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Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Wini » Mo Dez 31, 2018 19:39

Särs liebe Konvi-Freunde,

Jetzt ist es amtlich. Der Bioanbau ist schlecht für das Klima.

Die zusätzlich benötigten Flächen bei gleicher Erzeugungsmenge sind ein Grund für die
weitere Abholzung der Regenwälder zur Landgewinnung für Bioanbau.

https://www.agrarheute.com/markt/marktf ... ima-550610

Prost Neujahr
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Ferengi » Mo Dez 31, 2018 19:54

Rauchen ist gesund, gezeichnet Dr. Marlboro. :roll: :roll:
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Ratz und Ruebe » Mo Dez 31, 2018 20:33

Kann ich nur unterschreiben.
Seit ich Prämien-Optimierente Weltretter als Feldnachbarn habe steigt mein Pflanzenschutzaufwand.

In dem Sinne a Gsund's Neues!
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Frankenbauer » Di Jan 01, 2019 14:00

Kann ich ebenso unterschreiben, seit unser Glyphos- Junky Bio ist fährt er halt noch zehn mal mehr mit seiner zwanzig Jahre alten Schwarznebelmaschine auf seinen Äckern spazieren, die Öko- Bilanz ist deutlich negativ.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Thomas Sch. » Sa Jan 05, 2019 18:39

Ha Ha ... und wer hat diese Studie bezahlt.Nur das ist entscheidend : Du mßt an der Uni eine Doktorntenstelle bezahlen dan bekommst Du jede Studie die Du willst.Meine Nachbarn haben sich noch nie über mein Ackerbau beschwert.
Thomas Sch.
 
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Qtreiber » Sa Jan 05, 2019 19:01

Thomas Sch. hat geschrieben:Ha Ha ... und wer hat diese Studie bezahlt.Nur das ist entscheidend : Du mßt an der Uni eine Doktorntenstelle bezahlen dan bekommst Du jede Studie die Du willst.Meine Nachbarn haben sich noch nie über mein Ackerbau beschwert.

Viel wichtiger ist doch, dass sie sich anscheinend nicht über deine Rechtschreibung beschweren. :lol:
Außerdem kann man mit diesem Argument JEDE Studie anzweifeln. Was ich auch tue, natürlich nur bei den Studien, die mir nicht in den Kram passen. :wink:
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Thomas Sch. » Sa Jan 05, 2019 19:32

Lach... na ja aber verstanden hast Du mich . Und es ist aber so . Der wo bezahlt bekommt seine Studie so rum oder anderst herum. :prost:
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Elisa » Sa Jan 05, 2019 19:45

Dazu braucht es keine Studie. Jeder mit gesundem Verstand kann sich das doch selber ausrechnen.

Wie verblödet muss man sein um Ökolandbau als klimaschonender einzuschätzen?
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon DWEWT » Sa Jan 05, 2019 20:46

Eine dolle Studie. Sie beginnt damit, dass sie die Auswirkungen der ökologischen Erzeugung mit denen der konventionellen Produktion vergleicht. Kennen wir letztere überhaupt vollumfänglich? Wohl kaum! Die nächste Aussage ist, dass der Ökolandbau zu höheren Emissionen "führen kann". Ja was denn nun? Ist das so oder nicht? Diese Aussage steht schon mal diametral zur Überschrift, die impliziert, dass es so ist. Die nicht Verwendung von Dünger, sollte das Konto des Ökolandbaus schon mal entlasten. Berücksichtigt wurde das nicht! Lustig ist auch die Aussage zur Veredlung, nämlich " gehen davon aus, dass ..... schlechter abschneiden". Subjektive Annahmen reichen schon für eine Aussage? Toll! Warum bedeutet mehr Ökofutter auch mehr Emissionen? Schweine und andere Einmäger, spielen in der Ökoveredlung fast keine Rolle. Die Wiederkäuer müssen artgerecht, d.h., also in erster Linie mit betriebseigenem Raufutter versorgt werden. Wo entstehen da großartige Emissionen? Grünland und Ackerfeldfutterflächen sind wahre CO²-Senken! Das Beste kommt allerdings zum Schluss. Welche Effekte aus der Bodennutzung haben eine Klimawirkung, wenn sie nicht Treibhausgase sind? Diese Studie, da bin ich mir sehr sicher, hat jemand zusammengehauen, der völlig befreit ist von Wissenschaftlichkeit!!!!! Schade um das Papier, bzw. um den Speicherplatz!
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon MF4355 » Sa Jan 05, 2019 21:10

Naja ganz so einfach ist das dann doch nicht. Im Studium haben wir uns intensiv mit der CO2 Bilanz konventionell/öko beschäftigt. Verzicht auf Mineraldünger überwiegt dem maschinellen Mehraufwand, deshalb ist pro Hektar zunächst Öko besser. Aber: Pro Produkteinheit (z.B. Weizen) schneidet Konvenrionell wesentlich besser ab. Warum ist das so? Wird in Deutschland ein Hektar auf Öko umgestellt wird dort nur 30% des Getreideertrages geerntet, 45% Etragsniveau minus Aufnahme von Kleegras in die Ackerrotation. Gleichzeitig wird woanders auf der Welt Steppe umgebrochen oder Wälder gerodet oder sonstige unproduktive Flächen rekultiviert. Dabei wird jede menge CO2 mineralisiert, trotzdem liegt das Ertragsniveau nur auf einem Drittel des deutschen Ertrages.
Diese Landnutzungsänderung muss bei jedem Hektar Zwangsökologisierung, Blühstreifen, Extensivierung etc. immer mit bedacht werden und führt den sogenannten Naturschutz ad absurdum.
Dennoch trage ich mich selbst mit dem Gedanken der Umstellung, weil meine Kunden in der Direktvermarktung das honorieren würden. Für mich persönlich muss das jeder selbst wissen, sich dabei moralisch überlegen fühlen sollte aber niemand.
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Ferengi » Sa Jan 05, 2019 22:01

