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Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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192 Beiträge • Seite 2 von 13 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 13
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon stamo » So Jan 06, 2019 7:36

langholzbauer hat geschrieben:Aber mal ehrlich: Wir dt. Bauern können sehr wohl auch unser Volk ohne Import-Futtermittel ernähren. Aber das ist schon sehr lange nicht mehr erwünscht. Denn
1. würden einige Grundnahrungsmittel teurer werden und

Welche Grundnahrungsmittel?
Die deutsche Landwirtschaft wird durch 300€/ha einfach so beim Zahlen der Pacht gefördert und durch Bigas und AUM gibt's marktentlastende Maßnahmen.
Grundnahrungsmittel sind dann Kartoffeln und Steckrüben. Günstig und bewährt.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon wespe » So Jan 06, 2019 8:05

:lol:... von diesem Text musst ich mir gleich mal einen Screenshot machen. :|
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon meiradioishin » So Jan 06, 2019 11:51

Etwa 2 % des weltweiten gewerblichen Energiebedarfs geht zu Lasten des Haber-Bosch-Verfahrens. Pro Tonne produziertem Ammoniak entstehen 1,5 Tonnen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid.
Das wurde offensichtlich nicht berücksichtigt!! Eine fast unvorstellbare Größe und dabei fällt auch noch Treibhausgas an.
In Anbetracht dieser Tatsache kann die Studie nur ein Scherz sein!

Meine Weizenproduktion funktioniert folgendermaßen:
Aussaat: 5-6 lt. Diesel/ ha
Striegeln: 1-2 lt./ha (wenn keine guten Bedingungen, wird nicht gestriegelt)
Ernten: 15-20lt./ha
Was ist da schlecht für das Klima?

Ich will als Öko- Bauer sicher nicht die Konvi- Landwirte verteufeln, ich war selbst lange genug einer.
Folgenden Gedanken will ich aber loswerden:
Die Vegetation ist in millionen von Jahren ohne Chemieeinsatz zurecht gekommen, seit nur ca. 100 Jahren! wird dies nun gemacht, und welcher Schaden ist in dieser kurzen Zeit dadurch dem Planeten und den Menschen zugefügt worden!!

Ich denke das die Natur weiterhin ganz gut ohne Chemie auskommt und deslhalb meine ich dass es falsch ist zu behaupten wir können ohne Einsatz von Chemie u. synthetischen Düngern nicht mehr alle ernähren. Natürlich ist mir klar was der Einsatz damals bedeutet hat, jeder hatte plötzlich genug zu essen, die darauffolgende wirtschaftliche Entwicklung etc. etc.!! Eigentlich war dies der Grund damit wir da stehen wo wir jetzt sind- gilt auch für meine Person! Eigentlich war es eine Forderung der Gesellschaft und die Landwirtschaft hat geliefert!! Die gleiche Gesellschaft fühlt sich nun davon bedroht, schon verrückt.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon DWEWT » So Jan 06, 2019 12:26

MF4355 hat geschrieben: Wird in Deutschland ein Hektar auf Öko umgestellt wird dort nur 30% des Getreideertrages geerntet, 45% Etragsniveau minus Aufnahme von Kleegras in die Ackerrotation. Gleichzeitig wird woanders auf der Welt Steppe umgebrochen oder Wälder gerodet oder sonstige unproduktive Flächen rekultiviert.


Diese Werte sind sehr pauschal und benötigen daher dringend einer Relativierung. Über 80% der Ökobetriebe wirtschaften hier in D. auf Flächen, die als, durch Klima- und/oder Bodenfaktoren bedingt, benachteiligt gelten. Man muss also immer die standorttypischen konv. und ökologischen Erträge miteinander vergleichen. Da kommen dann auch ganz andere Relationen heraus. Beim WW z.B. beträgt der Minderertrag dann nur noch 10 bis 35%. In den benachteiligten Gebieten rechnet sich der konv. Landbau auf vielen Standorten schon gar nicht mehr. Die ökologische Bewirtschaftung ist die einzige Möglichkeit, diese Flächen, unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten, für eine Lebensmittelgewinnung zu erhalten. Anderenfalls würden diese Flächen schon heute maximal "renaturiert" darliegen. Was uns dann blüht, dürfte klar sein.
Grundsätzlich muss man erkennen, dass auch in diesem Forum sehr schnell über jedes hingehaltene Stöckchen gesprungen wird. Solange es sachlich zugeht, ist das auch vollkommen in Ordnung. Merkwürdig ist nur, dass im umgekehrten Falle die konv. Kollegen sehr schnell an die Solidarität des gesamten Berufsstandes appellieren. Schon bald wird dieser Aufruf durch die unsäglichen "w h e s"-Demonstrationen wieder aktiviert werden. Nein, eine sachliche Auseinandersetzung mit der anderen Ausrichtung ist notwendig. Für eine Solidaritätsbekundung gibt es keinen Grund. Toleranz und Akzeptanz jedoch sind das Mindeste, was man von der jeweiligen Gegenseite erwarten können muss!
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Qtreiber » So Jan 06, 2019 12:48

