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Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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192 Beiträge • Seite 3 von 13 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 13
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Ferengi » So Jan 06, 2019 14:16

Vielleicht sollte der deutsche Konvi mal aufhören sich als Welternährer aufzuspielen.
Ob es in Deutschland Bauern gibt, oder eben auch nicht, juckt nun wirklich niemanden außer die deutschen Bauern selbst.
Das Ausland kann ehr viel billiger.
Die Chance seine Erzeugnisse über die Qualität zu vermarkten haben die deutschen Konvis aber komplett verpaßt.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon DWEWT » So Jan 06, 2019 14:18

meyenburg1975 hat geschrieben:
Aber wenn man als Ausgleich die (sinnvolle) Verringerung der Abfälle vorschlägt, sollte man auch sagen können, wie das umzusetzen ist.
Sonst werden halt Lebensmittel weggeworfen, die nicht in D, sondern woanders produziert wurden.


Der bewußte Umgang mit einem Stoff ist ganz maßgeblich davon abhängig, was ich zu dessen Erlangung auf den Tisch legen muss. "Was billig ist, taugt nicht" ist mehr als nur eine Redewendung. Sie wird z.B. auch von den meisten Kollegen befolgt, wenn es um den Kauf eines neuen Schleppers geht! Warum also sollte sie bei Lebensmitteln nicht gelten?
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon meyenburg1975 » So Jan 06, 2019 14:23

Ferengi hat geschrieben:Vielleicht sollte der deutsche Konvi mal aufhören sich als Welternährer aufzuspielen.
Ob es in Deutschland Bauern gibt, oder eben auch nicht, juckt nun wirklich niemanden außer die deutschen Bauern selbst.
Das Ausland kann ehr viel billiger.
Die Chance seine Erzeugnisse über die Qualität zu vermarkten haben die deutschen Konvis aber komplett verpaßt.


D hat einen SVG von 85%, da ist nix mit Welternährung. Aber darum geht es mir,auch nicht.
Wenn man sich über eine Ökobilanz Gedanken macht, dann kann man kaum an der Grenze mit seinen Ideen aufhören. Sonst könnte man in der Tat D auf eine Öko-Nischenproduktion umstellen und sich auf die Schulter klopfen, wie toll man doch ist.
Wenn man aber den Gesamtbedarf an Lebensmitteln im Blick hat, kann man die Ökobilanz doch auch nur in der Gesamtheit abschätzen...
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon meyenburg1975 » So Jan 06, 2019 14:26

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
Aber wenn man als Ausgleich die (sinnvolle) Verringerung der Abfälle vorschlägt, sollte man auch sagen können, wie das umzusetzen ist.
Sonst werden halt Lebensmittel weggeworfen, die nicht in D, sondern woanders produziert wurden.


Der bewußte Umgang mit einem Stoff ist ganz maßgeblich davon abhängig, was ich zu dessen Erlangung auf den Tisch legen muss. "Was billig ist, taugt nicht" ist mehr als nur eine Redewendung. Sie wird z.B. auch von den meisten Kollegen befolgt, wenn es um den Kauf eines neuen Schleppers geht! Warum also sollte sie bei Lebensmitteln nicht gelten?


Natürlich ist das so. Aber wo ist jetzt der Ansatz, wie man die Lebensmittelpreise in D so hoch bekommt, dass weniger weggeschmissen wird?
Wenn wir in D 30 % weniger produzieren würden, ändert sich am Preis (langfristig) nichts.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon T5060 » So Jan 06, 2019 14:30

Früher war Gott für das Wetter zuständig.
Wenn es donnerte, sagte Mama zu mir : "Siehst du der Hergott schimpft mit dir, weil du nicht lieb warst !"

Heute sind die Grünen Gott und wenn du in deren Augen nicht lieb warst,
dann ist dein Verhalten daran Schuld das das Wetter nichts taugt !
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon DWEWT » So Jan 06, 2019 14:34

meyenburg1975 hat geschrieben:
Natürlich ist das so. Aber wo ist jetzt der Ansatz, wie man die Lebensmittelpreise in D so hoch bekommt, dass weniger weggeschmissen wird?
Wenn wir in D 30 % weniger produzieren würden, ändert sich am Preis (langfristig) nichts.


