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Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Ferengi » So Jan 06, 2019 21:13

Reinkultur, nicht Monokultur. :wink:
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon heico » So Jan 06, 2019 21:14

Qtreiber hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:Aber damals gabs ja auch noch keine Prämien.

Stimmt. Dafür gab es Hungersnöte.


So um 1965 gab es konventionelle Erträge die mit den heutigen Bioerträgen vergleichbar sind.
Ich glaub nicht, dass wir über Hungersnöte diskutieren müssen.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Ferengi » So Jan 06, 2019 21:23

heico hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:Aber damals gabs ja auch noch keine Prämien.

Stimmt. Dafür gab es Hungersnöte.


So um 1965 gab es konventionelle Erträge die mit den heutigen Bioerträgen vergleichbar sind.
Ich glaub nicht, dass wir über Hungersnöte diskutieren müssen.



Das hab nicht ich, sondern Unser "Unkonventionell" geschrieben.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Qtreiber » So Jan 06, 2019 21:27

heico hat geschrieben:

So um 1965 gab es konventionelle Erträge die mit den heutigen Bioerträgen vergleichbar sind.
Ich glaub nicht, dass wir über Hungersnöte diskutieren müssen.

Es geht nicht um verringerte Erträge bei eingebrachten Ernten, sondern um komplett durch Schädlinge (pflanzlicher oder tierischer Art) ausgefallene Ernten, was sogar Bios in medialen Statements einräumen.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon heico » So Jan 06, 2019 21:45

Qtreiber hat geschrieben:..............
Es geht nicht um verringerte Erträge bei eingebrachten Ernten, sondern um komplett durch Schädlinge (pflanzlicher oder tierischer Art) ausgefallene Ernten, was sogar Bios in medialen Statements einräumen.


Dann bist du mit der Biopraxis nicht vertraut, denn diese "Ausrutscher" sind mir in den letzten Jahrzehnten nicht aufgefallen.
Auch bei den Ertragsminderungen vor 3 bis 4 Jahren durch Gelbrost war nur ein Ausfall von 20% hinzunehmen.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon AgroTom » Mo Jan 07, 2019 0:35

DWEWT hat geschrieben:
MF4355 hat geschrieben: Wird in Deutschland ein Hektar auf Öko umgestellt wird dort nur 30% des Getreideertrages geerntet, 45% Etragsniveau minus Aufnahme von Kleegras in die Ackerrotation. Gleichzeitig wird woanders auf der Welt Steppe umgebrochen oder Wälder gerodet oder sonstige unproduktive Flächen rekultiviert.


Diese Werte sind sehr pauschal und benötigen daher dringend einer Relativierung. Über 80% der Ökobetriebe wirtschaften hier in D. auf Flächen, die als, durch Klima- und/oder Bodenfaktoren bedingt, benachteiligt gelten. Man muss also immer die standorttypischen konv. und ökologischen Erträge miteinander vergleichen. Da kommen dann auch ganz andere Relationen heraus. Beim WW z.B. beträgt der Minderertrag dann nur noch 10 bis 35%. In den benachteiligten Gebieten rechnet sich der konv. Landbau auf vielen Standorten schon gar nicht mehr. Die ökologische Bewirtschaftung ist die einzige Möglichkeit, diese Flächen, unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten, für eine Lebensmittelgewinnung zu erhalten. Anderenfalls würden diese Flächen schon heute maximal "renaturiert" darliegen. Was uns dann blüht, dürfte klar sein.
Grundsätzlich muss man erkennen, dass auch in diesem Forum sehr schnell über jedes hingehaltene Stöckchen gesprungen wird. Solange es sachlich zugeht, ist das auch vollkommen in Ordnung. Merkwürdig ist nur, dass im umgekehrten Falle die konv. Kollegen sehr schnell an die Solidarität des gesamten Berufsstandes appellieren. Schon bald wird dieser Aufruf durch die unsäglichen "w h e s"-Demonstrationen wieder aktiviert werden. Nein, eine sachliche Auseinandersetzung mit der anderen Ausrichtung ist notwendig. Für eine Solidaritätsbekundung gibt es keinen Grund. Toleranz und Akzeptanz jedoch sind das Mindeste, was man von der jeweiligen Gegenseite erwarten können muss!



