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Noch 402 Tage Barbara Hendricks wie überleben?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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85 Beiträge • Seite 4 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Noch 402 Tage Barbara Hendricks wie überleben?

Beitragvon LUV » So Aug 28, 2016 13:15

Vorschlag zu Änderung Manni?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Noch 402 Tage Barbara Hendricks wie überleben?

Beitragvon *da-done* » So Aug 28, 2016 13:19

wer machts den richtig??

würde wir in die zukunft sehen können wäre alles so einfach.

so muss man sich auf immer neue situationen einstellen. wer das nicht kann....... :roll:
Moin, bin gerade dabei einen Brennholzverleih auf die Beine zu stellen.
Hat jemand Interesse an einer Juniorpartnerschaft ? :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Noch 402 Tage Barbara Hendricks wie überleben?

Beitragvon LUV » So Aug 28, 2016 13:23

Nichts ist schwerer vorauszusagen,als die Zukunft, und nichts leichter zu kritisieren, als die Vergangenheit.
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Re: Noch 402 Tage Barbara Hendricks wie überleben?

Beitragvon LUV » So Aug 28, 2016 13:24

Libero hat geschrieben:
Manfred hat geschrieben:
Das ist genau das Problem. Der Bauernverband hat den Knall der Kugel, die längst aus dem Lauf ist, noch immer nicht gehört. Statt die Zukunft zu gestalten, versuchen sie sich an die Vergangenheit zu klammern. Auf Kosten aller deutschen Bauern...


Mit jedem Bauern der auf gibt, glaubt man, dass sich das Problem löst. Ist ja auch so. Weniger Bauern - weniger Meinungen


Im Moment scheint die Anzahl der Betroffenen auch eher ein Hinderniss zu sein, sonst gäbe es ja einvernehmliche Lösungen.
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Re: Noch 402 Tage Barbara Hendricks wie überleben?

Beitragvon *da-done* » So Aug 28, 2016 13:59

beleidigungen kannst du ja nicht lassen. ich lass das mal so stehen.....


zu deiner milch these wenn die 10% milchbauern aufhören wo kommen die kühe hin?? sind die dann einfach weg (in luft aufgelöst) oder gehen die auf andere betriebe über??
Moin, bin gerade dabei einen Brennholzverleih auf die Beine zu stellen.
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Re: Noch 402 Tage Barbara Hendricks wie überleben?

Beitragvon LUV » So Aug 28, 2016 14:06

Dann müssen sich aber eher die Molkereien absprechen, um ihre Produktpalette und ihre Mengen abzustimmen....und nicht die Bauern mit den Molkereien. Sonst verschiebt sich nämlich nichts, sondern bestimmte Verareiter haben gegenüber anderen Vor-bzw. Nachteile.
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Re: Noch 402 Tage Barbara Hendricks wie überleben?

Beitragvon Manfred » So Aug 28, 2016 14:23

Mir ist ja bewusst, dass ich mich für die Katz ärgere.
Warum solche Verbände sind wie sie sind und ihnen Innovation deshalb immer aufgezwungen werden muss, konnte man schon 1969 bei Thomas Kuhn nachlesen. (Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen.)
Der Bauernverband wird seine Positionen nicht ändern, bevor die Mehrheit seiner Mitglieder ihre Positionen geändert hat und den Verband entsprechend unter Druck setzt.

James Lancaster von der East India Company hat 1601 in einem Versuch mit den Besatzungen von 3 Segelschiffen nachgewiesen, dass Skorbut durch die tägliche Gabe kleiner Mengen Zitrussaft verhindert werden kann.
Entgegen diesen Wissens hat die Britische Royal Navy bis 1795 gebraucht, um Zitrussaft für Langstreckenfahrten einzuführen.
Die britische Handelsmarine hat es sogar bis 1865 rausgezögert.
In diesen 264 Jahren sind tausende Seeleute völlig sinnlos elend verreckt oder haben massive Gesundheitsschäden erlitten.

Ganz so lange wird es nicht dauern, bis der Bauernverband die wiederherstellende Landwirtschaft und den politischen Außenschutz für sich entdeckt. Es werden bis dahin aber trotzdem noch tausende Höfe sinnlos, da unnötig krepieren.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Noch 402 Tage Barbara Hendricks wie überleben?