Die Gesetze des Marktes, geben die Mittel vor. Angebotsverknappung! Das wirklich Blöde ist nur, dass irgendwelche Kollegen, aufgrund des "Engagements der Banken", gar keine Freiräume für ihr Handeln mehr haben. Wir müssen warten, bis diese Betriebe nicht mehr existent sind. Klingt hart, ist aber so!
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon meyenburg1975 » So Jan 06, 2019 14:41

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
Natürlich ist das so. Aber wo ist jetzt der Ansatz, wie man die Lebensmittelpreise in D so hoch bekommt, dass weniger weggeschmissen wird?
Wenn wir in D 30 % weniger produzieren würden, ändert sich am Preis (langfristig) nichts.


Die Gesetze des Marktes, geben die Mittel vor. Angebotsverknappung! Das wirklich Blöde ist nur, dass irgendwelche Kollegen, aufgrund des "Engagements der Banken", gar keine Freiräume für ihr Handeln mehr haben. Wir müssen warten, bis diese Betriebe nicht mehr existent sind. Klingt hart, ist aber so!


Wie niedrig müsste denn deiner Meinung nach der Selbsversorgungsgrad in Deutschland fallen, dass die Lebensmittel so teuer werden, dass weniger weggeschmissen wird?

Wie gesagt zur Zeit liegen wir bei etwa 85%...

Meine Prognose: Selbst eine Einstellung der deutschen Landwirtschaft reicht nicht aus, um die Preise zu beeinflussen. Dafür ist der Transport rund um die Welt viel zu billig.
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Einfach mal nachgerechnet

Beitragvon adefrankl » So Jan 06, 2019 15:09

meiradioishin hat geschrieben:Etwa 2 % des weltweiten gewerblichen Energiebedarfs geht zu Lasten des Haber-Bosch-Verfahrens. Pro Tonne produziertem Ammoniak entstehen 1,5 Tonnen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid.
Das wurde offensichtlich nicht berücksichtigt!! Eine fast unvorstellbare Größe und dabei fällt auch noch Treibhausgas an.
In Anbetracht dieser Tatsache kann die Studie nur ein Scherz sein!

Meine Weizenproduktion funktioniert folgendermaßen:
Aussaat: 5-6 lt. Diesel/ ha
Striegeln: 1-2 lt./ha (wenn keine guten Bedingungen, wird nicht gestriegelt)
Ernten: 15-20lt./ha
Was ist da schlecht für das Klima?

Ich will als Öko- Bauer sicher nicht die Konvi- Landwirte verteufeln, ich war selbst lange genug einer.
Folgenden Gedanken will ich aber loswerden:
Die Vegetation ist in millionen von Jahren ohne Chemieeinsatz zurecht gekommen, seit nur ca. 100 Jahren! wird dies nun gemacht, und welcher Schaden ist in dieser kurzen Zeit dadurch dem Planeten und den Menschen zugefügt worden!!

Ich denke das die Natur weiterhin ganz gut ohne Chemie auskommt und deslhalb meine ich dass es falsch ist zu behaupten wir können ohne Einsatz von Chemie u. synthetischen Düngern nicht mehr alle ernähren. Natürlich ist mir klar was der Einsatz damals bedeutet hat, jeder hatte plötzlich genug zu essen, die darauffolgende wirtschaftliche Entwicklung etc. etc.!! Eigentlich war dies der Grund damit wir da stehen wo wir jetzt sind- gilt auch für meine Person! Eigentlich war es eine Forderung der Gesellschaft und die Landwirtschaft hat geliefert!! Die gleiche Gesellschaft fühlt sich nun davon bedroht, schon verrückt.

