Mit was jemand mäht ist aus meiner Sicht eine idiologische Frage, genauso wie Pfluglose- oder minimale Bodenbearbeitung. Hier gibt es kein richtig oder falsch. Alles muss zum Standort und den Ideen des Landwirts passen.
Mein Hauptaugenmerk ist neben dem Mähen auf der Unkrautbekämpfung in Ackerkulturen. Also der fliegende Schnitt über die Kultur hinweg. Bisher genutzt für Ackerfuchsschwanz im Weizen und ausgefallener Senf in Ackerbohnen. Daher passt für mich ein DM Mähwerk besser, als ein Scheibenmähwerk.
Trotzdem gibt es auf dem Hof noch eine Front-Heck Kombi als Kreiselmähwerk und die bleibt auch. Welches Mähwerk eingesetzt wird hängt von der Aufgabe ab. Daher haben wir auch keine Prämie beantragt.
-> Kommentar zu der Diskussion Ende
Back to Topic:
Die Streifen, die umgedrückt wurden sind ja nach Bestand zwischen 3cm -5cm breit. Je mehr Gras gestanden hat, desto breiter wurden die Streifen. Dabei sieht man keinen Unterschied ob Antriebsseite oder nicht. Wenigstens dahingehend hat sich meine Arbeit den Antrieb nach oben zu setzen ausgezahlt.
Zu dem nach oben hin ausweichenden Halmteiler hab ich eine Idee. Die muss ich mal testen und die Bleche biege ich auch noch etwas nach außen. Hoffe das geht
Hab jetzt mal noch ein Bild der Streifen gemacht. Die sind bis zu 8cm breit und wenig bis garnicht abgemäht:



Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet 
(Ironie )