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Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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64 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon Königstiger2 » Mo Sep 23, 2019 19:36

Wenn mein Pächter meine Flächen an einen dritten weiter verpachtet, würde ich auch stutzig.
Ich würde an erster Stelle vermuten, das er eine bessere Pachte einstreicht und so schon mal fürs nichts tun einen Gewinn erzielt.
Königstiger2
 
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon julius » Sa Nov 09, 2019 21:39

Family Guy hat geschrieben:
julius hat geschrieben:Wäre ........ Einrichtung wie die Kirche dein Verpächter wäre denen egal wenn ein anderer die Fläche bewirtschaftet solange du den Pachtpreis bezahlst, aber bei einem Landwirt als Eingentümer ist das was anderes.


Süß, dass die Menschen immer noch die Illusion haben, die Kirche wolle den Menschen was Gutes oder hält Streit von Ihnen ab. Meine persönliche Erfahrung mit der Kirche sind absolut negativ, andere private Verpächter hätten sich für sowas geschämt.
Bei Landgeschäften wird die Kirche ganz schnell teuflisch, das werden hier auch andere bestätigen können.


Der Fall wie von Bayern Racing geschildert mit einem Anbauvertrag also ich lass alles anbauen und verkauf das Futter ab Feld wäre der Kirche egal. Die werden von selber nicht aktiv.
Gab hier den Fall da haben Landwirte die pachten wollen sowas bei der Kirche gemeldet als Unterverpachtung.

Wobei das Auslegungssache ist. Wenn ich auf einer gepachteten Grünlandfläche die Düngung und Pflege komplett erledigen lasse und das Futter ab Feld an denselben verkaufe, ist das keine Unterverpachtung auch wenn es so aussieht weil der Pächter das Feld nicht betritt.
Kündigen kann der Verpächter deswegen nicht aber Landwirte die an diese Flächen ranwollen melden sowas bei dem Verpächter auch wenn die das nichts angeht.
julius
 
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon Fortschritt » So Nov 10, 2019 8:16

Ich habe ebenfalls ,seit dem Beginn meiner UMSTELLUNG auf Färsen Aufzucht 2008,sowie nach der fast Hof Aufgabe 2014,so meine Erfahrungen !
Bin 2009 11ha Grün und Ackerland los geworden,eigentlich braucht ich die Fläche auch nicht mehr,zwecks Futterbau,aber im Nachhinein habe ich mich doch ein wenig geärgert,das der fast Nachbar ,dem ich dann 2014,keine Flächen gegeben habe,so gehandelt hat!
Denn das Land vor meiner Haustür hätte ich auch noch bestellen können ,und Maissilage verkaufen können,oder Getreide,Prämie war ja auch drauf,nun Gut,wenn er clever gewesen wäre hätte er 2014 ebenfalls von mir Land vor seiner Haustür bekommen können,aber so nicht ,meine Betriebsaufgabe war ja absehbar !
Ich sage mal er hat mein Angebot an meinen Verpächter unmoralisch überboten ,Punkt ,Komma.,
Mittlerweile haben sich die Wogen geglättet,man redet jetzt durchaus ungezwungen miteinander ,keine Konkurrenz Situation mehr da,sehe all die sehr stark expandierten Futterbau-Milchviehbetriebe aus heutiger Sicht in einem Psycho Hamster Rad ,die Politik ist eh nicht berechenbar,aber der Laden muss weiterlaufen ,die Betriebe haben jetzt von 200-800 Michkühen,und 150-450ha Fläche,hohe Pachtanteile !
Trotzdem,was ich nicht verstehe,wenn ein Betrieb die Arbeitswirtschaft nicht im Griff hat,Überlastete Familien Mitglieder sind nicht Gut für die Zukunft,aber man gönnt dem anderen,zb. wesentlich erfolgreicheren Berufskollegen aber auch nicht 1ha,obwohl man selbst schon extensiv wird,weil man zuviel Fläche hat!

