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Nds sperrt 1000 landwirtsch. Betriebe

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Nds sperrt 1000 landwirtsch. Betriebe

Beitragvon Gockel » Do Jan 13, 2011 10:59

meyenburg1975 hat geschrieben:Wie siehts überhaupt momentan mit Schlachtungen aus?
Angeblich werden auch Schlachtrinder nur noch eingschränkt abgenommen und man muß nen Wisch vom Futtermittellieferanten weil wegen Dioxin und so beilegen und auch selber was in der Richtung unterschreiben. Weiß da jemand genaueres???


Ein Schreiben deines Futtermittellieferanten, dass mit der besagten Firma Harles & Jensch kein geschäftlicher Kotakt bestand.

Gruß Gockel
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http://www.youtube.com/watch?v=56iivPxovAQ
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Re: Nds sperrt 1000 landwirtsch. Betriebe

Beitragvon Cairon » Do Jan 13, 2011 11:41

Gockel hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Wie siehts überhaupt momentan mit Schlachtungen aus?
Angeblich werden auch Schlachtrinder nur noch eingschränkt abgenommen und man muß nen Wisch vom Futtermittellieferanten weil wegen Dioxin und so beilegen und auch selber was in der Richtung unterschreiben. Weiß da jemand genaueres???


Ein Schreiben deines Futtermittellieferanten, dass mit der besagten Firma Harles & Jensch kein geschäftlicher Kotakt bestand.

Gruß Gockel


Soweit ich informiert bin, reicht dieses einfache Schreiben in der Form wie es beim letzten Skandal verwendet wurde nicht. Das Schreiben muss die Anschrift des Betriebes tragen, der die Schweine liefern will und direkten Bezug auf die gelieferten Partien nehmen.
Hatte mit meinem Futtermittelberater gesprochen und der war ziemlich sauer, er hatte letzte Woche die Pauschalen schreiben verschickt und jetzt muss er jedes Schreiben für jeden Betrieb mit Briefkopf versehen und erneut zuschicken.
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Re: Nds sperrt 1000 landwirtsch. Betriebe

Beitragvon AlbertS » Do Jan 13, 2011 19:19

Cairon hat geschrieben:@AlbertS

Würde der deutsche Verbraucher Eberfleisch essen, bräuchten wir nicht kastrieren. Und ich habe in der Berufsschule gelernt, dass bei Ferkeln bis zum 21 Tag die Nervendichte so gering ist, dass sie dabei kaum Schmerzen empfinden. Das Schreien der Ferkel ist die Angst der Tiere wenn man sie hoch nimmt. Sie schreien genau so wenn man sie nur hoch nimmt und nicht kastriert. Wenn die Ferkel dabei solche Schmerzen empfinden, warum hören sie auf zu schreien, sobald man sie wieder auf die Erde setzt? Müssten sie nicht weiter schreien, schließlich verschwinden die Wunden nicht nur weil sie wieder auf ihren eigenen Beinen stehen.
Ist es besser die Ferkel zu betäuben und dabei in Kauf zu nehmen, dass ein Teil der Ferkel nicht wieder aufwacht? Und was meinst Du wie lange es dauert bis es zu Unfällen mit den Narkosewagen kommt oder irgendwelche Teens auf den Bolzen kommen sich mit dem Zeug high zu machen?

Das gleiche gilt für das schwänze kopieren bis zum 21. Tag. Warum schreien die Ferkel nicht weiter sobald sie wieder auf dem Boden stehen. Ich habe in meiner Ausbildungszeit geschätzte 3000 Ferkel kastriert und kopiert. Ich weiß also wovon ich rede.

Das schleifen der Zähne wird doch kaum noch praktiziert, in meiner Lehrzeit war es die absolute Ausnahme und wurde nur gemacht wenn der Wurf sehr groß war und nicht die Möglichkeit bestand Ferkel zu versetzen.

