Herde Verhungerter Tiere im Schlamm mit vergammeltem Futter sieht wieder keiner :roll: Typisch deutsch, wäre da an einem Samstag oder Sonntag dick Gülle aufs Feld gefahren worden, wäre aber mit Sicherheit gleich ein Sondereinsatzkommando angerückt!.....
Niemand hat mich gefragt ob ich Leben will, jetzt braucht mir auch keiner vorschreiben wie ich es tun soll!
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Beitragvon SHierling » Mo Apr 28, 2008 23:19

Nee, nee, das läuft anders. Der Nabu kauft Flächen, die als Naturschutzgebiete ausgewiesen sind, und da gibts dann auf kilometer keine Wege - die Tiere werden einfach "ausgewildert", und selbst die vorgeschriebene tägliche Tierkontrolle wird den Leuten oft erlassen (weil angeblich nicht machbar!).
Die siehst Du mitunter wirklich nicht, wenn Du nicht weißt, wo die stehen, und dann ist es auch so, daß Laien das eben nicht sehen. Ehrlich nicht. Es ist denen NICHT möglich, eine "magere Kuh" von einem "Urtier" (vielleicht sahen die alle so aus) zu unterscheiden, deswegen haben die auch den Betreuer gewechselt. DER hat die Tiere ganz sicher gesehen - aber nicht BEGRIFFEN, was er da sieht.
Es gibt auch leute, die gucken ihren Wollschweinen beim Sterben zu und MERKEN ES NICHT.
Da kommst Du dann hin, und es heißt "es ist plötzliich einfach umgefallen"
Schafe noch schlimmer, weils unter der Wolle nicht auffällt. Hör mir auf mit Tierhaltung bei Naturschützern, ist echt eine HASSKAPPE für mich inzwischen.
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Beitragvon Brock » Mo Apr 28, 2008 23:36

das wusst ich natürlich nicht, dass Tiere da einfach "ausgewildert" werden, sowas gibt es im Süden nicht!
Aber man kann sagen was man will, wenn ich meine Tiere nicht Unter täglicher Beobachtung habe, gehört dass vielleicht in Urwald, aber nicht in einen Staat der ja angeblich so zivilisert und Vorbildlich sein will und einem "normalen" Landwirt den Dreck unter den Fingernägel kontrolieren will, weil man ja da schon wieder von einer Seuchengefahr ausgehen kann......ne, also da habe ich kein Verständniss, und was macht man mit trächtigen, und kranken Tieren. Da muss man ja von vorn herein ausgehen wenn man Tiere auswildert, dass man 110% nicht alle wieder Lebend sieht!
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Beitragvon SHierling » Di Apr 29, 2008 0:26

lies mal die Diskussion im anderen Thread, sowas gibt es überall, in Holland, in der Eifel, DIE SIND ÜBERALL - auch im Süden.

Da z.B. http://www.wiesmeier-landmaschinen.de/a ... nzucht.htm wäre ich mir auch nicht so sicher ... wenn ich SOWAS schon lese
ernähren sich von Gräsern, Kräutern, Zweigen und Knospen. (...) Wald und Gebüsch dienen als Unterstand und Schutz bei starkem Schneefall (...) ideal für (...) schwer zu bewirtschaftendes Gelände ...

Das liest sich schon schwer nach "auswildern" ...
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Beitragvon MF-133 » Di Apr 29, 2008 6:44

Das Prinzip der natürlichen Selektion und des ökologischen Gleichgewichts gehören unabdingbar zur Evolution. Es ist sehr brutal.
Der verwöhnte moderne Mensch möchte das nicht wahrhaben. Wieviele Füchse, Hasen und Feldmäuse, Wasservögel u.a.m den Winter über verrecken sieht man nicht. Man siehts nur bei den spektakulären Großtieren. Probleme bei der Auswilderung gibt es auch bei anderen Arten. Soll man deshalb grundsätzlich darauf verzichten?
Ich stehe der Auswilderung von Robustrindern jedoch auch mit gemischten Gefühlen gegenüber, allerdings vor allem deshalb, weil ich glaube, dass wir hier keine Landschaft mehr haben, in der die für sich ohne Zutun des Menschen dauerhaft eine Nische besetzen könnten. Zu kleinräumig. MFG
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Beitragvon estrell » Di Apr 29, 2008 8:29

Ich hätte da noch !2007! ca 500 verhungerte Schaafe im Venn oder die "vor Touristenblicken ins Gehegeinnere geschleppten Tiere" im Naturpark in den Niederlanden - die dort auch vorhandenen Wölfe entsorgen dann den Kadaver.

