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Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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63 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon wastl90 » Di Jul 14, 2020 12:27

Teddy Bär hat geschrieben:Solch neuen Lohnunternehmer die mit beiden Füssen rein springen gibts bei uns nicht. Es sind eher grössere landwirtschaftliche Betriebe wo dann unbedingt 2 Söhne übernehmen wollen. Einer macht dann das Lohnunternehmen.
Mein Lohnunternehmer sagt immer; Wer zuerst bezahlt, der kommt zuerst dran. Genau so mit seinem Strohandel. Die schnell bezahlen bekommen zuerst geliefert. Irgendwie logisch auch der Lohner braucht sein Geld.
Man sollte nicht vergessen. Wenn so ein Neueinsteiger ein paar grosse Kunden an Land zieht, diese aber nicht, oder erst nach Monaten zahlen, dann kann das dem Neueinsteiger das Genick brechen. Es gibt hier so einen Vorzeigebetrieb. Da wird der Lohner dann mit Kälbern anbezahlt, am Ende des Jahres wird bisschen was überwiesen. Dann im Frühjahr bevor die Arbeiten wieder los gehen, da bekommt der Lohner mit viel Glück das restliche Geld, oder halt sonst was. Wie dieses Jahr, da hat ein Kipper den Besitzer gewechselt.

Vorlaufzeiten hast du bei jedem Geschäft. Ob du jetzt Saisonware einlagern musst weil man diese eben vor der Saison kauft, ein paar Monate warten musst bis aus den Kälbern Bullen wurden oder eben branchenübliche Zahlungsziele hast, spielt dann eigentlich keine große Rolle. Solche Dinge müssen eben mit einkalkuliert werden. Auch Zahlungsausfälle, aus welchen Gründen auch immer, kommen in allen Branchen vor.

Wenn der besagt Lohnunternehmer jedes Jahr noch kommt, dann können die Tauschgeschäfte ja gar nicht so schlecht sein für ihn. Die Pfoten kann man sich einmal, max. zwei mal verbrennen, wenn es dann eben kein Geschäft ist, dann lässt man es auch besser sein.
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Lonar » Di Jul 14, 2020 12:42

Und Notfalls hat man ja nen Kaffklopper oder Maishacker, dann liefert man halt für sich selbst ab. 8-)
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon mad ass » Di Jul 14, 2020 13:25

Teddy Bär hat geschrieben:Es gibt hier so einen Vorzeigebetrieb. Da wird der Lohner dann mit Kälbern anbezahlt, am Ende des Jahres wird bisschen was überwiesen. Dann im Frühjahr bevor die Arbeiten wieder los gehen, da bekommt der Lohner mit viel Glück das restliche Geld, oder halt sonst was. Wie dieses Jahr, da hat ein Kipper den Besitzer gewechselt.



Da fährt man als LU doch nur hin um beim zweiten mal die Ernte direkt mitzunehmen und wo anders zu verkaufen :shock:
Wie poste ich falsch: Nachdem ich Google und Wikipedia erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich zwei bis fünf neue Themen, in den falschen Unterforen, mit kreativem Titel und undeutlichem Text, unter dem sich jeder etwas anderes vorstellen kann!!!
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Teddy Bär » Di Jul 14, 2020 15:57

Das ist alles legitim solange beide Geschäftspartner mit diesem System einverstanden sind.
Lustig wird es wenn Landwirt A einen Muldenkipper vom Händler weiter weg für eine Saison gemietet hat und dann als gestohlen meldet. In Wahrheit hat er ihn aber einem Kollegen verkauft. Die Versicherung hat dem Händler dann den Schaden bezahlt. Blöd nur dass der Käufer einen Unfall mit dem Kipper hatte und originale Teile bestellte. Durch den Hersteller erfuhr der Händler wo der Kipper steht, welcher dann samt Polizei beim Käufer vorstellig wurde und der Schwindel auf flog. Die Versicherung hat sich dann mit dem Landwirt A aussergerichtlich geeinigt. Der Käufer hat den Kipper immer noch, das ist schon ein paar Jahre her.
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Cowboy74 » Di Jul 14, 2020 16:07

