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Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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63 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon wastl90 » Do Jul 16, 2020 7:59

Homer S hat geschrieben:
Auch die Händler sind Schuld. Die heben die Neuunternehmer auch auf solche Geschäfte nach dem Motto verkauft ist verkauft, hat der Käufer keine Ahnung, um so besser.

Der Händler ist auch Verkäufer und kein Berater. Hauptsächlich das Teil ist bezahlt und er hat seine Ruhe. Warum auch nicht?

Bauplätze verkaufen und dann in Maschinen zu investieren ist wahrscheinlich der größte Schwachsinn den es gibt. Aber man kann sich natürlich auch künstlich arm halten damit man ja keine Steuern sparen muss :roll:
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Alla gut » Do Jul 16, 2020 8:37

wastl90 hat geschrieben:
Homer S hat geschrieben:
Auch die Händler sind Schuld. Die heben die Neuunternehmer auch auf solche Geschäfte nach dem Motto verkauft ist verkauft, hat der Käufer keine Ahnung, um so besser.

Der Händler ist auch Verkäufer und kein Berater. Hauptsächlich das Teil ist bezahlt und er hat seine Ruhe. Warum auch nicht?

Bauplätze verkaufen und dann in Maschinen zu investieren ist wahrscheinlich der größte Schwachsinn den es gibt. Aber man kann sich natürlich auch künstlich arm halten damit man ja keine Steuern sparen muss :roll:


Warum ist das der größte Schwachsinn ?
Kannst das mal näher erklären ?
was hier noch fehlt ist ein Bau Forum
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Isarland » Do Jul 16, 2020 9:01

Alla gut hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben:
Homer S hat geschrieben:
Auch die Händler sind Schuld. Die heben die Neuunternehmer auch auf solche Geschäfte nach dem Motto verkauft ist verkauft, hat der Käufer keine Ahnung, um so besser.

Der Händler ist auch Verkäufer und kein Berater. Hauptsächlich das Teil ist bezahlt und er hat seine Ruhe. Warum auch nicht?

Bauplätze verkaufen und dann in Maschinen zu investieren ist wahrscheinlich der größte Schwachsinn den es gibt. Aber man kann sich natürlich auch künstlich arm halten damit man ja keine Steuern sparen muss :roll:


Warum ist das der größte Schwachsinn ?
Kannst das mal näher erklären ?

Der Bauplatz ist weg, die Maschinen sind da. Wie lange dauerts bis die Maschinen weg sind? Dann ist alles weg....Bauplatz, Maschinen und das Geld. Oder glaubst du, dass mit den Maschinen so viel verdient ist, dass man wieder einen Bauplatz kaufen kann?
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon ChrisB » Do Jul 16, 2020 9:17

Hallo,
bei uns gibt es 2 LU, eines in 2. Generation.
Beide LU habe Probleme, gute Fahrer zu bekommen,
haben aus Mangel an Fahrern, die Lohnarbeiten reduziert :shock:
Bei einem bin ich selbst schon gefahren,
hatten sehr großen Schaden an Schlepper und Maschinen :(
Diese Gespanne werden auch sehr oft von der Polizei überprüft.
Meist wird ein Mangel gefunden, Glück wenn es nur eine Kleinigkeit ist!
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon 4911 » Do Jul 16, 2020 9:31

wastl90 hat geschrieben:
Homer S hat geschrieben:
Auch die Händler sind Schuld. Die heben die Neuunternehmer auch auf solche Geschäfte nach dem Motto verkauft ist verkauft, hat der Käufer keine Ahnung, um so besser.

Der Händler ist auch Verkäufer und kein Berater. Hauptsächlich das Teil ist bezahlt und er hat seine Ruhe. Warum auch nicht?

