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Nachbauerklärung

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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110 Beiträge • Seite 4 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
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Re: Nachbauerklärung

Beitragvon Todde » Mi Feb 11, 2015 0:00

[youtube]Ot8wa9funbU#t=43[/youtube]
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Re: Nachbauerklärung

Beitragvon T5060 » Mi Feb 11, 2015 0:34

Wenn ich mittelständische Züchter unterstützen möchte und das tue ich, dann kaufe ich deren Saatgut.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Nachbauerklärung

Beitragvon agco123 » Mi Feb 11, 2015 7:04

Guten morgen. Wie lang rückwirkend darf die stv eigentlich fordern?
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Re: Nachbauerklärung

Beitragvon herbst » Mi Feb 11, 2015 11:53

Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher was den Zeitraum angeht, aber ich glaube, dass wenn ein Verdacht besteht, können sie dir einen Fragebogen zusenden, und dich auch noch zu Aussaaten befragen die schon einige Jahre zurück liegen.
Ich kenne ein Beispiel, da waren es 3 Jahre, aber nur weil das ganze rückwirkend von einem Aufbereiter, auf Druck der STV, gemeldet wurde.
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Re: Nachbauerklärung

Beitragvon Bauerntrampel » Mi Feb 11, 2015 12:10

Und da wundert sich noch einer, dass es immer mehr in Richtung Hybridzüchtung geht...
Eine neue Sorte zu entwickeln dauert mal locker 10 Jahre und kostet einige Millionen Euro. Damit eine Sorte hinterher dann überhaupt Gewinn bringt, braucht es schon an die 10 Prozent Marktanteil. Wenn man bedenkt, wieviele Sorten wir haben, kann sich ejder ausrechnen, dass es nicht immer zum Gewinn reichen kann.
Und wer dann hier rumwürgt, er könne mit seinem eigenen Getreide tun was er will, der ist in meinen Augen auch nicht besser, als Konsumenten, die das billigste im Discounter kaufen und dabei höchste Qualität wollen.
Aber wenn wir dann iwann bei 100 Prozent Hybriden angelangt sind, dann Haben manche User ja erreicht, was andere verhindern wollten....
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Nachbauerklärung

Beitragvon herbst » Mi Feb 11, 2015 17:20

Eure Argumente sind ja alle schön und gut, aber eine Antwort auf meine Frage habe ich noch immer nicht erhalten:

Was haben die Züchter gemacht, bevor es die STV gab? Von Luft und Liebe gelebt?


Und wie es scheint, bezahlen hier ja alle ganz treu ihre Gebühren, dann wird es ja nie soweit kommen, dass nur noch 100% Hybriden angeboten werden...
Oder sollte es doch so sein, dass manche, wie auch im wahren Leben, nach aussen den Gutmenschen spielen, aber hinter verschlossenenr Türe auch nicht besser sind als andere...man wirds nie erfahren.
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Re: Nachbauerklärung

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Feb 11, 2015 17:28

herbst hat geschrieben:Eure Argumente sind ja alle schön und gut, aber eine Antwort auf meine Frage habe ich noch immer nicht erhalten:

Was haben die Züchter gemacht, bevor es die STV gab? Von Luft und Liebe gelebt?


Und wie es scheint, bezahlen hier ja alle ganz treu ihre Gebühren, dann wird es ja nie soweit kommen, dass nur noch 100% Hybriden angeboten werden...
Oder sollte es doch so sein, dass manche, wie auch im wahren Leben, nach aussen den Gutmenschen spielen, aber hinter verschlossenenr Türe auch nicht besser sind als andere...man wirds nie erfahren.



Was haben die Bauern gemacht bevor es die Flächenprämie gab? Von Luft und Liebe gelebt? Würdest du heute ohne weitere Einschnitte auf die Flächenförderung verzichten können/wollen? Leben und leben lassen. Wir leben nämlich alle voneinander.
Ich möchte eine intensive Zucht, da mir diese mittel- bis langfristig mehr bringt als die paar Moneten die man abdrücken muss. Ich weiß nicht, wo jetzt das riesen Problem ist, mit diesem Schwachsinn 4, 5 Seiten zu füllen.
Du hast dich vielleicht ein bisschen zu stark von deinem Nachbarn anstecken lassen, der scheinbar wirklich sehr engagiert gegen die Züchterhäuser ist. :roll: Aber gerechtfertigt finde ich das nicht unbedingt. Es gibt unnötigere Gelder die man abdrücken muss.
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Re: Nachbauerklärung

Beitragvon herbst » Mi Feb 11, 2015 17:36

Das ist jetzt keine richtige Antwort auf meine Frage!!
Was hat das mit der Flächenprämie zu tun???!!! REIN GAR NICHTS!!! Wenn ich die Prämie nicht will, dann beantrage ich sie einfach nicht, und bewirtschafte meine Fläche so wie ich WILL!!! Ende, Aus.

