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Pleite von Lehmann-Brothers und Merrill Lynch

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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632 Beiträge • Seite 3 von 43 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 43
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Beitragvon Komatsu » Fr Sep 19, 2008 9:05

Da muss man halt schauen, wie die Differenz zwischen Kurs, KGV und Buchwert ist. Interessiert mich aber eigentlich nie. Für mich ist die marktstellung wichtig.
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Beitragvon SHierling » Fr Sep 19, 2008 9:13

Es geht doch nicht darrum, wie man mit so einem System am "schlauesten" Umgeht und Geld für sich selber rausholt, es geht ums Prinzip! und darum, das JEDES so verdiente Geld eben KEINEN Wert beinhaltet.

Du hastt, wenn Du mit Aktien arbeitest, NICHTS getan außer Kaufen und Verkaufen, und EGAL ob damit Verluste oder Gewinne gemacht werden, der WERT des dahinterstehenden Gutes hat sich damit "real" - zum Beispiel in seinem Nutzen für die Volkswirtschaft - nicht geändert (der Bauernhof produziert immer noch die selben Lebensmittel). Aber durch diese "Lücke" zwischen Nutz-Wert und Marktwert samt Zinsen, die genau dann entsteht, wenn Du den Hof "auf ein Stück handelbares Papier schreibst", wird es halt immer und überall erst möglich gemacht, daß es "Finanzkrisen" überhaupt geben kann.

Wobei mich allein schon die Wortwahl bei der Beschreibung immer sehr ärgert. Eine "Finanzkrise" oder eine "Krise auf dem Immobilienmarkt" wird inzwischen schon genau so dargestellt wie die aktuellen Wirbelstürme, so als seien das geradezu "Naturkatastrophen" und nicht ganz direkt menschengemachte Folgen von einfacher Bereicherung.

Und Reini: die Moslems, die keine Zinsen nehmen, berufen sich damit auf ganz genau die selbe Bibel wie die Christen. (wobei die Stelle da durchaus auch noch kritisch zu betrachten ist - da steht nämlich, daß man nur "von seinem Bruder" (im Sinne von "eigenes Volk") keine Zinsen nehmen darf, von einem "Fremden" (=Ausländern) aber schon.)
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon bona terra » Fr Sep 19, 2008 9:24

Hallo Brigitta,

wo ist prinzipiell der Unterschied zwischen einen Schwein und einer AG, bzw. deren Aktien?

Wie Du weiter vorne schreibst, wenn viele ein Schwein im (imaginären, sagen wir mal Buch-) Wert von 150,00 € haben wollen, steigt der Preis. Haben wir letztes Jahr ja mit den Getreidepreisen gesehen.

Genauso ist es mit den Aktien, auch diese haben einen Buchwert lt. Bilanz des jeweiligen Unternehmens. Ist viel Geld auf dem Markt (Geldmarkt), und wollen viele Investoren Aktien eines bestimmten Unternehmens kaufen, steigt auch deren Wert.

Was derzeit aber zusätzlich passiert, ist, daß die Zentralbanken "Liquidität in den Markt pumpen" (früher hätte man dazu gesagt, die schmeissen die Geldpresse an). Die zwangsläufig folgende Inflation zieht den kleinen Leuten das letzte Geld aus der Tasche! Dies hat aber nicht in erster Linie mit dem Aktienmarkt zu tun sondern vielmehr mit den faulen Krediten in unbegreiflichem Ausmaß.

Wie Du aber richtig schreibst, ein Schwein bleibt ein Schwein (bitte jetzt nicht falsch verstehen), aber auch ein Unternehmen bleibt ein Unternehmen, mit mehr oder weniger Sach- oder anderen imaginären Werten. Irgendwie bildet der in Summe steigende Aktienindex damit aber auch die Inflation ab, wenn nicht gleichzeitig auch die Unternehmenswerte steigen.
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Beitragvon Obelix » Fr Sep 19, 2008 10:41

hans g hat geschrieben: ... tja, brigitta,ich glaube mit dieser materie hast du dich noch nicht so richtig praktisch beschäftigt ...


Hallo,

meiner Ansicht nach sieht das Brigitta "SHierling" richtig.