Nun rechnen wir einfach mal zuerst die Haber-Bosch Synthese nach:
1,5 t CO2 pro Tonne NH3 entsprechen 1,8 t CO2 pro Tonne N-Nährstoff (die besten Anlagen erreichen aktuell 1,15 t CO2 pro t NH3, aber 1,5 t dürfte der atuelle Durchschnittswert sein.
Getreide mit 14% Feuchtigkeit: Pro Tonne Getreide werden 1,26 t CO2 gebunden (Der Wert ist höher als eine Tonne, weil der entstehnde Sauerstoff von der Pflanze abgegeben wird).
Somit ergibt sich: 1,5 kg Mehrertrag sind beim Getreide pro kg N notwendig um das CO2 bei der Stickstoffherstellung zu binden. Dieser Wert dürfte in der Praxis weit besser liegen. d.h. Stickstoffdüngung bindet effektiv massiv CO2.
Nun zum Energieeinsatz Ökolandbau. Also mir ist neu, dass man erfolgreichen Ökolandbau bei Getreide praktisch ohne Bodenbearbeitung, Zwischenfruchtanbau etc. undlediglich mit einmal Striegeln betreiben kann. Da fehlen doch so einige Aufwendungen. Ansonsten, wenn nur der primäre Energieeinsatz zählt, dann geht doch praktisch nichts über die Weidehaltung. Da kommt man gegebenefalls ganz ohne Diesel aus.
Dann, ob die Welt vor der Einsatz von Dünger und Chemie besser oder schlechter war hängt stark am Weltbild. Ich würde sagen, sie war schlechter. Natürlich, wenn man jede Veränderung durch den Menschen als schlecht ansieht, dann war es früher natürlich besser. Da wurde dann die Welt schlechter als die Lünebruger Heide abgeholzt wurde und wird dann nochmalsschlechter falls sich dort wiederder Wald ausbreitet. Denn dann wird ja die dortige einzigartige Ökolandschaft verdrängt. Oft definieren Ökos jede Veränderung als schlecht.
Früher gab es natürliche großflächige Waldbrände mit entsprechenden ölologischen folgen, Malaria auch in Europa, weit weniger Vegitation auf der Erde ..... Also ich würde sagen, dass diesbezüglich sich die Welt zum positiven verändert hat. Aber es gibt daeinen gewissen Ökofundamentalismus, der den Mensch als Schädling ansieht und der hat ideologisch doch eine ziemliche Nähe zum *Zensur*. Klar wollen die eine bessere Welt, aber gerade das ist gefährlich, das strebten *Zensur* und die roten Khmer auch angeblich an.
Für mich gehört der Mensch zu dieser Erde und er hat die Aufgabe diese verantwortlich zu nutzen. Und dazu darf und soll er auch seinen Verstand nutzen. Und da gehören durchaus die Errungenschften wie Dünger und Chemie dazu.
Im Grunde geht es doch doch den echten Ökovertretern nicht darum ob Glyphosat etc. vielleicht minimal Krebserregend sind. Es geht um eine fundamental andere (naturreligiöse) Weltsicht die letzendlich ziemlich menschenfeindlich ist. Und die lehne ich, genausowie wie andere totalitäre Indeologien, ab. Wobei nicht wenigen der Ökoanhängern die wirklichen Konsequenzen dieser Ideologie nicht bewusst sind. Diese haben durchaus gute (naive) Ansichten. Aber das dürfte bei vielen Anhängern der Nationalsozialisten damals auch nicht anders gewesen sein.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Ferengi » So Jan 06, 2019 15:25

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
Natürlich ist das so. Aber wo ist jetzt der Ansatz, wie man die Lebensmittelpreise in D so hoch bekommt, dass weniger weggeschmissen wird?
Wenn wir in D 30 % weniger produzieren würden, ändert sich am Preis (langfristig) nichts.


Die Gesetze des Marktes, geben die Mittel vor. Angebotsverknappung!


Das würde aber NUR funktionieren wenn wir unseren Binnenmarkt abschotten würden.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Qtreiber » So Jan 06, 2019 15:30

@Adefrankl: Danke für diesen Beitrag. Das sehe ich genauso. :prost:
germane hat geschrieben:Erst mal muss eine strikte Trennung von Bio und Konvi kommen, weil dann erst die Leistungsfähigkeit des Bio-Landbaues beurteilt werden kann.

Dazu gehört für mich unabdingbar, dass Öko-Erzeugnisse bei Absatzschwierigkeiten nicht über die konventionelle Schiene vermarktet werden dürfen.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Qtreiber » So Jan 06, 2019 15:31

Ferengi hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
Natürlich ist das so. Aber wo ist jetzt der Ansatz, wie man die Lebensmittelpreise in D so hoch bekommt, dass weniger weggeschmissen wird?
Wenn wir in D 30 % weniger produzieren würden, ändert sich am Preis (langfristig) nichts.


Die Gesetze des Marktes, geben die Mittel vor. Angebotsverknappung!


Das würde aber NUR funktionieren wenn wir unseren Binnenmarkt abschotten würden.

Wovon wir jedoch Galaxienweit entfernt sind. Und das ist auch gut so !
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon DWEWT » So Jan 06, 2019 16:53

Qtreiber hat geschrieben:Dazu gehört für mich unabdingbar, dass Öko-Erzeugnisse bei Absatzschwierigkeiten nicht über die konventionelle Schiene vermarktet werden dürfen.


