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Pamphlets in der Agrarpresse

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon CarpeDiem » Di Apr 28, 2015 14:19

@LUV,
ein für alle mal solltest du den Unfug mit Bauern als Unternehmer vergessen. Die allermeisten sind billige, abhängige Mietlinge, sonst nix, die alle staatlichen Abwatschungen akzeptieren und dankbar die paar Subventionen einstreichen.

Ich kenne zwar deine Aversionen gegen die Gewerkschaften, aber die führen uns doch tagtäglich vor, wie interessengerichtete Politik aussieht. D.h. für jeden muss etwas herausspringen. Beim BV ergibt sich nur für Einige eine Verbesserungen, alle anderen gucken in die Röhre oder dürfen zahlen!
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon JueLue » Di Apr 28, 2015 15:18

CarpeDiem hat geschrieben:...

Ich kenne zwar deine Aversionen gegen die Gewerkschaften, aber die führen uns doch tagtäglich vor, wie interessengerichtete Politik aussieht...


:evil: Dieses Gelaber von "Landwirte sind keine Unternehmer" zeigt mir auch nur, dass ihr nicht über Euren Tellerrand schaut. :evil:

Ich denke, Landwirte, die ihre Familie plus Mitarbeiter ernähren, und deren Betriebe auch für die nächste Generation fit sind, sind Unternehmer und handeln so.
Ob das nun große Betriebe in Ackerbau und Viehzucht oder vermeintlich kleine mit Direktvermarktung sind.

Und wenn sogenannte Subventionen zum Einkommen gehören, dann ist es auch unternehmerisch, diese zu optimieren - nichts anderes wird in allen anderen Wirtschaftszweigen auch gemacht.
Wenn es sowas bei Euch nicht gitbt - ok.

Dass die Betriebe, die in die nächste Generation als Vollerwerb gehen in manchen Regionen nur ein kleiner Teil sind - auch ok.
Ab auch Nebenerwerbsbetriebe können unternehmerisch betrieben werden - und einige machen das auch. Die LW als Hobby betreiben, auch ok.

Der BV soll alle vertreten - unmöglich.

Von daher passt der Vergleich Gewerkschaft - Bauernverband an keiner Ecke:
- Extrem unterschiedlich aufgestellte Mitglieder
- darum extrem unterschiedliche Interessen

Frag mal in vergleichbaren Zweigen (Gartenbau, andere Handwerker usw.), wie die Interessenvertretung da aufgestellt ist, da sind wir mit dem BV noch gut dran.

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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon CarpeDiem » Di Apr 28, 2015 15:36

Du kannst schreiben was du willst, Lw sind staatliche Almosenempfänger, wenn die den Hahn abdrehen, geht das Licht bei den allermeisten aus! Ich könnte dir dutzende von Beispielen nennen, wo ein lautes Wehklagen beginnt, wenn man die Lw mit den Gepflogenheiten in der Wirtschaft gleichstellen würde!
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon Einhorn64 » Di Apr 28, 2015 16:05

CarpeDiem hat geschrieben:Du kannst schreiben was du willst, Lw sind staatliche Almosenempfänger, wenn die den Hahn abdrehen, geht das Licht bei den allermeisten aus! Ich könnte dir dutzende von Beispielen nennen, wo ein lautes Wehklagen beginnt, wenn man die Lw mit den Gepflogenheiten in der Wirtschaft gleichstellen würde!

Das abdrehen der Ausgleichzahlungen würde einen gewaltigen Strukturwandel bringen,
und vor allem unternehmerisch denkend und handelnde Landwirte werden überbleiben.
aber das ist nicht so gewollt, staatl. oder auch gesellschaftlich.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon CarpeDiem » Di Apr 28, 2015 16:27

Alle die hier bezüglich der unternehmerisch aufgestellten Zukunftsbetriebe auf die Pauke hauen, sollten einmal den Artikel von Backhaus bezüglich der EU-Direktzahlungen lesen. Wenn selbst in Mecklenburg, mit der dortigen Agrarstruktur, die Gewinnsituation so mies aussieht, dann kann man sich ausmalen wie das generell bewerkstelligt werden soll.