Dann hat der Käufer den Kipper aber nicht zugelassen, sonst wäre dieser Schwindel aber sehr schnell aufgefallen. Allein diese Idee , erst verkaufen / dann gestohlen melden, hat Potential für den Darwin Award. Ich kaufe doch keinen Anhänger ohne Papiere, bzw bei der Diebstahlmeldung müssen die Papiere doch da sein, bzw beim Händler liegen. Seltsames Konstrukt.
Auch in der Buchführung sollte dann bei beiden der Anhänger auftauchen, das steht alles mehr als auf wackligen Beinen. Sowas kann auf Dauer nicht gutgehen. Bei so einer Aktion bekommt doch auf kurz oder lang jeder ein blaues Auge.
Deutz statt Fendt - das ist der Trend. ;-)
Pressen kauft man am besten aus Irland.
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon schoadl » Di Jul 14, 2020 21:35

Servus
Größenwahn nenn ich das .
Bin Selbst in dem Alter der "Jungen Wilden".
Viele haben einfach verlernt mit Geld umzugehen bzw. nie gelernt was 100000 für eine Summe ist. Die Banken Fördern dieses Verhalten noch Zusätzlich . Ein Bekannter und Absoluter Taugenichts in der Landwirtsschaft hat letztes Jahr ein Lohnunternehmen gestartet. Mit einen Mähdrescher für 200000€. Was sagt die Bank : Die Finazierung ist Bomben sicher, sollte was schief gehen ist der Drescher die Sicherheit . Zudem hat im die Bank noch seinen Hektar/Preis Vorgeschlagen ( 100€ Fürs Hektar Mais ) . Weit unter den Ortsansässigen Lohnern . :lol:
Ich bin und war Sprachlos .
Brauch mich nur bei mir in der Gegend umsehen.
Meines erachtens startet man so etwas mit soliden
bezahlten " Gebrauchten " Maschinen . Aus Geld was man hat.

Wenn der Service und die Leistung stimmt wird niemand verlangen dass man den neusten Fuhrpark hat.


Meines Erachtens schmerzt es besser Geld von der Haben Seite zu verlieren. Als das stetige ansteigen der Soll Seite.
Es schadet uns " jungen " auch mal zu sehen was Geld ist und Nicht nur Rote oder Schwarze Zahlen ......


Aber unser System lebt es heute einfach sehr schön vor . Siehe mein Nachbar 30 jahre alt der Kerl und immer knapp bei Kasse, kauft sich einen Schlepper Deutz 4.17 um die 25000€ damit Holz für andere Machen kann.
Fragt dann meinen Bruder der sich Zeitgleich einen Minibagger gekauft hat für 15000€. Wie wir den Finanziert haben . Ja gehts eig. noch ? Sowas bezahlt man und Fertig besonders im Hobby bereich.
Aber wie soll er es Lernen seinem Vater hat auch nach 30 Jahren noch keiner "seiner" Schlepper gehört. Hat er uns noch Stolz erzählt sein Vater . Finanzierungen sind das Beste ........




Mfg
Zuletzt geändert von schoadl am Mi Jul 15, 2020 11:38, insgesamt 1-mal geändert.
Eicher Sammler aus Leidenschaft .
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon The Judge » Mi Jul 15, 2020 7:37

schoadl hat geschrieben:...Meines erachtens startet man so etwas mit soliden
bezahlten " Gebrauchten " Maschinen . Aus Geld was man hat...

Das sehe ich etwas anders. Wer bei den heutigen Finanzierungskosten langfristige Investitionen noch aus dem Eigenkapital bezahlt, macht es falsch :klug:
Nehmen wir mal an, ich habe 100.000 € in Aktien investiert und dabei eine Rendite aus Dividenden von 5 % p.a. Nun möchte ich ein Lohnunternehmen gründen und kaufe einen Traktor für 100.000 €. Die Bank bietet mir ein Darlehen über 100.000 € zu 1,5 % p.a. an, als Sicherheit dient der Traktor und ein Teil meines Wertpapierdepots. Wie würdest du jetzt entscheiden?
Also meiner Meinung nach ist eine Fremdfinanzierung nichts Verwerfliches, so lange die Banken verantwortungsbewusst handeln und nicht jedem Deppen ihr Geld hinterher werfen...
(OK, dem kann man sich heutzutage leider auch nicht mehr sicher sein :? )

schoadl hat geschrieben:...Meines Erachtens schmerzt es besser Geld von der Haben Seite zu verlieren. Als das stetige ansteigen der Soll Seite...

