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Pachtvertrag- Pächter möchte Vertragsänderung - bitte um Rat

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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71 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Pachtvertrag- Pächter möchte Vertragsänderung - bitte um Rat

Beitragvon Marvin|nivraM » Fr Aug 23, 2013 22:38

Du darfst denen auch nicht nur die Obstwiese anbieten, die macht idR nur Arbeit und bringt kein Geld, Acker ist interessanter...
Was ist gegen eine Zeitungsannonce einzuwenden?


Naja - es war mal eine Iniative von mir - anstelle die Wiese totzumähen um alles verrotten zu lassen und Zeit und Kraftstoff zu verbrennen, hatte ich mich halt nach anderen Möglichkeiten umgeschaut - einfach um festzustellen, ob es vielleicht für jemand Nutzen haben könnte oder nicht.
Aber Acker ist für die genannten gerade gar nicht interessant, da wie gesagt Fokus auf Tierhaltung (Schafe, Ziegen, (Klein-)Pferde, Schweine, Geflügel und Alpakas oder wie die heißen).

Bodenwert könnte in Deinem Pachtvertrag mit der Kolchose stehen, bei den Kolchosen richtet sich meist die Pachthöhe nach dem Bodenwert. Ist eine Zahl zwischen Null und Hundert.
Unter 20 ist Kiesgrube^^ 100 ist Schwarzerde....


Müßte ich mal schauen, wenn es dort nicht steht - steht das noch irgendwo anders?
Andere dumme Frage, wenn es dort steht, dann wird das sicher noch der Wert von Anfang der 90er Jahre sein (die aktuelleren Schreiben listen stets nur die Veränderung gegenüber dem Ursprungsvertrag auf und verweisen sonst auf diesen) - sind die Werte dann noch als aktuell zu betrachten?

Was ist gegen eine Zeitungsannonce einzuwenden?

Könnte ja auch der Falsche lesen oder vor der Tür stehen... weiß nicht, ich würde da lieber selbst irgendwo vor der Tür stehen und fragen, kriegt man auch gleich einen Eindruck!?
Marvin|nivraM
 
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Re: Pachtvertrag- Pächter möchte Vertragsänderung - bitte um Rat

Beitragvon racker » Sa Aug 24, 2013 6:05

Hallo Marvin,

ja ich bin in ähnlicher Situation.
Habe den Pachtvertrag mit der Agrargenossenschaft gekündigt bzw. nicht verlängert. Läuft noch bis Ende 2015. Hätte vieleicht auch sofort kündigen können.
Bin nämlich mit der Bewirtschaftung bzw. dem Umgang mit meinen Flächen seitens der AGS nicht zufrieden.
So wurde z.B.eingebrachtes Ackerland mehr als 5 Jahre nicht umgebrochen. Muß nun sehen das es mir als solches erhalten bleibt.
Bei uns gibt es mehrere Nebenerwerbslandwirte und einen Privaten, von daher ist die Weiterverpachtung kein Problem.
Werde aber in Zukunft höchstens für 5 Jahre verpachten.
Bei mir handelt es sich auch um mehrere kleinere Flächen (Ackerland, Grünland).
Die Grenzen sind mir ungefähr bekannt.

Wie läuft das bei so einem Austritt ? Wer stellt den genauen Verlauf der Grenzen fest und wer trägt die Kosten ?
MfG
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Re: Pachtvertrag- Pächter möchte Vertragsänderung - bitte um Rat

Beitragvon heico » Sa Aug 24, 2013 8:58

Marvin|nivraM hat geschrieben:......................................................

Er sieht dabei ein Prämienmodell vor 1, 5 ,10, 15, 20 Jahre.
Die Staffelung für Acker 90/110/150/200/270Euro, grün 50/60/80/130/140Euro
Forciert wird von ihm der 20Jahre Vertrag.
Sind das gängige Preise?
................................................................................


