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Pleite von Lehmann-Brothers und Merrill Lynch

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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632 Beiträge • Seite 4 von 43 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 43
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Beitragvon SHierling » Fr Sep 19, 2008 15:07

um es genau zu sagen: um den Wert der reingesteckten Arbeit (Energie), die sich, weil ja der Arbeiter leben muß, auch wieder in Schwein umrechnen läßt.
Und auch Zigeunersoße ist *surprise* unverzinslich ;)
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Beitragvon meyenburg1975 » Fr Sep 19, 2008 15:14

aufgrund der verderblichkeit würde ich sagen die zigeunersauce verzinst sich negativ.
hat es da nich im letzten jahrhundert in süddeutschland oder österreich mal ein regionales währungsexperiment mit negativverzinsung auf vermögen gegeben?
so was ähnlichs sollte man hier mit den steuern einführen. nich das versteuern was man verdient/einnimmt sonder das was man am ende des jahres nich verpulvert hat :!:
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Beitragvon hans g » Fr Sep 19, 2008 15:15

Obelix hat geschrieben:

Und jetzt kommen solche negative "Stänkerer" wie "SHierling" und machen die ganze Sache madig. So etwas gehört sich doch nicht!



genau---aber meine aktien stört das überhaupt nicht :lol: :lol:
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Beitragvon SHierling » Fr Sep 19, 2008 15:17

Eben Wörgl. steht doch oben schon.
http://wiki.freiwirtschaft.org/index.ph ... W%C3%B6rgl
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Beitragvon SHierling » Fr Sep 19, 2008 15:18

hans g hat geschrieben:
Obelix hat geschrieben:

Und jetzt kommen solche negative "Stänkerer" wie "SHierling" und machen die ganze Sache madig. So etwas gehört sich doch nicht!



genau---aber meine aktien stört das überhaupt nicht :lol: :lol:

Und genau deswegen sind sie schädlich.
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Beitragvon meyenburg1975 » Fr Sep 19, 2008 15:25

das hat ich nich gelesen, das das hier schon erwähnt war


aktien an sich sind nicht schädlich. immer wenn gute ideen kapital brauchen sind aktien der antriebsmotor für neue unternehmen.

leider gibt es auch dort viele verfehlungen, weil der mensch nunmal ist wie er ist

ich geh dann mal melken, möchte jemand anteilsscheine von meiner besten kuh kaufen? vielleicht steigt si ja noch im wert :D
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Beitragvon SHierling » Fr Sep 19, 2008 15:35

Gegen ANTEILSSCHEINE ist nichts einzuwenden, nur gegen Spekulatiusgewinne beim Handel damit. (btw: die Steigerung von Anteilsscheinen ist dann was? "echtes Volkseigentum"?)

Ok, wenn Du meinst, man muß auch noch arbeiten - dann bau ich jetzt weiter an meinem Eberstall. Zukunftsprojekt! Hohe Rediten beim Nachkommen-Leasing! Möchte jemand seinen Anteil erarbeiten und n paar Balken schleppen?
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Beitragvon hans g » Fr Sep 19, 2008 15:44

SHierling hat geschrieben: Möchte jemand seinen Anteil erarbeiten und n paar Balken schleppen?

nöö,hab ich heute nicht nötig--depot ist um ..% gestiegen :lol:
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Beitragvon zimtstangerl » Fr Sep 19, 2008 15:46

SHierling hat geschrieben:Der Werte eines Schweines ist sein Nährwert, so einfach kann das sein wenn man eine gerechte, unveränderliche und unabhängige Grundlage sucht.
(und ja, ich war schon mal in Afrika)


Nutzen-Objektivierung? Da irrst du gewaltig. Der Wert eines Schweines ist der, den ich/oder Du (subektiver Grenznutzen) bereit bin / bist dafür zu berappen. Alles andere mag zwar unveränderlich sein, aber sicher nicht gerecht. Nehmen wir an der Nährwert eines Schweines is (Hausnummer) 100€. ich bin aber, weil ich's unbedingt haben will bereit 110€ zu zahlen, der oberste Zentralrat legt aber fest, dass du nur 100€ nehmen darfst. Gerecht? Oder: wieder 100€ Basis. Weil ich aber am verhungern bin, bist du bereit mir das Schwein für 10€ zu geben, darfst aber nicht. Gerecht? Ich würd eher meinen, das ist Zwang (und der is ja wohl alles andere als Gerecht)

Was haben wir? je nach Marktpreis: Mindestpreis --> Überkapazität (Anpassung erfolgt aufkosten der Konsumenten) oder Höchstpreis --> Warteschlangen, Unterversorgung, Reduktion der Opportunitätskosten der Diskriminierung, Qualitätsrückgang, Schwarzmarkt.

Gerecht?

Einfach is es dann dem Markt die Schuld zuzuweisen, der ja so grauslich ist, auch wenn die Schuld bei den Politikern liegt, die alles reglementieren wollen.

ad Deckung des Geldes: 100%ige Zustimmung
ad Geldmarkt: die historische Entwicklung des Geldes berücksichtigend is natürlich Geld nix anderes als Ware, deshalb auch Geldmarkt.
ad Zinsen: Urzins als Abgeltung für reduzierte Zeitpräferenz.
Wo ich dir zustimmen würde: Tagesgeldzinsen sind absoluter Horror (in der Tat Kohle für Null-Leistung) eigentlich müßten ja Lagerkosten fällig werden :wink:
ad Wörgel: in der TAt interessant als Gegenpol zum Geldmonopol, ansonsten ausergewöhnlich erfolgreiche Geldvernichtungsmaschinerie auf Pump.