Banker und Anlageberater reden den Kunden ein, man habe keine Ahnung. Meine Lebenserfahrung hat gezeigt, dass die oft selbst überhaupt keine Ahnung haben und nur dass kommunizieren, was Ihnen von vorgesetzten Stellen/Instituten aufgegeben wird und wo sie selbst am besten dran verdienen.

Ich habe nie verstanden, wie der Kurs einer soliden großen AG innerhalb eines Jahres um über 50 % schwanken kann. So eine Firma hat doch einen Wert, den sie bei einer Liquidation oder bei einem Verkauf erzielen würde. Dieser reale Wert ändert sich nicht so drastisch von heute auf morgen. Leider hat sich der Aktienkurs von diesem realen Wert in den letzten Jahren immer mehr abgekoppelt. Es sind gewaltige Luftblasen entstanden, die jetzt platzen.

Genau wie mit dem "150 €- Schwein" von Brigitta. 150 € sind gerechtfertigt und ein realer Wert, weil das Fleisch zu diesem Preis abzusetzen ist. Weil auf einmal alle Schwein haben wollen, lassen sich Brigittas Schweine auf einmal für 3.000 €/Stück verkaufen. Und weil alle an dem Weiterverkauf vom Schweinen gut verdient haben, wollen alle noch mehr Schwein. So kosten Brigittas Schweine auf einmal 15.000 €/Stück. (Anmerkung: der Fleischwert ist bei 150 € geblieben.) Jetzt wird das einigen Schweinekäufern zu heiss, weil Sie die Schweine auf Kredit gekauft haben und verkaufen Schweine und die Schweine-Luftblase platzt.

Und das erleben wir momentan am Aktienmarkt, der meiner Meinung nach vollkommen überkauft ist und nichts mehr mit realen Werten zu tun hat.

Da es um viele Arbeitsplätze geht, viel (Luft-)Vermögen vernichtet wird und das diese Luftspiele für viele so schön funktioniert haben, wird jetzt gestützt auf Teufel komm raus und alles dafür getan, dass diese Luftblasen erhalten bleiben.

Wie es schon gesagt wurde: Hat einer der Tausenden von Angestellten bei Lehmannbrothers auch nur 1 Cent realen Wert geschaffen? Nein, die haben lediglich gezockt.

Besonders schlimm finde ich, dass in Deutschland staatliche, öffentliche oder komunale Instiute mit Steuergeldern mitgezockt haben. Allein bei KFW gehen immer wieder durch zocken mehrstellige Millionenbeträge verloren. Die KFW sollte sich mal wieder auf Ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren. Aber der Aufsichtsrat - die Politiker, die Parteien und die Gewerkschaften - finden das gut, wenn die Zocken und decken die Machenschaften. Durch das Zocken entstehen ja Prämien und Sonderbonifikationen für den so erfolgreich arbeitenden Aufsichtsrat und Vorstand.

Grüße
Obelix
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Beitragvon Komatsu » Fr Sep 19, 2008 10:52

Es war keine Aktienblase sondern es wurde auf Häuser Kredite gegeben, die nur 30.000 € wert sind und mit 150.000 € beliehen, bei Kunden die nur einen Kredit über 15.000 € bedienen können. Da Hypotheken und Grundpfandrechte von Banken dazu benutzt werden können ihr Kreditvolumen im ungesicherten Bereich stark auszudehnen hat man dort dann auch voll zugeschlagen.
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Beitragvon meyenburg1975 » Fr Sep 19, 2008 11:25

aktienkurse spiegeln nicht den wert eines unternehmens wieder sondern den spekulierten zukünftigen wert bzw seine ertragsfähigkeit.
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Beitragvon bona terra » Fr Sep 19, 2008 11:30

Hallo Reini,

Du kennst die Fabel vom Hund der mit einem Stück Fleisch im Maul einen Bach entlangläuft?

Solange die ganze Angelegenheit nur den Geldadel betreffen würde, würden die mir nicht für einen Cent leid tun. Leider ist es aber so, daß durch die zwangsläufig folgende Inflation die Löhne des Kleinen Mannes real reduziert werden.

Die Großen haben so und so genug um ihren Lebensstandard zu finanzieren, ab da ´s Benzin 1 oder 3 € kostet ist denen doch wurscht.