Erstens widerspricht dieser Satz deiner vorherigen Aussage und zweitens bedingt in der Regel eine Reduzierung der SOLL-Seite (Vermögen) auch gleichzeitig eine Reduzierung der HABEN-Seite (Schulden) und vice versa.
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon T5060 » Mi Jul 15, 2020 10:08

In den letzten Jahren war die Baukostensteigerung höher wie die Kosten für Fremdzinsen.
Man hat also richtig Geld verloren, wenn man erst Geld angespart hat um dann später zu bauen
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon wastl90 » Mi Jul 15, 2020 14:16

The Judge hat geschrieben:
Nehmen wir mal an, ich habe 100.000 € in Aktien investiert und dabei eine Rendite aus Dividenden von 5 % p.a. Nun möchte ich ein Lohnunternehmen gründen und kaufe einen Traktor für 100.000 €. Die Bank bietet mir ein Darlehen über 100.000 € zu 1,5 % p.a. an, als Sicherheit dient der Traktor und ein Teil meines Wertpapierdepots. Wie würdest du jetzt entscheiden?


Hoffentlich hatte man dann keine Wirecard Aktien ;-)
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Alla gut » Mi Jul 15, 2020 18:28

Es geht nicht nur drum eine Maschine für 100000 ,200000 oder 300000 Euro zu finanzieren .
Was noch nicht gesagt wurde ist das so eine Karre auch versichert und gewartet werden muß .
Die Bank will da Sicherheiten sehen , Maschinenbruch oder Kaskoversicherung .
Solche Versicherungen kosten gutes Geld ,Wartungen in der Werkstatt auch .

Das Geld muss irgendwo verdient werden .

So teure Maschinen müssen ausgelastet werden ,im Nebenerwerb neben dem Job schwierig .

Hauptberuflich kommen da noch weitere Nebenkosten dazu .
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Topliner 4075 » Mi Jul 15, 2020 20:21

Hallo,

bei uns wird es mit den Lohnunternehmen auch immer mehr. Bei vielen wird aber ohne Sinn und Verstand investiert. Man muss sich doch überlegen, was der potenzielle Kunde (Landwirt) will. Er will sich Kompetenz, Qualität und Zeit erkaufen. Neue teure Maschinen sind oft zweitrangig. Was bringt der neueste Mähdrescher, wenn der Fahrer nicht in der Lage ist, Qualität abzuliefern? Dann lieber eine 20 Jahre alte Maschine mit einem Top fahrer als Dienstleistung einkaufen, der schon lange im Geschäft ist, wenn Qualität, Service und Kompetenz passt. Wer hier in dem Geschäft Fuß fassen will, muss mit gebrauchten Maschinen anfangen, diese enorm Auslasten und einen guten Lehrmeister haben, dass die Kompetenz passt. Reparieren sollte man können und Reparaturen bevor sie kommen sehen und nach Gefühl die Maschinen kontrollieren und reparieren. Fleiss und die Bereitschaft nahezu fast jeden Sonntag zu arbeiten gehört auch dazu. Bei einem neuen Fuhrpark kann dies finanziell nie funktionieren. Der Wertverlust in den ersten 3000 Std, ist sowas von hoch, dass er sich nie erwirtschaften kann. Zum Thema leasing und Miete. Was soll das bringen? Wie soll man da bitte eigenkapital bilden? Am meisten verdient man doch erst, wenn ne Maschine bezahlt ist, aber immernoch zuverlässig funktioniert. Ob ein Traktor 14.000 Std, oder 15.000 Std hat, ist am Wertverlust kaum noch Spürbar. Ich sehe gerade im Mähdrusch immer wieder, dass da draußen unheimlich kompetenz fehlt. Was dann in Situationen, wie z.B. Saatgut von Dinkel etc. dreschen zum verhängnis wird, und den Landwirt unheimlich viel kosten kann. Außerdem sollte man sehr gut vernetzt sein. Der Austausch von Situationen ist sehr wichtig. Gerade wenn man es mit Schlüsselpersonen von diversen Herstellern gut kann, kommt man an viele infos zu den Maschinen. Aber genau dort fasst man nur Fuß, indem man untereinander auf Augenhöhe reden kann (wieder die kompetenz).

