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"Nährpflicht statt Wehrpflicht?"

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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70 Beiträge • Seite 5 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: "Nährpflicht statt Wehrpflicht?"

Beitragvon DWEWT » Mo Jul 06, 2020 5:03

T5060 hat geschrieben:Jede/r der in D lebt hat in seinem Leben 4.000 Std bzw. 100 Wochen Militär oder Sozialdienst zu leisten. Mütter bekommen pro Kind 1.000 Std. gutgeschrieben, genauso wie familiäre Pflegedienste gutgeschrieben werden. Und wer halt mit 20 Arbeitslos ist, geht in den Wehr - oder Sozialdienst, nix rumlungern oder Party. Danach sind die Leute sozialisiert. Wer aktiv in der FFW ist, bekommt die 4.000 Std. in seinem Leben ohnehin voll.


Als Landwirt wäre ich mit solchen Forderungen mal sehr vorsichtig. Genau diese Berufsgruppe gehörte schon immer zu den größten Drückebergern. Bestätigungen zur "Nichtabkömmlichkeit" gab es schon früher fast blanko vom Ortslandwirt. Wenn das Kreiswehrersatzamt dann doch hartnäckig war, musste die Landwirtschaftskammer sich dann noch für den Landwirt verwenden. Bezüglich Wehrpflicht, Zividienst oder sonstige gesellschaftliche Verpflichtungen, sollten nur Leute mitbestimmen dürfen, die selbst mal dort eingebunden waren. D.h., die größte Drückebergerfraktion, also die Politik, müsste da wohl schweigen. Eine Volksbefragung muss zu diesem Thema her.
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Re: "Nährpflicht statt Wehrpflicht?"

Beitragvon Hosenträger » Mo Jul 06, 2020 7:18

Du willst doch nicht ernsthaft das Volk abstimmen lassen? Da müßte man ständig es wieder Rückgängig machen! Politik wird doch am besten vom "Großkapital und Eliten" gemacht! Das Volk wird nur als Stimmvieh für eine Pseudodemokratie gebraucht! :cry:
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Re: "Nährpflicht statt Wehrpflicht?"

Beitragvon LUV4.0 » Mo Jul 06, 2020 7:29

Wehrdienst ist doch nur noch 9 Monate oder? Also nicht mal ein Jahr lang. Mein Gott..die ersten 3 Monate waren hart :oops:. Wenn man die überstanden hat war das härteste wenn das Bier alle war.. :mrgreen:. Die Bezahlung war natürlich ein Witz..für den Waldkater in Munster hat es aber immer gereicht :prost: :klug:.
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Re: "Nährpflicht statt Wehrpflicht?"

Beitragvon bauer hans » Mo Jul 06, 2020 9:52

DWEWT hat geschrieben:
Als Landwirt wäre ich mit solchen Forderungen mal sehr vorsichtig. Genau diese Berufsgruppe gehörte schon immer zu den größten Drückebergern. Bestätigungen zur "Nichtabkömmlichkeit" gab es schon früher fast blanko vom Ortslandwirt. Wenn das Kreiswehrersatzamt dann doch hartnäckig war, musste die Landwirtschaftskammer sich dann noch für den Landwirt verwenden.

so einfach funktionierte das nicht.
einer hier rückte mit ner kuh am halfter ein und wurde nach hause geschickt.
ich musste mich einer ärztlichen kontrolle unterziehen,um nachzuweisen,dass ich "eingeschränkt tauglich" war.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: "Nährpflicht statt Wehrpflicht?"

Beitragvon LUV4.0 » Mo Jul 06, 2020 13:31

bauer hans hat geschrieben:ich musste mich einer ärztlichen kontrolle unterziehen,um nachzuweisen,dass ich "eingeschränkt tauglich" war.



Nannte sich Musterung und mussten wir alle durch :P. Ich weiß garnicht was ihr alle gegen den Wehrdienst habt. Ich war gerne dort..Zuhause am Hof war ich seitdem oft genug. Der Alte ging mir dann auch noch oft genug auf den Geist..da war ein bisschen Urlaub schon nett. :mrgreen:
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Re: "Nährpflicht statt Wehrpflicht?"

Beitragvon bauer hans » Mo Jul 06, 2020 19:37

LUV4.0 hat geschrieben:
bauer hans hat geschrieben:ich musste mich einer ärztlichen kontrolle unterziehen,um nachzuweisen,dass ich "eingeschränkt tauglich" war.