--> meine bescheidene Einschätzung: mit Warendeckung des Geldes (also ohne staatliches fiat money), ohne fiskalische und sonstige Anreize durch Regierungen (für BAnken - etwa auch per Inflationierung - und 'Investoren'), .... wär das Desaster kaum so entstanden.
Schöne Grüße aus Ungarn
Wolfgang
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Beitragvon bulldogfan » Fr Sep 19, 2008 17:55

dieser thread liest sich fast wie das parteiprogram der linken. wenn ihr was gegen aktien und geldverzinsung habt könnt ihr ja nach somalia ziehen, da gib'ts so was nicht. ich bin mir ziemlich sicher das selbst nord korea diese praktiken als nützlich akzeptiert hat, aber was solls.......
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Beitragvon bona terra » Fr Sep 19, 2008 18:12

Zitat Zimtstangerl:

ad Geldmarkt: die historische Entwicklung des Geldes berücksichtigend is natürlich Geld nix anderes als Ware, deshalb auch Geldmarkt.

-> meine bescheidene Einschätzung: mit Warendeckung des Geldes (also ohne staatliches fiat money), ohne fiskalische und sonstige Anreize durch Regierungen (für BAnken - etwa auch per Inflationierung - und 'Investoren'), .... wär das Desaster kaum so entstanden.

Hallo Zimtstangerl:

muß Dir leider recht geben. Nur sollte sich der Staat resp. die Zentralbanken eigentlich aus dem Marktgeschehen raushalten und die Banken pleite gehen lassen. Doch nachdem die Banken jetzt wieder gerettet werden, wird die nächste Blase wohl noch größer werden.

Würde man die Blase platzen lassen, bekämen wir wahrscheinlich erst mal einen großen Knall zu hören. Aber den Spekulanten würde der Teppich unter den Füßen wegrutschen und die reale Wirtschaft würde über kurz oder lang wieder Fuß fassen.

So schmeißt man diesen Spekulanten zig milliarden in den Rachen die man eigentlich nicht hat. Zahlen muß der Steuerzahler und der Verbraucher über steigende Inflationsraten, ohne aber mehr in der Tasche zu haben.
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Beitragvon meyenburg1975 » Fr Sep 19, 2008 18:38

wer hat hier was gegen geldverzinsung?
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Beitragvon hans g » Fr Sep 19, 2008 18:48

meyenburg1975 hat geschrieben:wer hat hier was gegen geldverzinsung?

gut,dass wir hier in einem forum sind :roll:
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Beitragvon xyxy » Fr Sep 19, 2008 18:49

Ist doch alles wieder in Butter!
Der Ölpreis steigt wieder, da hat der Bundesfinanzminister seine
verlorene 1/2 Mrd KfW-Gelder doch ratz-fatz wieder an der Tanke
eingesammelt. :?
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Beitragvon SHierling » Sa Sep 20, 2008 8:17

Der Wert eines Schweines ist der, den ich/oder Du (subektiver Grenznutzen) bereit bin / bist dafür zu berappen. Alles andere mag zwar unveränderlich sein, aber sicher nicht gerecht.

Das ist doch Quatsch. Was ist denn daran "gerecht", daß 2% der Bevölkerung per Erbe alle Produktionsflächen für Lebensmittel besitzen, und dem Rest ihre Preise "aufdrücken" können? (oder jedenfalls wollen?)
Und was ist erst recht daran "gerecht", wenn aufgrund zB des Wetters oder schlechten Wirtschaftens plötzlich "nicht genug da ist", und die Preise für den Lebensunterhalt (zB ja auch ENERGIE) steigen, obwohl keiner etwas dafür kann - und sich dann nur noch die Reichen ein Stück Fleisch leisten können??? (Wir reden hier nicht von Nordic-Walking-Stöcken, I-Pods oder Nerzmänteln, sondern von Lebendgrundlagen! - also alles Sachen mit unelastischer Nachfrage)

Und weiter gedacht: was ist gerecht daran, wenn jemand, der SOWIESO schon genug zum Leben hat, 20.000 Leute einfach so entläßt, damit das, was er über hat, NOCH MEHR wird? Gegen SOLCHE Art Preisfindung für die Arbeit eines Unternehmers (und im Anschluß für die Löhne auf dem "Arbeitsmarkt") sind ja selbst Aktien "gerecht" (obwohl ich bezweifele, daß Hans, obwohl er selber an anderer Leute Eigentum gerne mitverdienenn will, seinen eigenen Betrieb aufteilen würde ;) )..

Aber selbst wenn Du gerecht und ungerecht mal wegläßt - es spricht ja gar nichts gegen Ungleichheit oder dagegen, daß der eine mehr, der andere weniger besitzt, und auch nichts gegen Arbeitsteilung - es geht nur darum, wie solche Preise für die Verteilung des Kuchens realisiert werden können, die sich nach einem nachvollziehbaren Wert richten. Und dazu ist "Markt" nun mal nicht sehr gut geeignet.

Oder anders, ganz am Anfang der Kette angefangen: die Häuser, die mit den zu unrecht vergebenen Krediten (deren Zinsen der einzige Grund waren, diese Kredite zu vergeben!) gebaut worden sind, die sind ja immer noch da. Und auch als Haus weiterhin geeignet, und nicht zusammengefallen. Ihr NUTZwert, ihr Wert für die Gesellschaft (die den Verschuldeten Ex-Eigentümern jetzt Sozialhilfe zahlen muß) und ihr Dasein als Wertsteigerung innerhalb des gesamten "Gesellschaftsvermögens" ist UNANGETASTET. Einzig und allein die davon völlig losgelöste "geldmarktpolitische" BeWERTung, die das Eigentum an diesen Häusern zu Leuten (Bänkern) verschiebt, die sie nicht brauchen (sondern nur an ihrem Vermögen verdienen wollen) ist es doch, die diese ganze überflüssige Krise verursacht.
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