Unsere Schweine werden alle betriebsnah geschlachtet. Laut Map24 beträgt die Entfernung zwischen unserem Hof und der Schlachtstätte 36.30 km. Unsere Vierladewege und Rampen sind so angelegt, dass die Schweine möglichst stressfrei auf den LKW gelangen. Gleiches gilt für die Rampen an der Schlachtstätte. Ich bin des öfteren bei der Schlachtung unserer Schweine anwesend und denk, dass den Tieren nicht mehr angetan wird als nötig. Das gewaltfreie Töten eines Tiere gibt es nicht, darüber brauchen wir nicht zu streiten. Ich habe schon oft zugesehen wenn die Tiere abgestochen werden und bisher habe ich keines gesehen, dass nicht ausgeblutet ist. Das mag auf anderen Betrieben anders laufen. Woher stammen denn die Zahlen die Du hier anführst, gibt es dafür belege? Es ist doch schon etwas polemisch Mastschweine 120 kg Lebendgewicht als Babys zu bezeichnen. Dir dürfte doch klar sein, dass ein schwein nicht die Lebenserwartung eines Menschen hat.

Natürlich trennen unsere Schweine zwischen Liegebereich und Abort. Unsere Ställe sind als mit Teilspalten und Liegeflächen ausgestattet. Beschäftigungsmaterial steht ihnen in Form von Bällen und Ketten zur Verfügung. Jedes Schwein hat seinen Fressplatz und neben der Flüssigfütterung ist zusätzlich in jeder Bucht ein Tränkenippel. Alle unsere Ställe entsprechen der Tierhaltungsverordnung und bei der letzten QS-Überprüfung haben wir 98 von 100 Punkten erreicht.

Wie stellst Du es Dir denn vor ein paar Schweine auf der Weide hinter dem Haus oder dar man Tiere gar nicht essen? Wo fängt für dich die Massentierhaltung an und was ist bäuerliche Landwirtschaft? Und erkläre mir mal ganz im Detail wie für dich die perfekte Tierhaltung aussieht und falls Du generell gegen Tierhaltung bist, dann erkläre mir warum es ethisch eher zu Vertreten ist Pflanzen zu töten als Tier. Schließlich atmen Pflanzen, sie haben einen Stoffwechsel, sie wachsen und vermehren sich, also sind es genau so Lebewesen wie Tiere auch.


Danke für die ausführliche Antwort, Cairon. Hätte ich nicht erwartet. Dachte, es kommen wieder nur unqualifizierte Kommentare a´la Schimmel, euro, Shierling und Co.
Naja, Cuxländer sind eben doch die besten, da bin ich ja schließlich auch geboren….

Zur Massentierhaltung und zur bäuerlichen Landwirtschaft: ich finde, der Begriff “Massentierhaltung” ist nicht so einfach zu erklären und wird in erster Linie als Synonym für Agrarfabriken, Intensivhaltung und industrialisierte Nutztierhaltung benutzt.
Wenn ein Landwirt eine “Masse” an Tieren hält, muss das nicht unbedingt schlecht sein. Ich kenne z.B. einen Landwirt in der Nähe von Otterndorf, der u.a. nur 20 Milchkühe in einem dunklen, verdrecktem und zugigen Stall hält, da fällt mir gar nichts mehr zu ein. Da geht es eine größere Anzahl von Milchkühen in einem modernem Laufstall sicherlich besser. DENNOCH: ich persönlich bin gegen jegliche “Nutz”tierhaltung.
Da mir aber bewusst ist, dass eine Nutztierfreie Welt reine Utopie ist, finde ich zumindest die Standards von Neuland oder Demeter einen guten Kompromiss.
Auch die Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung (AGfaN) finde ich sehr gut. http://www.tierschutz-landwirtschaft.de ... weine.html.

Auch wenn Schweine ihr “Schlachtgewicht” (was für ein schrecklicher Begriff) mit über 100 kg erreicht haben, ändert es nichts an der Tatsache, dass sie erst 5 - 6 Monate alt sind. Schweine haben je nach Rasse eine natürliche Lebenserwatung von bis zu 20 Jahren. Deshalb bleibe ich dabei, dass sie noch Babies sind, wenn sie geschlachtet werden.

Zum “Pflanzen töten”, wie Du es nennst: eine Pflanze hat kein ZNS (Zentralnervensystem) und daher auch keine Empfindungen in der Art der Tiere. Deshalb ist es ethisch überhaupt kein Thema, Pflanzen zu essen.


@euro: falls Du es noch immer nicht begriffen hast, „AlbertS“ steht für Albert Schweitzer http://albert-schweitzer-stiftung.de/ , das heisst also noch lange nicht, dass ich ein männliches ForumsmitGLIED bin…. Also, mach Dir man um meine Oberweite keine Sorgen :)
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Re: Nds sperrt 1000 landwirtsch. Betriebe

Beitragvon Hoschscheck » Do Jan 13, 2011 20:06

AlbertS hat geschrieben:...
Deshalb bleibe ich dabei, dass sie noch Babies sind, wenn sie geschlachtet werden.
...