Bauplätze verkaufen und dann in Maschinen zu investieren ist wahrscheinlich der größte Schwachsinn den es gibt. Aber man kann sich natürlich auch künstlich arm halten damit man ja keine Steuern sparen muss :roll:



Steuervermeidung nach Baulandverkauf geht meines Wissens eher bei Landkauf oder durch den Bau von Wirtschaftsgebäuden. Maschinen sind als Reinvestition eher ungeeignet.
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Alla gut » Do Jul 16, 2020 9:45

Der Bauplatz ist weg, die Maschinen sind da. Wie lange dauerts bis die Maschinen weg sind? Dann ist alles weg....Bauplatz, Maschinen und das Geld. Oder glaubst du, dass mit den Maschinen so viel verdient ist, dass man wieder einen Bauplatz kaufen kann?[/quote]

Wenn es solide läuft warum sollen irgendwann Maschinen oder Geld weg sein ?
es gibt schließlich Leute die leben von sowas und nicht alle machen bankrott .

Der Eine kauft halt wenn er zu Geld kommt einen Porsche , macht teure Reisen oder verprasst das Geld sonst irgendwie .....
Der Andere kauft einen Mähdrescher .

Was jetzt besser ist ist Ansichtssache .
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon DWEWT » Do Jul 16, 2020 10:03

4911 hat geschrieben:
Maschinen sind als Reinvestition eher ungeeignet.


Reinvestition, d.h. Steuerneutralität, gibt es beim Maschinenkauf nicht.
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Topliner 4075 » Do Jul 16, 2020 11:20

Alla gut hat geschrieben:Der Bauplatz ist weg, die Maschinen sind da. Wie lange dauerts bis die Maschinen weg sind? Dann ist alles weg....Bauplatz, Maschinen und das Geld. Oder glaubst du, dass mit den Maschinen so viel verdient ist, dass man wieder einen Bauplatz kaufen kann?


Wenn es solide läuft warum sollen irgendwann Maschinen oder Geld weg sein ?
es gibt schließlich Leute die leben von sowas und nicht alle machen bankrott .

Der Eine kauft halt wenn er zu Geld kommt einen Porsche , macht teure Reisen oder verprasst das Geld sonst irgendwie .....
Der Andere kauft einen Mähdrescher .

Was jetzt besser ist ist Ansichtssache .[/quote]


Leben die wirklich davon? Oder wollen sie eigentlich aufhören, können es aber nicht, weil der Restwert der Maschinen kleiner ist, als die Verbindlichkeiten bei der Bank? Dann lebt man quasi von der Finanzierung herab, da die Tilgungsrate zu gering ist. Es gibt jedenfalls genug, die Millionen hatten, und danach nichts mehr hatten.
Die Freude über einen billigen Preis währt nie so lange, wie der Ärger über eine schlechte Arbeit.
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Isarland » Do Jul 16, 2020 11:34

Alla gut hat geschrieben:Der Bauplatz ist weg, die Maschinen sind da. Wie lange dauerts bis die Maschinen weg sind? Dann ist alles weg....Bauplatz, Maschinen und das Geld. Oder glaubst du, dass mit den Maschinen so viel verdient ist, dass man wieder einen Bauplatz kaufen kann?


Wenn es solide läuft warum sollen irgendwann Maschinen oder Geld weg sein ?
es gibt schließlich Leute die leben von sowas und nicht alle machen bankrott .

Der Eine kauft halt wenn er zu Geld kommt einen Porsche , macht teure Reisen oder verprasst das Geld sonst irgendwie .....
Der Andere kauft einen Mähdrescher .

Was jetzt besser ist ist Ansichtssache .[/quote]

Wenn einer für 500000 einen Bauplatz verkauft, bleiben ihm, nach dem Vater Staat sein Scherflen bekam, gut 250000 übrig.
Dafür kauft er sich einen Mähdrescher. Du willst mir doch nicht weismachen, wenn der Drescher ausgedient hat, dass dann so viel Geld verdient wurde, dass er wieder einen Bauplatz kaufen kann? Er musste davon auch noch leben und alle Unkosten begleichen.
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Englberger » Do Jul 16, 2020 11:51

Hallo,
mein alter Herr hat immer gesagt:

Es gibt 3 Arten das Geld loszuwerden.
Die erste ist die Schnellste, das ist die Spielbank.
die zweite Art ist die Schönste ; mit Frauen
und die Dritte ist die Sicherste, das ist die Landwirtschaft

mfG Christian
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon wastl90 » Do Jul 16, 2020 12:29

Alla gut hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben:
Homer S hat geschrieben:

Warum ist das der größte Schwachsinn ?
Kannst das mal näher erklären ?