Ich muss sagen ich bin entsetzt über eure schwache Landwirtschaft.
Die Pächter sollten sofort die Bewirtschaftung einstellen, wenn sie so schlechte Ergebnisse haben und nicht mehr Pacht ausgeben können.
Wenn mir das einer vorschlagen würde, dann würde ich aus Protest sagen: Du hast bei allen Zahlen ein 0 vergessen. :lol:
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Re: Pachtvertrag- Pächter möchte Vertragsänderung - bitte um Rat

Beitragvon kaltblutreiter » Sa Aug 24, 2013 9:24

@heico: Du kannst unsere (karge) Mittelgebirgslandschaft nicht mit Eurem Tiefland vergleichen. Die Preise, die Marvin angibt, sind hier im Erzgebirge und auch im Vogtland Realität. Da würde Dir einer einen Vogel zeigen, wenn Du ihm mit großartig anderen Zahlen kommen würdest und sagen: Machs doch selber.
Deshalb ist hier auch die Milchviehhaltung sehr verbreitet, weil das der Wirtschaftszweig ist, mit dem Du bei den hiesigen Gegebenheiten mit am besten fährst.

Ich habe hier schon ne Weile mitgelesen, weil uns auch noch so ein "Wies-chen" durch Erbschaft an der Backe hängt. In einem 20 km entfernten Ort. In diesem Ort gibts nur die Agrar-AG und sonst niemanden, der LW betreibt. ich habe mich nicht groß drum gekümmert (macht mein Mann) und weiß nicht genau, wie groß das Teil ist. Ich nehme mal an, ein halber bis 1 Hektar. Wir bekommen 17 (!) Euro Pacht im Jahr und zu Weihnachten noch was zum Vertilgen. Es würde sich für uns nicht lohnen, das zu bewirtschaften, verkauft kriegt mans auch nicht zu einem reellen Preis, also sind wir zufrieden, daß sich jemand drum kümmert und wir fürs "Nichtstun" noch paar Kröten kriegen.

@Marvin: Ich würde an Deiner Stelle entweder alles so lassen, wie es ist, oder die 5-jährige Variante wählen. Ich kann Deine Beweggründe gut nachvollziehen. Bei so einem "Handtuch" ist es auch irrsinnig, alles wieder umzurühren und noch eine Zuwegung und was weiß ich noch alles für einen anderen Pächter (der dann wahrscheinlich auch nicht viel mehr bezahlt) zu verlangen. Wenn Du doch wieder einsteigen solltest und das Land selbst bewirtschaften willst, ist dann immer noch Zeit dafür.

Auch wenn man sich mal die praktische Seite vor Augen hält: Du kannst kein großes Vorgewende machen, weil das Stück einfach zu klein ist. Wege zum Wenden gibts keine, also würdest Du bei der Bearbeitung eh immer im Nachbarfeld stehen. Usw. usw.
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Re: Pachtvertrag- Pächter möchte Vertragsänderung - bitte um Rat

Beitragvon Marvin|nivraM » Sa Aug 24, 2013 9:41

Hallo Marvin,

ja ich bin in ähnlicher Situation.
Habe den Pachtvertrag mit der Agrargenossenschaft gekündigt bzw. nicht verlängert. Läuft noch bis Ende 2015. Hätte vieleicht auch sofort kündigen können.
Bin nämlich mit der Bewirtschaftung bzw. dem Umgang mit meinen Flächen seitens der AGS nicht zufrieden.
So wurde z.B.eingebrachtes Ackerland mehr als 5 Jahre nicht umgebrochen. Muß nun sehen das es mir als solches erhalten bleibt.
Bei uns gibt es mehrere Nebenerwerbslandwirte und einen Privaten, von daher ist die Weiterverpachtung kein Problem.
Werde aber in Zukunft höchstens für 5 Jahre verpachten.
Bei mir handelt es sich auch um mehrere kleinere Flächen (Ackerland, Grünland).
Die Grenzen sind mir ungefähr bekannt.

