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Pflug - Fluch oder Segen?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Manfred » Fr Dez 30, 2016 0:04

“Our grandfather broke the land, my Dad took everything out of it, and now it’s Monty’s and my job to put it back,”

http://onpasture.com/2016/12/12/no-till ... a-success/
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Ulikum » Di Jan 03, 2017 11:10

Manfred hat geschrieben:“Our grandfather broke the land, my Dad took everything out of it, and now it’s Monty’s and my job to put it back,”

http://onpasture.com/2016/12/12/no-till ... a-success/


:mrgreen:
???

um was geht es dir wirklich ?

um eine Umstellung zu biologischer Wirtschaftsweise oder um den Pflugverzicht (Mulchsaat) oder Direktsaat ?

Eins sollte klar sein : Ein Humusaufbau in Deutschland nur durch Pflugverzicht gehört ins Reich der Fabeln.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Manfred » Do Jan 19, 2017 23:25

"More soil organic matter makes more rain"
http://www.beefproducer.com/management/ ... -more-rain
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Manfred » Do Jan 19, 2017 23:27

Ulikum hat geschrieben:Eins sollte klar sein : Ein Humusaufbau in Deutschland nur durch Pflugverzicht gehört ins Reich der Fabeln.


Nur durch Pflugverzicht natürlich nicht. Aber Pflugverzicht ist eine wesentliche Komponente für einen schnellen Humusaufbau.
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Ulikum » Fr Jan 20, 2017 20:52

Manfred hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben:Eins sollte klar sein : Ein Humusaufbau in Deutschland nur durch Pflugverzicht gehört ins Reich der Fabeln.


Aber Pflugverzicht ist eine wesentliche Komponente für einen schnellen Humusaufbau.


:mrgreen:

bestimmt nicht
Pflugverzicht ist auch keine wesentliche Komponente (sondern nur ein kleiner Baustein) wie pflügende Biobetriebe immer wieder beweisen.
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Manfred » Fr Jan 20, 2017 21:05

Dann erzähl doch mal von den dir bekannten Beispielen.
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Wini » Fr Jan 20, 2017 22:41

Als begeisterter Pflüger möchte ich mit Schmunzeln noch auf folgenden Fachartikel verweisen:

https://www.topagrar.com/news/Acker-Agr ... 30100.html
Zitat:
"Die gespeicherte Humusmenge sei fast 50 Jahre nach dem Tiefpflügen fast 30 % höher als auf der nicht tiefgepflügten Referenzfläche."

Unsere langjährigen Bodenuntersuchungen im eigenen Betrieb zeigen übrigens keinen Humusabbau.

Selbst nach Aufgabe der Viehwirtschaft vor vielen Jahren und reiner Mineraldüngung haben wir keinen
Rückgang der organischem Masse feststellen können. Vermutlich wird durch Pflügen und Einbringung von Luft
in tiefere Bodenschichten die biologische Aktivität erhöht. Schließlich gibt es hier nicht nur Regenwürmer sondern
unzählige Mikroorganismen, der Aktivität durch Luftzufuhr und Lockerung noch erheblich gesteigert wird.

Gruß
Wini
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon marius » Sa Jan 21, 2017 11:45

Es werden immer mehr Biobauern. Die berichten das für sie ein Pflug ein muss und unverzichtbar wäre.
Sollte irgendwann der Fungizid und Herbizideinsatz staatlich beschränkt werden, was kommen wird, kann und wird der Pflug auch für konventionelle Landwirte unverzichtbar sein.
Noch kann das ein höherer Pflanzenschutzmitteleinsatz ausgleichen. Noch.
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Mad » Sa Jan 21, 2017 11:54

marius hat geschrieben:Es werden immer mehr Biobauern. Die berichten das für sie ein Pflug ein muss und unverzichtbar wäre.
Sollte irgendwann der Fungizid und Herbizideinsatz staatlich beschränkt werden, was kommen wird, kann und wird der Pflug auch für konventionelle Landwirte unverzichtbar sein.
Noch kann das ein höherer Pflanzenschutzmitteleinsatz ausgleichen. Noch.


Ohne jetzt näher darauf einzugehen und evtl. schlafende Hunde zu wecken, die hier evtl. mitlesen: Nein. Da liegst du komplett daneben und zwar gehörig.

Man muss lediglich mal nach Westen schauen und nachmachen, was die uns dort vormachen. Teilweise wird diese andere Art Pflanzenschutz bereits in Deutschland durchgeführt. Dafür ist allerdings ein komplettes Umdenken in Sachen Pflanzenschutzmittelanwendung nötig. Aus staatlicher Sicht und aus der des Anwenders. Und der Willen das zu lernen muss gegeben sein, denn das gesamte Konzept ist komplex.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Mad » Sa Jan 21, 2017 13:37

Wini hat geschrieben:Als begeisterter Pflüger möchte ich mit Schmunzeln noch auf folgenden Fachartikel verweisen:

https://www.topagrar.com/news/Acker-Agr ... 30100.html
Zitat:
"Die gespeicherte Humusmenge sei fast 50 Jahre nach dem Tiefpflügen fast 30 % höher als auf der nicht tiefgepflügten Referenzfläche."

