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Pleite von Lehmann-Brothers und Merrill Lynch

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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632 Beiträge • Seite 2 von 43 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 43
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Beitragvon SHierling » Do Sep 18, 2008 13:43

Hans: das ist ja eben das Problem an "Aktiengewinnen". Nicht, daß ich Dir keine gönne, aber das sind Gelder hinter den KEINERLEI WERTE stehen - und eben drum können die auch ja nach Markt ins unendliche abstürzen.

So verdientes Geld ist - abgesehen von Zinsen - imho eins der größten Risikopotentiale für eine Volkswirtschaft, weil es letzten Endes nichts weiter tut, als die Inflation zu vergrößern.

Guck Dir an, was da jetzt passiert - allein gestern und heute.sind da 180 Milliarden von den Amis versenkt worden, 40 Milliarden DAZU von den Japanern, und nochmal 40 Milliarden von den Engländern - alles Geld, hinter dem KEIN EINZIGER WERT steht, und das auch zu nichts taugt, als anderes, auch nur auf dem Papier stehendes Geld "über den Markt nominell(!!!) aufzuwerten". Was für ein IRRSINN!

Mir egal, was da noch alles den Bach runter geht, meiner Meinung nach ist das rausgeworfenes Geld. Und wo kommt das eigentlich HER??
Wer hat "mal eben" 250 Milliarden "rumliegen"? Wo wird DAS wieder "hergebucht" wo vorher gar nix war? Was wird dafür beliehen? Es nimmt doch keiner ernsthaft an, daß solche Summen "unbenutzt" zur Verfügung stehen?
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon zimtstangerl » Do Sep 18, 2008 14:13

SHierling hat geschrieben:Guck Dir an, was da jetzt passiert - allein gestern und heute.sind da 180 Milliarden von den Amis versenkt worden, 40 Milliarden DAZU von den Japanern, und nochmal 40 Milliarden von den Engländern - alles Geld, hinter dem KEIN EINZIGER WERT steht, und das auch zu nichts taugt, als anderes, auch nur auf dem Papier stehendes Geld "über den Markt nominell(!!!) aufzuwerten". Was für ein IRRSINN!

Mir egal, was da noch alles den Bach runter geht, meiner Meinung nach ist das rausgeworfenes Geld. Und wo kommt das eigentlich HER??
Wer hat "mal eben" 250 Milliarden "rumliegen"? Wo wird DAS wieder "hergebucht" wo vorher gar nix war? Was wird dafür beliehen? Es nimmt doch keiner ernsthaft an, daß solche Summen "unbenutzt" zur Verfügung stehen?


wo's herkommt? Na, aus der Druckerpresse, is doch herrlich, wenn sich Staaten/Banken/staatsnahe Betriebe auf Kosten von Otto Normalverbraucher bedienen können (Stichwort Zirkulationskredit). Na, das bisserl Inflation macht doch nix, das bisserl Kapitalmissallokation auch nicht, denn dann, wenn's wieder einmal kracht, gibt's ja ein wunderbares Mittel, um dagegen zu wirken: *trommelwirbel* die Druckerpresse! *ironie aus*

Egal wär mir das eigentlich nicht, wenn mein hart verdientes Geld immer weniger wert wird :cry:

Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück - Null.
Voltaire

P.S.: bei den Zinsen..., naja, aber das hatten wir ja schon einmal kurz angerissen...Freiwirtschaftlerin?
Schöne Grüße aus Ungarn
Wolfgang
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Beitragvon Komatsu » Do Sep 18, 2008 16:54

Nunja, die ganze Misere wird sich merklich auf den Freizeitpferdebereich auswirken...... dort gehts immer mehr in Richtung Essig
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Beitragvon xyxy » Do Sep 18, 2008 18:50

Das erste schwarze Loch aus dem CERN entwischt???
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Beitragvon ChrisB » Do Sep 18, 2008 18:52

Hallo IHC,
was hat die Freizeitreiterei damit zu tun??? :shock:
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Beitragvon Komatsu » Do Sep 18, 2008 19:16

ChrisB hat geschrieben:Hallo IHC,
was hat die Freizeitreiterei damit zu tun??? :shock:


Schwarzes Loch in den Geldkassen der Banker, Finanzdienstleister und Versicherungen, aber auch schwarze Löcher bei den Privatspekulanten. Der Neue-Markt-Hip war nur ein Mauselöchchen

60 Billionen sind eben 10.000 € pro Erdenbewohner
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Beitragvon ChrisB » Do Sep 18, 2008 19:54

Hallo,
habe auch 2 Pferde
und habe etwas in Amerika investiert :oops:
laut meiner Bank aber keine Probleme :?:
Aber meine Pferde sind davon sicher nicht Betroffen :wink:
Und die Pferdehalter die ich kenne mit Sicherheit auch nicht!
Da würde der Verlust des Arbeitsplatzes schon mehr?????
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Beitragvon H.B. » Do Sep 18, 2008 20:14

xyxy hat geschrieben:Das erste schwarze Loch aus dem CERN entwischt???


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Beitragvon hans g » Do Sep 18, 2008 21:35

Cent hat geschrieben:
60 Billionen sind eben 10.000 € pro Erdenbewohner

bei mir etwas mehr :cry:
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Beitragvon hans g » Do Sep 18, 2008 21:47

SHierling hat geschrieben:Hans: das ist ja eben das Problem an "Aktiengewinnen". Nicht, daß ich Dir keine gönne, aber das sind Gelder hinter den KEINERLEI WERTE stehen - und eben drum können die auch ja nach Markt ins unendliche abstürzen.