Gibt doch auch genug junges Gemüse, was nicht mehr zur Erhaltung der Art beitragen konnte, in den Kochtöpfen der Veganer.
So manche Karotte hätte sicher auch gerne ihren Geschlechtstrieb ausgelebt.
:mrgreen:


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Re: Nds sperrt 1000 landwirtsch. Betriebe

Beitragvon xyxy » Do Jan 13, 2011 20:57

Und, gibt es schon einen Nachfolger für Ilse?
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Re: Nds sperrt 1000 landwirtsch. Betriebe

Beitragvon Cairon » Do Jan 13, 2011 21:07

@AlbertS

Für Dich ist es also ausschlaggebend ob ein Organismus ein zentrales Nervensystem hat. Im Umkehrschluss darf man also alles essen was kein zentrales Nervensystem hat. Also dürfte man sich aus Einzellen (Pantoffeltierchen, Amöben, usw.) eine Suppe kochen. Es gibt Pflanzen die auf den Angriff von Fressfeinden reagieren, kann Du also definitiv ausschließen das Pflanzen nicht doch in irgendeiner Form etwas empfinden? Es könnte doch sein, dass unsere Wissenschaft einfach noch nicht dahinter gekommen ist. Lebewesen im biologischen Sinne sind Pflanzen aber ja in jedem Fall. Kannst Du mit 100%iger Sicherheit sagen, dass Pflanzen keine Wahrnehmung haben?
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Re: Nds sperrt 1000 landwirtsch. Betriebe

Beitragvon Hessen-Sibirier » Fr Jan 14, 2011 16:26

meyenburg1975 hat geschrieben:Wie siehts überhaupt momentan mit Schlachtungen aus?


Heute morgen Anruf vom Viehhändler...
Unser regulärer Schlachthof nimmt in dieser Woche keine Schweine mehr zur Schlachtung an,
weil zwei Großkunden abgesprungen sind.
Großvieh ist nur noch begrenzt und mit deutlichen Preisabschlägen absetzbar.
Jetzt sollen die 30 Schweine und zwei Schlachtkühe in der kommenden Woche nach Bayern gekutscht werden. Aber nur mit personifizierter Bescheinigung des Fumi-Lieferanten, daß alle eingesetzten Futermittel frei von unerwünschten Stoffen waren. :x
Da darf man dann schon mal fragen, welchen Nutzen die Teilnahme an QS überhaupt bringt.
Für mich stellt das alles eine kompetente Bankrotterklärung von Quatsch mit Sosse dar. :twisted:
Zuletzt geändert von Hessen-Sibirier am Fr Jan 14, 2011 21:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nds sperrt 1000 landwirtsch. Betriebe

Beitragvon AlbertS » Fr Jan 14, 2011 17:18

schimmel hat geschrieben:.....Behalt sie für dich und diffamiere nicht ständig unbescholtene Menschen, die die Versorgung von 80 Millionen Menschen sichern.....das ist nämlich moralisch verwerflich....in meinen Augen. Reini


...die Versorgung von 80 Mill. Menschen in Deutschland mit "Nutz"tierhaltung????? Die Rechnung geht leider nicht auf.Hier ist endlich ein Umdenken von der landw. Tierhaltung zur Getreideproduktion erforderlich!!!

Es gibt mehr als genug Nahrung auf der Welt, um die gesamte Menschheit zu ernähren. Warum müssen also immer noch 840 Millionen Menschen hungern?
Dafür ist teilweise unsere auf Fleisch basierende Ernährung verantwortlich. Denn Land, Wasser und andere Ressourcen, die für den Anbau von Nahrungsmitteln für den Menschen eingesetzt werden könnten, werden stattdessen für den Anbau von Futtermitteln für sog. "Nutz"-tiere verschwendet.
Nach dem jüngsten Bericht der Compassion in World Farming, wird Getreide, das dazu genutzt werden könnte, die Hungernden zu ernähren, stattdessen dazu verwendet, Tiere für Nahrung zu mästen. Man benötigt bis zu 16 kg Getreide, um nur 1 kg Fleisch zu produzieren.
Industrieländer exportieren Getreide in Entwicklungsländer und importieren wiederum das Fleisch, das dort mit dem Getreide produziert wird. Dadurch werden die Landwirte in den Entwicklungsländern, die versuchen, sich selbst zu ernähren, von ihrem Land vertrieben.