Unsere langjährigen Bodenuntersuchungen im eigenen Betrieb zeigen übrigens keinen Humusabbau.

Selbst nach Aufgabe der Viehwirtschaft vor vielen Jahren und reiner Mineraldüngung haben wir keinen
Rückgang der organischem Masse feststellen können. Vermutlich wird durch Pflügen und Einbringung von Luft
in tiefere Bodenschichten die biologische Aktivität erhöht. Schließlich gibt es hier nicht nur Regenwürmer sondern
unzählige Mikroorganismen, der Aktivität durch Luftzufuhr und Lockerung noch erheblich gesteigert wird.

Gruß
Wini


Der Unterschied zwischen Tiefpflügen und normalem Pflügen ist in etwa so groß wie der Unterschied zwischen Pflügen und Mulchsaat. Für Laien wie Dich beschrieben, um es nicht zu komplexisieren.

Das heißt, du propagierst hier deine Bodenbearbeitung mit einer völlig anderen Bodenbearbeitung. Willst du die Leute verarschen oder ist dir der Unterschied selber noch nicht aufgefallen?

Du hast die wichtigste Stelle im Text nicht zitiert, sondern nur die für dich besten Rosinen rausgepickt.

Das einmalige Tiefpflügen von Böden kann offenbar einen Beitrag zum Klimaschutz liefern. Wie das Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für ländliche Räume, Wald und Fischerei, jetzt berichtete, wurde im letzten Jahrhundert mit fast 3 m hohen Riesenpflügen auf vielen Ackerböden Nordwestdeutschlands „buchstäblich das Unterste zu Oberst gewendet“.


Einmalig also. Macht ja auch Sinn, denn wenn man organisches Material so tief vergräbt, dass da keine Lebewesen zum umseten dran kommt, ist es quasi auf Ewig dort unten eingebracht.

Nordwestdeutschland hat überwiegend Sandboden. Willst du hier Sandboden mit deinem Kalkschotter vergleichen?

Ein Laie wäre dir damit sicher auf den Leim gegangen, aber du hast tatsächlich nicht an mich gedacht. :mrgreen:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon elchtestversagt » Sa Jan 21, 2017 14:37

Mad, reg dich nicht auf.
Wer noch niemals über seinen Tellerrand geschaut hat, der ist immernoch der Meinung, die Erde ist eine Scheibe...
Oder anders, Wini hat auch noch nie Moorboden gehabt.
Denn da ( deutlich mehr wie 4% Humus, eher 30%) ist es so, je mehr Bodenbearbeitung, desto eher baut sich der Humus ab und der Boden wird tot.
Deswegen ist das meiste Moor ( nicht nur wegen der Nässe) auch Grünland, und kultiviertes Ackerland erlebt meist seinen Einbruch nach 20-30 Jahren nach der Tiefpflugmassnahme ( erleben wir z.Zt. auf "Intensivst-Standorten").
Lösung zur "Rettung" solcher Ackerflächen ist entweder Kuhlen ( Tiiiiiiiiiiiiefstumbruch mit einem Bagger, sprich ab 2 mtr tiefe) oder Maisanbau in Monokulturanbauweise, denn Mais braucht keine grosse Bodenbearbeitung, nur einmaliges tiefes Streifenlockern.

Unsere Vorfahren haben 1000 Jahre gebraucht, um aus Sandböden die sog Eschböden zu machen, einen "Humusaufbau" von 1mm pro Jahr, indem deutlich mehr organische Menge von umliegenden Heideflächen auf die umliegenden Hofflächen gebracht wurde zusammen mit Stallmist ( sog. Plaggenwirtschaft).
Heute sind die Flächen, die wie gesagt zw. 800 und 1400 Jahre alt sind und mit Muskelkraft geschaffen wurden hier im Nord-Westen meist zubetoniert worden....
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon valtran121 » So Jan 22, 2017 8:54

Moien ,
weiss nicht ob es hier passt , wollte mal fragen ob jemand bemerkt hat dass Schwarzwild Mulchflächen bevorzugt heimsucht ? Danke
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Juwel » So Jan 22, 2017 9:06

valtran121 hat geschrieben:Moien ,
weiss nicht ob es hier passt , wollte mal fragen ob jemand bemerkt hat dass Schwarzwild Mulchflächen bevorzugt heimsucht ? Danke

Natürlich, ist doch aber auch klar, die Regenwürmer und anderes Getier halten sich immer da auf wo ihr Futter ist.
Deshalb ist pflügen Tierschutz! :klug: :mrgreen:
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Freakshow » So Jan 22, 2017 15:42

valtran121 hat geschrieben:Moien ,
weiss nicht ob es hier passt , wollte mal fragen ob jemand bemerkt hat dass Schwarzwild Mulchflächen bevorzugt heimsucht ? Danke


Ja, isso. Und das ist ein gutes Zeichen. Zumindest für Leute mit einem Letztfunken Verstand.
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon valtran121 » So Jan 22, 2017 22:05

Wollte nur anmerken dass es der erste " Nicht Pflug " Versuch ist . Die Biester wandern über die Pfluggerste in die Mulchgerste.Ansonsten schauen wie's weiter geht .
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