Hallo
wer hat Erfahrung mit der Nachbauerklärung STV. Ist man dazu verpflichtet die auszufüllen mussten bisher noch nie ausfüllen
sie wollen auf einmal von 2010 das haben wer kann dazu was sagen.
Danke schon mal
Farmer.W
Aktuelle Zeit: Do Feb 12, 2026 2:46
Grenzwächter hat geschrieben:PS: Hast du zufällig an irgendwelchen Gewinnspielen oder Umfragen teilgenommen? Dadurch kommen die an deine Adresse.
Todde hat geschrieben:Ich verstehe auch nicht ganz warum man deren Arbeit nicht honorieren will, Zucht ist ein wichtiger Teil für die zukünftige Landwirtschaft.
Wer Nachbau betreibt, der kann auch gefälligst Nachbaugebühren bezahlen.
Der "Verbraucher" soll mehr zahlen aber der Bauer spart auch gerne

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
NobbyNobbs hat geschrieben:Todde hat geschrieben:Ich verstehe auch nicht ganz warum man deren Arbeit nicht honorieren will, Zucht ist ein wichtiger Teil für die zukünftige Landwirtschaft.
Wer Nachbau betreibt, der kann auch gefälligst Nachbaugebühren bezahlen.
Der "Verbraucher" soll mehr zahlen aber der Bauer spart auch gerne
Daumen hoch, Thorsten. Aber das setzt Sozialkompetenz voraus. Die hat nicht jeder
(WSU, 2010) hat geschrieben: Mehrjährige Pflanzen als Lösung ökologischer Probleme
Ökologische Getreidesorten, die mit weniger Bedarf an Dünger, Herbiziden, Brennstoffen und Bodenerosion aufwachsen, als heute gesäte Pflanzen, könnten in zwei Jahrzehnten zur Verfügung stehen. Das schreiben Wissenschaftler in der Ausgabe Juni 2010 des Fachmagazins Science.
Die Landwirtschaft blickt auf 10.000 Jahre Geschichte zurück. Mehrjährige Getreidesorten könnten eine ihrer größten Innovationen sein.
Sie haben längere Wachstumsphasen als einjährige Getreide und tiefere Wurzeln. Daher können sie Niederschläge besser ausnutzen. Ihre größeren Wurzeln, die zehn bis 12 Fuß in die Tiefe reichen, halten den Boden besser fest und vermindern damit seine Abtragung (Erosion).
Sie bilden auch neuen Boden und speichern Kohlenstoff aus der Atmosphäre.
Außerdem benötigen die Pflanzen weniger Arbeitsgänge bei der Bearbeitung durch Landmaschinen und weniger Herbizide. Dies sind Schlüsselfragen in wenig entwickelten Gebieten. Der geringere Einsatz von Maschinen bedeutet weniger Verbrauch von fossilen Kraftstoffen und damit einen geringeren Ausstoß von Treibhausgasen.
Im Gegensatz dazu können einjährige Getreide fünfmal mehr Wasser verlieren als mehrjährige Getreide und das 35fache des Nitrats. Diese Substanz ist ein wichtiger Nährstoff für Pflanzen. Er kann in den Boden versíckern und die Felder verlassen, wobei er Trinkwasser verschmutzt und Tote Zonen im Oberflächenwasser schafft.
Todde hat geschrieben:Ich verstehe auch nicht ganz warum man deren Arbeit nicht honorieren will, Zucht ist ein wichtiger Teil für die zukünftige Landwirtschaft.
Wer Nachbau betreibt, der kann auch gefälligst Nachbaugebühren bezahlen.
Der "Verbraucher" soll mehr zahlen aber der Bauer spart auch gerne
herbst hat geschrieben:Wenn die Züchter wollen, dass mehr, oder nur z-saatgut verwendet wird, dann müssen sie eben versuchen ihr produkt am markt interessanter zu machen, seis durch preis, leistung oder sonst was...
und solange ich mit einem nachbau einen nachgewiesenen mehrertrag auf meinen flächen erreiche, gegenüber der gleichen sorte z-saatgut, werde ich ganz sicher nicht meine kompletten flächen mit z-saatgut bestellen.
ausserdem ist bis heute vor dem europäischen gerichtshof kein endgüliges urteil gefällt worden, das die uneingeschränkte forderung nach nachbaugebühr bestätigt.
und ich bin absolut nicht bereit, für ein korn, das auf meinem grundstück gewachse nist, mit meiner technik geerntet wird, mit meiner technik gesät wird, mit meinem wissen gepflegt wird und mit meiner sorgfalt gelagert wird, auch nur einen cent an jemanden abzutreten, der mit diesem ganzen kreislauf nichts zu tun hat.
was hat denn die ganze züchtung die letzten 15 jahre gebracht?
die erträge stagnieren doch seit mehr oder weniger als 30 jahren...
kurze sorten gab es 1970 schon
lange auch
gesunde auch
anfällige auch
frühe auch
späte auch
.......
ach ja, um das ganze rechtens zu umgehen, mische einfach 0,1 Prozent von einer anderen sorte zum saatgut unter, welches du aufbereiten lässt, denn für mischungen darf keine gebühr verlangt werden.
Grenzwächter hat geschrieben:Todde hat geschrieben:Ich verstehe auch nicht ganz warum man deren Arbeit nicht honorieren will, Zucht ist ein wichtiger Teil für die zukünftige Landwirtschaft.
Wer Nachbau betreibt, der kann auch gefälligst Nachbaugebühren bezahlen.
Der "Verbraucher" soll mehr zahlen aber der Bauer spart auch gerne
Ab dem Tag wo der Verbraucher gewillt ist mehr für Qualität zu zahlen bin ich bereit mehr Unkosten in Kauf zu nehmen. Der Verbraucher will aber Qualität in Mengen für den niedrigsten Preis. Eins steht fest wenn man den Vordruck beantwortet hat man demnächst eine Kontrolle mehr im Haus, kann ich drauf verzichten. Werde weiterhin mit einem Formlosen Brief antworten.
Mfg

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Mad hat geschrieben:Ich weiß gar nicht, warum sich hier über die Nachbauerklärung aufgeregt wird. Die Einsparung durch den Nachbau inkl. der Nachbaugebühren ist immer noch groß genug gegenüber dem Z-Saatgut.
Laufen eure Betriebe nicht so gut, dass ihr euch die paar cent nicht leisten könnt oder warum regt ihr euch darüber so auf?
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