Ich sage mal ,für uns Verpächter ist die Wertschöpfung in der Landwirtschaft natürlich enorm wichtig,nur das Altersgeld,reicht ja schon immer nicht ,wenn die Pachten zum auskömmlichen Lebensabend beitragen,muss man doch nach wie vor auf der Seite der wirtschaftenden stehen,es tut einem in der Seele weh,wie das Bauern Bashing betrieben wird,aber auch die übrig gebliebenen Landwirte sollten mal zur Ruhe kommen,andere Wege gehen,wo es sich anbietet!
Ja man hat eine andere Sicht ,nach dem Aufgeben des Betriebes ! Mfg.H.Sch.
3 bauern unter einen Hut bringen,ist wie die Quadratur eines Kreises!
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon CarpeDiem » So Nov 10, 2019 8:58

julius hat geschrieben:melden sowas bei dem Verpächter auch wenn die das nichts angeht.


Das waren aber ganz sicherlich sehr fromme Landleute........???? Ich sage immer die ärmsten Teufel wirtschaften auf Kirchengrund!
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon julius » So Nov 10, 2019 14:19

Da die Kirchenpachtflächen etwas günstiger sind als der Marktpreis ist die Nachfrage groß.
Da wollen auch kleinere Betriebe pachten die sonst keine Chance haben.
Großbetriebe pachten sowieso. Die pachten immer und verkaufen dann wieder das Futter weil sie es nicht brauchen.
julius
 
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » So Nov 10, 2019 14:50

julius hat geschrieben:Da die Kirchenpachtflächen etwas günstiger sind als der Marktpreis


Das ist aber wohl auch nur noch im Süden so. Hier zählen die Kirchen, auf gleicher Höhe mit der BVVG, zu den Treibern bei den Pachtpreisen.
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon Noudels » So Nov 10, 2019 17:13

Ich kann es nicht nachvollziehen.

Meine Flächen sind auch verpachtet seit mittlerweile 30 Jahren an die gleiche Familie. Nun arbeiten die mit einem Landwirt aus einem Nachbarort zusammen und bewirtschaften unter sich die Flächen so das die Transportwege möglichst kurz sind für jeden.

Bedeutet meine Flächen im Ort macht die Familie wie seit eh und je.. Die Flächen hin zum Nachbarort macht der Anderer. Weder bin ich da verständigt worden oder was gesagt.

Wenn ich Euch hier richtig verstehe sollte ich jetzt desshalb Stress machen :?:
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon Family Guy » So Nov 10, 2019 17:50

Weder bin ich da verständigt worden oder was gesagt.
Wenn ich Euch hier richtig verstehe sollte ich jetzt desshalb Stress machen


Nein, keinen Streß machen, aber dem Verpächter dochmal mitteilen, dass es nicht nur ein Gebot der Höflichkeit wäre, dem Eigentümer einfach mal kurz mitzuteilen, was auf seinen Flächen gerade so abläuft.

Läuft bei jedem Mietwagen so, ein Fahrer wird eingetragen, dann kann sich nur in äußersten Notfällen ein anderer Fahrer hinters Steuer setzen.
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon Family Guy » So Nov 10, 2019 17:58

julius hat geschrieben:Da die Kirchenpachtflächen etwas günstiger sind als der Marktpreis ist die Nachfrage groß.
Da wollen auch kleinere Betriebe pachten die sonst keine Chance haben.


Bei uns sind sie der Meinung, zwei Prozent Verzinsung muss drin sein, die Fläche ist 30 bis 35 Tsd € wert, macht für die Kirche eine Pacht von 600,--€ aufwärts und es wird zugeteilt, nachdem man sich beworben hat. Fehlverhalten kann sanktioniert werden, ganz so wie im Mittelalter.
Und wenn die Damen und Herren Pastoren demonstrieren gehen auch eher auf der Seite der sogenannten Naturschützer NGOs und nicht auf der Seite von z.B. "Land schafft Verbindung".
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon Noudels » So Nov 10, 2019 18:10

Family Guy hat geschrieben:
Nein, keinen Streß machen, aber dem Verpächter dochmal mitteilen, dass es nicht nur ein Gebot der Höflichkeit wäre, dem Eigentümer einfach mal kurz mitzuteilen, was auf seinen Flächen gerade so abläuft.

Läuft bei jedem Mietwagen so, ein Fahrer wird eingetragen, dann kann sich nur in äußersten Notfällen ein anderer Fahrer hinters Steuer setzen.



