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Probleme mit Fruchtfolge wegs Mais....

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Probleme mit Fruchtfolge wegs Mais....

Beitragvon hans g » Fr Sep 17, 2010 8:37

Hoschscheck hat geschrieben: Positiv fällt auf, nach drei Jahren Pfluglos tritt nun massiv der Maulwurf auf. Und der sitzt ja bekanntlich nicht auf "totem" Boden.

genau wie bei mir---allerdings verzieht der sich auch wieder,wenn öfter gegrubbert wird.
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Re: Probleme mit Fruchtfolge wegs Mais....

Beitragvon Dschingis_Khan » Fr Sep 17, 2010 8:45

Also wenn ich zwei oder drei Jahre hinter einander Mais anbaue mache ich mir noch keine Gedanken zwecks dem Boden.
Zuletzt geändert von Dschingis_Khan am Fr Sep 17, 2010 12:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Probleme mit Fruchtfolge wegs Mais....

Beitragvon hans g » Fr Sep 17, 2010 8:48

CarpeDiem hat geschrieben:Also in einem Punkt muss ich dem Brock doch recht geben bzgl. der Lohndrescher. Also bei mir ist das auch so, dass da ein Landwirt drischt mit einem 9 m Schneidwerk. Meine Fläche die neben seinen liegen, kein Problem. Aber wenn der in einen anderen Gemarkungsteil fahren soll, da habe ich auch zwei 5 ha Schläge, nur muss der zwischen den beiden jeweils umbauen, geht das Zeter und Mordio los. Die werden dann immer am Schluss gedroschen, wenn sonst nix mehr steht. Was ich auch verstehe aus seiner Sicht, aber für mich nicht akzeptabel ist.

ich hatte ja jahrelang nen drescher in einer GEMEINSCHAFT laufen und musste hinter dem EIGENEN drescher hinterher laufen bzw.dann dreschen,wenn die ANDEREN nicht wollten(DER hat ja ne trocknung) und bin dieses jahr SEHR angenehm überrascht worden,wie gut es geklappt hatte mit der neuen GEMEINSCHAFT,bei der ich aber nur KUNDE bin---wenn der drescher bei mir war,wurde nach möglichkeit ne TAGESLEISTUNG angestrebt,die vielleicht durch das wetter oder ne reparatur beendet wurde.
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Re: Probleme mit Fruchtfolge wegs Mais....

Beitragvon thunderstruck » Fr Sep 17, 2010 9:02

Dschingis_Khan hat geschrieben:Letzen Sommer hab ich einen 1000 Hektr betrieb besucht. Seine Fruchtfolge war Weizen, Weizen, Raps. Er macht das solange bis es geht, sagt er. Was nützt die schönste Fruchtfolge, wenn der Betrieb nicht den notwendigen Gewinn erziehlt.

Was ist gegen Weizen, Weizen, Raps einzuwenden, außer daß der Rapsertrag bald sinkt? Bezüglich Humusabbau sehe ich hier nämlich überhaupt keine Probleme, vorausgesetzt, das Stroh bleibt auf dem Acker, wovon ich in diesem Fall mal ausgehen möchte.
Die Erinnerung ist das einzige Gefängnis,
aus welchem wir nicht fliehen können.
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Re: Probleme mit Fruchtfolge wegs Mais....

Beitragvon schakschirak » Fr Sep 17, 2010 9:03

hans g hat geschrieben:
euro hat geschrieben:Wenn du Gerste spät drillen willst bleibt noch diese Alternative

http://www.nk.com/media/358863/handzettel.pdf

DIE ist SEHR knapp dieses jahr :!:

Brock hat seine Gerste schon gekauft, ist glaub ich keine Hybride.
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Re: Probleme mit Fruchtfolge wegs Mais....

Beitragvon Premium » Fr Sep 17, 2010 18:45

Bevor meine Nerven jedes Jahr blank liegen, würde ich mir einen gebrauchten Mähdrescher kaufen. Der braucht auch nicht unbedingt Berge von Geld kosten. Vielleicht haben ja noch mehr Landwirte in Deiner Region dieses Problem. Dann könntest Du Dir durch Lohndrusch etwas hinzuverdienen. Ich kenne leider Eure Größenverhältnisse nicht.
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Re: Probleme mit Fruchtfolge wegs Mais....

