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Rapsaussaat 2015

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Peter Pickel » Mo Mär 28, 2016 10:51

@ Kreuzschiene
Ich habe das Problem mit den z-T. matschen Knospen in meinem Bestand ebenfalls festgestellt. Hab zuhause mal die Knospen Aufgeschnitten. In den meisten matschigen Knospen konnte ich Erdflohlarven oder alte Erdflohgänge ausmachen. Aber bei mir sind nicht allzuviele betoffen. Denke das die Larven nach dem nächsten Temp. hoch abwandern werden um sich zu verpuppen.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Landwirt_R » Di Mär 29, 2016 11:56

Ist Lagerraps wirklich so schlimm? Mir hat ein Lohndrescher mal erzählt, dass er den am liebsten drischt. Braucht auch keine Haspel weil er so sauber rein läuft. Ich hab da noch keine Erfahrung, aber wenns Lager gibt, liegt Raps ja nicht direkt unten am Boden sondern in 20? 30cm? Höhe oder?

Blütenbehandlung habe ich noch nie gemacht und jetzt überlege ich auch, auf den WR im Frühjahr zu verzichten. Eher noch wegen Phoma weil der Avatar hier nicht der Beste ist. Oder ich mach mal die Hälfte vom Schlag oder wenigstens am Waldrand wegen Schatten.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Mad » Di Mär 29, 2016 12:03

Ich hab letztes Jahr Lagerraps gedroschen, weil ich komplett auf WR verzichtet habe. Der lag auch nicht wirklich tief, sondern streifenweise zwischen 30 und 80cm.

Nur mit grünen Stängeln ist das der beschissenste Kampf, den man kämpfen muss. Wenn der inkl. Stroh abgereift ist, ist das Dreschen natürlich ein Kinderspiel. Aber wie gesagt, nicht mit grünen Stängeln.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Kreuzschiene » Di Mär 29, 2016 12:15

Mad hat geschrieben:Ich hab letztes Jahr Lagerraps gedroschen, weil ich komplett auf WR verzichtet habe. Der lag auch nicht wirklich tief, sondern streifenweise zwischen 30 und 80cm.

Nur mit grünen Stängeln ist das der beschissenste Kampf, den man kämpfen muss. Wenn der inkl. Stroh abgereift ist, ist das Dreschen natürlich ein Kinderspiel. Aber wie gesagt, nicht mit grünen Stängeln.


Ich fand am Schlimmsten, dass er nur teilweise lag und der stehende daneben 2,5m hoch war. Da wird es dann eng, mit der Haspel... :?
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Landwirt_R » Di Mär 29, 2016 12:16

Grüne Stängel liegt dann an der Witterung oder an zu viel Dünger, also zumindest nicht wegen WR oder einer Blütenspritzung oder?
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Mad » Di Mär 29, 2016 12:33

Landwirt_R hat geschrieben:Grüne Stängel liegt dann an der Witterung oder an zu viel Dünger, also zumindest nicht wegen WR oder einer Blütenspritzung oder?


Seit ich die Blütenspritzung mache (enthält Strobilurin), sind die Stängel grundstätzlich grün.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon angusy » Di Mär 29, 2016 12:48

Mad hat geschrieben:
Landwirt_R hat geschrieben:Grüne Stängel liegt dann an der Witterung oder an zu viel Dünger, also zumindest nicht wegen WR oder einer Blütenspritzung oder?


Seit ich die Blütenspritzung mache (enthält Strobilurin), sind die Stängel grundstätzlich grün.


Völlig richtig.

Ich habe hier letztes Jahr bei einem Schlag keine Blütenbehandlung gemacht. Dort und nur dort waren die Stängel zur Ernte zu 100% dürr.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Mär 30, 2016 5:47

angusy hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:
Landwirt_R hat geschrieben:Grüne Stängel liegt dann an der Witterung oder an zu viel Dünger, also zumindest nicht wegen WR oder einer Blütenspritzung oder?


Seit ich die Blütenspritzung mache (enthält Strobilurin), sind die Stängel grundstätzlich grün.


Völlig richtig.

Ich habe hier letztes Jahr bei einem Schlag keine Blütenbehandlung gemacht. Dort und nur dort waren die Stängel zur Ernte zu 100% dürr.


Aus meiner Sicht ist ein dürrer Stängel zur Ernte das anzustrebende Ziel. Komplette Verlagerung ins Korn - Höchsterträge.
Kreuzschiene
 
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Crazy Horse » Mi Mär 30, 2016 6:38

Kreuzschiene hat geschrieben:
Aus meiner Sicht ist ein dürrer Stängel zur Ernte das anzustrebende Ziel. Komplette Verlagerung ins Korn - Höchsterträge.



Höchsterträge wirst Du mit kranken, abgestorbenen Stängeln zur Ernte sicher nicht generieren können. Die sprechen eher für einen Sclerotinia- oder Verticillium-Befall. Und kranke Pflanzen lagern nicht mehr viel um.