Antwort vom Pächter sinngemäß:
Du möchtest Pacht, ich brauch das Betriebsergebnis, der BEARBEITUNGSTAUSCH der Flächen zwischen uns steigert mein und sein Betriebsergebnis - was für deine Pacht gut ist.
Er arbeitet genauso wie ich und für uns beide ist das Einfacher.

Es müsste der Jäger den Eigentümer fragen ob er die jagdliche Einrichtung aufstellen darf - passiert genauso nicht.

Zu deinem Beispiel mit dem Mietwagen (das zeigts ja sehr gut) - Solang nichts wildes passiert ist der Mietwagenfirma schlicht egal wer dort steht - Wichtig ist das jemand steht. Und gibt es z.B. ein Ticket geht das an den Namen der dort steht .... wer letztendlich gefahren ist juckt die in dem Fall nicht.
Wenn allerdings was schlimmeres passiert dann wird das sehr wohl ein Thema.
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon Family Guy » So Nov 10, 2019 18:17

BEARBEITUNGSTAUSCH
heißt nichts anderes als Pflugtausch, ein Grund zur sofortigen Kündigung.
Aber wenn du sonst mit dem Zustand zufrieden bist, belass es dabei, Potential für eine (fristlose) Kündigung wäre jedoch da.
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon Noudels » So Nov 10, 2019 21:38

Ich hab mir eben die Pachtverträge geholt.
In den Vordrucken der öst. Landwirtschaftskammer gibts den Bearbeitungstausch (Pflugtausch) garnicht. Dementsprechend ist es in den Verträgen NICHT dezidiert verboten. :gewitter:

@ FAm. Guy.. die Flächen sind nun seit fast 30 Jahren bei dem Pächter.. erst beim Vater dann beim Sohn. Ich komm gut aus mit Ihnen, und ich gehe davon aus das sie Flächen nicht tauschen würden, bzw mit dem anderen Landwirt zusammenarbeiten würden wenn es nicht passt.
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon julius » So Nov 10, 2019 22:01

Noudels hat geschrieben:Du möchtest Pacht, ich brauch das Betriebsergebnis, der BEARBEITUNGSTAUSCH der Flächen zwischen uns steigert mein und sein Betriebsergebnis - was für deine Pacht gut ist.


Wenn der Pachtpreis dadurch höher ist, ist das auch für dich ein Vorteil.
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon julius » So Nov 10, 2019 22:03

Family Guy hat geschrieben:
Bei uns sind sie der Meinung, zwei Prozent Verzinsung muss drin sein, die Fläche ist 30 bis 35 Tsd € wert, macht für die Kirche eine Pacht von 600,--€ aufwärts und es wird zugeteilt, nachdem man sich beworben hat. Fehlverhalten kann sanktioniert werden, ganz so wie im Mittelalter.
Und wenn die Damen und Herren Pastoren demonstrieren gehen auch eher auf der Seite der sogenannten Naturschützer NGOs und nicht auf der Seite von z.B. "Land schafft Verbindung".


Vor einigen Jahren wurde bei uns von der Kirche neu verpachtet dann wollten sie für Grünland 400 Euro und Acker 450 Euro/ha.
Diese Verträge laufen noch mehrere Jahre.
Daher sind einige Pächter scharf drauf das es einer zurückgibt und er selber dann in den günstigen Vertrag einsteigen kann.
Dan wird auch mal gepetzt das einer unterverpachtet. Obwohl dieser behauptet hat er hat einen Anbauvertrag ( er zahlt den kompletten Anbau überbetrieblich und verkauft das Futter ab Feld ) dann wäre es keine Unterverpachtung auch wenn es so aussieht.
julius
 
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon Fassi » So Nov 10, 2019 22:13

Noudels hat geschrieben:Ich hab mir eben die Pachtverträge geholt.
In den Vordrucken der öst. Landwirtschaftskammer gibts den Bearbeitungstausch (Pflugtausch) garnicht. Dementsprechend ist es in den Verträgen NICHT dezidiert verboten. :gewitter:


Muss es ja auch nicht, das steht ja schon im BGB bei den ganzen Paragraphen zur ldw. Pacht. Quasi den gesetzlichen Grundlagen und Mindestanforderungen dafür.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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