Wie läuft das bei so einem Austritt ? Wer stellt den genauen Verlauf der Grenzen fest und wer trägt die Kosten ?


Na da halt uns mal auf dem Laufenden, wie sich das bei dir so gestaltet hat!

@tyr - Danke!

Ich muss sagen ich bin entsetzt über eure schwache Landwirtschaft.


Hm... weiß ich nicht, ich sag mal so, Osten (in großen Teilen) = das Land ist entwertet, die Wirtschaft im Kriechgang, eine Region die ausblutet (das ist der Kontext).
Man muß also mehr oder weniger froh sein über jeden der hier überhaupt noch Mut und Nerv hat irgendetwas anzugehen.
Das wäre jetzt mal zum Thema Angebot und Nachfrage zu sagen, mag Ausnahmen geben!...im landwirtschaftlichen Bereich bin ich da auch nicht so firm (bin aus der Metallbranche).

Wenn man nun der Agrargenossenschaft unterstellen möchte, sie streicht hier dicke ein - hm, weiß nicht - zumindest bei den "kleinen" Mitarbeitern die hier im Ort leben kommt das dann nicht an. Die sehen alle zu, das sie so über die Runden kommen.

Dann könnte man noch sagen die Agrargenossenschaft arbeitet unproduktiv - das kann ich aber nicht einschätzen, habe weder Vergleich noch irgendetwas anderes.

@heico: Du kannst unsere (karge) Mittelgebirgslandschaft nicht mit Eurem Tiefland vergleichen. Die Preise, die Marvin angibt, sind hier im Erzgebirge und auch im Vogtland Realität. Da würde Dir einer einen Vogel zeigen, wenn Du ihm mit großartig anderen Zahlen kommen würdest und sagen: Machs doch selber.
Deshalb ist hier auch die Milchviehhaltung sehr verbreitet, weil das der Wirtschaftszweig ist, mit dem Du bei den hiesigen Gegebenheiten mit am besten fährst.

Ich habe hier schon ne Weile mitgelesen, weil uns auch noch so ein "Wies-chen" durch Erbschaft an der Backe hängt. In einem 20 km entfernten Ort. In diesem Ort gibts nur die Agrar-AG und sonst niemanden, der LW betreibt. ich habe mich nicht groß drum gekümmert (macht mein Mann) und weiß nicht genau, wie groß das Teil ist. Ich nehme mal an, ein halber bis 1 Hektar. Wir bekommen 17 (!) Euro Pacht im Jahr und zu Weihnachten noch was zum Vertilgen. Es würde sich für uns nicht lohnen, das zu bewirtschaften, verkauft kriegt mans auch nicht zu einem reellen Preis, also sind wir zufrieden, daß sich jemand drum kümmert und wir fürs "Nichtstun" noch paar Kröten kriegen.

@Marvin: Ich würde an Deiner Stelle entweder alles so lassen, wie es ist, oder die 5-jährige Variante wählen. Ich kann Deine Beweggründe gut nachvollziehen. Bei so einem "Handtuch" ist es auch irrsinnig, alles wieder umzurühren und noch eine Zuwegung und was weiß ich noch alles für einen anderen Pächter (der dann wahrscheinlich auch nicht viel mehr bezahlt) zu verlangen. Wenn Du doch wieder einsteigen solltest und das Land selbst bewirtschaften willst, ist dann immer noch Zeit dafür.

Auch wenn man sich mal die praktische Seite vor Augen hält: Du kannst kein großes Vorgewende machen, weil das Stück einfach zu klein ist. Wege zum Wenden gibts keine, also würdest Du bei der Bearbeitung eh immer im Nachbarfeld stehen. Usw. usw.


Ich glaub das trifft es sehr gut...
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Re: Pachtvertrag- Pächter möchte Vertragsänderung - bitte um Rat

Beitragvon racker » Sa Aug 24, 2013 11:51

Hallo,

hier mal die Pachtpreise von der hiesigen Agrargenossenschaft mit Stalinistischer Vergangenheit!