DWEWT hat geschrieben:Eine dolle Studie. Sie beginnt damit, dass sie die Auswirkungen der ökologischen Erzeugung mit denen der konventionellen Produktion vergleicht. Kennen wir letztere überhaupt vollumfänglich? Wohl kaum! Die nächste Aussage ist, dass der Ökolandbau zu höheren Emissionen "führen kann". Ja was denn nun? Ist das so oder nicht? Diese Aussage steht schon mal diametral zur Überschrift, die impliziert, dass es so ist. Die nicht Verwendung von Dünger, sollte das Konto des Ökolandbaus schon mal entlasten. Berücksichtigt wurde das nicht! Lustig ist auch die Aussage zur Veredlung, nämlich " gehen davon aus, dass ..... schlechter abschneiden". Subjektive Annahmen reichen schon für eine Aussage? Toll! Warum bedeutet mehr Ökofutter auch mehr Emissionen? Schweine und andere Einmäger, spielen in der Ökoveredlung fast keine Rolle. Die Wiederkäuer müssen artgerecht, d.h., also in erster Linie mit betriebseigenem Raufutter versorgt werden. Wo entstehen da großartige Emissionen? Grünland und Ackerfeldfutterflächen sind wahre CO²-Senken! Das Beste kommt allerdings zum Schluss. Welche Effekte aus der Bodennutzung haben eine Klimawirkung, wenn sie nicht Treibhausgase sind? Diese Studie, da bin ich mir sehr sicher, hat jemand zusammengehauen, der völlig befreit ist von Wissenschaftlichkeit!!!!! Schade um das Papier, bzw. um den Speicherplatz!



Hinzu kommt, das man wohl davon ausgehen kann das im Biolandbau der Humusgehalt, und somit die Menge an gebundenem C02 größer sind.
Was gab das für einen Aufschrei als das Greening eingeführt wurde, und die Konvis wieder mit Zwischenfruchten arbeiten sollten.
Der Untergang der Landwirtschaft wurde vorhergesagt...

Gleichzeitig wird woanders auf der Welt Steppe umgebrochen oder Wälder gerodet oder sonstige unproduktive Flächen rekultiviert. Dabei wird jede menge CO2 mineralisiert, trotzdem liegt das Ertragsniveau nur auf einem Drittel des deutschen Ertrages.


Wo kommt noch mal das Gensoja der Konvi-Mäster her?
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Ferengi » Sa Jan 05, 2019 22:05

Qtreiber hat geschrieben:Außerdem kann man mit diesem Argument JEDE Studie anzweifeln. Was ich auch tue, natürlich nur bei den Studien, die mir nicht in den Kram passen. :wink:


Ja kann man.
Und man sollte auch jede Studie hinterfragen!
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon Südheidjer » Sa Jan 05, 2019 22:20

Ferengi hat geschrieben:Wo kommt noch mal das Gensoja der Konvi-Mäster her?

Landhandel ? Futterhändler ?
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon langholzbauer » Sa Jan 05, 2019 22:36

"...Wo kommt noch mal das Gensoja der Konvi-Mäster her?..."

Ja Ja, die Sojageschichte:
Und wer braucht dieses Sojazeug???

Langsam überholen die Vegetarier im Verbrauch ihre armen Tiere.
Aber mal ehrlich: Wir dt. Bauern können sehr wohl auch unser Volk ohne Import-Futtermittel ernähren. Aber das ist schon sehr lange nicht mehr erwünscht. Denn
1. würden einige Grundnahrungsmittel teurer werden und
2. wird auch mit Soja-Prudukten viel Exportvaluta ausgeglichen.

Und weil wir grad in die Richtung Amerika schauen.

Wann begreifen unsere Medien und der Einzelhandel endlich, daß amerikanisches Fleisch nur so zart ist, weil es im Kühlkontainer so lange unterwegs ist und daß auch in Südamerika die Rinder micht mehr auf den großen Weiden der Pampa sondern in Feedlotst, genauso wie in den USA gemästete werden?
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Ökolandbau ist schlecht für das Klima

Beitragvon böser wolf » So Jan 06, 2019 7:12

Ferengi hat geschrieben:

Hinzu kommt, das man wohl davon ausgehen kann das im Biolandbau der Humusgehalt, und somit die Menge an gebundenem C02 größer sind.
Was gab das für einen Aufschrei als das Greening eingeführt wurde, und die Konvis wieder mit Zwischenfruchten arbeiten sollten.
Der Untergang der Landwirtschaft wurde vorhergesagt...



ob das wirklich so ist , das möchte ich nicht ausschließen aber doch sehr bezweifeln :
denn im bioanbau wird zwangsläufig der boden intensiver bearbeitet , mal abgesehen von spezialisten wie wenz und co , wobei im konvi bereich die alles pflücher und viel grubberer !


wer graubt das der zf-anbau nach greeningspielregeln ein co2senke ist bzw der humusgehalt steigt , der macht sich auch seine hose mit der kneifzange zu !

mein geschreibsel bezieht sich ausschließlich auf das zitat und nicht auf die unsägliche überschrift des thema !
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