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Pachtfrage

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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111 Beiträge • Seite 7 von 8 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8
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Re: Pachtfrage

Beitragvon T5060 » Di Sep 25, 2018 17:29

Family Guy hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben: + 9 % Kirchensteuer


Na, die 9% kann man aber sehr gut sparen, das ist mein Steuersparmodell. :prost:


Ja, stimmt und ist auch bei gewissen Umständen sinnvoll, die Möglichkeit zu nutzen.

was heisst : Bei sehr hohen ESt. Zahlungen kann man gerne mal für zwei Jahre die Kirche verlassen und Herrn Pfarrer 2.000 € spenden ... nach Steuern sind das nur 1.100 €
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Pachtfrage

Beitragvon stamo » Di Sep 25, 2018 17:31

Dann spende das doch besser dem Sportverein oder der Feuerwehr. Mein Vater spendet seit seinem Kirchenaustritt für die Seenotretter und irgendwas mit Rettungshubschraubern.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Pachtfrage

Beitragvon T5060 » Di Sep 25, 2018 17:37

stamo hat geschrieben:Dann spende das doch besser dem Sportverein oder der Feuerwehr. Mein Vater spendet seit seinem Kirchenaustritt für die Seenotretter und irgendwas mit Rettungshubschraubern.


Wenn Feuerwehr und Sportverein ausreichend für euer Seelenheil betet, magst du noch eine Chance nach deinem irdischen Leben haben,
nicht das du in deinem zweiten Leben ne Ferkelsau bei einem BIO Bauern werden musst. :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Pachtfrage

Beitragvon Family Guy » Di Sep 25, 2018 17:56

stamo hat geschrieben:
Family Guy hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben: + 9 % Kirchensteuer


Na, die 9% kann man aber sehr gut sparen, das ist mein Steuersparmodell. :prost:


Gutes Modell! Bevor man denen Geld gibt, von dem sie Land kaufen das ihre Lieblinge günstig pachten, würde ich das Geld verbrennen!


Ist meine persönliche Entscheidung, hat auch nichts mit Glauben oder Nichtglauben zu tun, sondern einfach damit, dass sie mir vor langer Zeit, als ich noch Jungbauer war, das Pachtland weggenommen haben, damit der Kirchenvorsteher und ein Nichtkirchenmitglied das Land bekommen.
Bei der Beschwerde beim Probst habe ich echt für mein Leben gelernt, den Bischof hats einfach nicht interessiert.

Aber, jeder Taubenzüchterverein ist seriöser als die Pfaffen! Mein Seelenheil vertret ich lieber selber, wenn es mal soweit ist.
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Re: Pachtfrage

Beitragvon CarpeDiem » Di Sep 25, 2018 19:22

Family Guy hat geschrieben:Ist meine persönliche Entscheidung


Deine persönliche Einstellung kann ich teilen. Aber die Frage ist doch warum die Landleute alle so geil auf das Pachten sind??? Das erschliesst sich mir nicht ganz. Denn wenn die Investition in Land, sich nicht aus dem zu erwartenden Cash-Flow finanzieren lässt, ist die Sache faul und Finger weg.

Das ist dann bei der Pachtung nicht viel anders zu sehen. Ganz persönlich glaube ich, dass sich viele Leute durch dieses Pachten um jeden Preis, um ihre wirtschaftliche Existenz bringen, nicht mehr und nicht weniger.

Gerade die Kirchenleute müssten als Strafe eines Allmächtigen, für ihre teilw. permanente Hetze gegen die konventionelle Landwirtschaft im Schweisse ihres Angesichts ihre Latifundien selbst bewirtschaften und nicht sich als gönnerhafte Verpächter gerieren!!!
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Re: Pachtfrage

Beitragvon stamo » Di Sep 25, 2018 19:24

T5060 hat geschrieben:
stamo hat geschrieben:Dann spende das doch besser dem Sportverein oder der Feuerwehr. Mein Vater spendet seit seinem Kirchenaustritt für die Seenotretter und irgendwas mit Rettungshubschraubern.


