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Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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63 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Homer S » Mo Jul 13, 2020 9:22

Der Betreff dieses Themas ist absichtlich etwas überspitzt dargestellt.

Hier in der Gegend, LM/EMS/WW, gibt es im Moment immer wieder neue LUs. Teil kleine 1Mann Betriebe teils schnell wachsende 5-6Mann LUs. Was viele dieser LUs gemeinsam haben ist, das viele der Gründer eigentlich außerlandwirtschaftlich einen guten Job hatten und nun mit riesigen Schleppern, PressWicklern oder Erdbaumulden, natürlich neue Gerätschaften, ihr Geld verdienen wollen/müssen. Ich als knapp 100ha Betrieb staune immer darüber wieviel Kapital die Investieren, ich könnte es nicht.

Bei uns ist eigentlich keine Lohnergegend, die die es gibt sind langfristig gewachsene LUs oder größere Betriebe die halt ihre Maschinen auslasten. Größenordnungen ala O&V oder Blunk gibts hier nicht.

Wie ist das bei euch? Gibts das Phänomen da auch oder ist das regional?
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon mad ass » Mo Jul 13, 2020 12:05

Jeder braucht halt ein Hobby :lol:
Und solange Kredite nix Kosten und Hersteller und Händler auch liebend gern Maschinen vermieten wird das so weiter gehen.

Die Frage ist halt, was sie Abliefern, gute Qualität zu Marktpreis oder Schrott zum billigen Preis.
Im zweifel wird "der Markt" das schon regeln
Wie poste ich falsch: Nachdem ich Google und Wikipedia erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich zwei bis fünf neue Themen, in den falschen Unterforen, mit kreativem Titel und undeutlichem Text, unter dem sich jeder etwas anderes vorstellen kann!!!
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon allgaier81 » Mo Jul 13, 2020 12:11

Ist bei uns im Lk VER OHZ ROW auch so.
Ich staune, wie schnell so ein Lohner aus dem Boden wächst.
Die Händler freuen sich natürlich. Man kann ja relativ leicht mit wenig Startkapital große Maschinen finanzieren.

Wie es dann funktioniert die großen Maschinen bei so geringer Auslastung (<300ha pro Mähdrescher) zu bezahlen kann mein Taschenrechner mir nicht erklären...
Gruß, allgaier
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Fossi » Mo Jul 13, 2020 13:11

Im Raum Düren - Euskirchen - Aachen ist eine ähnliche Entwicklung zu beobachten.
Ein 300PS Schlepper und dann direkt - wie oben auch schon erwähnt - neues Güllefass, Press-Wickelkombi - dazu LKW mit Auflieger, Quadrantpresse etc. alles kein Problem.
Wow - hier ist wirklich noch kein (reiner) LU reich geworden.
Ich staune da auch nicht schlecht und überlege, was ich denn falsch mache!? :D :D :D
In der Regel sind es noch Halbwüchsige im Alter zwischen 20 und 30 Jahren die so starten. Auch wenn ich die reden höre...: was - nur ein 724 - viel zu klein, der zieht ja nix. Mädrescher und kein Lexion - is doch Schei----
Ich denke dann immer, ob die wissen wie lange man arbeiten muss, bis so'n Ding wirklich bezahlt ist. Oder arbeiten die nur für Händler und Hersteller?
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Englberger » Mo Jul 13, 2020 13:28

Hallo,
kurz vor Corona im Februar bei uns im Dorf ein Junger zum 2ten mal eine Pleite hingelegt.Ich wäre da schon mal neugierig wie die Hausbanken der Hersteller da so kalkulieren. Ist das wie früher bei der Citybank, dass jeder 10te ausfallen darf und trotzdem bleibt was hängen?
vielleicht gibts hier im Forum "Insider" die was wissen.
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Cowboy74 » Mo Jul 13, 2020 13:30

Hier ist auch einer schnell groß geworden und dann nach kurzer Zeit schnell wieder klein geworden. Hier ist es für Lohnunternehmen schwer, da die meisten Betriee hier sehr gut eigenmechanisiert sind und auch teilweise ihre Leistungen überbetriebliche anbieten. Ein Landwirt hat hier sogar 2 Häcksler laufen. Wohl dem, der sich diesen Stress noch zusätzlich antun möchte.
Deutz statt Fendt - das ist der Trend. ;-)
Pressen kauft man am besten aus Irland.
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon mad ass » Mo Jul 13, 2020 16:41

Englberger hat geschrieben:Hallo,
kurz vor Corona im Februar bei uns im Dorf ein Junger zum 2ten mal eine Pleite hingelegt.Ich wäre da schon mal neugierig wie die Hausbanken der Hersteller da so kalkulieren. Ist das wie früher bei der Citybank, dass jeder 10te ausfallen darf und trotzdem bleibt was hängen?
vielleicht gibts hier im Forum "Insider" die was wissen.
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Mit der Maschine als Gegenwert stehen die ja nichtmal so unsicher.
Wie poste ich falsch: Nachdem ich Google und Wikipedia erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich zwei bis fünf neue Themen, in den falschen Unterforen, mit kreativem Titel und undeutlichem Text, unter dem sich jeder etwas anderes vorstellen kann!!!
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon sexzylinder » Mo Jul 13, 2020 19:52

Ich wundere mich auch immer wie sich das rechnet.
Und dann kann man auch noch 200PS Schlepper für 22€/h mieten. Dafür kann man ja nichtmal einen Kleinwagen mieten.
Presse 50000, Schwader 50000, Schlepper 150000, Fahrer bezahlen, Diesel bezahlen, Reparatur bezahlen, Steuern bezahlen, Versicherungen...usw. Also ich hab auch Maschinen die sicher nicht ausgelastet sind. Aber bei mir kostet der gesamte Fuhrpark weniger als 100000€ und ich steh dabei nicht mit dem Rücken an der Wand.
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Michael67 » Mo Jul 13, 2020 20:07

