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Pachtflächen abgeben oder behalten?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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84 Beiträge • Seite 3 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Pachtflächen abgeben oder behalten?

Beitragvon Family Guy » Mo Jan 09, 2017 14:21

Michael1860 hat geschrieben:Der Verpächter hat uns angekündigt dass bei Vertragsverlängerung der Pachtpreis angepasst wird...

Also ist der Vertrag befristet, etwas unbefristetes braucht man ja nicht zu verlängern, und man sollte sich auf keine Spielchen mit "einfach aussitzen" einlassen.
Mein Tip ist: Sprich in einem vernünftigen Ton mit deinem Verpächter, wenn es dir aber wirtschaftlich zu viel wird, trenne dich von der Fläche und sage einfach, gut is. Vielleicht nimmt ein anderer ganz gerne deine Gülle und du kannst deine GV behalten.
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Re: Pachtflächen abgeben oder behalten?

Beitragvon Tinyburli » Mo Jan 09, 2017 15:10

Ja, etwas unwirtschaftliches macht man nicht, dann die Sache zurückgeben und etwas kürzer treten. Wenn Du wie hier vermutet bereits über 50 Jahre bist, ist das auch zu vertreten.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Pachtflächen abgeben oder behalten?

Beitragvon Michael1860 » Mo Jan 09, 2017 15:18

Danke erstmal für die Antworten, ich möchte trotz meines Alters :wink: noch einige Jahre mit der Landwirtschaft weitermachen.
Der Pachtvertrag war auf 10 Jahre und läuft im Herbst aus, ist auch zusätzlich vom Verpächter gekündigt worden.
Ich habe den Pächter gestern Abend angerufen um ein Gespräch zu vereinbaren, er meint es gibt Angebote von knapp unter 4stellig :?
Ich finde aber eine Pacht von 800/900 Euro überzogen...
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Re: Pachtflächen abgeben oder behalten?

Beitragvon 210ponys » Mo Jan 09, 2017 18:28

knapp unter vierstellig ist für mich schon eher 950Euro oder noch mehr. Würde mir das jemand zahlen und vernünftig mit meinen Ackern umgehen müsste ich genau 0.3 Sekunden überlegen, das ich wüsste das ich nix mehr bewirtschafte.
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Re: Pachtflächen abgeben oder behalten?

Beitragvon Lüpi » Mo Jan 09, 2017 19:12

Ob überzogen oder nicht ist irrelevant, ich würde so viel Geld nicht in die Hand nehmen, kenne aber Jemanden der das tut. Und das ist kein Biogaser, sondern ein erfolgreicher Direktvermarkter. Du hast den Schritt auf deinen Verpächter gemacht, er hat dir eine eindeutige Antwort gegeben...


Gruß Lüpi
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Re: Pachtflächen abgeben oder behalten?

Beitragvon speeder » Mo Jan 09, 2017 19:13

Soso, Angebote knapp unter 1.000,- hat er... und du zahlst jetzt 600,-...

Ihr seid so Leute, in Angst um Pachtflächen würdet Ihr auch dem Gebrauchtwagenhändler glauben "... Ey, isch hab Kunde der bringt mir morgen Funftausend Euro bar, musst du zuschlagen sofort!"

Biete ihm 700,- , und dann schlägst du bei 750,- ein.

Ob das rentabel ist? Nein, aber Marktfruchtbau-Extensiv (d.h. die klassischen Feldfruchte ohne Sonderkulturen) ohne GV-Einheiten-Quersubvention war auch schon mit deinen 600,- nicht rentabel, und auch bei 500,-nicht.

Ihr könnt nur Alle nicht sauber rechnen!


Aber das ist auch egal, du suchst hier eh nur moralische Absolution für "Ich will sie aber haben!"

Ist ja auch ok, aber seid doch wenigstens ehrlich! :prost:
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Pachtflächen abgeben oder behalten?

Beitragvon Homer S » Mo Jan 09, 2017 19:17

Hier wird ja von Summen gesprochen da rechne ich mir nichts mehr aus. :shock:

Also wenn in meiner Region die Pachtpreise über 800€/ha gehen würden, dann würde ich mir überlegen ob ich überhaupt noch Landwirtschaft machen würde. Ich würde dann meine 46ha Eigentum verpachten und mich zu Aldi an die Kasse setzen.

So verschieden können Einstellungen in der Landwirtschaft sein.

Entschuldigung für meinen Beitrag aber ich kenne solche Preise nur aus Foren und Fachzeitungen.
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Re: Pachtflächen abgeben oder behalten?