Warum betreffen uns denn die faulen amerikanischen Immobilienkredite?
Weil unsere Herren Banker diese für teures Geld gekauft haben. Durch Dollarverfall und Uneinbringlichkeit wegen fehlender Sicherheit/Wert der beliehenen Objekte können diese jetzt abgeschrieben werden. Bay. LB z. b. 4,9 Mrd. €! Die haben in den letzten zehn Jahren in SUMME gerade mal 1 Mrd. € Gewinn gemacht! Jetzt fehlen diese 4,9 Mrd. im Staatshaushalt!
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Beitragvon Komatsu » Fr Sep 19, 2008 11:52

Nunja das war alles seid langem bekannt, so daß man sich drauf einstellen konnte. Malik St. Gallen hat ja 2004 + 2005 drauf hingewiesen, andere vielleicht auch. Hatte mich auch drauf eingestellt. Also gehts jezz wieder von vorne los : Kaufen zum Schnäppchenpreis und wenn meine Schwester dann meint sie müsste auch Aktien kaufen, fange ich an ans Verkaufen zu denken. Wie immer seid 1985.

Also Agrarflächen legen auch immer so 6 % zu. Aber nur dort wo der Verkehrswert in etwa dem Ertragswert entspricht.
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Beitragvon hans g » Fr Sep 19, 2008 12:11

glaubt hier denn wirklich einer der kritiker,dass wir das gelobte land erreichen,wenn wir alles reglementieren---explizit in deutschland :?:
unser system beruht auf EIGENINITIATIVE und dazu gehören auch aktien.
...und welcher der kritiker hat denn wirlich langjährige praktische erfahrung mit aktien :roll:
....und wer hat denn wirkliche probleme mit seinem kredit oder ähnlichem aufgrund der aktienturbolenzen.
die probleme,die wir weltweit haben,liegen daran,dass wir hier in saus und braus leben auf kosten noch nicht so entwickelten länder.
hans g
 
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Beitragvon estrell » Fr Sep 19, 2008 12:55

Hans -
die probleme,die wir weltweit haben,liegen daran,dass wir hier in saus und braus leben auf kosten noch nicht so entwickelten länder.
ich möchte dir dazu wiedersprechen!

Seit vielen, vielen Jahren zahlen "wir" Unsummen an "Entwicklungshilfe"! Wir alle, jeder Bürger, hat dafür bezahlt und viele unserer "Staatsschulden" bestehen aus "Krediten" die so gemacht wurden und deren Zinsen die Volkswirtschaft so drücken.
Unsummen, die sich jedoch in keinster Weise so auswirken, das die damit "entwickelten" sich auf den Hosenboden setzen, sich daran geben zu tüfteln und zu schaffen und dann ihr Land aus der Misere herraus auf die Beine stellen. Oder auch nur, endlich mal eine Regierung zu bekommen, die dann nicht nur daran dekt, die eigenen Taschen und die von Onkel und Tante zu füllen.
Es ist so herrlich einfach, auf "die Reichen Länder" zu schimpfen, sich im Dreck der Slums zu suhlen und die Hand aufzuhalten!

Und mit "Entwicklungshilfe" meine ich unter anderem auch das Geld, das Menschen anderer Länder bekommen, wenn sie sich hier Bildung aneignen um im Heimatland damit abzusahnen - ohne hier etwas zurückzulassen. Oder noch schlimmer, hier anzureisen udn dann permanent nur die Hand aufzuhalten, aber über alles hier zu schimpfen und heimatliche Verhälltnisse auch gerne incl. der heimatlichen Gesetzgebung angewendet sehen möchten.

Wohlstand hat was mit Kraft zu tun - der Kraft, die Innovation, Wirtschaft, Handel bedingt - sprich der Kraft, die etwas schafft - zB die Wüste in Ackerboden verwandelt ... und nicht damit, faul unter ner Palme zu liegen, weil der Liebe Gott ja die Früchte wachsen lässt und es eh nie kalt wird.
Und kein Volk, das seine Frauen unterdrückt, bzw dessen Frauen sich unterdrücken lassen, wird eine fruchtbare Volkswirtschaft im Funktion hervorbringen - auch einer der Gründe, warum manche Länder es schon alleine aus religiösen Gründen niemals werden gebacken bekommen.
Und denen noch Geld in der Rachen schmeißen empfinde ich als mindestens genau so sinvoll wie die Überweisung der halben Milliarde an Leaman Brothers. :twisted:
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon Obelix » Fr Sep 19, 2008 13:17

Was geht eigentlich am Aktienmarkt ab?