Wenn Feuerwehr und Sportverein ausreichend für euer Seelenheil betet, magst du noch eine Chance nach deinem irdischen Leben haben,
nicht das du in deinem zweiten Leben ne Ferkelsau bei einem BIO Bauern werden musst. :mrgreen:


Wenn wir beide uns später in der Hölle treffen, werden wir wohl einsehen, dass weder die Katholizisten noch die Feuerwehr uns geholfen haben.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Pachtfrage

Beitragvon meyenburg1975 » Di Sep 25, 2018 20:00

T5060 hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:T5060 hat immer noch nicht gesagt was er mit dem vielen Geld macht, wo er erwirtschaftet???


Ich zahle zwischen 50 und 27 % Steuern. Wenns gut läuft, dann zahlst du, zahlst du nach und zahlst du vor.
Dem versucht man dann vorzubeugen, in dem man versucht steuersenkend zu investieren, also noch mal mehr Arbeit.
Dann bist du so abgekämpft, dass man mit der Buchhaltung nicht hinter her kommt. Am Ende hast du noch ein Liquiditätsproblem.
Also wie immer : Keine Zeit und kein Geld ..... :mrgreen:

Solche Probleme kennen die wenigsten hier :wink:
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Re: Pachtfrage

Beitragvon fedorow » Mi Sep 26, 2018 21:00

Eliass hat geschrieben:
fedorow hat geschrieben:
In dem genanten Fall bei 800 Euro Pacht/ha kommst beim verpachten auf jeden Fall besser weg als wenn die die Flächen über den eigenen Betrieb laufen läßt und das Futter verkaufst.
Und das dann ohne Betrieb und somit ohne jegliches Risiko.

Wobei die 800 Euro Pacht nur guter Durchschnitt sein dürften.
Bei meiner Fäche liege ich inzwischen knapp unter dem dreistelligen Bereich :klug: ( Vorkasse und jährliche Kündigung ).


Was man so hört wird Mais jährlich ab Feld für 1500-1700 Euro / ha verkauft und das in weiten Teilen Deutschlands laut den Foren.
Bei Weizen kommt man mit 80 dt Ertrag /ha und 16 Euro/dt auf gerade mal knapp 1300 Euro Erlös /ha

Da frag ich mich wie jemand 1000 Euro Pacht/ha bieten kann bei 1000 Euro/ha Anbaukosten für Mais und Weizen ?
Oder hab ich das Rechnen verlernt ? :shock:
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Re: Pachtfrage

Beitragvon fedorow » Mi Sep 26, 2018 21:03

T5060 hat geschrieben:
Family Guy hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben: + 9 % Kirchensteuer


Na, die 9% kann man aber sehr gut sparen, das ist mein Steuersparmodell. :prost:


Ja, stimmt und ist auch bei gewissen Umständen sinnvoll, die Möglichkeit zu nutzen.

was heisst : Bei sehr hohen ESt. Zahlungen kann man gerne mal für zwei Jahre die Kirche verlassen und Herrn Pfarrer 2.000 € spenden ... nach Steuern sind das nur 1.100 €


Aber du kannst deine bezahlte Kirchensteuer wieder von der Steuer absetzen.
Insofern bekommst davon wieder einen Teil zurück.
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Re: Pachtfrage

Beitragvon fedorow » Mi Sep 26, 2018 21:09

Family Guy hat geschrieben:
Ist meine persönliche Entscheidung, hat auch nichts mit Glauben oder Nichtglauben zu tun, sondern einfach damit, dass sie mir vor langer Zeit, als ich noch Jungbauer war, das Pachtland weggenommen haben, damit der Kirchenvorsteher und ein Nichtkirchenmitglied das Land bekommen.
Bei der Beschwerde beim Probst habe ich echt für mein Leben gelernt, den Bischof hats einfach nicht interessiert.

Aber, jeder Taubenzüchterverein ist seriöser als die Pfaffen! Mein Seelenheil vertret ich lieber selber, wenn es mal soweit ist.