Ihre effiziente, auf Pflanzen basierende Landwirtschaft wird durch intensive Tierzucht ersetzt, welche zusätzlich Luft und Wasser verseucht und einst fruchtbares Land tot und öde zurücklässt.

Wenn dieser Trend anhält, werden Entwicklungsländer nie imstande sein, genug Nahrung für sich selbst zu erzeugen und weltweiter Hunger wird auch weiterhin Hunderte Millionen Menschen überall auf dem Planeten plagen. The Guardian erklärt, dass es nur eine Lösung gibt: "Es scheint jetzt offensichtlich, dass eine vegane Ernährung die einzig ethische Antwort auf das weltweit wohl dringlichste Problem sozialer Gerechtigkeit [der Welthunger] ist".

Quelle: http://www.peta.de/web/welthunger.487.html

Amerikanische und europäische Unternehmen ziehen in lateinamerikanischen Ländern ein und kaufen Land und Getreide auf, um "Nutz"-Tiere aufzuziehen und das Fleisch an Fleischesser in den USA und Europa zu verkaufen. Diese Unternehmen benutzen die Ressourcen, die zur Ernährung der örtlichen Bevölkerung verwendet werden sollten. Daher hungern Millionen Menschen in Lateinamerika und überall auf der Welt, während für Nahrung gezüchtete Tiere mit Getreide vollgestopft werden und die Umwelt zerstören. In Guatemala beispielsweise sind 75 Prozent der Kinder unter 5 Jahren unterernährt, doch es werden weiterhin über 17.000 Tonnen Fleisch für den Export in die USA produziert. Anstatt die Hungernden der Welt zu ernähren, nehmen wir ihnen das Getreide und das Land, um unsere Sucht nach Fleisch, Eiern und Milch zu befriedigen.

Quelle: http://www.peta.de/web/ausbeutung_der.490.html

also, wer ist jetzt moralisch verwerflich? Ich, oder DU Reinhard, durch Dein veraltetes Denken und Handeln?

.
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Re: Nds sperrt 1000 landwirtsch. Betriebe

Beitragvon Hoschscheck » Fr Jan 14, 2011 17:43

AlbertS hat geschrieben: Man benötigt bis zu 16 kg Getreide, um nur 1 kg Fleisch zu produzieren.
...
Anstatt die Hungernden der Welt zu ernähren, nehmen wir ihnen das Getreide und das Land, um unsere Sucht nach Fleisch, Eiern und Milch zu befriedigen.


Albert, - Mäuschen,

bei dem Wirkungsgrad deines Bio-Getreides, reicht das Zeug nicht um alle Hungernden dieser Welt zu ernähren.
Mit Konvi-Power-Getreide bekommst du deine Gleichung schneller zum stehen.


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Re: Nds sperrt 1000 landwirtsch. Betriebe

Beitragvon SHierling » Fr Jan 14, 2011 18:15

Nach dem jüngsten Bericht der Compassion in World Farming, wird Getreide, das dazu genutzt werden könnte, die Hungernden zu ernähren, stattdessen dazu verwendet, Tiere für Nahrung zu mästen. Man benötigt bis zu 16 kg Getreide, um nur 1 kg Fleisch zu produzieren.


Es ist immer das selbe, oder? Was anderes als diesen - sorry - Blödsinn kannst Du nirgends abschreiben?
Hast Du denn inzwischen -oder haben Deine Peta-Freund *IRGENDEINEN* Beleg für diese Behauptung? Um welche Tierart geht es da? Wie soll das Futter aussehen? Gibt es irgendwo auf der Welt irgendeine Versuchsstation, einen Stall oder eine Uni, bei der man mal nachlesen kann, welche Nutztiere eine derartige Menge Getreide je kg Zuwachs überhaupt überleben?