Solange ein Produkt die Voraussetzungen für die Vermarktung in der einen oder anderen Schiene erfüllt, sollte es auch dort vermarktet werden können.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon DWEWT » So Jan 06, 2019 16:56

meyenburg1975 hat geschrieben:
Wie gesagt zur Zeit liegen wir bei etwa 85%...



Auf welche Produktgruppen beziehen sich die 85%? Sind da vielleicht auch Zitrusfrüchte und Bananen mit 0% Eigenversorgung eingerechnet?
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon AEgro » So Jan 06, 2019 17:01

Ich hab eure Diskussion jetz 3 Seiten lang verfolgt.
Das ist m.M. n. wieder " typisch Deutsch ".
Ich macht euch Sorgen, ob Bioanbau die Welt retten kann und ob Konvianbau sie untergehen läßt.
Welche Anmassung !
Das interessiert Global nur wenige.
Glaubt man Umfagen und unserer grün angehauchten Presse, ist es das allerwichtigste für uns Deutsche und wir sollen wieder mal mit gutem Vorbild vorangehen.
In anderen Ländern u. Regionen ist Bioanbau oder Konvi nur eine Entscheidung und Einschätzung der Marktchancen.
Vereinfacht gesagt, bei welchem Anbausystem ist der größte Profit zu erwarten.
Und so werde ich mich auch als deutscher Landwirt entscheiden-
Allein aus wirtschaftlichen Beweggründen.
In meiner jetzigen Situation als Nebenerwerbler kann ich die zusätzliche Arbeitszeit für Anbau ubd Vermarktung nicht aufbringen, also muss ich beim Nebenerwerb
mit sicherem Einkommen als Arbeitnehmer bleiben, auch wenn das landw. Einkommen beim Bioanbau höher wäre.
Wieder als Vollerwerbler und dann als Biobetrieb wirtschaften ist mir zu unsicher.
Denn wenn diese Idee noch mehr deutsche und EU-Betriebe haben, und danach sieht es aus, werden die Biopreise noch weiter absacken.
Und die verlogenen Verbraucher und die Handelsriesen nutzen dann die Situaton ( Mehrangebot ) gnadenlos aus.
Auch die Fördermittel bleiben nicht auf dem jetzigen hohen Niveau.
Deshalb, Bio oder Nichtbio ist rein eine Frage der Wirtschaftlichkeit.
Hart aber Alternativlos.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon böser wolf » So Jan 06, 2019 17:22

AEgro hat geschrieben:Ich hab eure Diskussion jetz 3 Seiten lang verfolgt.
Das ist m.M. n. wieder " typisch Deutsch ".
Ich macht euch Sorgen, ob Bioanbau die Welt retten kann und ob Konvianbau sie untergehen läßt.
Welche Anmassung !
Das interessiert Global nur wenige.
Glaubt man Umfagen und unserer grün angehauchten Presse, ist es das allerwichtigste für uns Deutsche und wir sollen wieder mal mit gutem Vorbild vorangehen.
In anderen Ländern u. Regionen ist Bioanbau oder Konvi nur eine Entscheidung und Einschätzung der Marktchancen.
Vereinfacht gesagt, bei welchem Anbausystem ist der größte Profit zu erwarten.
Und so werde ich mich auch als deutscher Landwirt entscheiden-
Allein aus wirtschaftlichen Beweggründen.
In meiner jetzigen Situation als Nebenerwerbler kann ich die zusätzliche Arbeitszeit für Anbau ubd Vermarktung nicht aufbringen, also muss ich beim Nebenerwerb
mit sicherem Einkommen als Arbeitnehmer bleiben, auch wenn das landw. Einkommen beim Bioanbau höher wäre.
Wieder als Vollerwerbler und dann als Biobetrieb wirtschaften ist mir zu unsicher.
Denn wenn diese Idee noch mehr deutsche und EU-Betriebe haben, und danach sieht es aus, werden die Biopreise noch weiter absacken.
Und die verlogenen Verbraucher und die Handelsriesen nutzen dann die Situaton ( Mehrangebot ) gnadenlos aus.
Auch die Fördermittel bleiben nicht auf dem jetzigen hohen Niveau.
Deshalb, Bio oder Nichtbio ist rein eine Frage der Wirtschaftlichkeit.
Hart aber Alternativlos.
Gruß AEgro



das hast du sehr treffend beschrieben :prost: !
böser wolf
 
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