Wir sind seit über 30 Jahren im Lohngeschäft tätig, und bieten genau eine Dienstleistung an. Dreschen. Und genau da sind wir Profis. Hier erfüllen wir Kompetenz, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Ich sehe aber auch die Zeit, die wir hierfür investieren. Es wird immer optimiert. Es sind Mähdrescher von 1500 bis 7500 Std dabei. Die laufen alle wenns drauf ankommt. Liegt aber an der Wartung und an dem, dass wir jede Schraube an den Maschinen inn und auswendig kennen. Durch die erfahrung und kompetenz wissen wir genau, was im Vorraus zu reparieren ist. Es wird nicht erst getauscht, wenns kaputt ist, sondern vorher. Dahinter steht ein gut bestücktes Ersatzteillager, wo auch gerne und immer wieder Mitbewerber und Kollegen zugreifen. Ausgelastet werden die Maschinen in zwei Druschgebieten. Der Wiederverkaufswert der Maschinen wird durch die Wartung und Pflege hoch gehalten. Dies ist bares geld für neu Anschaffungen. Aber wie oben geschrieben, dies geht nur wenn man fleissig ist. Mit draufsitzen und fahren ist dies eben nicht getan. Die nebenarbeiten sind bedeutend höher, als viele denken. Wir fragen uns bei vielen, wie das funktioniert und beobachten den Markt schon lange. Und das komische ist immer, wenn man bei jemandem denkt, "wie funktioniert das?", ist es meistens nicht lange gut gegangen oder es steckt irgendein "investor" dahinter. Aber auch wir arbeiten neben dem Lohngeschäft noch etwas anderes. Versicherungen und Lohn müssen eben auch die übrigen Monate erwirtschaftet werden. Wir sind zufrieden. Aber trotzdem stellen wir uns bei manchem LU die Frage: "wie funktioniert das?" Vllt kann mich ja mal jemand aufklären.

Gruß
Die Freude über einen billigen Preis währt nie so lange, wie der Ärger über eine schlechte Arbeit.
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Atlas 62 » Mi Jul 15, 2020 21:16

Moin,
ja ich staune auch immer drüber wie einige das hinbekommen. Ich selber hab auch den Weg eingeschlagen allerdings im Bereich kleine Felderwirtschaft. Meine Kunden sind die wo die großen Lohnbetriebe nicht hinfahren können/wollen weil es zu wenig ist oder zu große,schwere Maschinen haben. Mach das jetzt im zweiten Jahr und es hat sich zum letzten Jahr ca verdoppelt.Allerdings läuft das ganze im Nebenerwerb.Das würde sonst noch nicht zum leben reichen. Meine Maschinen sind bezahlt,zwar auch alt aber top in Schuss.Und unter Preis verkaufe ich mich nicht,da kannst dann besser auf Sofa sitzen bleiben wenn es nur über Dumpingpreis geht.
In diesen Sinne allen ein gutes gelingen :)
Mfg
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Terreblanche » Mi Jul 15, 2020 22:23

Hier schiessen auch ständig junge Wilde aus dem Boden.
Die Typen haben nicht nur keine Ahnung vom Rechnen, sondern von der Landwirtschaft noch weniger und leisten oft schlechte Arbeitsqualität.
Ich würd so einen mit geleasten modernen Maschienen nie anstellen, da er gar nicht billiger oder besser sein kann, als ich selbst mit meinen eigenen Maschienen, die ich meist gebraucht kaufte und die billig aber angepasst sind.
Die Auftraggeber solcher windigen Lohnunternehmer sind oft ähnlich wilde Bauern, die meinen sie müssten im ganzen Kreisgebiet Felder übertariflich pachten, die sie dann aber selbst nicht gearbeitet bringen.

Allgemein in der Landwirtschaft zeigt sich die Tendenz, dass Leute ohne landwirtschaftliche oder kaufmännische Ausbildung kein Gespür für angepasste Mechanisierung haben.
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Alla gut » Do Jul 16, 2020 6:06

Die Meisten die man da so kennt sind entstanden aus landwirtschaftlichen Betrieben und machen das schon seit Generationen .
Manche hören auf ,manche fangen neu an .

Oft sind Gründer von Lohnunternehmen (Ex)Landwirte die halt irgendwie zu viel Geld gekommen sind ,z.B Bauplatzverkäufe .
Das kann man wirklich oft beobachten .

Na ja ,warum auch nicht , bevor das Geld das Finanzamt holt .
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Homer S » Do Jul 16, 2020 6:40

Zu Geld kommen und dann ein LU aufmachen in der heutigen Zeit. Vielen ist nicht zu helfen.

Das schlimme ist ja das viele erst mal kaufen und danach die Kunden suchen.

Unser eingesesser LU hatte vor Jahren mal den Bedarf nach eine Dreifachmähwerk abgefragt, wenig Interesse, hat es gelassen. 3-4Jahre später hat dann ein junger Wilder eins gekauft, natürlich neu mit allen Extras. Das Ende vom Lied, nach 3 Jahren mit viel Verlust wieder weggegangen.

Auch die Händler sind Schuld. Die heben die Neuunternehmer auch auf solche Geschäfte nach dem Motto verkauft ist verkauft, hat der Käufer keine Ahnung, um so besser.
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