Nicht nur der Wegfall der Direktzahlungen würde zu einem Strukturwandel führen, auch wenn man die "Unternehmer" in die allgemeine Sozialversicherung überführen würde, hätte ungeahnte Folgen. Dabei rede ich nur von KV und RV, die Unfallversicherung, staatlich alimentiert kann man mal aussen vor lassen.

Das ist nun alles weit ab vom eigentlichen Thema, aber es soll einmal als ein kleiner Denkanstoss dazu dienen, warum die immer wieder geforderte Solidarität in der Lw niemals zustande kommen kann. Da hat man viel zu viele in der Vergangenheit einfach übervorteilt und hat sich von denen, die man massiv bekämpft hat, die Zeche bezahlen lassen!
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon Südbaden Bauer » Di Apr 28, 2015 16:28

D
as abdrehen der Ausgleichzahlungen würde einen gewaltigen Strukturwandel bringen,
und vor allem unternehmerisch denkend und handelnde Landwirte werden überbleiben.
aber das ist nicht so gewollt, staatl. oder auch gesellschaftlich.


Und darüber können wir jeden Tag Gott dankbar sein! :klug:
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon LUV » Di Apr 28, 2015 17:20

CarpeDiem hat geschrieben:
Das ist nun alles weit ab vom eigentlichen Thema, aber es soll einmal als ein kleiner Denkanstoss dazu dienen, warum die immer wieder geforderte Solidarität in der Lw niemals zustande kommen kann. Da hat man viel zu viele in der Vergangenheit einfach übervorteilt und hat sich von denen, die man massiv bekämpft hat, die Zeche bezahlen lassen!


Da sind wir ja beieinander, dass es keine Lösung geben wird, weil eben einige meinen, sie wären übervorteilt, nicht beachtet, falsch behandelt oder was auch immer worden.
Es zeugt von fehlendem Weitblick und fehlender Durchdringung der Komplexität. Wenn das bei Bauern nicht drin ist, wie soll das bei Kunden oder Verbrauchern drin sein, wobei einige Kollegen den anderen auch noch öffentlich ans Bein pinkeln müssen...... n8 :prost: :klug:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon JueLue » Di Apr 28, 2015 18:19

CarpeDiem hat geschrieben:Du kannst schreiben was du willst, Lw sind staatliche Almosenempfänger, wenn die den Hahn abdrehen, geht das Licht bei den allermeisten aus! Ich könnte dir dutzende von Beispielen nennen, wo ein lautes Wehklagen beginnt, wenn man die Lw mit den Gepflogenheiten in der Wirtschaft gleichstellen würde!


Landwirtschaft besteht nicht nur aus Ackerbau!

Also, für die Veredelungsregionen, insbesondere Mastschweine, würde ich ganz klar das Gegenteil behaupten.

Dazu nur einige Stichworte:
- Schweinehaltung komplett ohne Subventionen.
- Pachtpreise: Im Westen denke ich sehr viele Betriebe mit über 70% Pachtanteil, Pachten von 800€-1000€+x , da ist noch Spiel (nach unten) um die Direktzahlungen auszugleichen
- Weltweite Subventionierung der Landwirtschaft - wie wäre das Preisniveau ohne diese Tatsache?

Aber ok: der Strukturwandel würde schon rasant gefördert - und ob das wirklich gewollt ist?

Es ist jedenfalls nicht alles so einfach wie es scheint.

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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon xyxy » Di Apr 28, 2015 18:49

LUV hat geschrieben:Die Dame ist in meinen Augen nur zu feige, zu ihrer Gesinnung zu stehen. Wenn sie unter ihres Gleichen ist, wird sie genau das aussprechen, was sie hier angeblich nie gesagt hat. Aber schön ist auch zu erkennen, dass die Journalistenbrut mit ihrer Art Pressefreiheit auch bei ihnen angekommen zu sein scheint.

Na ja, im Ta Text beschreibt sie die Situation so:
Es war lediglich so, dass ein Fotograf mit mir Fotos für eine AbL-Pressemeldung zu TTIP hier auf unserem Betrieb gemacht hat. Kurz vorher hat er gefragt, ob er eine Journalistin vom Spiegel mitbringen dürfte, die sich auch für das Thema interessiere


Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Rind-Rind ... 64760.html

Dieser Fotograf der unter dem Abl Foto steht, hat allem Anschein nach auch die Aufnahmen für diese Kampagne gemacht
, das dürfte der Dame auch bekannt sein.

http://www.abl-ev.de/themen/mensch-macht-milch.html

also nicht irgendein so Fotograf, sondern schon Profi -Kampagner....
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon xyxy » Mi Apr 29, 2015 5:39

https://www.topagrar.com/news/Home-top- ... 66372.html

Supergau?