So verdientes Geld ist - abgesehen von Zinsen - imho eins der größten Risikopotentiale für eine Volkswirtschaft, weil es letzten Endes nichts weiter tut, als die Inflation zu vergrößern.

Guck Dir an, was da jetzt passiert - allein gestern und heute.sind da 180 Milliarden von den Amis versenkt worden, 40 Milliarden DAZU von den Japanern, und nochmal 40 Milliarden von den Engländern - alles Geld, hinter dem KEIN EINZIGER WERT steht, und das auch zu nichts taugt, als anderes, auch nur auf dem Papier stehendes Geld "über den Markt nominell(!!!) aufzuwerten". Was für ein IRRSINN!

Mir egal, was da noch alles den Bach runter geht, meiner Meinung nach ist das rausgeworfenes Geld. Und wo kommt das eigentlich HER??
Wer hat "mal eben" 250 Milliarden "rumliegen"? Wo wird DAS wieder "hergebucht" wo vorher gar nix war? Was wird dafür beliehen? Es nimmt doch keiner ernsthaft an, daß solche Summen "unbenutzt" zur Verfügung stehen?

tja, brigitta,ich glaube mit dieser materie hast du dich noch nicht so richtig praktisch beschäftigt :!:
das ist kein irrsinn,sondern beteiligung an wirtschaftenden gesellschaften.
auf meinem acker versuche ich mein getreide durch einsatz meines wissens und meiner erfahrung zu höchsterträgen zu bringen und genau das mache ich auch mit den aktien.
ein risiko ist natürlich immer dabei--aufm acker und bei den aktien.
manch einer kann das überhaupt nicht aushalten,andere haben da kein problem.
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Beitragvon automatix » Fr Sep 19, 2008 6:12

SHierling hat geschrieben:Ich finds bemerkenswert, daß diesmal der Staat nicht mehr eingreift - die retten doch sonst auch die allerletzten Pleitegeier, je beschissener jemand wirtschaftet, und je mehr Mega-Schulden einer macht, desto eher kommt Papa Staat mit den Steuergeldern angelaufen.

Das diesmal die Deutsche Bank mit anderen deratigen Konsorten diese Rolle übernehmen, ist bedenklich.


tja, da bush ja auch den us-staat zum pleitegeier runtergewirtschaftet hat....
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Beitragvon SHierling » Fr Sep 19, 2008 7:53

Hans: wieso glaubst Du, daß jeder, der sich "mit der Materie richtig beschäftigt", Deiner Meinung sein muß?

Aber ok - wenn das Prinzip Zinsen (und damit ja dann auch Kredite, Aktien & Co) so toll ist, dann erklär mir das doch einfach mal: welche wirtschaftliche Legitimation und welchen wirtschaftlichen Nutzen! haben Spekulationsgewinne?

Oder anders gefragt: wenn ich Dir ein Schwein im Wert von 150 Euro vor die Nase halte, und außer Dir wollen das plötzlich noch 100 andere Leute kaufen, dann ist das Schwein - so wie wir heute wirtschaften - ja "plötzlich viel mehr Wert", obwohl es nicht mehr Schwein ist und nicht mehr Leute satt macht.

Wenn ich DIr aber 150 Euro als Papiergeld vor die Nase halte, dann ist es völlig egal, wie viele Leute das haben wollen, das werden nie auch nur 151 Euro.

Nehme ich die immer noch selben 150 Euro, und nenne sie "Aktie", können sie nicht nur wie das Schwein "mehr Wert" werden, sondern sogar wertlos.

Das sind doch Spielregeln, die langfristig so gut wie IMMER ins Aus führen!

Zimtdings: nein, nicht Freiwirtschaftler, aber schon fasziniert von solchen Versuchen wie Wörgl. Imho muß eine langfristig stabile Währung an eine langfristig ebenso stabile Wertgrundlage gekoppelt sein, und die sollte nicht von irgendeinem "Markt" abhängen. Allein so ein Begriff wie "Geldmarkt" ist doch krank!
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Beitragvon hans g » Fr Sep 19, 2008 8:37

schimmel hat geschrieben:
Die Amis sind andere Menschen wie wir Deutschen. Sie gehen hohe Risiken ein und jammern weniger.

schimmel, so isses---nur dass wir deutschen unsern wohlstand auch auf pump aufgebaut haben und endlich mal anfangen müssen,die probleme,die damit verbunden sinden,real anzupacken :!:
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Beitragvon Komatsu » Fr Sep 19, 2008 8:43

Spätestens jetzt muss der letzte Depp gemerkt haben, daß die Amies alle nur ausnehmen. Das System wäre auch aufgegangen, hätten die Amies weiter auf Kosten und Knochen anderer Leben können. Nur haben die Rohstofflieferanten irgendwann angefangen ihren Teil an der Wertschöpfung einzufordern und auch die verlängerten Werkbänke.

Aktien sind Anteile an Unternehmen. Diese bestehen aus Vermögenswerten wie ein Bauernhof auch. Wenn eine AG keine besondere Stellung in einem Segment hat und sonst ausser Schulden nicht viel, sollte man die Finger davon lassen. Eine solide AG wird immer mehr Geld verdienen als die Teuerung und somit jede Hyperinflation überleben.
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Beitragvon SHierling » Fr Sep 19, 2008 8:59

Aktien sind Anteile an Unternehmen. Diese bestehen aus Vermögenswerten wie ein Bauernhof auch.

Das bezweifelt keiner, aber eine AG ist eben auch KEIN Schwein. Der "Wert" einer Aktie kann aufgrund der Handelbarkeit den Wert des Unternehmens erheblich übersteigen - er ist ja eben gerade NICHT mehr mit dem (Gebrauchs.)Wert der tatsächlichen Anlagen korreliert, und da liegt der Hund begraben.
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