Vertrag von 1999-2015 (17 Jahre) in Mitteldeutschland: Ackerland 150 Euro/ha
Grünland 25 Euro/ha
bebaute Flächen 375 Euro/ha
MfG
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Re: Pachtvertrag- Pächter möchte Vertragsänderung - bitte um Rat

Beitragvon Grüßgott » Sa Aug 24, 2013 15:28

tyr hat geschrieben:
Grüßgott hat geschrieben:@tyr, kannst Du dich noch an mich bzw. an unseren Dialog erinnern?
Die Schlaggrößen erreichen in Ostdeutschland X-gigantische Ausmaße. Ich habe mich damals gefragt, warum ist das bei einer zersplitterten Eigentumsstruktur möglich. Dann bin ich bei meiner Recherche auf das Landwirtschaftsanpassungsgesetz gestossen. Das sollte die Wettebewerbsfähigkeit der ostdeutschen Landwirtschaft stärken nach der Wende. Ob es wirklich so ist, kann ich nicht sagen. Die Tendez meiner Recherche deutete auf so etwas hin, Tauschpflicht wegen LPG-Nachfolgebetriebe und bessere Bewirtschaftungsbedienungen aller Landwirte, egal ob klein, mittel, groß oder eben juristische Personen.


In der Praxis ist dieses aber nicht zutreffend, es gibt keine Tauschpflicht.
Gerade bei mir in der Gegend sind die Flächen sehr zersplittert, Einzelflurstücke über 2ha selten.
Die einzige Möglichkeit ist der Pflugtausch, den sich die Kolchosen normalerweise in die Pachtverträge schreiben. Stellt sich der Eigentümer quer, was immer mal vorkommt, müssen sie drumrum fahren.


So hast Du immer mal Inseln in den großen Schlägen, meist von Leuten, die nicht verpachten wollen( meist Erbengemeinschaften die sich uneinig sind), oder wo die Eigentümer nicht aufzufinden sind.

Bist Du dir sicher, das es nicht bei bestimmten Fällen zur Tauschpflicht kommen kann?
Hast du schon vom Landwirtschaftsanpassungsgesetz gehört?

Das Landwirtschaftsanpassungsgesetz sollte einen störungsfreien Übergang in die soziale Marktwirtschaft ermöglichen. Es sah den Erhalt großer Schlagstrukturen vor, trotz "Flickenteppiche" auf der Landkarte.

Folgendes Szenario:
Ein 100 ha großer zusammenhängender Schlag setzt sich aus 100 Einzelparzellen zusammen.
Nun sollen 10 Einzelparzellen aus dem Schlag genommen und separat bewirtschaftet werden.
Die 10 Parzellen liegen quer verstreut und weit auseinander.
Zur Veinfachung nehmen wir an, alle 100 Parzellen haben exakt die identische Flächengröße.
Im fiktiven Beispiel würde sich der Schlag um 10 ha verkleinern, hätte aber immerhin noch eine stattliche Größe von 90 ha.
Die Bewirtschaftungsfähigkeit wäre aber, aufgrund der 10 herausgenommenen und unterschiedlich liegenden Einzelparzellen sehr stark eingeschränkt.

Sind alle Beteiligten damit einverstanden, ok.
Wenn nicht, werden die Flurneuordnungsämter aktiv.
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Re: Pachtvertrag- Pächter möchte Vertragsänderung - bitte um Rat

Beitragvon Grüßgott » Sa Aug 24, 2013 16:39

Marvin|nivraM hat geschrieben:
Größere kenne ich nur vom Hörensagen. Sind aber alle weiter weg, als die 3 oben genannten.
Regionale Zeitung - hm.
Gibt es nicht irgendwo einfach ein Register/ Verzeichnis, das man sich besorgen kann?

Wie hoch sind den die Bodenwertzahlen deiner Flächen?


Finde ich wie heraus!?