meiradioishin hat geschrieben: seit nur ca. 100 Jahren! wird dies nun gemacht, und welcher Schaden ist in dieser kurzen Zeit dadurch dem Planeten und den Menschen zugefügt worden!!

Welcher Schaden wäre das denn bitteschön ? ( Außer natürlich dem Schaden, dass durch die verbesserte Versorgung der Bevölkerung in allen Belangen diese seitdem extrem gewachsen ist )
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon wespe » So Jan 06, 2019 13:34

Vorallem auch, das sich seit100 Jahren Städte, Dörfer und Gigantische Gewerbeflächen wie ein Krebsgeschwür auf Bauern Land ausbreiten. :gewitter:
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon meyenburg1975 » So Jan 06, 2019 13:36

Was besser oder schlechter ist, da kann man sich lange drüber streiten.

Aber wer als Politiker, Journalist oder NGO Aktivist mehr Öko,Extensivierung und Naturschutz fordert, der sollte auch in der Lage sein, die Länder zu nennen, die die sinkende Produktionsmenge ausgleichen sollten und das eben auch ökologisch begründen!
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon DWEWT » So Jan 06, 2019 13:41

wespe hat geschrieben:Vorallem auch, das sich seit100 Jahren Städte, Dörfer und Gigantische Gewerbeflächen wie ein Krebsgeschwür auf Bauern Land ausbreiten. :gewitter:


Über 98% dieser Flächen wurden von den Landwirten freiwillig zur Verfügung gestellt. So mancher hat damit auch das Sterben seines Betriebes hinauszögern können; verhindern, konnten sie es allerdings kaum.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Ferengi » So Jan 06, 2019 13:45

Eben, sowas nenne ich Doppelmoral.
Erst über die Flächenversieglung jammern, und dann bei nächster Gelegenheit drauf geiern seine Flächen in Bauland zu verwandeln zu können.
Klar würd ich auch verkaufen wenn der Preis stimmt, aber ich schimpf halt auch nicht drüber.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon DWEWT » So Jan 06, 2019 13:51

meyenburg1975 hat geschrieben:
Aber wer als Politiker, Journalist oder NGO Aktivist mehr Öko,Extensivierung und Naturschutz fordert, der sollte auch in der Lage sein, die Länder zu nennen, die die sinkende Produktionsmenge ausgleichen sollten und das eben auch ökologisch begründen!


In D. müsste keiner den Gürtel enger schnallen, wenn 30% weniger produziert werden würde. Das ist schließlich der Anteil, der als fertiges Lebensmittel in die Tonne geht. Wieviel % schon auf dem Weg bis hin zum fertigen Lebensmittel, aufgrund sehr fadenscheiniger Argumente, verworfen wird, kann nicht einmal ansatzweise kalkuliert werden. Was trägt die Landwirtschaft dazu bei? Sie trägt mit den von ihr akzeptierten, z.T. unter dem Gestehungspreis liegenden Erzeugernpreisen, zum Ramschniveau der Verbraucherpreise bei. Bei diesen Lebensmittelkosten, kann sich ein bewußter Umgang mit Nahrungsgütern nicht wirklich einstellen.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon meyenburg1975 » So Jan 06, 2019 13:54

Ich glaube es war die Absicht die Auswirkungen der Infrastruktur und der Wirtschaft auf die Natur hervorzuheben. Hat sich ja nicht nur die Landwirtschaft verändert!
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon germane » So Jan 06, 2019 13:54

DWEWT hat geschrieben:
MF4355 hat geschrieben: Wird in Deutschland ein Hektar auf Öko umgestellt wird dort nur 30% des Getreideertrages geerntet, 45% Etragsniveau minus Aufnahme von Kleegras in die Ackerrotation. Gleichzeitig wird woanders auf der Welt Steppe umgebrochen oder Wälder gerodet oder sonstige unproduktive Flächen rekultiviert.