Auch in Solingen.... zb hier: http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel, ... ,,,,,.html

Wer gerne liest, möge sich das noch antun: http://www.tu-cottbus.de/BTU/Fak4/Umwoe ... R_7_01.pdf

Nur - ich glaube wir sind langsam am Ende der Fahnenstande - im Zuge der Aufwertung landwirtschaftlicher Flächen werden die Zuschüsse für Naturschutzgebiete nach und nach wegfallen - damit wackeln die Stühle der Ingenieure, die Vereine werden weniger Geld haben.... das ganze wird sich also wieder "beruhigen".

Wozu doch solche "Klimakatastrophen" gelegentlich gut sind :wink:
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Beitragvon SHierling » Di Apr 29, 2008 11:23

ch stehe der Auswilderung von Robustrindern jedoch auch mit gemischten Gefühlen gegenüber, allerdings vor allem deshalb, weil ich glaube, dass wir hier keine Landschaft mehr haben, in der die für sich ohne Zutun des Menschen dauerhaft eine Nische besetzen könnten. Zu kleinräumig.

ja, das ist das eine Problem, und das andere ist: Heckrinder SIND keine "Robustrinder". Wer solche Projekte will, soll gefälligst Wisente nehmen, die haben noch alle Gene dazu.

Heckrinder sind aber RÜCKzüchtungen, d.h. sie entsprechen nur im PHÄNOTYP dem, was sich die Archäologen unter dem Ur vostellen, genetisch sind das ganz normale Hausrinder!

Als drittes kommt noch dazu, daß man "die Sorte Natur", in der solche Ure mal gelebt haben, gar nicht mehr gibt, d.h. dazu fehlen auch die natürlichen Partner im Biotop, die Pflanzen, das Klima, ALLEs hat sich verändert. Man kann die Zeit nun mal nicht zurückdrehen.
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Beitragvon Nick » Di Apr 29, 2008 11:39

Hallo, also irgendwie fehlt mir da folgender Satz in der Zeitung: "Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen organisierter brutaler Tierquälerei."

mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Beitragvon estrell » Fr Mai 02, 2008 7:40

Aber es wird mal endlich!!!! was getan:

AHO Redaktion Grosstiere
1. Mai 2008
16 verendete NABU - Rinder: Kreis Leer zieht die Reißleine
Leer (aho) - Nach dem Tod von inzwischen 16 Heckrindern in der Obhut des Naturschutzbundes NABU hat der Landkreis Leer den Naturschützern die Kooperation und die Weideflächen gekündigt. Wie der Presse zu entnehmen ist, hatte eine Untersuchung ergeben, dass die Rinder auch wegen schwerer Fehler in der Haltung verendet waren. „Nachdem nun dieses Ausmaß bekannt war, haben wir uns veranlasst gesehen, das Projekt auf den beiden Flächen des Landkreises zu beenden“, sagte Landkreis-Sprecher Dieter Backer im Pressegespräch. Dienstag seien zwei weitere tote Kälber gefunden worden. Damit seien es nun 16 verendete Tiere. Landrat Bernhard Bramlage hatte die gehäuften Todesfälle auf eine Überforderung der NABU – Mitarbeiter mit dem Projekt erklärt.


Ich denke es wird allerhöchste Zeit das man an die selbsternannten "Naturschützer" mal die gleichen Anforderungen hinsichtlich "Tierwohlbefinden" und "Gute landwirtschaftliche Praxis" stellt - incl CC und Co. wie an jeden Landwirt! Ich denke da hätte sich die Ambition "auch Rinder halten zu müssen" bzw ihre Flächen verwildern und verbuschen zu lassen rasch bei den "Vogelguckern" erledigt.
Auch müsste die Bezuschussung von "Projekten" im Zuge der Ländlichen Entwicklung endlich mal an "Erfolge" und nicht an die persönlichen Lustvorstellungen der Vereinsoberen geknüpft werden - damit die Finanziererei der "Ingenieure" und der Vereinskasse endlich mal aufhört und damit diese bekloppte Vetternwirtschaft.
Was in der EU an Gelder verpulvert werden um die 10. oder 50.? gleiche Forschung noch mal zu machen, wo für Millionen an Euros "Planquadrate in die Landschaft gelegt werden", nur um die selbe Fläche dann zB hier nur drei Jahre später mit dem "Arsch nicht mehr anzusehen" da die Förderung dafür vorbei ist...