Beitragvon ExLW » So Aug 28, 2016 14:29

Noch ist die Formal anders. Den Strukturwandel gibts ja nicht erst seit heute. 10 % weniger Milchbauern bedeutet nicht 10 % weniger Milch, eher mehr.
Die Ursachen der Überproduktion haben keinen logischen Zusammenhang zur Zahl der Milchbauern. Was heute 73.000 melken, das melken künftig 53.000 oder 33.000. Oder 20.000 Roboter in 5.000 Unternehmen.
Stallbau ist "easy", auf die Genehmigung kommt´s an. Das weiss Frau BMUB (Thema!).

Klar ist aber auch, die politische Power nimmt mit der Zahl der betroffenen Bauern ab.
Die EU ist ein Agrarstaat (geblieben), D aber nicht.

Nach meiner Einschätzung wird der Sektor insgesamt schrumpfen. Die vorhin genannten viel zu simplen Agrarziele haben in eine Sackgasse geführt.
Die deutsche Lw sucht mehrheitlich ihr Heil unverändert in der Massenproduktion. Vom Tank in den Gulli und zu Hause wartend auf akzeptable Preise hoffen. So verhält sich niemand, der in der Marktwirtschaft wettbewerbsfähig sein will.

Das (falsche) Dogma von der Nahrungsmittelknappheit in der Welt ist eine der Ursachen für die Fehlsteuerungen durch Agrarpolitik.
In der Realität gibt es übervolle Läger (in der Welt, nicht in D!) bei Weizen. Und nun auch noch Rekorderträge in RUS und USA.... die können den Weizen bald im Atlantik verklappen, damit die Preise endlich mal wieder steigen. Und dann gäbe es immer noch keine Knappheit!
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Re: Noch 402 Tage Barbara Hendricks wie überleben?

Beitragvon LUV » So Aug 28, 2016 14:31

Manni, woher weißt du, was sich ändern muss und in welche Richtung? Woher weißt, dass es für Änderungen Mehrheiten geben wird?
Und letzte Frage, wie kannst du annehmen, dass der Bauernverband überhaupt Einfluss auf eine irgendwie geartete Änderung der betrieblichen Situation haben kann, wenn Wirtschaft, Finanzwelt und Politik global agieren?
Zuletzt geändert von LUV am So Aug 28, 2016 14:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Noch 402 Tage Barbara Hendricks wie überleben?

Beitragvon LUV » So Aug 28, 2016 14:34

ExLW hat geschrieben:Noch ist die Formal anders. Den Strukturwandel gibts ja nicht erst seit heute. 10 % weniger Milchbauern bedeutet nicht 10 % weniger Milch, eher mehr.
Die Ursachen der Überproduktion haben keinen logischen Zusammenhang zur Zahl der Milchbauern. Was heute 73.000 melken, das melken künftig 53.000 oder 33.000. Oder 20.000 Roboter in 5.000 Unternehmen.
Stallbau ist "easy", auf die Genehmigung kommt´s an. Das weiss Frau BMUB (Thema!).

Klar ist aber auch, die politische Power nimmt mit der Zahl der betroffenen Bauern ab.
Die EU ist ein Agrarstaat (geblieben), D aber nicht.

Nach meiner Einschätzung wird der Sektor insgesamt schrumpfen. Die vorhin genannten viel zu simplen Agrarziele haben in eine Sackgasse geführt.
Die deutsche Lw sucht mehrheitlich ihr Heil unverändert in der Massenproduktion. Vom Tank in den Gulli und zu Hause wartend auf akzeptable Preise hoffen. So verhält sich niemand, der in der Marktwirtschaft wettbewerbsfähig sein will.

Das (falsche) Dogma von der Nahrungsmittelknappheit in der Welt ist eine der Ursachen für die Fehlsteuerungen durch Agrarpolitik.
In der Realität gibt es übervolle Läger (in der Welt, nicht in D!) bei Weizen. Und nun auch noch Rekorderträge in RUS und USA.... die können den Weizen bald im Atlantik verklappen, damit die Preise endlich mal wieder steigen. Und dann gäbe es immer noch keine Knappheit!


Danach hieße die Lösung ja lediglich Abkoppelung von der Weltwirtschaft und noch höhere nationale Unterstützung auf der Grundlage von Steuern.
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Re: Noch 402 Tage Barbara Hendricks wie überleben?

Beitragvon ExLW » So Aug 28, 2016 14:35

Manfred hat geschrieben:
die wiederherstellende Landwirtschaft und den politischen Außenschutz


Chapeau! Das sind 2 strategische Ziele.
Jetzt müssen wir uns hier nur noch die operationalen ausdenken.
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Re: Noch 402 Tage Barbara Hendricks wie überleben?

