xyxy hat geschrieben:Wir sollten Berlin mit Treckern umstellen und keine Lebensmittel mehr reinlassen.
Bist du jetzt beim BDM?
Aktuelle Zeit: Fr Jan 16, 2026 7:02
xyxy hat geschrieben:Wir sollten Berlin mit Treckern umstellen und keine Lebensmittel mehr reinlassen.
forenkobold hat geschrieben:..... dass sie sich von solch einem Subjekt instrumentalisieren lassen.
Die hohe Dioxin-Belastung im Viehfutter ist möglicherweise auf Rückstände von Pilzgift zurückzuführen. ........ Die analysierte Futterfett-Probe war mit 123 Nanogramm Dioxin pro Kilogramm belastet. Der gesetzliche Höchstwert von 0,75 Nanogramm wurde damit um das 164-fache überschritten.
Als Landwirt kann man also in Zukunft nur mit Mühlen zusammenarbeiten, die zu jeder Lieferung Futter eine Unbedenklichkeitsbescheinigung auf alle Umweltgifte, beifügt.
Grundsätzlich übermitteln alle Bundesländer die Ergebnisse des Futtermittelmonitorings
dem BMELV bzw. dem BVL im Rahmen der amtlichen Futtermittelstatistik. Dabei
bewegen sich die Daten größtenteils im unauffälligen Bereich. Zwischen 2004 und 2007
wurden insgesamt 6572 Futtermittelproben auf Dioxine und davon 687 Proben
zusätzlich auf dl-PCB untersucht (sowie die Summe aus Dioxin und dl-PCB gebildet), 96
Proben (1,5 %) überschritten den Höchstwert.
Im Fachgespräch Loccum wurde von einer Umkehrung der relativen Gehalte PCDD/F
zu dl-PCB vom Boden zu den Futtermitteln berichtet. Dieser Befund musste nach
Wiederholungsuntersuchungen des Landes Niedersachsen widerrufen werden (siehe
auch Presseerklärung vom 20.11.2009 des niedersächsischen Ministeriums für
Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, hier gekürzt
zitiert.)
1. Von den im Überschwemmungsbereich der Ems und in anderen Gebieten
gezogenen Aufwuchsproben wurde der Auslösewert von 0,35 ng/kg Futtermittel
für dl-PCB von keiner Probe überschritten.
2. Durch den Vergleich der neuen Ergebnisse mit den Umweltdaten konnten die
bisher nicht plausibel zu erklärenden Unterschiede zwischen den Futtermittelund
Umweltproben ausgeräumt werden. Die bislang aus dem Kompartiment
Futtermittel abgeleitete Sondersituation im Emsbereich kann in der Tendenz nicht
aufrecht erhalten bleiben. Futtermittelrechtlich kann in dieser Region kein
höheres Risiko mehr gesehen werden, als in anderen
Überschwemmungsgebieten.
3. Auf Grund der Auswertung der neuen Ergebnislage im Bereich der Futtermittel
kann auch die Annahme nicht mehr aufrecht erhalten bleiben, dass Produkte von
Tieren, die auf landwirtschaftlichen Betrieben mit Flächen im Vordeichbereich der
Ems gehalten werden, grundsätzlich erhöht belastet sind.
Dioxine und dl-PCB in der Umwelt Umweltbundesamt, 02/2010
24
4. Die Umweltdaten weisen weiterhin auf keine erhöhten Gehalte im Bereich der
Ems hin.
5. Eine Risikobewertung aus futtermittelrechtlicher Sicht beinhaltet die Ableitung,
dass bei Nichteinhaltung der guten landwirtschaftlichen Praxis und der
Bewirtschaftungsempfehlungen das Risiko einer Kontamination der Futtermittel
mit Dioxinen steigt. Den Empfehlungen der Landwirtschaftskammer kommt daher
eine erhebliche Bedeutung zu.
Aus den bisherigen vorliegen Daten kann nicht abschließend festgestellt werden, ob
eine Korrelation und ggf. welche zwischen den Gehalten im Boden und in den Pflanzen
vorliegt.

Zurück zu Aktuelles und Allgemeines