Naja, wollen wir hoffen das die Aktion des Kreises Leer als Beispiel für andere Gegenden mal endlich Schule macht!
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Beitragvon Feldjäger » Sa Mai 03, 2008 20:17

estrell hat geschrieben:Aber es wird mal endlich!!!! was getan:

Ich denke es wird allerhöchste Zeit das man an die selbsternannten "Naturschützer" mal die gleichen Anforderungen hinsichtlich "Tierwohlbefinden" und "Gute landwirtschaftliche Praxis" stellt - incl CC und Co. wie an jeden Landwirt! Ich denke da hätte sich die Ambition "auch Rinder halten zu müssen" bzw ihre Flächen verwildern und verbuschen zu lassen rasch bei den "Vogelguckern" erledigt.
Auch müsste die Bezuschussung von "Projekten" im Zuge der Ländlichen Entwicklung endlich mal an "Erfolge" und nicht an die persönlichen Lustvorstellungen der Vereinsoberen geknüpft werden - damit die Finanziererei der "Ingenieure" und der Vereinskasse endlich mal aufhört und damit diese bekloppte Vetternwirtschaft.
Was in der EU an Gelder verpulvert werden um die 10. oder 50.? gleiche Forschung noch mal zu machen, wo für Millionen an Euros "Planquadrate in die Landschaft gelegt werden", nur um die selbe Fläche dann zB hier nur drei Jahre später mit dem "Arsch nicht mehr anzusehen" da die Förderung dafür vorbei ist...

Naja, wollen wir hoffen das die Aktion des Kreises Leer als Beispiel für andere Gegenden mal endlich Schule macht!


Deine Einschätzung bezüglich der Steuermittelverschwendung in Naturschutzprojekten teile ich, allerdings abgesehen davon, dass Du 'natürlich' verschweigst, dass in der Agrarwirtschaft noch erheblich mehr EU-Gelder verpulvert werden und dies hier selbstredend niemand empört....

Als Reaktion auf den SPIEGEL_Artikel »Naturschutz: Serengeti in der Agrarwüste« (32/2001), der Naturschutzprojekte mit rückgezüchteten Auerochsen (Heckrinder) positiv darstellte, habe ich damals folgenden Leserbrief veröffentlicht:

Feldjäger hat geschrieben:Es ist immer wieder erstaunlich, mit welchen abstrusen Begründungen die Naturschützer ihre jeweils bevorzugten Kunstlandschaften zur wahren Natur stilisieren. Neuerdings stehen nicht mehr traditionell bewirtschaftete, bäuerliche Kulturlandschaften, sondern mit ›eiszeitlichen‹ Großsäuger bestückte Natur-Weide-landschaften für intakte Natur. Tatsächlich hat es solche savannenartigen Naturlandschaften hier nie gegeben. Jedes von einem seriösen Vegetationsgeschichtler ausgewertete Pollenprofil zeigt das gleiche Ergebnis: Mitteleuropa war nicht nur in der Nacheiszeit, sondern auch in den pleistozänen Warmzeiten flächendeckend mit Wald bedeckt. Statt sich mit solcherlei Fakten ernsthaft auseinander zu setzen, schwärmt die Großsäugerbewegung auf ihren einschlägigen Symposien lieber von Waldelefanten und Nashörnern, die bald wieder durch Mitteleuropa trotten. Was zumindest in Deutschland hinter diesen ganzen Unsinnsplänen und -theorien steckt, kann in den Lippeauen schon jetzt beobachtet werden: Fünf Naturschützer und rückgezüchtete ›Auerochsen‹ als abschreckende Landschaftswächter rein und der Rest der Bevölkerung raus. Mir graust vor dem Ziel der Riesenrüsseltierbewegung ganz Mitteleuropa in einen riesigen Hagenbeck zu verwandeln, mit wenigen Naturschützern als Wärtern und alle Erholungssuchenden auf Beobachtungskanzeln verbannt.