Wenn ich aber mein eigenes Getreide säen will, MUSS ich dafür bezahlen, keine Wahl, ob ich will oder nicht.

Wenn ich Z-Saatgut verwenden möchte, weil es mir das ganze Wert ist, habe ich die Wahl.

Seis drum, wie du sagst, es ist die Zeit nicht wert darüber zu diskutieren.
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Re: Nachbauerklärung

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Feb 11, 2015 17:44

herbst hat geschrieben:Das ist jetzt keine richtige Antwort auf meine Frage!!
Was hat das mit der Flächenprämie zu tun???!!! REIN GAR NICHTS!!! Wenn ich die Prämie nicht will, dann beantrage ich sie einfach nicht, und bewirtschafte meine Fläche so wie ich WILL!!! Ende, Aus.

Wenn ich aber mein eigenes Getreide säen will, MUSS ich dafür bezahlen, keine Wahl, ob ich will oder nicht.

Wenn ich Z-Saatgut verwenden möchte, weil es mir das ganze Wert ist, habe ich die Wahl.

Seis drum, wie du sagst, es ist die Zeit nicht wert darüber zu diskutieren.


Wo ich bei dir bin, ist, dass es eine Begrenzung geben muss. Eine Art zeitliche Barriere. Beispiel: Du baust eine 8 Jahre alte Sorte an, dafür bezahlst du dann keine Gebühren. Baue eine 4 Jahre alte Sorte an und du drückst x Euro ab, nimmst du die 2 Jahre alte Sorte, dann wird es eben ein bisschen mehr. Ein solches System würde allen am gerechtesten werden. Irgendwo muss Ende sein, da stimme ich dir zu. Aber die Leistung der Züchterhäuser muss besser honoriert werden als dass es okay wäre, wenn ein 300 ha-Betrieb einmal 5 Sack Z-Saatgut kauft un die nächsten 10 Jahre hunderte von Hektar damit bestellt. Wenn dir das nicht klar erscheint, brauchen wir hier nicht weiter diskutieren.
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Re: Nachbauerklärung

Beitragvon herbst » Mi Feb 11, 2015 18:01

Danke, dass du vielleicht doch ein bisschen Einsehen hast, worauf ich hinaus will.

Das System wie du gerade vorgeschlagen hast, wäre z.B. eine sehr gute Lösung. Nur diese pauschale Abfertigung finde ich nicht richtig, und bei dieser Meinung bleibe ich auch.

Ich selbst setzte auch jedes Jahr ca 25% Z-Saatgut auf meinem Betrieb ein, weil es für mich zeitlich und logistisch zum Teil einfacher ist.

Ich habe auch kein Problem damit, den hohen Preis für diese Ware zu bezahlen...aber nur weil ich das auch selber will, und für mich das frei entscheiden kann.

Aber wie soll ich z.B. meine, Onkel mit 72 Jahren erkläre, dass er für seinen Ritmo oder Flair, oder was weiss ich für eine alte Sorte, die er schon seit Jahrzehnten anbaut, noch etwas an die Treuhand abführen soll.
( Wobei ich denke, dass diese Sorten nicht einmal mehr in dem Gebührenkatalog aufgeführt werden)
Aber es gibt genügend Sorten die darin noch aufgeführt werden, obwohl sie schon lange aus der Vermehrung geflogen sind, und dafür darf meiner Meinung nach keine Gebühr mehr verlangt werden.
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Re: Nachbauerklärung

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Feb 11, 2015 22:04

Siehst du, dann sind wir doch gar nicht so weit auseinander. Gerade der letzte Absatz klingt durchaus logisch. ;-)
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Re: Nachbauerklärung

Beitragvon Nordhesse » Mi Feb 11, 2015 23:32

Herbst - ich kenne genügend Betriebe, die schon vor Gericht unterlegen sind, mit der Behauptung, sie haben den Brief nicht erhalten. Und die, die sagen, man dürfte sich nur nicht einschüchtern lassen liegen halt daneben, bzw. sagen nicht die Wahrheit- Die Auskunftspflicht ist wirklich in all ihren Facetten gerichtlich abgeprüft und grundsätzlich immer zu Gunsten der STA entschieden worden.

Die Irrglaube mit dem Einschrieben trifft auch auf andere Bereiche zu. Die Rechtsprechung geht davon aus, dass die Briefe angekommen sind, wenn der Absender dokumentieren kann sie abgeschickt zu haben. Als Beweis hierfür reicht schon die Tatsache, das andere den Brief erhalten haben.