Beispiel:
Obelix gründet einen Brennholzhandel. Seine Brennholzmaschine hat 30.000 € gekostet und bringt unterm Strich, nach Abzug aller Kosten, Zinsen und Abschreibungen 2 € Ertrag je rm. bei einer Produktionsmenge von 1.000 rm. Jahr.

Das eingesetzte Kapital erreicht also eine Rendite von ca. 6,6 %.

Der reale Wert bzw. der Ertragswert ist also mit 25.-30.000 Euro in Ordnung.


Auf anraten eines Bänkers macht Obelix eine AG. Der von der Bank vermittelte Steuerberater freut sich und zahlt Provision an die Bank und läd den Bankmitarbeiter auf ein verlängertes Wochenende nach MonteCarlo ein, dass er steuerlich absetzen kann. Um diese Provision doppelt wieder reinzubekommen, schaltet der Steuerberater die Unternehmensberatung Häc_Mäc ein. (Der Steuerberater bekommt etwas von Häc_Mäc dafür und berechnet auch an Obelix). Häc_Mäc empfiehlt Obelix, einen Leiharbeiter einzusetzen, da dieser kostengünstiger ist als er selbst. Dafür bekommt Häc_Mäc Provision von der Leiharbeiterfirma. Ferner bekommt die Leiharbeiterfirma für die Vermittlung des Leiharbeites Geld vom Staat. Häc_Mäc richtet die Brennholzmaschine nach Norden aus und begründet durch die bessere Grafitation eine erhebliche Ertragssteigerung von 35 %. Zusammen mit dem Einsatz des Leiharbeiters steigert sich der Ertrag um 100 % auf 4 € Ertrag /rm. Ferner ergibt eine Marktanalyse von Häc_Mäc, das der Ertrag auf Grund von Preissteigerungen bei Brennholz um weitere 6 € / rm. auf 10 € je rm. steigen wird und die Nachfrage sich verdoppeln wird. Häc_Mäc empfiehlt, eine zweite Brennholzmaschine bei einer von Häc_Mäc bereits betreuten Firma zu kaufen, von der Häc_Mäc Provision bekommt und auch der entscheidungsfällende Mitarbeiter belohnt wird. Ferner gibt ein mit Häc_Mäc befreundeter Politiker eine feudale staatliche Investitionszulage zur Anschaffung der zweiten überteuerten Maschine. Die Maschine muß natürlich so teuer sein, da etwas Geld an den Politiker, an Häc_Mäc und die vielen anderen zurück fliesen kann, die da noch die Hand aufhalten.

An diese Stelle ist die Obelix AG mit potentiellen 2.000 rm. Fertigungskapazität und 10 € Ertrag je rm. schon ca. 300.000 € wert, gerechnet mit der ursprünglichen Kapitalrendite von 6,6 %. Da fällt es auch gar nicht auf, das Häc_Mäc der Obelix AG für seine Beratung 100.000 € in Rechnung stellt und der Mitarbeiter von Häc_Mäc einen Tagessatz von 5.000 € hatte.

Es gibt also nur Gewinner im diesem System:
- die Bank
- der Steuerberater
- die Unternehmensberatung
- Obelix, der seine 25.000 € Klitsche natürlich sofort für 300.000 € über die Bank an Aktionäre verkauft.
- die Leiharbeiterfirma
- der Staat (weniger Arbeitslose)
- die Politik und die Gewerkschaften, die Aufsichtsratsposten in der Obelix AG bekommen.

Alle Beteiligten fahren PKW mit mehr als 300 PS, haben in Monaco Sonnenbrandt bekommen und hatten positive Auswirkungen auf Ihrem Konto in der Schweiz.

Und jetzt kommen solche negative "Stänkerer" wie "SHierling" und machen die ganze Sache madig. So etwas gehört sich doch nicht!

Übrigens ist meine Gesichte ein reines Produkt meiner wilden Phantasie und hat im entferntesten nichts mit der Wirklichkeit zu tun.