Also das kann ich überhauopt nicht bestätigen.
Hier ist die Kirche der beste Verpächter den man sich vorstellen kann.
Läuft hier ein Pacht mit der Kirche aus, bekommts der bisherige Pächter wieder sofern er den geforderten Preis bezahlt.
Und der Preis von der Kirche liegt deutlich unter dem Ortsmittel.
Da muss ich der Kirchenverpachtung ( bei uns Regensburg zuständig ) wirklich ein dickes Lob aussprechen
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Re: Pachtfrage

Beitragvon CarpeDiem » Mi Sep 26, 2018 21:10

Bei sehr hohen Kirchensteuerzahlungen kann man auch eine Kappungsvereinbarung treffen. Zuständig sind bei den Katholen die jeweiligen Bischöfe, bei den evangelischen die Verwaltung der Landeskirchen.
Das kann, muss aber nicht in allen Fällen klappen. Denn da spielen ganz viele persönliche Gründe eine Rolle, ist auch nicht finanzgerichtlich überprüfbar.
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Re: Pachtfrage

Beitragvon Frankenbauer » Mi Sep 26, 2018 21:24

fedorow hat geschrieben:
Family Guy hat geschrieben:
Ist meine persönliche Entscheidung, hat auch nichts mit Glauben oder Nichtglauben zu tun, sondern einfach damit, dass sie mir vor langer Zeit, als ich noch Jungbauer war, das Pachtland weggenommen haben, damit der Kirchenvorsteher und ein Nichtkirchenmitglied das Land bekommen.
Bei der Beschwerde beim Probst habe ich echt für mein Leben gelernt, den Bischof hats einfach nicht interessiert.

Aber, jeder Taubenzüchterverein ist seriöser als die Pfaffen! Mein Seelenheil vertret ich lieber selber, wenn es mal soweit ist.


Also das kann ich überhauopt nicht bestätigen.
Hier ist die Kirche der beste Verpächter den man sich vorstellen kann.
Läuft hier ein Pacht mit der Kirche aus, bekommts der bisherige Pächter wieder sofern er den geforderten Preis bezahlt.
Und der Preis von der Kirche liegt deutlich unter dem Ortsmittel.
Da muss ich der Kirchenverpachtung ( bei uns Regensburg zuständig ) wirklich ein dickes Lob aussprechen


Da muss ich Dir aber widersprechen, auch für uns (ganz Bayern) ist Regensburg zuständig, die letzte Verpachtung war eine einzige Sauerei. Keiner der Altpächter war bereit die [b]fünffache[b] Pacht zu zahlen, hier liegt der Pacht der Kirche ca. 300€ über dem Mittel. Der Bevollmächtigte begrüßte die Anwesenden schon mit den Worten: "Heute kriegt ihr lange Gesichter", das längste hat mittlerweile der neue Pächter.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Pachtfrage

Beitragvon T5060 » Mi Sep 26, 2018 21:53

stamo hat geschrieben:Wenn wir beide uns später in der Hölle treffen, werden wir wohl einsehen, dass weder die Katholizisten noch die Feuerwehr uns geholfen haben.


Egal wo wir beide uns im Jenseits treffen, für mich wäre es die Hölle :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Pachtfrage

Beitragvon marius » Mi Sep 26, 2018 22:37

Tinyburli hat geschrieben: bin ich bei 650,-
Muß ich Krankenkasse und Berufsgenossenschaft abziehen, bin ich unter 600,-


Also wenn du Krankenkasse, Pflegevers. BG, abziehen musst ist das deutlich mehr als 50 Euro pro ha bei deinen nur 8 ha.
Da würde ich nochmal nachrechnen.Und die restlichen Kosten nicht vergessen wie Versicherungen usw abziehen.
Und was ist mit den Festkosten ? Oder die Brandversicherung der Gebäude wird auch jedes Jahr deutlch teuer. Sowas braucht ein Verpächter nicht.
Da hast doch beim Verpachten die doppelte Rendite.
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Re: Pachtfrage

Beitragvon T5060 » Mi Sep 26, 2018 23:50

Bei der Krankenkasse kannst du fiktiv nur die Kosten der Produktion anlasten, die über den MINDESTBETRAG hinausgehen, wenn wir RICHTIG kalkulieren
Den die Kosten der KV fallen auch an, wenn du NULL Hektar bewirtschaftest.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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