Der Fotograf, der dabei war, kann dies bestätigen



Genau, Profi eben, das war zu befürchten, die arme Frau...

Die verheizen in Kamikaze Manier die eigenen Leute um in den Medien Schlagzeilen zu produzieren

Wo kann die sich jetzt noch blicken lassen, so abgebrüht kann doch niemand sein?
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon Todde » Mi Apr 29, 2015 7:14

Wird Zeit, dass eine Online-Datenbank erstellt wird,
mit welchen landwirtschaftsfeindlichen Medienvertreter man besser nicht spricht.
Lieber ein "die Landwirte wollten mit uns nicht sprechen" als als Propagandaschwein geschlachtet zu werden.

Auch sollte sich jeder Landwirt in Zukunft genauer anschauen, welche "Leute" die AbL in deren Dunstkreis so anschleppt und mit diesen arbeitet!

Unausweichlich scheinen eigene Aufnahmen der Interviews zu werden!
Vorher die Journalisten darauf hinweisen, dass alles aufgezeichnet wird und sich die Freigabe zur Veröffentlichung bescheinigen lassen.
Traurig, dass man die "Stimme der freien Meinung" (Presse) heute kontrollieren muss...
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon Mad » Mi Apr 29, 2015 7:21

Wenn ich schon wieder "Anwalt" lese. :roll:

Da hat man sich vor der Meldung erstmal zusammengesetzt und der Anwalt fragte direkt, ob die Landwirtin Zeugen hätte. Da dies nicht der Fall war, wurde diese Version festgelegt.

Es läuft doch wie immer.

Scheiß auf die Onlinedatenbank. Massenmedienredakteure haben auf dem Hof nichts zu suchen. Allein die Anzahl der dort verbreiteten Negativberichte gegenüber den positiven Berichten disqualifiziert die schon.

Wer da als Journalist drunter leidet, weil er sachliche und ehrliche Recherche betreibt, muss halt zu einem anderen Verlag wechseln, der nicht nur so massiv negativ auffällt.

Kann ja nicht sein, dass man mit den Landwirten einfach macht, was man will.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon xyxy » Mo Mai 11, 2015 11:14

Frage der Woche
Mehr als 4.600 Schweinehalter wollen mit 25,5 Mio. Schweinen an der Initiative Tierwohl teilnehmen. Nur gut 2.100 Betriebe mit 12 Mio. Scheinen haben per Los den Zuschlag bekommen. Wie geht es weiter?


Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon LUV » Mo Mai 11, 2015 11:21

xyxy hat geschrieben:Frage der Woche
Mehr als 4.600 Schweinehalter wollen mit 25,5 Mio. Schweinen an der Initiative Tierwohl teilnehmen. Nur gut 2.100 Betriebe mit 12 Mio. Scheinen haben per Los den Zuschlag bekommen. Wie geht es weiter?


Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/


Die Frage aller Fragen kommt ja noch: Was ist, wenn die Mengen gar nicht abgesetzt werden können...sprich, wenn der Verbraucher sie nicht WILL! Was macht Politik und Tierschutz dann?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Pamphlets in der Agrarpresse

Beitragvon Zement » Mo Mai 11, 2015 11:53

LUV hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:Frage der Woche
Mehr als 4.600 Schweinehalter wollen mit 25,5 Mio. Schweinen an der Initiative Tierwohl teilnehmen. Nur gut 2.100 Betriebe mit 12 Mio. Scheinen haben per Los den Zuschlag bekommen. Wie geht es weiter?


Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/


Die Frage aller Fragen kommt ja noch: Was ist, wenn die Mengen gar nicht abgesetzt werden können...sprich, wenn der Verbraucher sie nicht WILL! Was macht Politik und Tierschutz dann?


Wo ist da das Problem ? In einen Jahr ist dieses Tierwohllabel Standard und wer es nicht bis dahin mit macht , bekommt eben 2 Cent/Kg weniger :x
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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