Beitragvon NeueAgrarPolitik » Fr Sep 17, 2010 19:54

@Brock,
hier in Süddeutschland hat die Maisernte schon begonnen. Setz dich mit deinem Mais-Abnehmer in Verbindung!
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/55350/
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Re: Probleme mit Fruchtfolge wegs Mais....

Beitragvon SHierling » Fr Sep 17, 2010 20:01

NeueAgrarPolitik hat geschrieben:@Brock,
hier in Süddeutschland hat die Maisernte schon begonnen. Setz dich mit deinem Mais-Abnehmer in Verbindung!

:D *Popcorn hol* :D
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Probleme mit Fruchtfolge wegs Mais....

Beitragvon wäldervieh » Fr Sep 17, 2010 20:40

Also ich weiss nicht was ihr habt und weshalb ihr so auf Brock rumhackt .In meiner Region (Südbaden)gibt es viele Betriebe die haben seit Jahren oder auch bald Jahrzehnten nichts anders mehr wie Mais(Körnermais oder sogar nur Silomais) angebaut .Und wachsen tuts bei denen immer noch .Gut solangsam solls in manchen Orten
Probleme geben wegen dem "Maiswurzelbohrer" .Ich behaupte trotzdem jetzt frech, als nicht gelernter Landwirt ,wenn Brock jetzt 3 Jahre hintereinnander nur Biogasmais anbaut und immer wieder Gülle liefern
lässt passiert da überhaupt nichts negatives .Sonst dürfte hier mancherorts schon lange kein Mais mehr wachsen.
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Re: Probleme mit Fruchtfolge wegs Mais....

Beitragvon NeueAgrarPolitik » Sa Sep 18, 2010 7:46

wäldervieh hat geschrieben:Also ich weiss nicht was ihr habt und weshalb ihr so auf Brock rumhackt .In meiner Region (Südbaden)gibt es viele Betriebe die haben seit Jahren oder auch bald Jahrzehnten nichts anders mehr wie Mais(Körnermais oder sogar nur Silomais) angebaut .Und wachsen tuts bei denen immer noch .Gut solangsam solls in manchen Orten
Probleme geben wegen dem "Maiswurzelbohrer" .Ich behaupte trotzdem jetzt frech, als nicht gelernter Landwirt ,wenn Brock jetzt 3 Jahre hintereinnander nur Biogasmais anbaut und immer wieder Gülle liefern
lässt passiert da überhaupt nichts negatives .Sonst dürfte hier mancherorts schon lange kein Mais mehr wachsen.
Ich denke mal das kommt auch auf den Boden an!
Ist so wie Weizenmonokultur.
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Re: Probleme mit Fruchtfolge wegs Mais....

Beitragvon Fortschritt » Sa Sep 18, 2010 8:14

Also auch ich kann aus unserer Region,schon feststellen,das selbst auf schwach-humosen Sandböden,bei einigen schon 10Jahre am Stück Silomais angebaut wird,auch ohne sichtbare Ertragseinbußen!
Allerdings streut man nach der Maisernte Roggen mit dem Großfächenstreuer ,einfach aufs abgeerntete Maisland,und man staunt immer wieder ,wie gut der ohne einzuarbeiten aufläuft !
Allerdings sehe ich mehr Probleme,bei den pfluglos Experten,weil der Unkrautdruck enorm zunimmt!

Also die Humuszehrerei des Maisnabaus ,dem kann durchaus begegnet werden,ohne eine korrekte Fruchtfolge einzuhalten !

Mfg Hermann
3 bauern unter einen Hut bringen,ist wie die Quadratur eines Kreises!
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Re: Probleme mit Fruchtfolge wegs Mais....

