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Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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64 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Fr Sep 20, 2019 12:41

Der Fehler lag bei dir, du hättest deine Verpächtern informieren können.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon sml » Fr Sep 20, 2019 13:25

Bayern-Racing hat geschrieben:Das was man mir natürlich vorwerfen kann ist warum hab ich eine fläche gepachtet wenn ich sie gar nicht mehr nutze sondern weitergebe. Dem grundstücksbesitzer/verpächter hab ich das natürlich vorher mitgeteilt dass es ein anderer landwirt abfährt. Er hat ja dadurch keinen nachteil und sein geld bekommt er trotzdem von mir.


Hat er doch
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Sep 20, 2019 14:06

Bei einem Pachtvertrag kann der Verpächter, wenn nichts anderes vereinbart wurde, davon ausgehen, dass der Pächter die Flächen selbst bewirtschaftet. Es gibt zwar die Regelung zum Pflugtausch, eine Unterverpachtung ist jedoch i.d.R. ausgeschlossen. Dass jemand anderes, weil die Ernte kurz bevorstand, diese Ernte abgefahren hatte, ist normal. Wenn sich daraus jedoch eine schon 3 Jahre andauernde Fremdbewirtschaftung entwickelt hat, ist das faktisch eine Unterverpachtung. Diese kann zu einer außerordentlichen Kündigung führen.
Was das mit Neid zutun hat, will sich mir nicht erschließen.
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon TMueller » Fr Sep 20, 2019 15:56

Wenn du die Flächen eh nicht mehr brauchst, Bayern-Racing, dein Nachbarsbauer aber anscheinend schon, dann ist ja alles gut.

Klingt aber nach einem schlechten Verhältnis mit dem besagten Nachbarn, weshalb du ihn den "Überlauf" nicht gönnst.

Und ich verstehe auch den Verpächter, wenn er es dir nicht ins Gesicht sagen konnte. 1. Das kann nämlich nicht jeder! Und 2. - sind wir doch einmal ehrlich: hättest du seine Entscheidung einfach so akzeptiert? Ich wette, du hättest ihn versucht zu überreden.
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon marius » Fr Sep 20, 2019 16:57

hab ich kurzfristig einen landwirt gebeten ob er meine gepachteten flächen und meine eigenen flächen mitbewirtschaften würde. Und das macht er nun seit 3 Jahren.
Das was man mir natürlich vorwerfen kann ist warum hab ich eine fläche gepachtet wenn ich sie gar nicht mehr nutze sondern weitergebe. Dem grundstücksbesitzer/verpächter hab ich das natürlich vorher mitgeteilt dass es ein anderer landwirt abfährt. Er hat ja dadurch keinen nachteil und sein geld bekommt er trotzdem von mir.


Mitbewirtschaften heisst dann die Pachtflächen sind im Prinzip unterverpachtet ?

Sein Ärger ist durchaus verständlich, denn würde er seine Flächen selber neu verpachten, würde er deutlich Pacht mehr bekommen da die Preise gestiegen sind gegenüber den Altverträgen.

Allerdings wird er eine Unterverpachtung kaum nachweisen können.
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon CarpeDiem » Fr Sep 20, 2019 19:57

Dieser ganze Pachtkram mit Preisen, Unter- und Nebenverpachtung, Bewirtschaftung u.ä.m. bringt die Landleute noch um den Verstand! Hier müsste massiv regulatorisch eingegriffen , oder aber das Pachten an nachvollziehbare Regeln gebunden werden. So haben wir den Zustand, der Eine hats, der Andere wills und Alle haben Stress und Struntius......!!!
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon Südheidjer » Sa Sep 21, 2019 0:13

Einmal Ernte abfahren ist das eine, drei Jahre die Fläche von einem anderen Landwirt bewirtschaften lassen, ist das andere.
Ich als Verpächter fände es auch nicht gut, wenn mein Pächter die Fläche quasi "unterverpachtet" ohne das ich meine Zustimmung gegeben habe.
Ich verpachte auch an den Pächter, weil ich seine Betriebsweise für ok halte und die Notwendigkeit sehe, daß er genug Futter für seine Kühe hat und die Kühe auch im Sommer auf der Weide sind. Sinnvolle gute Bewirtschaftung.
Pferdeleute würden mehr bezahlen....aber erhält man damit das Kulturland ?
Dann lieber genau dieser Fachmann, also sehr personbezogen !
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon julius » Sa Sep 21, 2019 10:33

Mich wundert das es 3 Jahre gutging mit dem Unterverpachten.
Sowas wie von Bayern Racing geschildert mit der Unterverpachtung spricht sich in einem kleinen Dorf schnell rum und wird dann dem Verpächter zugetragen.
Meist sind das Landwirte die selber die Fläche pachten wollen und einen höheren Preis bezahlen.

In dem Fall kann man das noch aktzeptieren da Bayern Racing die Fächen selber nicht mehr braucht und nicht bewirtschaftet.
Gibt aber Fälle wo Flächen mit höheren Pachtpreisen abgeworben werden obwohl der Pächter die Flächen selber bewirtschaftet und dringend das Futter für seine Tiere braucht. Das ist dann unverschämt aber kommt leider vor.

Wäre eine Behörde oder Einrichtung wie die Kirche dein Verpächter wäre denen egal wenn ein anderer die Fläche bewirtschaftet solange du den Pachtpreis bezahlst, aber bei einem Landwirt als Eingentümer ist das was anderes.
julius
 
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon bauer hans » Sa Sep 21, 2019 12:02

manch einer findet die liebste eines anderen ganz toll,der fragt auch nicht vorher,sondern gibt hinterher nen kommentar,wenns nicht so dolle war :mrgreen:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon Family Guy » Sa Sep 21, 2019 12:40

Die Frage ist doch Bewirtschaftung oder Unterverpachtung. Stellst du selbst einen Flächenantrag und bist mit der Fläche bei der BG?
Wenn ja, gäbe es keinen Kündigungsgrund, aber Pacht kann ja auch mal wechseln.
Stellst du keinen Flächenantrag mehr, ist es Unterverpachtung und kann sofort gekündigt werden.

Dass andere Leute sich in Flächensachen von Dritten einmischen, finde ich auch nicht gut, ist aber eine andere Geschichte.
Nicht jeder, der dich anlacht, ist dein Freund.
Ziehe deine Konsequenzen daraus, aber mach die sonst keine Gedanken darüber, ist ja deine Gesundheit, die du dabei belastest.
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Re: Neid und Kindergarten in der Landwirtschaft

Beitragvon Family Guy » Sa Sep 21, 2019 12:45

julius hat geschrieben:Wäre ........ Einrichtung wie die Kirche dein Verpächter wäre denen egal wenn ein anderer die Fläche bewirtschaftet solange du den Pachtpreis bezahlst, aber bei einem Landwirt als Eingentümer ist das was anderes.


Süß, dass die Menschen immer noch die Illusion haben, die Kirche wolle den Menschen was Gutes oder hält Streit von Ihnen ab. Meine persönliche Erfahrung mit der Kirche sind absolut negativ, andere private Verpächter hätten sich für sowas geschämt.
Bei Landgeschäften wird die Kirche ganz schnell teuflisch, das werden hier auch andere bestätigen können.
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