Wenn die verhungerten Naturschutzrinder hier allerdings mit Krokodilstränen überschüttet werden und Nick schreibt:

Hallo, also irgendwie fehlt mir da folgender Satz in der Zeitung: "Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen organisierter brutaler Tierquälerei."


dann entfernt sich die von Euch zur Schau getragene Empörung doch etwas weit von der Realitäten:

Wenn Die Staatsanwalt wirklich bezüglich "organisierter brutaler Tierquälerei" ernst machen würde, dann würde sie wohl weniger in Deutschlands Naturschutzgebieten als in Deutschlands Mastställen ermitteln, z. B. in den unzähligen fensterlosen Hallen, in denen Schweine vor sich hinvegetieren und Kanibalismus betreiben oder an Geschwüren krepieren.

Es stimmt nicht gerade hoffnungsvoll, dass solche Missstände (wie erst kürzlich aufgedeckt wurde) auch in Betrieben angetroffen werden, die mit dem QS_Zeichen (Geprüfte Quailitätssicherung) werben.

Gruß

Feldjäger
»Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.«
Albert Einstein

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Beitragvon Piet » Sa Mai 03, 2008 20:33

Eine Seuche ist wieder da!
Gruß Piet :(
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Beitragvon estrell » Sa Mai 03, 2008 22:20

Tja - wie wäre es mit "Neuseelänischen Verhälltnissen"? Wir schaffen einfach alle Subventionen ab und sehen, wer überlebt?

Das die EU einen höchst wunderlichen Subventionsstil hat - vieles genau da landet wo es eigentlich ehr nicht hinsollte, es anstelle vieler gutgehender Kleiner nur noch wenige nicht so toll laufende große Betriebe und viele Arbeitslose gibt... ja - ja.
Früher hatte ich Skrupel, die "Hand aufzuhalten" inzwischen beantrage ich auch regelmässig "mein Stück vom Kuchen". Und helfe anderen GERNE dazu auch etwas abzubekommen.

Das man in mehretagigen Mastställen bei tausenden von Tieren nicht mehr das Leiden jedes einzelnen sieht - diese Problematik stellt sich auch bei "Menschenzusammenballungen" egal ob in Guantanamo oder Buchenwald. Und alles ist gleich traurig.
Leider kann ich inzwischen nicht mal guten Gewissens sagen, das in einem "kleinen Betrieb" es den Tieren daher unbedingt gut geht - da sind immer noch die Kadaver, die in "25 Kuh-Ställen" neben den halbverhungerten Artgenossen gefunden werden.....

Du hast also recht - sowohl mit den Subventionen als auch mit der unmenschlichkeit der Menschen. Es gibt sogar unter uns Individuen, die ihresgleichen jahrelang in Keller stecken....

Trotzdem - ich kann nicht sagen - siehste, so sind sie die Menschen...

----
Zum Naturschutz - solange da jede Organisation ihr eigenes "Zielvolumen" hat und ihr eigenes Süppchen kocht - sehe ich das sehr suspekt.
Und das die dabei herrumturnenden Leuts dann auch absolut "beratungsresistent" und "fortbildungsfeindlich" sind, mehr über die Ernährung der vorkommenden Singvögel wissen als über die ihrer Weidepfleger.... das ist und bleibt traurig - und sollte verboten werden, denn da kann man sagen, das die zur Tierhaltung notwendige Sachkenntniss nicht einmal erwünscht ist.
Aus diesem Grund finde ich es wichtig, das sowas öffentlich gemacht wird, das die aus der Lobby der "guten Grünen" rauskommen und endlich lernen müssen oder eben die Tierhaltung aufgeben müssen.

Und hier kann man was bewegen - denn die Naturschutzprojekte leben von der Lobby - fehlt die, wird ihnen der Boden entzogen - also müssen die im Gegensatz zu dem Bauern mit dem verlotterten 25Kuh-stall oder dem mit den 50.000 Schweinen reagieren - das ist dann effektiver Tierschutz.
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