Hier mal eine "Handvoll" Gegenbeispiele:
Deutsche Hähnchen : http://www.lk-wl.de/duesse/wir/jahresbe ... altung.pdf
Österreichische Schweine http://www.landwirt.com/schweinebericht ... einen.html
Hier auch mal als Bild
futterverwertung_schwein.png
futterverwertung_schwein.png (21.04 KiB) 777-mal betrachtet


Oder mal auf englisch:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9820889
auch für Hühner
http://www.worldpoultry.net/news/feed-c ... d4689.html

Bei den Wiederkäuern gibts natürlicherweise kein Beispiel, denn die sterben, wenn man sie nur mit Getreide füttert.

Und wo sind jetzt Deine Beispiele? (Bitte nicht das hundertste Zitat eines Zitats einer abgeschriebenen Behauptung, sondern B E L E G E )


Und wie üblich die Frage für den gefälligen Vergleich, ohne den Deine Aussagen sowieso sinnlos sind:
wieviel Getreide braucht man denn für 1kg Mensch?
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Nds sperrt 1000 landwirtsch. Betriebe

Beitragvon Cairon » Fr Jan 14, 2011 18:32

@AlbertS

Das mit den 16 kg Getreide ist einfach Quatsch und SHirling hat es hier ja auch wieder belegt. Auch ich habe es ja oft genug mit zahlen untermauert. Ein populistische Lüge wird nicht wahrer wenn man sie wiederholt. Führe doch mal aus, wie man auf diese 16 kg kommt.

Und mal ganz ehrlich, selbst wenn wir den kein Getreide mehr an unsere Tier verfüttern würden, würden die Menschen genau so hungern. Sie haben nicht das Geld sich Getreide zu kaufen und ich glaube kaum, dass man sie damit beschenken würde. Glaubst Du denn in Guatemala würde dann ein Kind weniger verhungern, wenn sie kein Fleisch exportieren würden? Die Armen würden trotzdem hungern, denn sie haben nicht die Mittel sich etwas zu essen zu kaufen und eigenes Land auf dem sie selber etwas anbauen könnten haben sie auch nicht. Und wenn sie kein Fleisch exportieren würden, dann würden sie Bio-Sprit oder etwas anderes erzeugen.

Und wer sich auf PETA beruft..... naja, die haben schon mehr als einmal die Unwahrheit gesagt, wenn es ihren Zwecken diente.
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Re: Nds sperrt 1000 landwirtsch. Betriebe

Beitragvon Piet » Fr Jan 14, 2011 18:34

AlbertS hat geschrieben: http://albert-schweitzer-stiftung.de/ :)


Wenn ich mir den Link so ansehe, dann drängt sich mir der Verdacht auf, es geht nur um Spendengelder!
http://www.jagtnorden.de
Alta, lass uns Baumarkt!
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Re: Nds sperrt 1000 landwirtsch. Betriebe

Beitragvon H.B. » Fr Jan 14, 2011 19:49

AlbertS hat geschrieben:...die Versorgung von 80 Mill. Menschen in Deutschland mit "Nutz"tierhaltung?????

Dumme Seegurke, in einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft können deine verwerflichen Ziele nicht umgesetzt werden. Und für Hungernde Lebensmittel zu produzieren, die sie sich nichtmal verbilligt leisten können, ist doch aus eurer Sicht noch viel verwerflicher?
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Re: Nds sperrt 1000 landwirtsch. Betriebe

Beitragvon forenkobold » Fr Jan 14, 2011 20:51

Können sich die verlogenen Spckenvereine nicht mal auf eine gemeinsame Polemik festlegen?

Die einen behaupten, wir würden den armen Länderen das Essen wegkaufen, die anderen brüskieren sich über Exporte DORTHIN.. sie würden deren Märkte zerstören.

Aber das Problem wird sich eh erledigen....

16 kg Getreide/Soja geschrotet und mineralisiert ist ein Gegenwert von 5 Euro.
wenn ich mir da die kg-Preise anschue, die ein Landwirt fürs Fleisch bekommt, kann sich Albertine beruhigt zurücklehnen....


Weil die Intelligenz mit Sicherheit nicht ausreicht, diesen Blödsinn schon anhand einfahcster Rechnungen als solchen zu entlarven.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Nds sperrt 1000 landwirtsch. Betriebe

Beitragvon Angus70 » Fr Jan 14, 2011 22:44

@ AlbertS *kratz* was mache ich mit meinem Dauergrünland , das nun garantiert nicht Umbruch fähig ist ? Gras schmeckt mir nicht ! Vielleicht dir ?
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