Ich würd sagen, eher umgekehrt wird ein Schuh draus.
Man kann in den benachteiligten Gebieten dank der hohen Fördergelder zwar auch ganz gut Geld mit Bio verdienen, aber da steht die Viehhaltung (Rinder) ganz klar im Vordergrund. Für die Veredelung geht hier bei den Bios vor Ort ca. 80-85% der Fläche drauf, während man als Marktfrüchte vielleicht noch etwas Braugerste und Dinkel anbaut. Hier baut aber kaum ein Biobetrieb Mais, Weizen, Wintergerste oder Roggen an - allenfalls etwas Hafer oder mal ein Triticale-Wintererbsen-Gemenge. Bei reinem Ackerbau würden die Erträge massiv einbrechen. Vor 20 Jahren haben das einige versucht und sind kläglich gescheitert. Die sind aber auch dem Ackerfuchsschwanz und den Disteln nicht mehr Herr geworden

Biobetriebe mit reinem Ackerbau wirtschaften schon auf weit überdurchschnittlich guten, tiefgründigen Böden mit höherer Feldkapazität, wo das Getreide dank guter N-Mineralisation auch im Bioanbau noch zufriedenstellend bestockt.

Wenn Du hier auf unseren rauhen, flachgründigen Muschelkalkböden die Andüngung im Frühjahr vergisst oder zu schwach bemisst, fehlen Dir schnell 20-30% Ertrag. Das kannst Du später nicht mehr kompensieren. Die Bestände bleiben lückig und Du hast hohe Evaporationsverluste. Die Böden würden komplett austrocknen.
Und durch schwache Erträge von vielleicht 15-30 dt/ha hast Du halt auch nur sehr wenig Stroh, was dem Boden zum Humusaufbau zur Verfügung steht. Das wird zu einem regelrechten Teufelskreis. Genau das ist der Grund, warum hier jeder Biobetrieb auch Tierhaltung betreibt
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon µelektron » Mo Jan 07, 2019 1:20

heico hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:Aber damals gabs ja auch noch keine Prämien.

Stimmt. Dafür gab es Hungersnöte.


So um 1965 gab es konventionelle Erträge die mit den heutigen Bioerträgen vergleichbar sind.
Ich glaub nicht, dass wir über Hungersnöte diskutieren müssen.


Da waren aber auch nicht 7,63 MRD Menschen auf dem Planeten ...

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... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon DWEWT » Mo Jan 07, 2019 8:01

AgroTom hat geschrieben:
Biobetriebe mit reinem Ackerbau wirtschaften schon auf weit überdurchschnittlich guten, tiefgründigen Böden mit höherer Feldkapazität, wo das Getreide dank guter N-Mineralisation auch im Bioanbau noch zufriedenstellend bestockt.



Wo soll denn der Rohstoff (Humus) für eine Mineralisierung in viehlosen Biobetrieben herkommen? Reine Ackerbaubetriebe sind im Ökolandbau ein Irrweg! Sie bleiben auf Kooperationsvereinbarungen mit viehhaltenden Betrieben angewiesen, damit dort z.B. das Kleegras verwertet werden kann. Das gleiche gilt für das Stroh. Ohne N-Zufuhr, kommt auch die Strohrotte schlecht in die Hufe. Aber, da kommen dann die Öko-Hühnerhalter mit ihrem HTK oder die BGA´s mit dem Gärsubstrat in´s Spiel. Das alles sind Entwicklungen, die den ursprünglichen Biolandbaugedanken ad absurdum führen.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Ferengi » Mo Jan 07, 2019 12:35

Wobei Biogassubstrat ein sehr umstrittenes Thema ist.
Viele Biogasanlagen die die Anforderungen, wenn mans ganz genau nimmt, 100%ig erfüllen gibts nicht.
Sobald sie Konvi-Schweinegülle verwenden isset im Prinzip schon essig damit.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon germane » Mo Jan 07, 2019 13:20

Qtreiber hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:Dazu gehört für mich unabdingbar, dass Öko-Erzeugnisse bei Absatzschwierigkeiten nicht über die konventionelle Schiene vermarktet werden dürfen.


Solange ein Produkt die Voraussetzungen für die Vermarktung in der einen oder anderen Schiene erfüllt, sollte es auch dort vermarktet werden können.

1. möchte ich kein Produkt essen, das meiner Überzeugung widerspricht.
2. möchte ich nicht durch den ungewollten Verzehr von Bioprodukten eine Produktionsweise unterstützen, die ich ablehne und
3. impliziert die Möglichkeit, Bioprodukte im konventionellen Bereich absetzen zu können, dass diese Produkte höherwertig sind.
Wenn Biobauern schon von oben herab auf ihre konventionellen Kollegen schauen, sollen sie auch für den Absatz ihrer Produkte sorgen.