Diese Werte sind sehr pauschal und benötigen daher dringend einer Relativierung. Über 80% der Ökobetriebe wirtschaften hier in D. auf Flächen, die als, durch Klima- und/oder Bodenfaktoren bedingt, benachteiligt gelten. Man muss also immer die standorttypischen konv. und ökologischen Erträge miteinander vergleichen. Da kommen dann auch ganz andere Relationen heraus. Beim WW z.B. beträgt der Minderertrag dann nur noch 10 bis 35%. In den benachteiligten Gebieten rechnet sich der konv. Landbau auf vielen Standorten schon gar nicht mehr. Die ökologische Bewirtschaftung ist die einzige Möglichkeit, diese Flächen, unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten, für eine Lebensmittelgewinnung zu erhalten. Anderenfalls würden diese Flächen schon heute maximal "renaturiert" darliegen. Was uns dann blüht, dürfte klar sein.
Grundsätzlich muss man erkennen, dass auch in diesem Forum sehr schnell über jedes hingehaltene Stöckchen gesprungen wird. Solange es sachlich zugeht, ist das auch vollkommen in Ordnung. Merkwürdig ist nur, dass im umgekehrten Falle die konv. Kollegen sehr schnell an die Solidarität des gesamten Berufsstandes appellieren. Schon bald wird dieser Aufruf durch die unsäglichen "w h e s"-Demonstrationen wieder aktiviert werden. Nein, eine sachliche Auseinandersetzung mit der anderen Ausrichtung ist notwendig. Für eine Solidaritätsbekundung gibt es keinen Grund. Toleranz und Akzeptanz jedoch sind das Mindeste, was man von der jeweiligen Gegenseite erwarten können muss!


Da sehe ich vieles ganz anders. Um die Rodung des Urwaldes in Südamerika auszugleichen, könnte man hier ruhig viele Grenzertagsböden aufforsten, statt ihnen mit Muku`s oder Schafen oder Ziegen eine methanproduzierende Nutzung aufzupressen.
Ich bin für eine absolute Konkurrenz zwischen Bio und Konvi. Das würde Entwicklung für den ländlichen Raum bringen.Dazu muss man das Selbstwertgefühl der Konvis mal kräftig heben. Die ganzen Lebensmittelskandale, die gelaufen sind, waren doch nur von Bio-Seite (NGO´s, Verbände) gepuscht um an die Flächen der konv. Bauern zu kommen.
Nicht lange her, da war hier und in der WamS mal wieder von BSE die Rede. Udo Pollmer hat mir am Tel. mal gesagt, das wäre ein Pharmaproblem gewesen das die Politik vertuschen muss. Die haben früher viel tierisches Gewebe(u.a. Rindergehirne) zu Medizinalprodukten verarbeitet und dabei BSE- Hirne mitverarbeitet. Die Hormone, die man früher den Frauen in den Wechseljahren gespritzt hat, wurden aus Rinderhypophysen gewonnen. Das erklärt ev. warum mehr Frauen als Männer dement werden.
Die Rinder damals in England sollen durch Hormonspritzen infiziert worden sein und BSE soll nur durch direkten Blutkontakt (wie Aids) übertragen werden. Die Behörden wissen das min. seit 1990, aber immer wieder taucht die Geschichte auf, weil sie den Biobauern fürs Geschäft passt.
Wo sind die Verbraucher, die von Pestiziden oder Gentechnik Krebs bekommen haben? Alles nur aus Geldgier und Wahn hochgepuschte Theorien .Das eigentliche Thema ist heute die Pflanzenzucht. Aber da wird von Bio-Seite nix kommen, weil die gesunden Sorten der Bio-Bauern giftige Sorten sind. Da züchtet man das Gift gleich in die Pflanzen hinein.
Es gäbe so vieles.
Erst mal muss eine strikte Trennung von Bio und Konvi kommen, weil dann erst die Leistungsfähigkeit des Bio-Landbaues beurteilt werden kann. Wenn ein Tier nicht mehr den Öko-Vorschriften entspricht oder es zu viele gibt müssen die sich halt was einfallen lassen und nicht den Konvi-Markt damit belasten. Und vieles Andere.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon meyenburg1975 » So Jan 06, 2019 13:58

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
Aber wer als Politiker, Journalist oder NGO Aktivist mehr Öko,Extensivierung und Naturschutz fordert, der sollte auch in der Lage sein, die Länder zu nennen, die die sinkende Produktionsmenge ausgleichen sollten und das eben auch ökologisch begründen!