Nannte sich Musterung und mussten wir alle durch :P. Ich weiß garnicht was ihr alle gegen den Wehrdienst habt. Ich war gerne dort..Zuhause am Hof war ich seitdem oft genug. Der Alte ging mir dann auch noch oft genug auf den Geist..da war ein bisschen Urlaub schon nett. :mrgreen:

nö,nach der musterung musste ich zum spezialisten,von wegen simulieren.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: "Nährpflicht statt Wehrpflicht?"

Beitragvon Stoapfälzer » Mo Jul 06, 2020 20:36

LUV4.0 hat geschrieben:
bauer hans hat geschrieben:ich musste mich einer ärztlichen kontrolle unterziehen,um nachzuweisen,dass ich "eingeschränkt tauglich" war.



Nannte sich Musterung und mussten wir alle durch :P. Ich weiß garnicht was ihr alle gegen den Wehrdienst habt. Ich war gerne dort..Zuhause am Hof war ich seitdem oft genug. Der Alte ging mir dann auch noch oft genug auf den Geist..da war ein bisschen Urlaub schon nett. :mrgreen:


Da muss jetzt einfach der Witz rein weil er so schön passt :lol:
https://debeste.de/25112/Bauern-bei-der-Bundeswehr-der-Brief-an-Zuhause
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: "Nährpflicht statt Wehrpflicht?"

Beitragvon T5060 » Mo Jul 06, 2020 20:59

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Jede/r der in D lebt hat in seinem Leben 4.000 Std bzw. 100 Wochen Militär oder Sozialdienst zu leisten. Mütter bekommen pro Kind 1.000 Std. gutgeschrieben, genauso wie familiäre Pflegedienste gutgeschrieben werden. Und wer halt mit 20 Arbeitslos ist, geht in den Wehr - oder Sozialdienst, nix rumlungern oder Party. Danach sind die Leute sozialisiert. Wer aktiv in der FFW ist, bekommt die 4.000 Std. in seinem Leben ohnehin voll.


Als Landwirt wäre ich mit solchen Forderungen mal sehr vorsichtig. Genau diese Berufsgruppe gehörte schon immer zu den größten Drückebergern. Bestätigungen zur "Nichtabkömmlichkeit" gab es schon früher fast blanko vom Ortslandwirt. Wenn das Kreiswehrersatzamt dann doch hartnäckig war, musste die Landwirtschaftskammer sich dann noch für den Landwirt verwenden. Bezüglich Wehrpflicht, Zividienst oder sonstige gesellschaftliche Verpflichtungen, sollten nur Leute mitbestimmen dürfen, die selbst mal dort eingebunden waren. D.h., die größte Drückebergerfraktion, also die Politik, müsste da wohl schweigen. Eine Volksbefragung muss zu diesem Thema her.


Als Rittergutbesitzer warst du bestimmt Leutnant im Stab, Rittmeister gab es ja bei der Bundeswehr nicht mehr. :mrgreen:

Die Rittergutsbesitzer von einst, haben als Oberst oder Major zwar nie ne Schlacht gewonnen,
aber dafür oft immer den Hof Pleite gemacht :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: "Nährpflicht statt Wehrpflicht?"

Beitragvon DWEWT » Mo Jul 06, 2020 21:15

T5060 hat geschrieben:
Als Rittergutbesitzer warst du bestimmt Leutnant im Stab, Rittmeister gab es ja bei der Bundeswehr nicht mehr. :mrgreen:

Die Rittergutsbesitzer von einst, haben als Oberst oder Major zwar nie ne Schlacht gewonnen,
aber dafür oft immer den Hof Pleite gemacht :mrgreen:


Du solltest den zeitlichen Rahmen nicht unberücksichtigt lassen. Bei der BW war ich in den 70ern des letzten Jahrhunderts und meinen Betrieb habe ich in diesem Jahrtausend gekauft. An einer militärischen Karriere lag mir nichts. Deshalb stehen, analog zu deiner Schlussfolgerung, die Chancen für einen weiteren Ausbau meines Betriebes sehr gut. :mrgreen:
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Re: "Nährpflicht statt Wehrpflicht?"

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Jul 06, 2020 21:50

Die Spätsechziger Bauernsöhne sind dank der geburtenstarken Jahrgänge recht einfach um die BW rumgekommen.
Die ganzen Jungs, die ich so während der Ausbildung kennen gelernt habe, also im wesentlichen die Jahrgänge 74-76 waren ohne Ausnahme alle bei der BW. Vereinzelt auch Ersatzdienst bei der Feuerwehr.

Grundi war ganz witzig, tolle Kameraden gehabt. In der Stammeinheit war Schichtdienst. Den konnte man auch gut aushalten.
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