In der Praxis läuft es doch so:

Gib es zu viel Bio-Schweine verkauft man die schlechteren Qualtäten in die Konvi-Schiene um den Preis für Bio-Schweine zu stützen und bei Bio die Qualität zu halten. Bei Konvi-Schweinen hat das genau den gegenteiligen Effekt: Preis und Qualität werden schlechter.
Oder Schlachtkühe: Gleiches wie bei den Schweinen.

Thema Antibiotika:
Muß die Bio-Kuh oder das Bio-Schwein öfters mit Antibiotika behandelt werden oder muss der Bauer Angst haben, dass Tier die doppelte Wartezeit nicht überlebt, stößt man es schnell über die Konvischiene ab. Findet man dann Ab`s im Fleisch war es ein Konvi-Tier.

Das ist eine enorme Wettbewerbsverzerrung und gehört nach meinem ethischen Empfinden abgestellt.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon DWEWT » Mo Jan 07, 2019 13:42

germane hat geschrieben: Findet man dann Ab`s im Fleisch war es ein Konvi-Tier.



Aufgrund der eindeutigen Kennzeichnung, ist der abgebende ldw. Betrieb lricht festzustellen. Oder hälst du Tiere ohne Kennzeichnung?
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon AgroTom » Mo Jan 07, 2019 14:57

DWEWT hat geschrieben:
germane hat geschrieben: Findet man dann Ab`s im Fleisch war es ein Konvi-Tier.



Aufgrund der eindeutigen Kennzeichnung, ist der abgebende ldw. Betrieb lricht festzustellen. Oder hälst du Tiere ohne Kennzeichnung?


In der Wurst oder im gemischten Hackfleisch kann der Kunde mehr feststellen, von welchem Betrieb das Tier war. Und ehrlich gesagt finde ich es ein Skandal, dass minderwertige Tiere bzw. Fleischpartien über die konventionelle Schiene vermarktet werden dürfen, auch wenn man dafür Preisabschläge hinnehmen muss.
Ein nicht biozertifizierter Betrieb kann nämlich sein hochwertiges Rindfleisch oder Edelstücke davon auch nicht zum doppelten Preis als Bio vermarkten.

Das ist eine eklatante Wettbewerbsverzerrung, wenn es in diesem Bereich keine geschlossenen Systeme gibt und man das sehnige Suppen- und Knochenfleisch konventionell vermarkten kann. Auch das muss man den Biokunden anbieten.

Du hast weiter oben davon gesprochen, dass es Kooperationen zwischen Biobetrieben mit und ohne Tierhaltung geben darf. Kann dann der Betrieb mit Tierhaltung die Flächen seines Kollegen beim GV-Besatz mitanrechnen, oder wie läuft das?

Ich werd jedenfalls keine Wiesen an Biobetriebe verpachten, weil dort immer nur abgefahren wird, bis kaum noch was wächst außer Wurzelunkräuter, während man den Mist oder die Biogasgülle immer schön auf die eigenen Flächen fährt. Und Wiesen gibt es hier mehr als genug, weil viele Konventionelle aufgehört haben mit der Viehhaltung. Und für die extensive Grünlandnutzung (Sommerweide; Limpurger Rinder; max. 1,4 GVE/ha) gibt es im FAKT-Programm neben Flächenprämie und Bioprämie nochmal richtig Schotter, weil dieses Umweltprogramm auf die Biobetriebe zugeschnitten ist, während man für die Konventionellen praktisch alles zusammengestrichen hat (Verzicht auf Wachstumsregler, Mulchsaat, erweiterter Drillreihenabstand) und neben der Begrünung mit Zwischenfrüchten nur noch Strip-Till gesondert fördert.

Das ist einfach nur wettbewerbsverzerrend, was unter die grün-rote Landesregierung da betrieben hat. So verwundert es auch nicht, dass die Biobetriebe bei gleicher Flächenausstattung das Dreifache an Subventionen erhalten. Und selbst die Kontrollen, die sie über sich ergehen lassen müssen, sind nicht umsonst. Auch da gibt's nochmal 60€/ha (auf 10 ha begrenzt). Da komm ich mir als Konventioneller verarscht vor.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon germane » Mo Jan 07, 2019 15:05

DWEWT hat geschrieben:
germane hat geschrieben: Findet man dann Ab`s im Fleisch war es ein Konvi-Tier.



Aufgrund der eindeutigen Kennzeichnung, ist der abgebende ldw. Betrieb lricht festzustellen. Oder hälst du Tiere ohne Kennzeichnung?