Grüne gesunde Stängel sorgen hingegen für eine langsamere Abreife, eine verlängerte Korneinlagerungs- und Ölbildungsphase, platzfestere Schoten und eine höhere Ernteflexibilität. Man muss natürlich auch etwas warten können.

Die Blütenbehandlung ist mMn die wirtschaftlichste Fungizidmaßnahme in engen Rapsfruchtfolgen, aber die ersparen sich viele, während man im Herbst den WR-Einsatz oftmals überzieht. Da gibt es Leute, die schicken ihren Raps bereits Anfang Oktober mit 1l Carax in den Winterschlaf und verschenken damit wertvolle Vegetationstage unter kühleren Bedingungen, in denen der Raps seine Ertragsorgane ansetzt. Aber das ist wieder ein anderes Thema.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Mär 30, 2016 6:44

Wenn ich mir heuer die Knospen"büschel" so ansehe, dann hat das mit dem Ertragsorgane anlegen letzten Herbst hervorragend geklappt... :D
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Grenzwächter » Mi Mär 30, 2016 6:47

Zum Thema Blütenbehandlung streiten sich ja die Geister. Ein Berater drückte sich mal so aus. Wenn du alle 3 Jahren mit Raps kommst ist die Bb Pflicht wenn du alle 4 Jahre oder länger Raps baust lohnt es nicht. Bei Fahrgassen kleiner 21m ist es sowieso Sinn frei da man mehr Schäden verursacht als das man gut macht.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Mär 30, 2016 7:48

Weil es grade im anderen Thread angesprochen wurde. Habt Ihr denn nun schon nennenswerte Rüssler-Funde in den Schalen?
Bei uns wird es wohl auf eine Einmalbehandlung mit Trebon hinauslaufen. Billiger ist nur noch, nichts zu machen. Aber das probier ich wohl nur auf einem Test-Schlag.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Raider » Mi Mär 30, 2016 8:00

Kreuzschiene hat geschrieben:Weil es grade im anderen Thread angesprochen wurde. Habt Ihr denn nun schon nennenswerte Rüssler-Funde in den Schalen?
Bei uns wird es wohl auf eine Einmalbehandlung mit Trebon hinauslaufen. Billiger ist nur noch, nichts zu machen. Aber das probier ich wohl nur auf einem Test-Schlag.


Bisher noch nix gefangen. War aber auch bis auf 1-2 Tage zu kalt bei uns
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon Crazy Horse » Mi Mär 30, 2016 8:09

Grenzwächter hat geschrieben:Zum Thema Blütenbehandlung streiten sich ja die Geister. Ein Berater drückte sich mal so aus. Wenn du alle 3 Jahren mit Raps kommst ist die Bb Pflicht wenn du alle 4 Jahre oder länger Raps baust lohnt es nicht. Bei Fahrgassen kleiner 21m ist es sowieso Sinn frei da man mehr Schäden verursacht als das man gut macht.


Es zwingt Dich ja keiner, die Blütenbehandlung erst in der Vollblüte zu machen (wenn die ersten Blütenblätter am Haupttrieb bereits abfallen). Da sind zwar die Wirkungsgrade am höchsten, aber natürlich auch die Durchfahrverluste.
Mit Strobilurin- und Carboxamid-lastigen Mischungen mit guter Dauerwirkung (Cantus Gold; Symetra; Ortiva; Acanto) kannst Du aber auch schon deutlich früher fahren - wenn gerade mal der Haupttrieb blüht (ca. ne Woche nach Blühbeginn). Da sind die Durchfahrverluste vernachlässigbar.

Wenn man nur alle 4 Jahre mit Raps kommt und auch sonst keine Kulturen mit einer ausgeprägten Sclerotiniaanfälligkeit (Sojabohnen, Sonnenblumen, Kohl, Blühmischungen) anbaut, kann man wohl auch mal darauf verzichten.
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Re: Rapsaussaat 2015

Beitragvon angusy » Mi Mär 30, 2016 8:28

Crazy Horse hat geschrieben:
Höchsterträge wirst Du mit kranken, abgestorbenen Stängeln zur Ernte sicher nicht generieren können. Die sprechen eher für einen Sclerotinia- oder Verticillium-Befall. Und kranke Pflanzen lagern nicht mehr viel um.


Ist abgestorben immer gleich krank?

Ich wage das zu bezweifeln. Ein Lohndruschkunde, der damals aus Spaß, zu meinem Schlag mitgefahren ist, war auch erstaunt über die dürren Pflanzen. Er hat sich das sehr intensiv angeschaut, konnte aber keine Erkrankungen erkennen. Ertraglich war der Schlag der beste, wobei das nichts zu heißen hat (das kann auch 1000 andere Gründe haben).

Zur Blüte habe ich letztes Jahr ausschließlich Strobi eingesetzt. Da ist die Reifeverzögerung halt nunmal ganz natürlich, oder?
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
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