Die erwähnten Kleinbauern werden kaum bzw. kein Interesse daran haben.
Wende dich an die Größere, die du nur vom Hörensagen kennst. Falls einer Feldnachbar zu der Agrargenossenschaft ist, könnte Interesse bestehen.
Dieser könnte deine Flächen pachten, der Agrargenossenschaft zur Nutzung überlassen und im Tauschverfahren die Feldgrenze neu abstecken.

Es gibt keine öffentlichen Register. Es gab einmal die Veröffentlichung aller Agraretatempfänger. Diese wäre hilfreich gewesen.

Wenn du neu verpachten möchtest solltest von jeder Parzelle einen Katasterauszug haben. Bekommt man auf den zuständigen Katasterämter. Da stehen auch die Bodenwertzahlen drin.
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Re: Pachtvertrag- Pächter möchte Vertragsänderung - bitte um Rat

Beitragvon Fassi » Sa Aug 24, 2013 18:40

als hängige Wiese mit vielen Ecken usw. eben nur 30 €


Für die Summe würde mein Land Wald werden, aber todsicher nicht verpachtet. Ich finde unsere 60€/ha schon eigentlich als zu wenig.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Pachtvertrag- Pächter möchte Vertragsänderung - bitte um Rat

Beitragvon Grüßgott » Sa Aug 24, 2013 19:34

tyr hat geschrieben:
racker hat geschrieben:Hallo Marvin,

....
Wie läuft das bei so einem Austritt ? Wer stellt den genauen Verlauf der Grenzen fest und wer trägt die Kosten ?


Normalerweise die AgrarAG....die haben die Flächen ja auch zusammen gelegt.

Normalerweise, es gilt das Verursacherprinzip. Die Agrargenossenschaft wird das auf ihre Vorgänger aus der DDR-Zeit schieben. Sie sind ein neu gegründetes Unternehmen und Flächen wurden so übernommen.
An den Kosten werden dann oft beide Seiten beteiligt.

racker hat geschrieben:Hallo,

hier mal die Pachtpreise von der hiesigen Agrargenossenschaft mit Stalinistischer Vergangenheit!

Vertrag von 1999-2015 (17 Jahre) in Mitteldeutschland: Ackerland 150 Euro/ha
Grünland 25 Euro/ha
bebaute Flächen 375 Euro/ha

@racker, Mitteldeutschland Magdeburger Börde? :D
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Re: Pachtvertrag- Pächter möchte Vertragsänderung - bitte um Rat

Beitragvon Grüßgott » Sa Aug 24, 2013 19:41

Jupp1303 hat geschrieben:Glaubst Du allen ernstes das ne AgraGen. oder ein Landwirt im Osten wegen ein paar qm die Augen auskratzen ? ne ich glaube nicht, dass da drüben einer Bock drauf hat ein Harakiri zu verantstalten... die sind alle ganz vernünftig.... und die Geschäftszahlen jeder Agrar e.G. sind öffentlich einzusehen

Wir kennen weder die örtliche noch die einzelbetriebliche Situation.

edit, gerade gelesen:
Jupp1303 hat geschrieben:Ich bin selbst Pächter und in den neuen Bu.... ( da wächst alles und bei guten Niederschlägen auch 2x im Jahr ) Verpächter an eine ehem. LPG und ich weis selbst was ich rede und schreibe.

Frage, ausser der ex-LPG keine Interessenten?

Wie bereits geschrieben, mit Flickenteppiche ist keine Landwirtschaft zu betreiben. Deswegen ist im Landwirtschaftsanpassungsgesetz eine Tauschpflicht vorgesehen.
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Re: Pachtvertrag- Pächter möchte Vertragsänderung - bitte um Rat

Beitragvon Marvin|nivraM » Sa Aug 24, 2013 20:33

Wie hoch sind den die Bodenwertzahlen deiner Flächen?


Zur Vollständigkeit - habe jetzt nix in den Unterlagen gefunden, aber jemand der gut 5km entfernt lebt mal danach gefragt - der hat gemeint das liegt bei uns so im Mittel bei 40.
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