Für die Behörden ist das schon feststellbar. Aber wenn ein LGA oder eine sonstige Behörde auf Anfrage einer grünen NGO oder der Presse Daten zum Vergleich bio - konvi rausgibt merkt niemand wie viel kranke Biotiere konv. vermarktet wurden.

Außerdem sollte jedem Bauern das Recht auf eine Umstellung auf Bio eingeräumt werden. Nicht so wie es bei der Milch läuft, wo man die umstellungswilligen Bauern warten lässt um den Preis nicht zu gefährden.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Ferengi » Mo Jan 07, 2019 15:18

AgroTom hat geschrieben:
In der Wurst oder im gemischten Hackfleisch kann der Kunde mehr feststellen, von welchem Betrieb das Tier war. Und ehrlich gesagt finde ich es ein Skandal, dass minderwertige Tiere bzw. Fleischpartien über die konventionelle Schiene vermarktet werden dürfen, auch wenn man dafür Preisabschläge hinnehmen muss.


Totaler Unfug!
Da das Biofleisch die Anforderungen von konventionellem Fleisch übertrift, darf es bei Absatzproblemen selbstvertändlich auch als das minderwertigere Konvifleisch vermarktet werden.
Wenn ein Biotier die Anforderungen die es für Konvitiere gibt, nicht erfüllt geht es auch in den Müll!

Ein Skandal ist es eher was für einen Scheissdreck so alles in Konvi-Wurst drin ist!
Da ist Seperatorenfleisch noch so ziemlich das Harmloseste.


Du hast weiter oben davon gesprochen, dass es Kooperationen zwischen Biobetrieben mit und ohne Tierhaltung geben darf. Kann dann der Betrieb mit Tierhaltung die Flächen seines Kollegen beim GV-Besatz mitanrechnen, oder wie läuft das?


Natürlich.
Ist doch bei den Konvis nicht anders!
Wenn du selber nicht genug Güllenachweißsflächen hast, suchst dirn Ackerbauer der die Gülle aufnehmen darf.
Oder man gibt jene Aufgabe an die Wirtschaftsdüngerbörsen ab.


Und für die extensive Grünlandnutzung (Sommerweide; Limpurger Rinder; max. 1,4 GVE/ha) gibt es im FAKT-Programm neben Flächenprämie und Bioprämie nochmal richtig Schotter, weil dieses Umweltprogramm auf die Biobetriebe zugeschnitten ist,


In welchem Bundesland?
In Niedersachen gibts außer der Biopräme gar nichts extra!
Da fällt alles Andere unter Doppelförderung!

Ich werd jedenfalls keine Wiesen an Biobetriebe verpachten, weil dort immer nur abgefahren wird, bis kaum noch was wächst außer Wurzelunkräuter, während man den Mist oder die Biogasgülle immer schön auf die eigenen Flächen fährt.


Das mag vereinzelt vorkommen.
Ist aber Pfusch!
Annders rum kommt aber auch oft genug vor das Konvi-Wiesen nur noch als Gülleentsorgungsflächen genutzt werden.

Grade als Biobauer, der sein Futter selber anbauen muss, hat man ein großes Interesse an einem hochwertigen Bestand der Wiesen.
Nur viele Konvis wissen halt gar nicht mehr das es noch was anderes gibt als deutsche Güllegras. :roll: :roll:

Da komm ich mir als Konventioneller verarscht vor.


Das kommt weil du halt überhaupt keine Ahnung hast.
So konnte Adolf Schickelgruber auch das Volk gegen die Juden aufhetzen.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon DWEWT » Mo Jan 07, 2019 18:22

germane hat geschrieben:
Für die Behörden ist das schon feststellbar. Aber wenn ein LGA oder eine sonstige Behörde auf Anfrage einer grünen NGO oder der Presse Daten zum Vergleich bio - konvi rausgibt merkt niemand wie viel kranke Biotiere konv. vermarktet wurden.



Auf allen Schlachthöfen wird eine sogen. Lebendbeschau von einem Veterinär durchgeführt. Dazu kommt die vom Abgeber auszufüllende "Standarderklärung zur Schlachttieranlieferung bzw. abgabe". Auffällige/kranke Tiere werden nicht zur Schlachtung zugelassen. Sie werden vor Ort getötet und dem Kadaverentsorger übereignet. Manchmal habe ich hier den Eindruck, dass der ein oder andere user recht realitätsfremd argumentiert.
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