Beitragvon KarlGustav » Mo Jan 09, 2017 19:32

Homer S hat geschrieben:Hier wird ja von Summen gesprochen da rechne ich mir nichts mehr aus. :shock:

Also wenn in meiner Region die Pachtpreise über 800€/ha gehen würden, dann würde ich mir überlegen ob ich überhaupt noch Landwirtschaft machen würde. Ich würde dann meine 46ha Eigentum verpachten und mich zu Aldi an die Kasse setzen.

So verschieden können Einstellungen in der Landwirtschaft sein.

Entschuldigung für meinen Beitrag aber ich kenne solche Preise nur aus Foren und Fachzeitungen.


Jo Homer, aber das runtergerechnet mit Deinen 46 Hektar muss Dich ja nun wirklich nicht mehr an die AldiKasse zwingen, oder stehst Du auf Publikumsverkehr?
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Re: Pachtflächen abgeben oder behalten?

Beitragvon Qtreiber » Mo Jan 09, 2017 22:33

Flecki_aus_Bayern hat geschrieben:Also hier ist nichts zu lesen ob der Pachtvertrag schriftlich abgeschlossen wurde oder ob eine zeitige Befristung zu Grunde liegt. Ist der Vertrag nicht schriftlich abgeschlossen, so gilt vor dem Gericht die Regelung für unbefristete Pachtverträge. Also habe ich Recht....!

Du liest auch nur das, was dir in den Kram passt..... :roll:
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Re: Pachtflächen abgeben oder behalten?

Beitragvon Family Guy » Mo Jan 09, 2017 23:08

Ist denn in der Oberpfalz die Fläche so knapp, dass du niemanden im Dorf oder näherer Umgebung findest, bei dem du deine Gülle loswirst und so das Schreckgespenst Gewerblichkeit loswirst?
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Re: Pachtflächen abgeben oder behalten?

Beitragvon herdsman » Di Jan 10, 2017 6:49

210ponys hat geschrieben:das es nur 10% sind glaube ich nie, wenn ich bei uns im Ort so schaue haben 50% der Betriebe zu viel Gülle...

Und bei uns im Landkreis haben 99 % der Betrieb überhaupt keine Gülle und müssen die teuer kaufen. :mrgreen:
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Re: Pachtflächen abgeben oder behalten?

Beitragvon Estomil » Di Jan 10, 2017 11:15

Aus dem weser ems Gebiet sind im letzten Jahr 2,3mio t gülle abgeflossen.
Runden wir mal aus 3mio auf und setzten 30qm an die man pro ha ausbringen darf, dann fehlen dort 100000ha acker für die gülle.

Das ist ein Quadrat von knapp 32km. Also etwa der güllebedarf eines grösseren landkreises.

Damit sollte klar sein, dass die 90%ige Unterversorgung deutschlandweit garnicht mal soooo unrealistisch ist.

Gülle ist in den meisten landstrichen Deutschlands extrem knapp. Quasi die ganzen neuen bundesländer, Schleswig holstein, ost-Niedersachsen und ein Grossteil Mittel und süddeutschlands.
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Re: Pachtflächen abgeben oder behalten?

Beitragvon Michael1860 » Sa Jan 14, 2017 16:53

[quote="Family Guy"]Ist denn in der Oberpfalz die Fläche so knapp, dass du niemanden im Dorf oder näherer Umgebung findest, bei dem du deine Gülle loswirst und so das Schreckgespenst Gewerblichkeit loswirst?[/quote

Die Flächen sind leider knapp, Biogaser bieten von sich aus schon 800 aufwärts..... :regen:
:klug: :klug:
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Re: Pachtflächen abgeben oder behalten?

Beitragvon ExLW » Sa Jan 14, 2017 20:21

T5060 hat geschrieben:Etwa auf bundesweit weniger als 10 % der Fläche wird es mit Gülle/Gärrest eng, der Rest hat Luft und wäre froh, wenn der nachbar ihm Gülle geben würde.


Wobei sich die Frage stellen wird, ob die Gülleverbringung ("Gülletourismus") über 100te km als stark wäßrige Lösung weiterhin erlaubt bleiben wird.
Irgendwie muß der Überproduktion doch beizukommen sein.....
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Re: Pachtflächen abgeben oder behalten?

Beitragvon bauer hans » Sa Jan 14, 2017 20:32

ExLW hat geschrieben:
Wobei sich die Frage stellen wird, ob die Gülleverbringung ("Gülletourismus") über 100te km als stark wäßrige Lösung weiterhin erlaubt bleiben wird.


das ist ziemlich dicke pampe!
wir schaffen uns :mrgreen:
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