Also spätestens auf die 2. Aufforderung den Nachbau zu melden sollte man reagieren, sonst kostet es Geld.
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Re: Nachbauerklärung

Beitragvon Todde » Do Feb 12, 2015 8:29

herbst hat geschrieben:Ich habe auch kein Problem damit, den hohen Preis für diese Ware zu bezahlen...aber nur weil ich das auch selber will, und für mich das frei entscheiden kann.


Das Nachbau erlaubt ist, ist nicht gottgegeben!
Wenn alle so denken würden wie Du, dann hätten die Züchter lange auf ein Verbot von Nachbau angestrebt.

Aber wie soll ich z.B. meine, Onkel mit 72 Jahren erkläre, dass er für seinen Ritmo oder Flair, oder was weiss ich für eine alte Sorte, die er schon seit Jahrzehnten anbaut, noch etwas an die Treuhand abführen soll.


In dem Du ihm sagst, dass diese Sorten nach dem Gesetz immer noch das "geistige Eigentum" des Züchters sind.
Ein Musiker kann auch nicht aus einem 100 Jahre altem Lied neu verwursten ohne dafür zu zahlen.
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Re: Nachbauerklärung

Beitragvon herbst » Do Feb 12, 2015 11:53

@ Nordhesse
Ich habe 2 Betriebe, die in unmittelbarer Nähe zu mir wohnen, mit denen ich auch privat und beruflich zu tun habe, und bei den beiden weiss ich es 100%, dass sie noch nie auf ein Schreiben, oder eine Drohung reagiert haben, und bis heute noch keinen Cent bezahlt haben.
Vielleicht ist das mit der Strafe genauso eine Lotterie wie das erfasst werden durch die STV.

Ich könnte jetzt auch weiter ausholen und dir meine Erfahrungen mit der Treuhand erzählen, und mit welch primitiven, und zum Teil illegalen Mitteln sie versuchen dir eine Gebühr aufzuerlegen. Ist aber hier nicht angebracht, und ich könnte mir vorstellen, auch nicht erwünscht.


@Todde
Von meiner Seite her habe ich eigentlich alles dazu gesagt, da ich es aber lieb mit jemandem zu diskutieren und dabei Versuche seine Behauptungen zu widerlegen, kann ich es einfach nicht lassen :D :D
Dass ein Komponist oder Liedschreiber ein Anrecht darauf hat, für sein Werk bezahlt zu werden ist völlig richtig und Legitim....aber
Es stellt sich ja jetzt auch nicht der Erfinder der Posaune hin und verlangt von jedem der darauf bläst eine Aufwandsentschädigung.
Genauso verhält es sich in meinen Augen auch mit Getreide.
Nämlich, anders wie du schreibst, ist nämlich ein Weizen gottgewollt( oder wie auch immer ich das sonst nennen soll)
Weizen gibt es schon Tausende von Jahren auf der Erde und wird auch schon immer von Menschen angebaut, vermehrt und verarbeitet.

Es gibt keine Person, die sich damit schmücken kann, denn Weizen erfunden zu haben, da dieser in der Natur entstanden ist.
Von daher finde ich es auch richtig, dass jeder, der Weizen anabauen will, dieses darf, ohne jemanden um Erlaubnis zu bitten...

Und ja ich weiss, der Weizen von damals ist nicht mit dem von heute zu vergleichen, und die Fortschritte in der Züchtung und und und...
aber das Horn in das früher geblasen wurde sieht heute auch anders aus, aber das Prinzip ist noch das gleiche.


Und um eines noch klar zu stellen:
Ich versteh alle eure Argumente die für eine Gebühr sprechen, und will auch nicht krampfhaft versuchen diese zu widerlegen, da ich ganz genau verstehe was ihr damit sagen wollt, und ich auch vieles von dem bejahe.
Genauso wäre es vielleicht von eurer Seite her ganz nützlich, wenn ihr meine Worte mal sacken lasst, und versucht zu verstehen um was es mir eigentlich geht...sicher nicht um die paar Kröten, die ich bezahlen soll, sondern um das Ganze an sich!!!

Ich kann doch nicht als mündiger Mensch zusehen, wie mir alle Grundrechte die ich einmal hatte, durch irgend ein Gesetz einen Erlass oder sonstige Bestimmung langsam aber sicher weggenommen wird.

Ich merke, dass ich langsam abschweife, von daher lasse ich das Ganze jetzt mal so stehen.
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Re: Nachbauerklärung

Beitragvon Mad » Do Feb 12, 2015 12:11

Ich sehe immer noch nicht das Problem.

Ein Flair oder Tulsa kosten zum Beispiel überhaupt nichts.

Und ein Ritmo kostet gerade mal 7,05€ Lizenzgebühr und 3,53€/dt Nachbaugebühr, jeweils +19% MwSt.

Ist das jetzt so viel, um sich darüber aufzuregen? :roll:
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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