Das ist der gleiche Schwachsinn wie Gewinne durch Maschineninvestitionen zu vernichten. Eine neue Investition sollte eigentlich zu mehr Gewinn (in der Zukunft) führen und nicht zu weniger.

Auch mit dem Lohnunternehmen sollte eben dann ein angemessener Gewinn erzielt werden können!
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon wastl90 » Do Jul 16, 2020 12:35

Ich sehe das wie Isarland. Wenn man erst einmal einen Bauplatz verkaufen muss um sich das Lohnunternehmen leisten zu können, dann läuft es schon gewaltig schief. Die Kapitalkosten von ca. 1,5% (Zins) sollte man mit einkalkulieren können und nicht erst einen Bauplatz, den man dann zu 50% versteuert, verkaufen muss. Jede Investition und Betriebszweig sollte sich schon von selbst tragen können, ansonsten sollte man es auch wirklich lassen. Warum Geld verbrennen?
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon Lonar » Do Jul 16, 2020 13:00

Und Jungs nun erzählt mal wie eure Betriebe gegründet wurden ? Alles ehemalige Rittergüter?
Also unseren hat damals ein abgehender Erbe gekauft und der Stammbetrieb hat dafür gebürgt. Zehn Jahre später sind die dann als die grade die Kröten wieder abbezahlt hatten ist alles abgebrannt. Dann haben die wieder von vorne angefangen und neu gebaut. Dann zehn Jahre später kam der Krieg, wieder keine Ziegel mehr auf den Dächern und Hoferbe erstmal in Gefangenschaft mit potential verheizt worden zu sein. Der Bauer währenddessen mit Pferd und Wagen vorm Zug gekommen und verstorben, weil er schnell sein wollte da Junior vom Fronturlaub heim kam. Frau und kleine Kinder konnten nicht weiter bewirtschaften also verpachten und dann auf Kredit Dächer neumachen lassen, währenddessen im Schweinestall gewohnt. Dann kam Junior wieder zurück und hat in die Hände gespuckt und Gas gegeben sprich er hatte ja auch nichts also ab zur Bank und Attacke sprich Pferde reduzieren(zu vorm Krieg), Kühe her ,Schweineställe bauen, Trecker und Mähdrescher her (auch viel im Lohn ) und die Pächter vertreiben.
Also da waren jetzt schon viele "Glücksrittermomente" drin und so werden die Leute auch geredet haben, aber unser Betrieb ist noch da. Der Stammbetrieb nicht mehr und der hatte wesentlich bessere vorrausetzungen ...
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Re: Neue Lohnunternehmen braucht das Land

Beitragvon langholzbauer » Do Jul 16, 2020 14:02

Was solls...
Ich kann es hier ruhig verraten.
Betrieb im Sch...Realteilungebiet.
Großvater 33 geheiratet - Erbhof- gerichtlich freiwilig Teile an Geschwister ausgelagert.
Dann DDR...
Vater landwirtschaftliche FH. Nicht zur Prüfung zugelassen und damit in die LPG gepresst worden
später außerlandwirtschaftliche Tätigkeiten, weil zu wenig landwirtschaftliche Kompetenzen in der damaligen LPG.
Individuelle LW. daheim weiter betrieben soweit möglich.
Ich in der LPG gelernt.
Dann Wende.
Ich "Wiedereinrichter"
Kleiner Betrieb mit Muskelhypothek wieder aufgebaut.
Nach der BSE-Kriese war mir klar daß Lw. allein nicht reichen wird.
Deshalb wieder land.- u. forstwirtschaftliche Dienstleistungen, genau so, wie es " früher" schon zum Betrieb gehört hatte.
Die Ausrüstung und Kompetenz eines Profis für kleinere Betriebe gegen Entgelt zur Verfügung stellen.
Früher halfen die " Zugehbetriebe" in Heu, Rüben,Kartoffeln usw. mit und bekamen ihre Flächen bearbeitet.
Heute gibt es halt Geld...
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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