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Libero hat geschrieben:Manfred hat geschrieben:
Das ist genau das Problem. Der Bauernverband hat den Knall der Kugel, die längst aus dem Lauf ist, noch immer nicht gehört. Statt die Zukunft zu gestalten, versuchen sie sich an die Vergangenheit zu klammern. Auf Kosten aller deutschen Bauern...
Mit jedem Bauern der auf gibt, glaubt man, dass sich das Problem löst. Ist ja auch so. Weniger Bauern - weniger Meinungen
ExLW hat geschrieben:Noch ist die Formal anders. Den Strukturwandel gibts ja nicht erst seit heute. 10 % weniger Milchbauern bedeutet nicht 10 % weniger Milch, eher mehr.
Die Ursachen der Überproduktion haben keinen logischen Zusammenhang zur Zahl der Milchbauern. Was heute 73.000 melken, das melken künftig 53.000 oder 33.000. Oder 20.000 Roboter in 5.000 Unternehmen.
Stallbau ist "easy", auf die Genehmigung kommt´s an. Das weiss Frau BMUB (Thema!).
Klar ist aber auch, die politische Power nimmt mit der Zahl der betroffenen Bauern ab.
Die EU ist ein Agrarstaat (geblieben), D aber nicht.
Nach meiner Einschätzung wird der Sektor insgesamt schrumpfen. Die vorhin genannten viel zu simplen Agrarziele haben in eine Sackgasse geführt.
Die deutsche Lw sucht mehrheitlich ihr Heil unverändert in der Massenproduktion. Vom Tank in den Gulli und zu Hause wartend auf akzeptable Preise hoffen. So verhält sich niemand, der in der Marktwirtschaft wettbewerbsfähig sein will.
Das (falsche) Dogma von der Nahrungsmittelknappheit in der Welt ist eine der Ursachen für die Fehlsteuerungen durch Agrarpolitik.
In der Realität gibt es übervolle Läger (in der Welt, nicht in D!) bei Weizen. Und nun auch noch Rekorderträge in RUS und USA.... die können den Weizen bald im Atlantik verklappen, damit die Preise endlich mal wieder steigen. Und dann gäbe es immer noch keine Knappheit!
Manfred hat geschrieben:
die wiederherstellende Landwirtschaft und den politischen Außenschutz
LUV hat geschrieben:ExLW hat geschrieben:Noch ist die Formal anders. Den Strukturwandel gibts ja nicht erst seit heute. 10 % weniger Milchbauern bedeutet nicht 10 % weniger Milch, eher mehr.
Die Ursachen der Überproduktion haben keinen logischen Zusammenhang zur Zahl der Milchbauern. Was heute 73.000 melken, das melken künftig 53.000 oder 33.000. Oder 20.000 Roboter in 5.000 Unternehmen.
Stallbau ist "easy", auf die Genehmigung kommt´s an. Das weiss Frau BMUB (Thema!).
Klar ist aber auch, die politische Power nimmt mit der Zahl der betroffenen Bauern ab.
Die EU ist ein Agrarstaat (geblieben), D aber nicht.
Nach meiner Einschätzung wird der Sektor insgesamt schrumpfen. Die vorhin genannten viel zu simplen Agrarziele haben in eine Sackgasse geführt.
Die deutsche Lw sucht mehrheitlich ihr Heil unverändert in der Massenproduktion. Vom Tank in den Gulli und zu Hause wartend auf akzeptable Preise hoffen. So verhält sich niemand, der in der Marktwirtschaft wettbewerbsfähig sein will.
Das (falsche) Dogma von der Nahrungsmittelknappheit in der Welt ist eine der Ursachen für die Fehlsteuerungen durch Agrarpolitik.
In der Realität gibt es übervolle Läger (in der Welt, nicht in D!) bei Weizen. Und nun auch noch Rekorderträge in RUS und USA.... die können den Weizen bald im Atlantik verklappen, damit die Preise endlich mal wieder steigen. Und dann gäbe es immer noch keine Knappheit!
Danach hieße die Lösung ja lediglich Abkoppelung von der Weltwirtschaft und noch höhere nationale Unterstützung auf der Grundlage von Steuern.
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