In D. müsste keiner den Gürtel enger schnallen, wenn 30% weniger produziert werden würde. Das ist schließlich der Anteil, der als fertiges Lebensmittel in die Tonne geht. Wieviel % schon auf dem Weg bis hin zum fertigen Lebensmittel, aufgrund sehr fadenscheiniger Argumente, verworfen wird, kann nicht einmal ansatzweise kalkuliert werden. Was trägt die Landwirtschaft dazu bei? Sie trägt mit den von ihr akzeptierten, z.T. unter dem Gestehungspreis liegenden Erzeugernpreisen, zum Ramschniveau der Verbraucherpreise bei. Bei diesen Lebensmittelkosten, kann sich ein bewußter Umgang mit Nahrungsgütern nicht wirklich einstellen.


Ich habe nicht geschrieben, dass in D jemand den Gürtel enger schnallen müsste.
Aber wenn man als Ausgleich die (sinnvolle) Verringerung der Abfälle vorschlägt, sollte man auch sagen können, wie das umzusetzen ist.
Sonst werden halt Lebensmittel weggeworfen, die nicht in D, sondern woanders produziert wurden.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Südbaden Bauer » So Jan 06, 2019 14:05

Ferengi hat geschrieben:Eben, sowas nenne ich Doppelmoral.
Erst über die Flächenversieglung jammern, und dann bei nächster Gelegenheit drauf geiern seine Flächen in Bauland zu verwandeln zu können.
Klar würd ich auch verkaufen wenn der Preis stimmt, aber ich schimpf halt auch nicht drüber.

Solange wir den derzeitigen Flächenfraß haben erübrigt sich eine Disskusion was nachhaltiger ist. Allein das Wort nachhaltig erübrigt sich dann schon. Wer wird in 100 Jahren noch über Glyphos und seine Gefahren reden, wahrscheinlich eher darüber das man die besten Böden für irgendwelche Möbel Outlet Center und was weiß ich was geopfert hat sowie die Häuschen im Grünen für die Bio Kundschaft, die dann fleißig NABU wählen. Aber ja Ferengi du hast nicht ganz Unrecht.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon DWEWT » So Jan 06, 2019 14:13

germane hat geschrieben:
Da sehe ich vieles ganz anders. Um die Rodung des Urwaldes in Südamerika auszugleichen, könnte man hier ruhig viele Grenzertagsböden aufforsten, statt ihnen mit Muku`s oder Schafen oder Ziegen eine methanproduzierende Nutzung aufzupressen.
Ich bin für eine absolute Konkurrenz zwischen Bio und Konvi. Das würde Entwicklung für den ländlichen Raum bringen.Dazu muss man das Selbstwertgefühl der Konvis mal kräftig heben. Die ganzen Lebensmittelskandale, die gelaufen sind, waren doch nur von Bio-Seite (NGO´s, Verbände) gepuscht um an die Flächen der konv. Bauern zu kommen.
Udo Pollmer hat mir am Tel. mal gesagt, das wäre ein Pharmaproblem gewesen

Erst mal muss eine strikte Trennung von Bio und Konvi kommen, weil dann erst die Leistungsfähigkeit des Bio-Landbaues beurteilt werden kann. Wenn ein Tier nicht mehr den Öko-Vorschriften entspricht oder es zu viele gibt müssen die sich halt was einfallen lassen und nicht den Konvi-Markt damit belasten. Und vieles Andere.


Die Böden in z.B. Südamerika sind auch nur Grenzertragsböden. Warum sonst werden sie nach einigen Jahren der ldw. Nutzung zum großen Teil wieder sich selbst überlassen oder als GL genutzt? Ihrer natürlichen Fruchtbarkeit (Humus) beraubt, verbleiben nur die besten Flächen in der Bewirtschaftung. Eine Aufforstung der Grenzertragsstandorte, hier in D., wird nicht kommen, da sich der deutsche Durchschnittsbürger nur zugern in einer maximal idyllisierten Kulturlandschaft bewegen und erholen möchte.
Wenn es um U.Pollmer geht, kann ich nur sein Buch "Iß und stirb" empfehlen. Was danach kam, gilt als Paradebeispiel eines Andienens an die Lebensmittelindustrie, aufgrund sonst fehlender Existenzsicherung.
Für eine Trennung von bio und konvi kann man sich wirklich einsetzen. Bleibt nur die Frage, wieviel Abstand wollen denn die konv. Kollegen einhalten, um die Bioerzeugung nicht zu gefährden? Schließlich gilt in D. das Verursacherprinzip! Hier in den NBL gibt es ja genügend Fläche aber im Süden der Republik, würden den konv. Kollegen wohl nur wenige streifige Flächen verbleiben.
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