Bei mir im Alpenvorland ähnlich: Zum gebrauchten 514er ist jetzt ein 724 Fendt mit Krampe Hakenlift plus 3 Wechselmulden, in kurzer Zeit drei Kubota Minibagger....div Baumaschinenzeuchs. Die beiden Burschen gehen jeder einem Beruf nach und Abend um 16:30 und am Samstag um 5 Uhr früh gehts dann los. Die haben durch den Bauboom genug zu tun..sagen sie. Der 724ziger ist letztes Jahr 350 std gelaufen..Sag ich, dass kann sich doch nicht rechnen...Eure Väter sind ein Leben lang als Maurer und Forstwirt in die Arbeit gegangen. Da wurden keine solchen Summen verdient, dass man sich das ganze Zeug in so kurzer Zeit auf den Hof stellt. Antwort: Das Geld ist grad so billig..das bekommen wir hinterhergeworfen.

Also ich bin da sprachlos mit so einer Einstellung, aber vlt. hab ja ich die letzen 40 Jahre was verkehrt gemacht...

Vlt gibts ja hier im Forum jemanden, der uns Zweiflern und Blöden mal erklären kann, wie sowas geht...

M.
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Todde » Mo Jul 13, 2020 20:45

Offensichtlich eine Neiddebatte.
Nicht jeder wird sein Kapital gewinnbringend umsetzen aber einige werden es.
Wenn sich dann hier Krauter melden und sich fragen wie das geht, dann sollten sich diese fragen, warum andere etwas machen, was man hätte machen können.

Mut und Willen gehört nun mal dazu und garantiert nicht "Hat Opa schon so gemacht".

Aber der Neid ist nun mal in Deutschland eine Größe.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Michael67 » Mo Jul 13, 2020 21:04

Du solltest hier nicht Leute wie mich und die Anderen als "Krauter" beleidigen, nur weil sie betriebswirtschaftlich einen Vorgang hinterfragen, der sich oft einfach nicht rechnen kann. Mit Mut und Willen kommt man hier nicht weiter, sondern zunächst mit dem Taschenrechner. Bei den Lamas im Umkreis stehen dann oft die Rückläufer mit wenig Stunden rum und man bekommt mit, das die nächste leasing Rate schneller abgebucht wurde als der Eingang der Aussenstände....Und neidig bin zumindest ich solchen Burschen sicher nicht...Die müssen wie Getriebene arbeiten, ich nicht mehr.

Todde hat geschrieben:Offensichtlich eine Neiddebatte.
Nicht jeder wird sein Kapital gewinnbringend umsetzen aber einige werden es.
Wenn sich dann hier Krauter melden und sich fragen wie das geht, dann sollten sich diese fragen, warum andere etwas machen, was man hätte machen können.

Mut und Willen gehört nun mal dazu und garantiert nicht "Hat Opa schon so gemacht".

Aber der Neid ist nun mal in Deutschland eine Größe.
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon langholzbauer » Mo Jul 13, 2020 21:35

Lasst sie doch einfach machen!
Gebt den jungen wilden auch mal Aufträge und den Rest regelt der Markt.
Aber wenn ihnen keiner die Chance einräumt, sich zu bewähren und zu entwickeln, dann wird sich das LU-Angebot zwangsläufig auf wenige große konzentrieren, die keine Technik und kein Interesse mehr für kleinere Aufträge haben.
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon countryman » Mo Jul 13, 2020 21:41

Ist wie überall, ein paar beißen sich durch, erkennen eine lukrative Nische und setzen sich darin fest. Den anderen bleibt leider ein Haufen Schulden als Erinnerung an die wilde Zeit...

langholzbauer hat geschrieben:Lasst sie doch einfach machen!
Gebt den jungen wilden auch mal Aufträge und den Rest regelt der Markt.
Aber wenn ihnen keiner die Chance einräumt, sich zu bewähren und zu entwickeln, dann wird sich das LU-Angebot zwangsläufig auf wenige große konzentrieren, die keine Technik und kein Interesse mehr für kleinere Aufträge haben.


Das ist wohl wahr.
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Homer S » Mo Jul 13, 2020 21:47

Warum Neiddebatte?

Ich habe einen Betrieb, Maschinen sind bezahlt und verdiene außerlandwirtschaftlich ganz gut. Ich käme nicht auf die Idee sowas zu versuchen. Vielleicht liegt es am Alter, vielleicht an der Lebenserfahrung, vielleicht an was anderen.
Hier gibts einen Lohner der seid 40 Jahren Lohnarbeit macht. Der hat Anfang 80er mit nem gebrauchten Claas begonnen und hat nun 2 Häcksler da stehen. Er macht gefühlt 75% der Maisfläche hier. Mähdrescher hatte er mal 3 Stück. Heute hat er noch 1 und er sagt ohne Maisdrusch ginge der auch vom Hof.

Dann haben wir hier einen 30 jährigen der hat jetzt sein LU seid 6-7 Jahren, der hat auch 2 Häcksler und auch einen MD der jedes Jahr gegen einen größeren getauscht wird.

Entweder macht der gewachsene was verkehrt oder der neue.

Der neue hat überschlagen in 3 Jahren 1,5 Mio gebunden, davor auch schon einiges.

Man staunt halt über solche Betriebe.
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