Grüße
Obelix
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Beitragvon zimtstangerl » Fr Sep 19, 2008 14:56

Obelix hat geschrieben:Auf anraten eines Bänkers macht Obelix eine AG. Der von der Bank vermittelte Steuerberater freut sich und zahlt Provision an die Bank und läd den Bankmitarbeiter auf ein verlängertes Wochenende nach MonteCarlo ein, dass er steuerlich absetzen kann. Um diese Provision doppelt wieder reinzubekommen, schaltet der Steuerberater die Unternehmensberatung Häc_Mäc ein. (Der Steuerberater bekommt etwas von Häc_Mäc dafür und berechnet auch an Obelix). Häc_Mäc empfiehlt Obelix, einen Leiharbeiter einzusetzen, da dieser kostengünstiger ist als er selbst. Dafür bekommt Häc_Mäc Provision von der Leiharbeiterfirma. Ferner bekommt die Leiharbeiterfirma für die Vermittlung des Leiharbeites Geld vom Staat. Häc_Mäc richtet die Brennholzmaschine nach Norden aus und begründet durch die bessere Grafitation eine erhebliche Ertragssteigerung von 35 %. Zusammen mit dem Einsatz des Leiharbeiters steigert sich der Ertrag um 100 % auf 4 € Ertrag /rm. Ferner ergibt eine Marktanalyse von Häc_Mäc, das der Ertrag auf Grund von Preissteigerungen bei Brennholz um weitere 6 € / rm. auf 10 € je rm. steigen wird und die Nachfrage sich verdoppeln wird. Häc_Mäc empfiehlt, eine zweite Brennholzmaschine bei einer von Häc_Mäc bereits betreuten Firma zu kaufen, von der Häc_Mäc Provision bekommt und auch der entscheidungsfällende Mitarbeiter belohnt wird. Ferner gibt ein mit Häc_Mäc befreundeter Politiker eine feudale staatliche Investitionszulage zur Anschaffung der zweiten überteuerten Maschine. Die Maschine muß natürlich so teuer sein, da etwas Geld an den Politiker, an Häc_Mäc und die vielen anderen zurück fliesen kann, die da noch die Hand aufhalten.

An diese Stelle ist die Obelix AG mit potentiellen 2.000 rm. Fertigungskapazität und 10 € Ertrag je rm. schon ca. 300.000 € wert, gerechnet mit der ursprünglichen Kapitalrendite von 6,6 %. Da fällt es auch gar nicht auf, das Häc_Mäc der Obelix AG für seine Beratung 100.000 € in Rechnung stellt und der Mitarbeiter von Häc_Mäc einen Tagessatz von 5.000 € hatte.


ein nettes Märchen. Im Großen und GAnzen is a auch nix dagegen einzuwenden, alles im grünen Bereich, außer die fett markierten Passagen. Und vielleicht: warum bleibt die Rendite bei 6,6%. Und das Beispiel mit dem Schwein: warum ist ein Schwein das 15.000€ einbringt nur 150€ wert? Wer legt den diesen Wert fest? Zentralbüro? Mit welcher Methode? Etatisten-Gesellschaftsbastler-Zauberstab? (is nich bös gemeint)
Schöne Grüße aus Ungarn
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Beitragvon meyenburg1975 » Fr Sep 19, 2008 15:01

estrell hat geschrieben:Es ist so herrlich einfach, auf "die Reichen Länder" zu schimpfen, sich im Dreck der Slums zu suhlen und die Hand aufzuhalten!



warst du schon mal in afrika? ich meine live, nich im fernsehen!
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Beitragvon SHierling » Fr Sep 19, 2008 15:03

Der Werte eines Schweines ist sein Nährwert, so einfach kann das sein wenn man eine gerechte, unveränderliche und unabhängige Grundlage sucht.
(und ja, ich war schon mal in Afrika)
Zuletzt geändert von SHierling am Fr Sep 19, 2008 15:11, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon meyenburg1975 » Fr Sep 19, 2008 15:06

SHierling hat geschrieben:Der Werte eines Schweines ist sein Nährwert, so einfach ist das, wenn man eine gleichbleibende, unabhängige und unabhängige Grundlage sucht.


paniert und mit zigeunersauce steigt der wert aber um ein vielfaches :wink:
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