Beitragvon ExLW » So Aug 28, 2016 14:50

LUV hat geschrieben:
ExLW hat geschrieben:Noch ist die Formal anders. Den Strukturwandel gibts ja nicht erst seit heute. 10 % weniger Milchbauern bedeutet nicht 10 % weniger Milch, eher mehr.
Die Ursachen der Überproduktion haben keinen logischen Zusammenhang zur Zahl der Milchbauern. Was heute 73.000 melken, das melken künftig 53.000 oder 33.000. Oder 20.000 Roboter in 5.000 Unternehmen.
Stallbau ist "easy", auf die Genehmigung kommt´s an. Das weiss Frau BMUB (Thema!).

Klar ist aber auch, die politische Power nimmt mit der Zahl der betroffenen Bauern ab.
Die EU ist ein Agrarstaat (geblieben), D aber nicht.

Nach meiner Einschätzung wird der Sektor insgesamt schrumpfen. Die vorhin genannten viel zu simplen Agrarziele haben in eine Sackgasse geführt.
Die deutsche Lw sucht mehrheitlich ihr Heil unverändert in der Massenproduktion. Vom Tank in den Gulli und zu Hause wartend auf akzeptable Preise hoffen. So verhält sich niemand, der in der Marktwirtschaft wettbewerbsfähig sein will.

Das (falsche) Dogma von der Nahrungsmittelknappheit in der Welt ist eine der Ursachen für die Fehlsteuerungen durch Agrarpolitik.
In der Realität gibt es übervolle Läger (in der Welt, nicht in D!) bei Weizen. Und nun auch noch Rekorderträge in RUS und USA.... die können den Weizen bald im Atlantik verklappen, damit die Preise endlich mal wieder steigen. Und dann gäbe es immer noch keine Knappheit!


Danach hieße die Lösung ja lediglich Abkoppelung von der Weltwirtschaft und noch höhere nationale Unterstützung auf der Grundlage von Steuern.


Ich glaube, wir müssen von der Theke aus denken.
Von der Theke des vielgescholtenen LEH.

http://www.dailymail.co.uk/news/article ... 0-320.html

Hier sieht man, dass die Menschen in der Welt völlig unterschiedlich essen/kochen.
Man sieht auch, dass "wir" fast nur noch Fertigzeug kaufen.

Wenn Verbraucher (nicht alle, aber Millionen!), bereit sind, 38c für ein Ei zu zahlen (Hühnermobil, Faden weiter unten), dann sind sie nahrungsmündig geworden.
Der nahrungsmündige Bürger sollte die Zielgruppe sein. Hier sollte die Politik ihre Fördergelder hineinstecken, in die objektive Aufklärung. Die Produktion muss sich schrittweise und gläsern dieser neuen Entwicklung anpassen- und präzise liefern, was gebraucht wird und kontrahiert ist.
Das wird nicht jeder Bauer wollen, viele, wenn nicht die meisten, werden weiter Schüttgüter produzieren wollen. Die sollen das gerne tun, aber bitte ohne staatliche Subventionierung.
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Re: Noch 402 Tage Barbara Hendricks wie überleben?

Beitragvon LUV » So Aug 28, 2016 15:07

ExLW, wenn du als "Nahrungsmündig" die Indoktrination durch Emotionen, medial im Dauerfeuer abgegeben nennst, dann ist Mündigkeit evtl. der falsche Ausdruck. Eher Manipulation, würde ich sagen. Schon heute wird nur das produziert, was der Kunde wünscht, der LEH anbietet und die Lebensmittelindustrie kreiert.
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Re: Noch 402 Tage Barbara Hendricks wie überleben?

Beitragvon Kyoho » So Aug 28, 2016 20:43

Nahrungsmündig heißt etwa solidarische Landwirtschaft oder SOLAWI da trägt der Konsument das Produktionsrisiko mit. Die Ernte wird geteilt. War aktuell ein Bericht im Wochenblatt.
http://solawi-hopfenhof.de/die-solawi/zur-solawi-hopfenhof/
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Re: Noch 402 Tage Barbara Hendricks wie überleben?

Beitragvon Kyoho » So Aug 28, 2016 21:30

Hier werden keine landwirtschaftlichen "Schüttgüter" produziert sondern Kundenzufriedenheit und Transparenz.
http://www.stadtanzeiger-im-netz.de/lokales/solidarische-landwirtschaft-solawi-mit-david-traub
https://ernte-teilen.org/map
http://www.ntz.de/nachrichten/region/artikel/erzeuger-und-verbraucher-planen-gemeinsam/
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