Beitragvon Crazy Horse » Sa Sep 18, 2010 8:58

Premium hat geschrieben:Bevor meine Nerven jedes Jahr blank liegen, würde ich mir einen gebrauchten Mähdrescher kaufen. Der braucht auch nicht unbedingt Berge von Geld kosten. Vielleicht haben ja noch mehr Landwirte in Deiner Region dieses Problem. Dann könntest Du Dir durch Lohndrusch etwas hinzuverdienen. Ich kenne leider Eure Größenverhältnisse nicht.


Für 15 - 20.000 Euro bekommt er doch schon einen guten Gebrauchten aus den 80ern. Und wenn er sich mit 1-2 anderen Landwirten zusammentut und jeder anteilig zu seiner Getreidefläche seinen Teil am Kaufpreis des Mähdreschers zahlt, dann sollte das doch kein Ding der Unmöglichkeit sein. Derjenige, der den Mähdrescher bei sich unterstellt, wartet und damit drischt, muss halt ne gewisse Aufwandsentschädigung bekommen. Der bekommt dann halt seine 15 Euro Stundenlohn, wenn er für die anderen drischt, und gut ist's. Für Treibstoff und Ersatzteile müsst ihr halt einen Fonds einrichten, in dem jeder nach Bruchteilen was einzahlt.
Das Ganze bestimmt sich nach Gemeinschaftsrecht gemäß §§ 741ff BGB, ist aber alles recht unproblematisch. Jedenfalls wäre Euer Problem, dass zur Ernte kein Drescher da ist, gelöst.
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Re: Probleme mit Fruchtfolge wegs Mais....

Beitragvon hans g » Sa Sep 18, 2010 9:25

Crazy Horse hat geschrieben:... ist aber alles recht unproblematisch. Jedenfalls wäre Euer Problem, dass zur Ernte kein Drescher da ist, gelöst.

GENAU---alles ganz einfach---selbst mit nem ausgehandelten,schriftlichen vertrag haste keine gewähr,wenn ein teilnehmer an der gemeinschaft plötzlich andere LEBENSZIELE verfolgt.
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Re: Probleme mit Fruchtfolge wegs Mais....

Beitragvon Crazy Horse » Sa Sep 18, 2010 10:28

hans g hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:... ist aber alles recht unproblematisch. Jedenfalls wäre Euer Problem, dass zur Ernte kein Drescher da ist, gelöst.

GENAU---alles ganz einfach---selbst mit nem ausgehandelten,schriftlichen vertrag haste keine gewähr,wenn ein teilnehmer an der gemeinschaft plötzlich andere LEBENSZIELE verfolgt.



Was soll denn daran kompliziert sein? Wenn jetzt einer von denen mit der Landwirtschaft aufhört und seine Äcker verkaufen oder verpachten sollte, dann wird eben der Restwert des Mähdreschers ermittelt und der wertmäßige Anteil des Ausscheidenden am Mähdrescher muss diesem dann von den verbliebenen Anteilseignern nach den neuen Bruchteilsberechnungen ausgeglichen werden.

Bei den Betriebskosten für Treibstoff, Schmierstoffe, Wartung, Ersatzteile und Versicherung etc. muss der Anteil, den jeder Teilnehmer zu tragen hat, natürlich jedes Jahr aufs Neue berechnet werden. Das auszurechnen kostet vielleicht ein mal im Jahr ne Viertelstunde.
Zu kleinlich darf man dabei aber auch nicht sein, nicht dass dann noch einer daherkommt und meint: "Ja aber für meine kurze Sommergerste brauch ich nur die Hälfte an Sprit wie Ihr für Eure Triticale/ Euren Roggen". Das gleicht sich schon allein dadurch aus, dass der Fahrer auch nur die Hälfte an Zeit braucht, um diese Äcker zu dreschen.
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Re: Probleme mit Fruchtfolge wegs Mais....

Beitragvon NeueAgrarPolitik » Sa Sep 18, 2010 11:42

Crazy Horse hat geschrieben:Für 15 - 20.000 Euro bekommt er doch schon einen guten Gebrauchten aus den 80ern.
Steht dann zur Erntezeit meistens in der Werkstatt, davon ist abzuraten!
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